Griechenland vor der Bankenkrise

Erinnern Sie sich noch, was in Zypern im Jahr 2013 passiert ist? Damals geriet das EU-Mitglied in massive Finanzprobleme.

Die Sperre von Bankkonten versetzt das Land Schockzustand. Viele Bürger verloren teilweise ihre Ersparnisse. Das Geld auf den Konten wurde mehr oder weniger über Nacht eingefroren.

Diese massive Erfahrung hat auch Griechenland erfasst. Das Vertrauen in das dortige Bankensystem hat zuletzt massiv gelitten. Griechen ziehen Geld von ihrem Konto ab. Allein in den ersten Monaten diesen Jahres zogen griechische Sparer zweistellige Milliarden Euro von den Sparkonten ab.

Der Exodus der Sparguthaben in Griechenland geht nun unvermindert weiter. Das liegt sicherlich auch an der immer noch ausstehenden Lösung der aktuellen massiven Schuldenprobleme. Zudem kennen immer mehr griechische Bürger, dass ihre Regierung nicht in der Lage ist, die vielen Vorgaben der Troika zu erfüllen.

Schon machen Gerüchte die Runde, dass auch in Griechenland eine solch drastische Maßnahme droht. Fakt ist: Die griechische Regierung kratzt derzeit mit allen Mitteln Geld zusammen. Nur so war es überhaupt möglich, vor wenigen Tagen eine ausstehende Zahlung an den Internationalen Währungsfonds zu leisten.

Doch Anfang des Monats stehen die nächsten Auszahlungen für Beamte oder auch Rentner in Griechenland auf dem Programm. Zudem muss die griechische Regierung am 5. Juni eine nächste ausstehende Summe von 305 Mio. Dollar an den IWF überweisen. Im Juni sind insgesamt 1,5 Mrd. Euro Zahlungen fällig.

Der Regierung geht das Geld aus: Jetzt droht eine Bankenkrise

Bisher hat die griechische Regierung noch immer Wege gefunden, ausstehende Gelder aufzutreiben. Doch die Möglichkeiten sind massiv eingeschränkt. Erst vor wenigen Tagen machten Meldungen die Runde. Danach sollen die griechischen Botschaften ihre Bargeldbestände in die Heimat überweisen.

Sollte das tatsächlich stimmen, wäre das ein großes Alarmsignal. Ohne Frage steht die griechische Regierung mit dem Rücken zur Wand – und das schon seit geraumer Zeit. Ministerpräsident Tsipras hat es bislang auf jeden Fall noch nicht geschafft, eine grundlegende Regelung mit den Verhandlungspartnern zu erzielen.

Derzeit sieht es auch nicht einer kurzfristigen Einigung aus. Die Schuldenuhr tickt weiter in Griechenland. Dort ist es mittlerweile 11:55 Uhr. Und jeder Tag ohne Einigung macht den Euro-Absturz in Griechenland immer wahrscheinlicher.

 

Quelle: Günter Hannich

Das Cash-Komplott – Von wegen Verschwörungstheorie! (3)

Nein, sage ich Ihnen, es ist keine krude Verschwörungstheorie, sondern knallharter Fakt: die Bestrebungen zur Bargeldabschaffung laufen auf vollen Touren!

Dazu wurde geradezu ein „Cash-Komplott“ inszeniert, das ich Ihnen in den letzten Artikeln konkret aufgezeigt habe.

Gründe für das „Cash-Komplott“

Um die „Negativ-Zinsen“, die weiter steigen sollen, durchzusetzen, muss das Bargeld abgeschafft werden. Sonst würden Sie nämlich, um diesem zu entgehen, alles Geld abheben. Das hätte Bank-Runs zur Folge.

Ohne Bargeld, also nur mit elektronischem Zahlungsverkehr sind Sie zudem besser zu kontrollieren. Und können weiteren Zwangsabgaben, beispielsweise zu Bankensanierungen, nicht mehr entgehen.

