„Die Lunte am Pulverfass!“: Explodiert der Nahe und Mittlere Osten? (2)

Während uns die Flüchtlingskrise weiter beschäftigt, braut sich im Nahen und Mittleren Osten ein wahres Sturmgewitter zusammen.

Krieg, Öl & Macht

Ich habe Ihnen aufgezeigt, dass Russland, der Iran und Saudi-Arabien in Syrien und dem Yemen nicht nur um geopolitische Macht kämpfen. Sondern auch um ihre wirtschaftliche Vormachtstellung hinsichtlich des Erdöls. Allen voran Saudi-Arabien.

Das wahabitische Königshaus leidet genauso wie die anderen Erdölförderländer unter dem Verfall des Ölpreises.

Spart deshalb mit verschiedenen Maßnahmen in seinem Haushalt, die ich Ihnen aufgezählt habe.

Eigentlich undenkbar. Gilt Saudi-Arabien doch als eines der reichsten Länder dieser Erde.

Haushaltsschieflage des saudischen Königshauses

Zu Recht werden Sie jetzt einwerfen dass die Staatsverschuldung der Saudis mit 2 % zum BIP zu den weltweit niedrigsten gehört.

Doch Sie vergessen die Fremdwährungsreserven des Landes. Denn diese sind seit Monaten in Folge rückläufig. Mehr noch – auf den tiefsten Stand seit über zwei Jahren gefallen!

Hinzu kommt der im Jemen gegen den Iran geführte Krieg, der Milliarden verschlingt.

Geopolitischer Krieg der Saudis im Yemen

Mit allen Mitteln wollen die Saudis den schiitischen Huthi-Rebellen im Yemen die Kontrolle entreißen. Denn der Golf von Aden ist äußerst wichtig für den Ölexport nach Asien.

Und gleichzeitig soll der Einfluss des Iran eingedämmt werden. Dieser steht bekanntlich an der Seite Russlands im Kampf gegen die syrische Opposition und die Terrormiliz IS.

Vielleicht wird Ihnen jetzt klarer, wie Sie den Aufruf der wahabitischen Geistlichen gegen Russland und seine Verbündeten in Syrien zu sehen haben. Sie riefen zum Heiligen Krieg gegen Putin & Co. auf, weil diese einen christlichen Kreuzzug führen würden.

Pulverfass Saudi-Arabien

Alle diese Aspekte, in Kombination mit dem Zerfall des Ölpreises, treffen die Saudis hart. Der IWF schätzt für 2015 sogar ein Haushaltsdefizit von sage und schreibe 20 Prozent!

Der Preisverfall des Öls könnte dem Königshaus ein Haushaltsdefizit von 120 Milliarden Dollar bescheren. Angesichts von Finanzreserven von 600 Milliarden Dollar nicht lebensbedrohlich, aber dennoch beachtlich.

Viel gefährlicher ist jedoch die politische Entwicklung. Die Aggressionen gegen Russland, gegen das Assad-Regime in Syrien und gegen den Iran.

Explodiert der Nahe und Mittlere Osten?

So könnte neben dem Kriegsschauplatz im Yemen bald noch ein weiterer dazukommen, auf dem sich die Saudis direkt oder indirekt betätigen: Syrien.

Wenn das eintrifft, dann sage ich Ihnen, wird der Nahe und Mittlere Osten explodieren!

Kommt der Dritte Weltkrieg?

Denken Sie nur daran, welche Länder alle darin schon jetzt verwickelt sind: Syrien, Irak, Iran, Yemen, Saudi-Arabien, Russland. Auch die Amerikaner werden dann wohl offen militärisch mit eingreifen, um den Einfluss der Russen in der Region einzudämmen.

Dann hätten wir das, was direkt in die Katastrophe führt, aus der es kein Zurück mehr gibt: den Dritten Weltkrieg.

Bleiben Sie deshalb bei Unangreifbar Leben, um weiterhin auf dem Laufenden zu sein.