Von wegen Verschwörungstheorie!

Wer immer noch denkt, das alles wäre nur eine Verschwörungstheorie, den werde ich mit weiteren Fakten konfrontieren.

Und die werden sein Weltbild vollends auf den Kopf stellen!

Zentralbanken: „Effektivste Strafen für das Halten von Bargeld!“

Denn selbst die Zentralbanken wollen sich nun Ende Mai 2015 bei einer Tagung in London über die „effektivste Strafen für das Halten von Bargeld“ beraten!
Stellen Sie sich das konkret vor!

Darüber berichtet die seriöse Neue Zürcher Zeitung Anfang Mai 2015.

Sie sehen also, dass es keine Verschwörung ist, wenn bereits Zentralbanken darüber diskutieren, wie im Notfall das Bargeld eingeschränkt werden kann.

In „Not“ befinden wir uns schon längst, bedenkt man die Zuspitzung der Euro-Krise in den letzten Monaten. Und glauben Sie mir, die Zentralbanken wissen genau, wie schlecht es um den Zustand des Finanzsystems steht!

Weitere Planspiele, die Ihr Vermögen betreffen

Weitere Planspiele dazu gibt es natürlich auch schon.

Ich verrate Ihnen an dieser Stelle: Um die Finanzkrise in den Griff zu bekommen, müsste der Negativzins auf bis zu 5 Prozent erhöht werden!

Das dringt aus Insiderkrisen heraus.

Ich brauche Ihnen wohl nicht zu sagen, was das für Sie und Ihr Erspartes, Ihr Vermögen bedeutet!

„Cash-Komplott“ wird zum globalen Masterplan

Natürlich wird dies, sobald es öffentlich wird, zu einer massiven Flucht ins Bargeld führen, zu einem Bank-Run ungeahnten Ausmaßes.

Was also bleibt als Alternative übrig? Genau – ein Bargeldverbot!

Offenbar wird das „Cash-Komplott“ also zu einem globalen Masterplan.

„Einlagen-Gebühr“ und „Cash-Steuer“

Doch ich sage Ihnen, das ist noch nicht alles: Es gibt bereits Gedankenspiele, das Bargeld nicht nur mit einem „Negativ-Zins“ zu belegen.

Sondern auch mit einer „Einlagen-Gebühr“. Mit einer „Cash-Steuer“.

Es wird immer besser!

Wechselkurs zwischen Buch- und Bargeld

Und auch eine andere Variante gibt es noch, die Ihnen zeigt, WIE weit die Planspiele bereits fortgeschritten sind: die Einführung eines Wechselkurses zwischen Buchgeld und Bargeld.

Dabei soll sich der Kurs im Ausmaß des gewünschten Negativzinses verändern.

Beispiel gefällig? Bitte schön:

Bei einem Negativzins von jährlich 5%, bekäme ein Bargeldbesitzer einfach nur noch 95 Cent für einen Euro, wenn er sein Geld auf sein Konto einzahlt.

So einfach ist das!

Letzte Variante: Der Crash!

Eine letzte Variante bleibt natürlich auch noch: Der Crash! Darüber halte ich Sie regelmäßig hier bei Unangreifbar Leben auf dem Laufenden.

Zudem habe ich ausführlich darüber in meinem Wirtschafts-Thriller „2018 – Deutschland nach dem Crash“ publiziert.

Darin zeige ich den Lesern nicht nur auf, wie ein Crash vor sich geht, sondern vor allem, was DANACH kommt. Soviel sei verraten: Dann können Sie sich warm anziehen.

Seien Sie auf der Hut!

Also: seien Sie weiter auf der Hut: die Gebührenerhebung beziehungsweise Besteuerung von Bargeld wird mit der Reduktion und Abschaffung einhergehen.

In einigen Ländern können Sie diese Bestrebungen bereits konkret sehen. Das habe ich Ihnen ausführlich dargelegt.

Und das sind keine Verschwörungstheorien, sondern harte Fakten!

Vermögen streuen

Schon oft habe ich Ihnen an dieser Stelle folgendes geraten:

Streuen Sie Ihr Vermögen in verschiedenen Anlagen.

Dazu gehören Aktien, Edelmetalle, Sachwerte, Rohstoffe und Immobilien.

Bargeldabschaffung = Vermögensenteignung

Zum Schluss möchte ich noch einmal meine mahnenden Worte wiederholen, die weiterhin und gerade jetzt brandaktuell sind:

Bargeld/Papiergeld ist ein Hindernis für die Erhöhung der Negativ-Zinsen. Deshalb soll es abgeschafft werden.

Die Zeiten, wo Sie noch (ausreichend) Zinsen auf Ihre Einlagen bekommen haben scheinen endgültig vorbei. Im Gegenteil – Sie werden zukünftig sogar dafür bestraft!

Somit wird die Abschaffung des Bargelds zu einer weiteren Vermögensenteignung für Sie.

Sie sehen also: der „Cash-Komplott“ ist alles andere als eine Verschwörung. Sondern schon jetzt mit harten Fakten belegt!

 

Quelle: Guido Grandt

Die Panik der USA vor der deutsch-russischen Freundschaft

Peter Haisenko im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Traditionsgemäß pflegt Deutschland ein gutes transatlantisches Verhältnis und ist tief eingebettet in westlich geprägte Organisationen und Strukturen wie der Europäischen Union oder der NATO. Rußland dagegen scheint uns fremd, distanziert und teils feindselig. Woher kommt dieses Bild?

Während unser „guter Freund“, die USA, Militärbasen in über 150 Ländern unterhält, über ein Militärbudget von ca. 900 Mrd. US$ (vgl. Rußland 90 Mrd. US$) verfügt (und damit über ein größeres als der Rest der Welt zusammen) und permanent in unzähligen Kriegen und Konflikten gleichzeitig verwickelt ist, wird uns dagegen Rußland stets als Aggressor und als das „Böse“ dargestellt.
Dieses völlig realitätsferne Bild vermitteln unsere Leit- und „Qualitärs“medien seit vielen Jahrzehnten. Verwunderlich ist diese Tatsache kaum, sind diese doch tief verwurzelt, ja korrumpiert in den transatlantischen Netzwerken.

Konnte man bis zum Ende des kalten Krieges die Bevölkerung mit dieser Propaganda und antirussischen Stimmungsmache noch problemlos auf ihre Seite ziehen, so funktioniert dies heute immer weniger. Mittlerweile ist der informierte Mensch Dank Internet und alternativer Medien deutlich aufgeklärter und hat sehr wohl registriert, welch großen Anteil Rußland an der friedlichen Revolution 1989 hatte, immer wieder zur Befriedung von Kriegskonflikten des Westens (Syrien, Iran) beitrug und im Übrigen in den letzten zwei Jahrzehnten mehrmals die Annäherung an den Westen suchte. Die ausgestreckte Hand haben wir dabei stets ausgeschlagen.

Doch warum haben wir das getan? Deutschland als Innovationsstandort mit seiner hochtechnologisierten Industrie und Rußland mit seinem Ressourcenreichtum wären ein unschlagbares Duo. Ist das unseren Regierenden nicht bewußt? Natürlich ist es das, aber fehlende Souveränität und Unfreiheit steht dem im Wege. Warum sollte uns die USA aus unserem Marionettendasein entlassen und damit ihren Status als größte Weltmacht gefährden? Die deutsch-russische Partnerschaft ist der Alptraum der niedergehenden Dollarsupermacht.ßland,