 

Quelle: Guido Grandt

„Globale Rezession“ kann bald kommen

Die globalen Krisensignale nehmen weiter zu. So wächst derzeit sogar die Gefahr einer globalen Rezession. Dies sieht zumindest der Chef-Ökonom der amerikanischen Großbank Citigroup so. Seiner Einschätzung nach ist die Gefahr derzeit groß, dass wir weltweit eine Rezession erleben können.

Sie wie ich hier an dieser Stelle schon mehrfach erwähnt habe, ist China der maßgebliche Faktor. Genau das sieht Willem Buter genauso. Seiner Einschätzung nach ist es gut möglich, dass China eben aktuell nicht mehr um die offiziell gemeldeten 7 % pro Jahr wächst. Er hält es für wahrscheinlicher, dass die Wachstumsrate tatsächlich deutlich niedriger liegt. Einige Quellen gehen sogar davon aus, dass China ja nur um 4 % wachsen wird.

Wenn dem tatsächlich so sein sollte, wächst auf jeden Fall die Gefahr für ein globales Konjunkturabrutschen. Laut Buter kann es sogar zu einer globalen Rezession kommen. Entscheidend ist hier allerdings die Definition von Rezession, die Buter hier anwendet. Er spricht hier von Wachstums-Rezession. Dahinter steht der Gedanke, dass selbst bei einer wachsenden Wirtschaftsleistung ein Land in die Krise kommen kann.

China wächst viel schwächer als offiziell gemeldet – das birgt große Risiken

So ist es beispielsweise bei dieser Definition so, wenn die Wirtschaftsleistung geringer ausfällt als beispielsweise das Wachstum der Arbeitslosigkeit befindet sich ein Land in einer Wachstumsrezession. Konkret heißt das: Wenn sich pro Jahr die Wirtschaftsleistung um 2% ausweitet, aber die Bevölkerung beispielsweise um 5 % wächst, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Arbeitslosigkeit deutlich ansteigt und die Veränderung bei der Wirtschaftsleistung pro Kopf ins Negative rutscht.

Aktuell erwartet beispielsweise die Citigroup für das kommende Jahr noch ein globales Wirtschaftswachstum von 2,9 %. Als Basis dienen hierbei aber die offiziellen Daten – auch die aus China. Wenn die Experten jedoch die wahren Daten aus China als Basis heranziehen, würde sich das globale Wirtschaftswachstum auf nur noch 2,6 % abkühlen.

China bleibt auch für mich der entscheidende Faktor für die weitere Entwicklung. Mir zeigen die zuletzt stark gesunkenen Preise für die Industriemetalle, dass dort die Konjunktur schwach läuft. Immerhin 40% des globalen Kupferverbrauchs wird in China verbraucht. Wenn die Preise auf einem niedrigen Niveau bleiben, ist das ein klares Signal für eine wirtschaftliche Schwäche.

Daher ist es auch weiterhin für Sie angesagt, Ihr Vermögen aktiv zu sichern vor dem kommenden Absturz der Finanzmärkte. Wie das geht, erfahren Sie regelmäßig an dieser Stelle.

 

Quelle: Günter Hannich

„Die Lunte am Pulverfass!“: Explodiert der Nahe und Mittlere Osten? (1)

Es braut sich etwas zusammen. Nicht nur mitten in Deutschland aufgrund der Flüchtlingskrise, die bis heute noch nicht richtig von der Politik gehandelt wird.

Sondern in einer Region, auf die Sie in diesem Zusammenhang so schnell nicht kommen würden. Und doch ist sie so präsent, wie kaum eine andere.

Jedes Mal, wenn Sie eine Tankstelle aufsuchen, werden Sie zumindest indirekt an diese erinnert.

Öl-Gigant Saudi-Arabien

Die Rede ist von Saudi-Arabien. Der größten Volkswirtschaft im arabischen Raum.

Das wahabitische Königshaus ist der größte Ölproduzent der OPEC (Organization of the Petroleum Exporting Countries). Die Organisation erdölexportierender Länder verfügt über etwa 40 Prozent der weltweiten Erdölproduktion. Sowie über drei Viertel der weltweiten Erdölreserven.

Heiliger Krieg gegen Russland

Zunächst geht es um Syrien. Sie wissen, dass seit kurzem die Russen dort die syrische Opposition sowie die Terrorgruppen, wie etwa den Islamischen Staat (IS), angreifen.