Natürlich besitzt die USA in der heutigen Zeit nicht die Möglichkeit, eine Zusammenarbeit zwischen Rußland und Europa militärisch zu unterbinden. Also setzt man auch in diesem Fall auf die altbewährte Methode von Spaltung und Destabilisierung. Als willfährigen Helfer kann man sich auch der Unterstützung seitens der Medien sicher sein. Sei es der Konflikt in der Ukraine, der Abschuß von MH17, die Ermordung von Boris Nemzov, stets wird uns sofort ohne Beweise und Untersuchungen und im Übrigen im Gegensatz zu den umfangreich vorliegenden Fakten quasi reflexartig Rußland und ganz besonders Wladimir Putin als Täter dargestellt. Cui bono? Wem nutzt das? Rußland am allerwenigsten, der USA am meisten. Die Frage nach einem Motiv stellt sich übrigens in der Kriminalistik meist als erstes. Eine seriöse Presse würde dies ebenso handhaben.

Glücklicherweise gibt es immer mehr Menschen, die die Politik nach dem Prinzip des Cui bono hinterfragen und Abstand von Tendenzmeldungen, Halbwahrheiten und Lügen nehmen, die uns von der Presse auf dem Silbertablett geliefert werden. Einer von ihnen ist der Autor und Selbstdenker Peter Haisenko. Im Gespräch mit Michael Vogt beleuchtet er die Rolle Rußlands und Amerika in den letzten Jahrzehnten. Die Fakten,die er nennt, sollten jeden darüber nachdenken lassen, wer wirklich unser Freund und wer unser Feind ist.

Publikation:
Peter Haisenko, England, die Deutschen, die Juden und das 20. Jahrhundert. Die perfiden Strategien des British Empire.

 

Quelle: Querdenken TV

Experten sehen Zusammenhang zwischen russischem Pipelineprojekt und Unruhen in Mazedonien

Warum gerade jetzt? Mazedonien wird aktuell von Unruhen erschüttert. Hintergrund sind mutmaßliche „Terrorangriffe“ von Albanern, die ein „Großalbanien“ anstreben. Geostrategische Experten wie Marko Gasic argumentieren, dass die aktuellen Gewalttaten mit dem russischen Pipeline-Projekt Turkish-Stream in Zusammenhang stehen. Die Realisierung der Pipeline, die auch über Mazedonien verlaufen soll, würde die US-Pipeline, die von Katar aus Europa mit Erdgas versorgen soll marginaliseren.

Kontraindikator: Börsianer weiterhin extrem optimistisch

Die Geschichte hat immer wieder gezeigt, dass man in ganz bestimmten Marktphasen immer ganz besonders vorsichtig sein sollte. Genau eine solche Marktphase erleben wir aktuell wieder an den internationalen Börsen.

Wenn alle nur noch optimistisch sind, dann ist das für mich ein sicheres Zeichen, dass der Boom bald ein Ende hat. Den Optimismus an der Börse bestätigte jetzt wieder das Konjunkturbarometer der Investmentberatung Sentix. Mit einem Stand von fast zwanzig Punkten zeigt es, dass Anleger und Börsianer auch weiterhin extrem optimistisch sind.

Die Lage der Wirtschaft werde demnach so gut eingeschätzt, wie seit vier Jahren nicht mehr. Daran sehen Sie, wie viele Anleger und Börsianer auch weiterhin davon ausgehen, dass der Boom an den Börsen noch lange Zeit anhalten wird. Die Haltung, dass es „immer so bleiben werde, wie es derzeit läuft“, gewinnt also immer mehr an Gewicht.

Aber wie die vielen Crashs der Vergangenheit immer wieder gezeigt haben, geht es an der Börse nicht immer nur nach oben. Es liegt in der Natur der Sache, dass die Kurse immer mal wieder massiv abstürzen.

Vor den meisten Abstürzen herrschte grenzenloser Optimismus – so wie heute

Wer also heute noch massiv optimistisch eingestellt ist, macht meiner Ansicht nach einen fatalen Fehler. Die Erfahrung zeigt, dass genau dann abrupte Änderungen nahe sind, wenn alle glauben, es werde sich nie mehr etwas ändern. Das war vor der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre so, und auch im Jahr 2000, als fast alle Anleger meinten, die Aktienkurse kennen nur noch eine Richtung, nämlich die nach oben.

Auch 2008 glaubten viele an den angeblichen „Aufschwung“, der medial groß angekündigt wurde. Jedes Mal ging es jedoch nicht so weiter, wie man es erwartet hatte, sondern es folgte ein Crash. Für mich sind deshalb solche Meldungen über einen extremen Optimismus an der Aktienbörse ein deutlicher Kontraindikator dafür, dass es bald anders kommen wird und ein Crash bevorsteht.

Für den Crash ist eine Sache aber ganz entscheidend für Sie: Die richtige Absicherung. Bei Aktienpositionen sollten Sie mit Stopp-Loss Marken den Verlust direkt begrenzen.

Peter Haisenko: USA beuten Deutschland wirtschaftlich aus

Der Buchautor und Publizist Peter Haisenko im Gespräch mit Michael Vogt über jahrzehntelange wirtschaftliche Ausbeutung Deutschlands durch USA, parasitäres Wesen des Dollar, deutsche Goldreserven, US-Basen in Deutschland und die Petition, die nach Friedensvertrag, echte deutsche Verfassung und Abzug der atomaren Waffen der USA aus Deutschland fordert.

Quelle: Quer-Denken.TV

Anleihen: Hier droht der nächste Crash

Derzeit tun sich extrem spannende Dinge am Anleihenmarkt – und das bedeutet nichts Gutes. Erst vor zwei Wochen war die Umlaufrendite auf ein Rekordtief gesunken. Dabei sackte die Rendite hier auf den Minimalwert von nur noch 0,05 % ab. Für Laufzeiten bis zu fünf Jahren rutschten Zinsen bei deutschen Anleihen sogar in den negativen Bereich.

Ja, Sie haben richtig gelesen: Investoren, die deutsche Anleihen mit einer Laufzeit bis maximal fünf Jahren kaufen, müssen der Bank etwas dafür bezahlen. Das zeigt Ihnen schon ganz klar, wie massiv unser aktuelles Zinseszinssystem unter Druck steht.

Doch seit zwei Wochen hat die Stimmung gedreht. Die minimalen Renditen bei Anleihen in letzter Zeit haben zu einer Neuorientierung vieler Großinvestoren geführt. Kurzfristig ist spekulatives Geld aus dem Anleihenmarkt ab gezogen worden.

Als Folge sind die Anleihenrenditen in wenigen Wochen wieder deutlich angestiegen. Bei der Umlaufrendite hat sich eine leichte Beruhigung gegeben und sie notiert nun wieder im Bereich um 0,5 %.

Da das ist meiner Ansicht nach nur eine Ruhe vor dem großen Sturm, der uns erst noch bevorsteht. Noch zögern die Notenbanken eine wirkliche Zinswende anzuschieben. Ich verweise hier gerne auf das Beispiel Japan. Auch dort stiegen zunächst die Zinsen für Anleihen. Erst danach zog die japanische Notenbank tatsächlich nach. Doch die dann erfolgte Zinswende sorgte für einen konjunkturellen Absturz in Japan.

Japan: Das dortige Drama kann sich bei uns wiederholen

Im Endeffekt hat sich das asiatische Land bis heute nicht von der Krise der Neunzigerjahre erholt. Im Herbst 2014 sackte die japanische Wirtschaft erneut in die Rezession ab. Dies ist aber kein Zeichen von wirtschaftlicher Stärke. Zudem hat in den 20 Jahren zuvor Japan an Bedeutung in der Welt verloren. Der Yen als einstmals starke Währung hat sich in die Reihe der schwachen Währungen eingereiht.