Aus diesem Grund riefen unlängst 53 bekannte saudi-arabische Geistliche zum Heiligen Krieg gegen Russland auf. Genauso gegen seine Verbündeten, dem Iran und dem Assad-Regime.

Anscheinend würden sie einen christlichen Kreuzzug durchführen.

Das Wort der Kleriker hat Einfluss. Es ist sozusagen offiziell und wendet sich direkt an die sunnitischen Extremisten. Also den Heiligen Kriegern, die scheinbar die ganze islamische Nation verteidigen.

Saudis versus Russland

Doch das ist wahrscheinlich mehr als politisch-religiös verbrämte Polemik. Vielleicht soll es einen anderen Sachverhalt verschleiern, von ihm ablenken: Dem völkerrechtswidrigen Krieg des saudischen Königshauses gegen den Jemen, um seinen Einfluss in der Region weiter auszubauen.

Ich sage Ihnen: Russlands Intervention im Nahen Osten hat große Auswirkungen. Gefährdet sie doch die Stellung der Saudis. Und es geht um den Ölpreis.

Der Ölpreis-Verfall und seine Auswirkungen

2015 ist Russland nach den USA das zweitgrößte Erdölförderland weltweit. Saudi Arabien folgt an dritter Stelle.

Deshalb hat der Verfall des Ölpreises, der sich binnen eines Jahres fast halbierte, schwere wirtschaftliche Auswirkungen auf diese Länder. Nicht nur auf Russland, um einen der Akteure im Syrien-Krieg zu nennen. Sondern auch – und das vermuten die wenigsten – auf die Saudis!

Der Sparkurs der Saudis

Das Königshaus hat jetzt sogar eine Art Haushaltssperre verhängt. So will es die sich verschlechternde Haushaltslage des Landes in den Griff bekommen.

Bedenken Sie: Die Öleinnahmen machen 90 Prozent der saudischen Einnahmen aus.

Wie diese Maßnahmen, die über das Finanzministerium koordiniert werden, aussehen, verrate ich Ihnen nachfolgend:

– Vorerst dürfen die Provinzen keine neuen Projekte mehr genehmigen, wie etwa Hochgeschwindigkeitszüge.

– Die Behörden dürfen keine neuen Autos oder Einrichtungsgegenstände mehr kaufen.

– Neue Immobilienprojekte dürfen nicht genehmigt werden, wie beispielsweise neue Fußballstadien.

Im 2. Teil zeige ich Ihnen, weshalb Saudi-Arabiens Haushalt in Schieflage geraten ist. Und warum die ganze Region explodieren und einen 3. Weltkrieg auslösen kann. Seien Sie also gespannt!

 

Quelle: Guido Grandt

Putin besiegt mehr als nur ISIS in Syrien

Im Juli 2014 standen Russland und Präsident Putin in Europa und Nordamerika im Zentrum der Aufmerksamkeit: Ohne den geringsten kriminaltechnischen Beweis wurde ihnen vorgeworfen, über der Ostukraine ein malaysisches Verkehrsflugzeug abgeschossen zu haben. Angeblich wollten die Russen mit ihrer Zustimmung zum Referendum auf der Krim für eine Anbindung an Russland die Sowjetunion wiedererrichten. Washington und die EU verhängten Sanktionen.

Man sprach von einem neuen Kalten Krieg. Heute ändert sich das Bild, und zwar grundlegend. Washington ist in der Defensive, angeprangert für kriminelle Taten in Syrien und dem gesamten Nahen Osten, einschließlich der Schaffung der gegenwärtigen Asylkrise in Deutschland und weiten Teilen der EU.

Als jemand, der sich den größten Teil seines Erwachsenenlebens mit internationaler Politik und Wirtschaft beschäftigt hat, muss ich sagen: Die Zurückhaltung, die Wladimir Putin und die russische Regierung gegen geschmacklose persönliche Angriffe von Leuten wie Hillary Clinton – die Putin mit Hitler verglich – an den Tag legen, ist bemerkenswert.

Aber um unsere Welt, wie viele sagen, in letzter Minute vor einem Dritten Weltkrieg zu bewahren, braucht es mehr als Zurückhaltung. In dieser Hinsicht ist in den wenigen Tagen seit Putins Rede vor der UN-Generalversammlung in New York am 28. September Außerordentliches geschehen.

Was Putin sagte …

Es ist unerlässlich, sich Putins Rede vor der UN-Generalversammlung genau anzusehen, um zu verstehen, was er und Russland in den Tagen danach getan haben. Eingangs unterstrich… weiterlesen

 

Quelle: F. William Engdahl (Kopp Online)

„Zurück zur D-Mark?“ – US-Ökonomen fordern Deutschlands Austritt aus dem Euro!

Es mutet wie eine Verschwörungstheorie an, die inmitten der Flüchtlingskrise wie eine Bombe einschlägt: Führende US-Ökonomen meinen, dass Deutschland aus der gemeinsamen Währungszone austreten soll!

Deutschland schadet der Euro-Zone

So erklärt der Princeton-Ökonom Ashoka Mody, Deutschland schade der Euro-Zone. Es profitiere am meisten vom Euro, schaffe wegen seiner wirtschaftlichen Stärke ein Ungleichgewicht.

Auch das aufgelegte Griechenland-Programm sieht er zum Scheitern verurteilt. Es würde die bisherige Austeritäts-Politik lediglich fortsetzen.

Wissen Sie weshalb? Ganz einfach – der starke Euro wirkt wie eine Fremdwährung in Griechenland. Dabei sind die Hellenen nicht in der Lage abzuwerten.

Ich sage Ihnen: Ähnliches gilt übrigens auch für Italien und Portugal.

Rückkehr zur D-Mark gefordert

Mody meint weiter, dass deshalb Deutschland aus dem Euro austreten soll! Die starke deutsche Wirtschaft habe damals auch die starke D-Mark verkraftet.

Und jetzt kommt’s: Der US-Ökonom erklärt, dass eine stark aufgewertete D-Mark gegenüber dem Euro die Deutschen, sogar reicher machen würde!

Und zwar aus diesem Grund: Die Waren aus Rest-Europa könnten billiger eingekauft werden.

Großinvestor Soros fordert Deutschlands Austritt aus dem Euro

Vielleicht erinnern Sie sich: Der US-amerikanische Groß-Investor George Soros fordert schon seit Jahren Deutschlands Austritt aus dem Euro.

Er meinte, dass nur Deutschland den Euro verlassen könne. Beispielsweise Italien jedoch nicht. Dies würde das Land an seinen Schulden zerbrechen lassen.

Mit verheerenden Folgen für die ganze Euro-Zone. Will heißen: Es würde zu einem ungeordneten Zerfall kommen.

Ex-Fed-Chef stellt eine Prognose

Ben Bernanke, der Ex-Chef der US-Notenbank Federal Reserve äußert sich ähnlich. Und blickt auch auf die Arbeitslosenquote.

Diese ist in der Eurozone kontinuierlich gestiegen. Hierzulande gesunken.

Was das heißt?

Die Rest-Eurozone schneidet in der wirtschaftlichen Entwicklung weiter schlecht ab.

Falsche Prognose bei der Arbeitslosenquote

Ich sage Ihnen, dass Bernanke betreff der Arbeitslosenzahlen irrt. Deutschland steht mitnichten so gut da, wie die offiziellen Zahlen belegen.

Denn er rechnet nicht die zahlreichen Teilzeit- und Billigjobs ein. Genauso wenig die hohe Zahl an Leiharbeit.

Hinzu kommt die Verschiebung der Hartz IV-Bezieher aus der Arbeitslosenstatistik.

Sie sehen also: mitnichten stehen wir in diesem Punkt gut da!

Abrechnung mit der EU-Politik

Der frühere Fed-Chef rechnet auch mit der EU-Politik ab.

Die EZB hätte zu spät mit dem Geld-Drucken begonnen.

Die Banken-Krise in Europa sei noch lange nicht gelöst.