Japanische Verhältnisse halte ich auch in der Eurozone für möglich. Die Frage ist tatsächlich, wie sich kurzfristig die Lage am Anleihenmarkt entwickeln wird? Sollte entsprechend weiter Kapital vom Anleihenmarkt ab gezogen werden, hätte das auf jeden Fall negative Folgen für die weitere wirtschaftliche Entwicklung in der Eurozone.

Doch von dieser Gefahr am Anleihenmarkt hören Sie so gut wie nichts in den meisten wichtigen Medien. Dort geht es eigentlich hauptsächlich nur um die Entwicklung am Aktienmarkt. Das ist fatal, denn die richtungsweisende Entscheidungen bei Anleihen sollten Sie als Investor schon kennen. Sie haben oft genug massive Wirkung auf Aktien ausgeübt.

 

Quelle: günter Hannich

Das Cash-Komplott – Von wegen Verschwörungstheorie! (2)

Sie wissen nun, dass die die Bestrebungen zur Abschaffung von Bargeld auf vollen Touren laufen. Dass dies alles andere als krude Verschwörungstheorien, sondern knallharte Fakten sind.

Mehr noch: ein „Cash-Komplott“!

Die Gründe habe ich Ihnen auch verraten: Wenn es kein Bargeld mehr gibt, können Sie ein solches auch nicht mehr von der Bank abheben. Es kann so zu keinem Bank Run mehr kommen.

Kontobewegungen der Bürger sind besser zu kontrollieren, als Bargeld. Sie haben keine Chance mehr einer Bankensanierung oder Zwangsabgabe wie beispielsweise einem „Negativ-Zins“ zu entgehen.

Ihre Privatsphäre wird gläsern.

Verschiedene EU-Länder forcieren die Abschaffung von Bargeld

Ich habe Ihnen auch konkret aufgezeigt, dass es verschiedene EU-Länder gibt, die eine Bargeldabschaffung forcieren.

Dazu gehörten Schweden, Frankreich und Griechenland.

Doch noch ein weiteres Land plant einen massiven Vorstoß gegen Cash: Dänemark.

Beispiel Dänemark: So funktioniert der „Cash-Komplott“

Am Beispiel Dänemarks kann ich Ihnen konkret aufzeigen, wie das „Cash-Komplott“ tatsächlich funktioniert!

Zunächst wird der Öffentlichkeit, den Bürgern und Sparern etwas Unglaubliches „verkauft“: Nämlich, dass für den Einzelhandel enorme Kosten bei Bargeld-Zahlungen entstehen würden.

„Dänische“ Gründe für eine Cash-Begrenzung

Und so sollen diese Kosten aussehen:

– Kosten für das Zählen der Einnahmen.

– Kosten für das (nächtliche) Lagern in Tresoren.

– Kosten für die Abholung durch Sicherheitsfirmen.

Wie gesagt, das sind die Gründe, um Bargeld in Dänemark zu begrenzen und dann abzuschaffen.

Keine Verpflichtung mehr Bargeld zu akzeptieren

Aus diesem Grund sollen Geschäfte, Restaurants, Tankstellen etc. zukünftig nicht mehr verpflichtet sein, Bargeld zu akzeptieren. Mit (noch) einer Ausnahme: Supermärkte.

Können Sie sich das vorstellen?!

Neues Gesetz ab 2016?!

Aber ob Sie es sich vorstellen können oder nicht – ab Januar 2016 soll dieses neue Gesetz gelten.

Das dänische Parlament muss es zwar noch absegnen, aber glauben Sie mir, das ist schon längst beschlossene Sache!

Über 30 Prozent der Dänen zahlen bereits über MobilePay mit ihrem Smartphone. Auch bei Kreditkartenzahlungen liegen sie – wie auch die Finnen und Schweden – ganz vorne in der EU.

Dänische Notenbank kündigte Unglaubliches an!

Aber das ist noch nicht alles: Um Zweiflern und Skeptikern endgültig den Wind aus den Segeln zu nehmen, gebe ich folgendes zu bedenken: Schon im Oktober 2014 hat die dänische Notenbank angekündigt, künftig keine Geldscheine und Münzen mehr herauszugeben!