Die Finanzhäuser würden sich in einer schwierigen Situation befinden. Sie konnten sich bisher über Wasser halten, weil sie Staatsanleihen als risikofreie Sicherheiten vorhalten dürfen.

Verbot von Handelsüberschüssen?

Weiter sieht Bernanke die Eurozone als eine Ansammlung von unterschiedlich starken Teil-Euros, gekoppelt durch ein fixes Wechselkurssystem.

Hinzu komme das mangelnde Gleichgewicht der Außenhandelsüberschüsse.

Er fordert deshalb eine Vereinbarung, die Handelsüberschüsse verbietet oder gar bestraft.

Seien Sie auf der Hut!

Interessant an dieser Diskussion ist jedoch noch etwas anderes: Über den „Grexit“ redet keiner mehr. Sondern nun über den Austritt Deutschlands aus der Eurozone!

Und genau das sollte Ihnen mehr als zu denken geben.

Große Verwerfungen stehen an. Die Flüchtlings-Diskussion überschattet diese lediglich.

 

Quelle: Guido Grandt

Aktienmärkte: Blasenbildung bei einzelnen Aktien

Immer wieder lese ich Einschätzungen von Experten wonach aktuell die wirtschaftliche Lage sehr viel besser ist als die Stimmung. Die Unsicherheit der Investoren würde nur medial aufgebauscht. Eigentlich wäre alles in Ordnung – doch die Masse der Investoren würde einfach das Risiko scheuen und Aktien meiden.

Hier kann ich nur sagen: So ist es auf gar keinen Fall. Wir erleben aktuell an den Finanzmärkten verschiedene Signale für eine Blasenbildung. Das hat nichts mit schlechter Stimmung – sondern mit völlig überzogenen Bewertungen an den Börsen zu tun.

Ein besonders drastisches Beispiel ist hier für mich eine Modeaktie wie Facebook. Auf Basis des zuletzt erzielten Gewinns wird die Facebook-Aktie mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von mehr als 50 gehandelt. Das ist jenseits von Gut und Böse. Eigentlich müssten hier die Alarmglocken aller erfahrenen Investoren schrillen – sie tun es aber nicht.

Das hat einen einfachen Grund. Auch jetzt erklären Experten wieder: „Dieses Mal ist alles anders“. Das haben wir auch schon 1999 und 2000 gehört, bevor sich die Aktienkurse mehr als halbierten, viele Geschäftsmodelle als nicht tragbar zusammenbrachen und Millionen Anleger Milliarden Dollar und Euro verloren haben.

Die Masse der Investoren hat aus den vergangenen Krisen nichts gelernt

Und hat die Masse der Investoren etwas aus der verheerenden Finanzkrise 2008/09 gelernt? Ich sage hier ganz klar: Nein. Das liegt aber auch gar nicht im Interesse der Banken – denn die wollen weiterhin ihre Produkte an den Mann und die Frau bringen. Dass aber viele Banken erst durch die Steuerzahler vor dem Zusammenbruch gerettet wurden, wird sehr gerne übersehen.

Ich verfahre hier eher nach dem Motto: Nach der Krise ist vor der Krise. Dabei gehe ich wachsam vor und halte genau jetzt Ausschau nach attraktiven Anlageklassen – denn die gibt es. Nicht alles befindet sich in einer Blase. Bei manchen Investments ist die Blase schon geplatzt. Doch genau das sind die richtigen Momente, um große Vermögen aufzubauen.

Aktien gehören meiner Einschätzung nach in der breiten Masse auf jeden Fall zu einer völlig überbewerteten Anlageklasse. Die Gefahr weiterer heftiger Korrekturen bleibt extrem hoch.

 

Quelle: Günter Hannich

RAINER WENDT von der deutschen Polizeigewerkschaft spricht Klartext – Gelöschtes Interview von N24

Veröffentlicht am 05.10.2015

Dieses Interview wurde anschliessend bei N24 in der Mediathek wieder gelöscht. Vielleicht war es einfach zu ehrlich?
Anschauen und selber die eigene Meinung bilden…

 

„Alles muss raus!“ – Der kulturelle Ausverkauf Europas (3)

Flüchtlingskrise und Syrienkrieg bestimmen die tägliche Berichterstattung. Dabei verschwindet ein Thema aus der öffentlichen Wahrnehmung, das uns alle betrifft: Sie und Ihre Kinder.

Es geht um den Ausverkauf von Europas Kulturgütern- und Kulturstätten. Und das aufgrund der enormen Schuldenlast der EU-Mitgliedsstaaten.

Beispiele für den Ausverkauf europäischer Staatsgüter

Ich habe Ihnen bereits aufgezeigt, wie in Griechenland Inseln und Landstriche verhökert und in Spanien die Namen von Metrostationen an Investoren verscherbelt werden. In Italien greift man nach antiken Stätten wie dem berühmten Kolosseum. Und in Irland sind bereist Wälder ausverkauft.

Aber wie sieht es in Deutschland damit aus?

Ich sage es Ihnen!

Berlin und die Mauer

Auch hierzulande gibt es Bestrebungen wie in den anderen europäischen Ländern.

In diesem Zusammenhang möchte ich an die Berliner Mauer erinnern. Während des Kalten Krieges trennte sie Ost und West: die Bundesrepublik von der DDR. Sie steht unter Denkmalschutz, soll der Nachwelt zur Erinnerung erhalten bleiben.

Manch einer spricht dahingehend sogar von einem Weltkulturerbe.

Die „Mauer-Verscherbelung“

Dennoch wurde 2013 ein Stück der Mauer entfernt. Und zwar vom Investor Mike Uwe Hinkel, der fünf bis sechs Meter Mauer einfach aus der East-Gallery herausbrechen ließ. Unter Polizeischutz wohlgemerkt!

Aufgrund der guten Lage inmitten eines Wohnviertels ist dieser Platz bei Spekulanten beliebt. Nun sollen dort mehrere Luxusgebäude entstehen.

Verwaltet werden die öffentlichen Bauten und staatlichen Güter vom Liegenschafts-Fonds, einer Privatgesellschaft.

Vergessen Sie nicht: Schon in den 1990er-Jahren wurde die Mehrheit der unbebauten Flächen auf Seite der ehemaligen DDR an Investoren veräußert. Mit geradezu blinden Verkaufen wollte und will das hochverschuldete Berlin also Kasse machen.

Der Markt steht über dem Kulturerbe

Der Markt und seine Spekulanten übernehmen immer mehr das Ruder in Europa. Ich sage Ihnen klipp und klar: Durch den Ausverkauf und der Privatisierung von Staatseigentum verlieren die Bürger nicht nur die Kontrolle über den öffentlichen Raum. Sondern wird die soziale Verantwortung geradezu in den Boden gestampft.

Kulturgüter sind ein Teil der Identität der Bevölkerung, des staatsbürgerlichen Bewusstseins.

So schlecht steht es schon um Europa

Wenn die Staaten nicht einmal mehr Kulturgüter unterhalten und finanzieren können, sondern an Spekulanten verscherbeln, dann wissen Sie, wie es um diese steht.

Das historische Erbe Europas, das öffentliche Gut der Bürger wird sukzessive privatisiert, um die Staatskassen aufzufüllen. Ein kulturhistorisches Desaster. Ein Trauerspiel für Sie und Ihre Kinder.

Enteignung vom Staats- und Allgemeingut

Schon längst wird nicht mehr danach gefragt, wem die Wälder, Berge und historischen Stätten Europas gehören. Kultur- und Naturräume bilden die Grundlage der kollektiven Identität einer Bevölkerung.

Ich sage Ihnen: Der Abverkauf dieser Kulturgüter ist nichts anderes, als eine Enteignung der Bevölkerung vom Staats- und Allgemeingut!

Der Staat fackelt nicht bei Enteignungen!

Was Sie daraus lernen können: Dem Staat ist nichts, aber auch gar nichts mehr heilig! Wenn selbst Allgemeingüter wie Inseln, Wälder, antike Stätten und dergleichen aus Gewinnabsichten verkauft werden, dann müssen Sie sich hüten!

Gerade in der aktuellen Flüchtlingskrise werden Enteignungen von Grundbesitz, von gewerblichem und privatem Eigentum diskutiert. Viel mehr noch: schon durchgeführt!