Begründung: Die Nachfrage sei zu niedrig! Dadurch würde sich die Produktion von Cash nicht mehr rentieren. Der Druck- und Prägestopp ist ebenfalls für das Jahr 2016 vorgesehen.

Das ist unglaublich!

Verstehen Sie nun den perfiden Plan, WIE Bargeld abgeschafft werden soll?

Das „trügerische“ Deutschland

Und was ist mit Deutschland? Das fragen Sie sicher völlig zu Recht.

Darauf kann ich Ihnen natürlich eine Antwort geben.

„Smart cash“ als das einzige wahre!

Ich habe Ihnen bereits aufgezeigt, dass auch hierzulande das Bargeld durch immer mehr Geldkarten ersetzt wird. Man verkauft ihnen, dass der bargeldlose Zahlungsverkehr sicherer, schneller und kostengünstiger sein soll.

Das „Smart cash“, das Plastikgeld wird als das einzig wahre angepriesen. So werden die Sparkassen bis Ende dieses Jahres rund 45 Millionen SparkassenCards mit einer kontaktlosen Zahlungsmöglichkeit ausrüsten.

Nicht zu vergessen die bereitgestellte Technologie mit der Bezahlung über das Smartphone. Sowie die bargeldlosen Zahlungssysteme für den Online-Handel.

Langsame „Entwöhnung“ vom Bargeld

Mit all dem wird Ihnen das bargeldlose Zahlen immer leichter gemacht. Erste Schritte, um Sie von Ihrem Bargeld/Papiergeld zu „entwöhnen“. Auch wenn die Bundesbank verspricht, in Deutschland werde es auch weiterhin Bargeld geben.

Das haben die Franzosen, Griechen, Dänen und Schweden auch einmal geglaubt. Bevor der Cash-Zahlungsverkehr nun eingeschränkt werden wird/soll, um ihn schließlich ganz abzuschaffen.

Bargeld-Abschaffung vor Ihren Augen

Also noch einmal: Ganz konkret und vor Ihren Augen reduzieren gleich vier EU-Staaten drastisch Ihren Bargeldverkehr: Frankreich, Schweden, Griechenland und Dänemark.

Erinnern Sie sich an meine Worte?

Die Abschaffung von Cash wird in zwei Schritten vorangetrieben: Durch Begrenzung von Bargeld und danach die flächendeckende Abschaffung.

Schritt eins wurde in diesen vier Ländern bereits so gut wie realisiert!

„Niemand kann sich dann mehr gegen Negativ-Zinsen wehren“

Der Chef-Analysten der Baader-Bank, Robert sagte dazu: „Wenn Bargeld abgeschafft wird, kann sich auch niemand mehr gegen Negativ-Zinsen wehren.“

Um genau das geht es, aber auch um mehr. Um viel mehr …… mehr dazu beim nächsten mal

 

Quelle: Guido Grandt

Zentrales Kontoregister: Aus für Bankgeheimnis? Oder der Anfang zur totalen Kontrolle?

Um die Betrugsbekämpfung zu forcieren, will die Regierung das Bankgeheimnis de facto begraben. Die Einrichtung eines zentralen Kontoregisters wird nun breiter angelegt. Erfasst werden in dem Register sämtliche Einlagen, Depots und Bausparer von Privatpersonen und Unternehmern in Österreich. Bundeskanzler Werner Faymann betonte am Dienstag, dass Privates auch künftig Privates bleibe. Allerdings solle den Finanzbehörden ermöglicht werden, zu überprüfen, ob ein Konto auch tatsächlich privat sei.