Etwas, das eigentlich Ihnen gehört, wird zum Wohle der Allgemeinheit beschlagnahmt.

Soweit sind wir bereits. Europa greift nach den kulturellen Allgemeingütern.

Deutschland nach dem Privatbesitz seiner Bürger.

Glauben Sie mir – das alles ist erst der Anfang!

 

Quelle: Guido Grandt

„Alles muss raus!“ – Der kulturelle Ausverkauf Europas (2)

Zwischen der Flüchtlingskrise und dem Syrienkrieg gehen viele Themen unter. Themen, die wichtig für Sie und Ihre Kinder sind.

Beispielsweise der Ausverkauf von Europas Kulturgütern- und Kulturstätten aufgrund der enormen Schuldenlast der EU-Mitgliedsstaaten.

Ich habe Ihnen bereits aufgezeigt, wie in Griechenland Inseln und Landstriche verhökert werden.

Es gibt aber noch weitere EU-Länder, die Staatseigentum verkaufen. Gegen den Willen der Bürger.

Ausverkauf Spanien

Der Güell Park in Barcelona ist ein Kulturgut Spaniens. Nach 1975 insbesondere für die Katalanen.

Für die Einwohner wurde der Eintritt zum Park quasi über Nacht kostenpflichtig. Zwischen sieben und acht Euro sollten sie plötzlich berappen. Die Bürger wehrten sich, gingen sprichwörtlichen auf die Barrikaden. Mit Erfolg.

Der Metro-Namens-Verkauf

In Madrid wurden die Namen der Metrostationen verkauft. So heißt die ursprüngliche Station Puerto del Sol nun Vodafone Sol. Hintergrund: Für drei Millionen Euro hat sich das britische Telefonunternehmen drei Jahre lang das Namensrecht gesichert.

Barcelona will nachziehen. Und nun auch die Namen seiner Metrostationen verkaufen.

Ausverkauf Italien

Das Land besitzt viele antike Grundstücke, die zum Kulturerbe gehören. Begehrte Objekte.

So werden verschiedene antike Paläste von der staatlichen Immobilienagentur verkauft oder verpachtet. Unter anderem für 99 Jahre an Luxushotels.

Desöfteren wurde bereits versucht, das Kolosseum in Rom zu verkaufen. Der frühere italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi gründete dazu einst die privatrechtliche Aktiengesellschaft SPA. Diese sollte die staatlichen Immobilien nicht nur bewerten, sondern auch langfristig verkaufen.

Kampf ums Kolosseum

Sie können es sich denken: die Italiener protestierten lautstark gegen den Ausverkauf des ökonomisch-kulturellen Vermögens des Landes.

So konnte der Verkauf des Kolosseums verhindert werden. Allerdings erhält eine private Gesellschaft 70 Prozent der Gewinne aus dem 12-Euro-Eintritt der jährlich sechs Millionen Besucher. Dem Staat bleiben nur noch 30 %.

Ich sage Ihnen, das ist Privatisierung durch die Hintertür!

Ausverkauf Irland

In Artikel 10a der irischen Verfassung ist geregelt, dass der Staat das Recht an allen natürlichen Ressourcen hat. Inklusive der Luft!

So wurden bereits während der Wirtschaftskrise viele Wälder ausverkauft, obwohl für die Iren ihr Wald ein Kulturgut ist, Denn die Troika verlangte in ihrem Sparpaket, dass das Land Staatsbesitz im Wert von drei Milliarden Euro veräußert.

Sogar die staatliche Forstbehörde, die für den Wiederaufbau zuständig war, fiel darunter. Durch ihre Privatisierung konnten Wälder verkauft werden, die eigentlich der Bevölkerung gehören.

Naturgut Wald

2013 protestierten tausende Menschen dagegen, das öffentliche Naturgut Wald weiter zu verscherbeln. Mit Erfolg. Momentan existieren lediglich noch Bewirtschaftungsrechte der Waldflächen.

Ein fauler Kompromiss: Zwar gehört der irische Grund und Boden weiterhin der Bevölkerung. Die Bewirtschaftung jedoch wurde mit Pachtverträgen an Privat vergeben. Der Ausverkauf ist lediglich auf Eis gelegt.