Den Finanzbehörden sollen Abfragen erlaubt sein, wenn das für die Abgabeneinhebung „zweckmäßig und angemessen“ erscheint. Auch die Staatsanwaltschaft soll Zugang zum Register bekommen. In der Datenbank selbst werden allerdings nur einsehbar sein, welche natürliche und juristische Personen (Firmen, Vereine) über Bankkonten im Inland verfügen. Die Identifikation soll mit der Steuernummer erfolgen nur falls es diese nicht gibt, werden Name und Adresse des Kontoinhabers oder der wirtschaftlichen Berechtigten eingetragen. Guthaben oder Kontobewegungen sollen nicht einsehbar sein.

„Omas Sparbuch“ laut Regierung nicht im Visier

Die Regelung sei ein „Zugeständnis an die Betrugsbekämpfer“, sagte Faymann. Denn um die geplanten Beträge die man für die Gegenfinanzierung der Steuerreform braucht auch hereinzubekommen, bräuchten diese das nötige „Werkzeug in die Hand“. Keinesfalls gehe es darum, zu schauen, „was hat die Großmutter auf dem Konto, die für das Enkerl spart“, wurde auch diesmal „Omas Sparbuch“ aus der Schublade geholt. Doch wenn man auf einer Kontoübersicht den Vermerk „privat“ sehe, „dann muss man doch reinschauen können, ob’s wahr ist“.

Ende des Bankgeheimnisses: „Das ist Definitionsfrage“

Ob damit das Ende des Bankgeheimnisses besiegelt ist, wollten Kanzler Faymann und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner auf Nachfrage nicht eindeutig beantworten. „Wie man es bezeichnet, ist eine Definitionsfrage“, sagte Mitterlehner und verwies auf internationale Abkommen, die in eine ähnliche Richtung zielten und in den kommenden zwei Jahren umzusetzen seien. Faymann bekräftigte: Handle es sich um rein private Konten, „dann interessiert es die Finanz nicht“.

Steuerexperte: „Bankgeheimnis weitgehend weg“

Das geplante Kontoregister bedeutet für den Steuerexperten Werner Doralt sehr wohl das Ende des Bankgeheimnisses. „Das Bankgeheimnis ist damit weitgehend weg“, so Doralt. Was die Behörde nicht machen könne, sei einfach zur Bank zu gehen und ohne Verdacht die Öffnung der Bankkonten zu verlangen. Ein geringer Verdacht würde aber für den Zugriff auf die Bankdaten ohne Einleitung eines Finanzstrafverfahrens reichen.

Für den Banken- Sprecher in der Wirtschaftskammer, Franz Rudorfer, stellen die Regierungspläne einen massiven Eingriff in die finanzielle Privatsphäre der Österreicher dar. Es gelte nunmehr, die „Vertraulichkeit“ so weit wie möglich zu wahren. Die Umsetzung des Kontoregisters werde mindestens bis Ende 2016 dauern, so Rudorfer.

Datenschutz für Regierung wichtig

SPÖ und ÖVP brauchen für die Einrichtung des Registers eine Zweidrittelmehrheit im Parlament. Mit den Grünen wird verhandelt, sie stellen aber Bedingungen, etwa was den Datenschutz betrifft. Dieser sei auch für ihn wichtig, sagte Mitterlehner. Man sei sich bewusst, dass hier Grundsatzfragen berührt würden. Doch nach den alten Regeln würden „alle, die sich keine Steuernummer holen, aber mehrere Konten haben, auf Dauer an jeder Prüfung vorbeigehen“. Das sei sicher nicht im Sinne der Steuerbetrugsbekämpfung, für die brauche es eine Gesamtsicht auf Konten.

Banken müssen Kapitalabflüsse melden

Um Steuerflucht zu verhindern, werden Banken zudem verpflichtet, rückwirkend per März 2015 Kapitalabflüsse zu melden. Dem „Standard“ zufolge geht es jetzt um Summen über 50.000 Euro. Damit will die Regierung sicherstellen, dass Steuerhinterzieher nicht vor Inkrafttreten der Reform im Jänner 2016 ihre Depots leerräumen. Die Meldepflicht soll bis 2020 gelten.