Die Iren wollen nun auch erreichen, dass in der Verfassung nicht der Staat, sondern das Volk das Recht an allen natürlichen Ressourcen hat.

Etwas, das eigentlich selbstverständlich sein sollte. Meinen Sie nicht auch?

Im 3. Teil zeige ich Ihnen auf, welches Kulturgut Deutschland über den Köpfen seiner Bürger hinweg verhökert. Seien Sie also gespannt!

 

Quelle: Guido Grandt

Schöne neue Onlinewelt – Segen und Fluch zugleich17

Da die Medien heute vom System mehr oder weniger beinahe “gleichgeschalten sind, ist es im Internet noch für jedermann möglich schnell eine Meldung einzustellen und sich aus unabhängigen Quellen zu informieren.

Vor allem bietet das Internet nahezu Chancengleichheit: Während die Herausgabe einer Zeitung mit hohen Kosten verbunden ist und ein ausgefeiltes Vertriebsnetz erfordert, also damit nur von den Reichen zu finanzieren ist, kann im Internet jeder mit geringen Kosten ein eigenes Angebot einstellen. Damit verkörpert das Internet die Demokratie an sich, in der jeder chancengleich teilnehmen kann.

Dass so etwas einem auf Meinungsmonopolen aufgebautem System nicht gefällt ist klar. Nicht umsonst wird einigen Ländern, wie beispielsweise China, die Nutzung des Internets stark eingeschränkt. Da dies jedoch unangenehme Zweifel bei den Menschen erweckt, wird zunehmend versucht, über gesetzliche Vorgaben die Nutzung des Internets einzuschränken und Schritt für Schritt die Nutzung durch Kriminalisierung des Internets zu verhindern.

Nicht umsonst wird in den Massenmedien jede Gelegenheit genutzt, um wieder in Bezug auf das Internet darzustellen, dass hier beispielsweise auch Kinderpornografie verbreitet wird. Obwohl sicher 99,9 Prozent der Internetnutzer noch nie irgendetwas über Kinderpornografie im Internet gefunden haben, wird dies zum Anlass genommen, immer mehr Kontrolle und Verbote für dieses letzte freie Medium zu fordern.

Die Entwicklung geht heute dahin, Internetanbieter von Websites direkt zu treffen. Dahin führen Gesetze, welche findige Anwälte geradezu auf den Plan rufen müssen, alle möglichen harmlosen Personen anzugreifen.

Große Gefahr: Das Abmahnwesen im Internet

Speziell in Deutschland gibt es ein sogenanntes Abmahnrecht. Das heißt, wenn sich ein Unternehmen von einem Konkurrenten auf dem Markt unfair behandelt fühlt, dann kann es das andere “abmahnen. Wenn beispielsweise ein Lebensmittelladen in der Werbung schreibt, dass sein Konkurrent nur alte Ware verkauft, kann er von diesem Mitbewerber durch einen Anwalt dazu gezwungen werden, dies in Zukunft zu unterlassen. Der Abgemahnte muss die Kosten des Verfahrens tragen. So etwas ist noch ganz einsichtig.

Völlig unverständlich und beinahe kriminell wird es jedoch, wenn sich Anwälte von sich aus ans Internet setzen und harmlose Anbieter im Internet wegen geringfügigen Abweichungen vom Gesetz mit hohen Kosten abmahnen.

Das Fatale ist, dass die gesetzlichen Vorschriften laufend verschärft werden. Da jedoch der normale Internetnutzer darüber nicht aufgeklärt wird und kaum jemand die Gesetzesänderungen laufend verfolgen kann – außer den Abmahnanwälten – wird jeder Internetnutzer früher oder später “kriminell da er unbewusst einen Gesetzesverstoß begeht – doch „Unwissenheit schützt vor Strafen nicht“.

Daher mein Rat an Sie: Seien Sie extrem vorsichtig bei Einträgen im Internet. Achten Sie darauf, so wenig Spuren wie nur möglich zu hinterlassen.

 

Quelle: Günter Hannich