Systemkrise: Ob „griechische Ansteckung“ oder nicht – die EU und die USA werden fallen

Um zu verstehen, was sich derzeit auf der ganzen Welt in Bezug auf die zusammenbrechende Wirtschaft abspielt, müssen wir die falschen Mainstream-Versionen der Realität beseite schieben. Wenn es um die EU und ihre laufenden finanziellen Turbulenzen geht, ist es sehr wichtig Griechenland gänzlich zu ignorieren. Richtig gelesen: Vergessen Sie all die vermeintlichen Dramen um die griechischen Schulden. Wird Athen einen Weg finden, um die Gläubiger bezahlen zu können? Wird Griechenland Pleite gehen? Wird Athen ein Abkommen mit Russland und den BRICS eingehen? Wird es eine Last-Minute-Einigung geben, um das System zu retten? Es spielt keine Rolle. Es ist alles eine Seifenoper, ein aufwendiges Kabuki-Theaterstück, das von internationalen Finanziers und Globalisten aufgeführt wird.

Es ist sehr wichtig sich an die Grundlagen zu erinnern. Griechenland wird aufgrund seiner Schulden den Bankrott erklären. Punkt. Es gibt keine andere Möglichkeit. Vielleicht kann Griechenland heute einen Deal erreichen, vielleicht aber auch erst morgen; aber letztendlich wird die Fähigkeit des Landes seine Ressourcen einzusetzen, um seine exponentiellen Verbindlichkeiten zu erfüllen, ein Ende finden. Das ist unvermeidlich und kein Last-Minute-„Deal“ wird die zugrunde liegende Mathematik ändern können.

Warum sind so viele Ökonomen wegen eines kleinen Lands wie Griechenland so besorgt? Es ist alles auf eine große Lüge zurückzuführen: Einer unehrlichen Behauptung des Establishments, dass, wenn Griechenland fällt, Bankrott geht oder die EU verlässt, dass dies einen Dominoeffekt von anderen hoch verschuldeten Nationen nach sich ziehen würde. Die in dieser Behauptung eingebettete Lüge ist, dass Griechenland eine „Ansteckung“ durch eine Staatspleite in anderen Ländern verursachen würde. Um ganz deutlich zu werden – es gibt keine Ansteckung. Zahlreiche Länder in der EU haben ihre eigenen Schuldenprobleme in den letzten Jahren aufgebaut – trotz Griechenland und nicht wegen Griechenland. Jedes dieser Länder, Italien, Spanien, Portugal usw., hat seine eigene Staatsschuldenkatastrophe mit der es jetzt zurecht kommen muss – ausgelöst durch die eigene Verantwortungslosigkeit. Der einzige legitime Grund für eine so genannte Ansteckung ist die Tatsache, dass diese Länder in eine gegenseitige Abhängigkeit aufgrund der EU-Struktur gezwungen wurden.

Vergessen Sie bitte nie: Die EU steckt in Schwierigkeiten nicht wegen Griechenland, sondern wegen der zwangssupranationalen Verflechtungen. Weder dürfte die EU in einem normalen Rechtssystem existieren, noch sollte es ein zentrales supranationales Einheitswährungssystem tun.

Ich möchte auch darauf hinweisen, dass globalistische Institutionen wie der Internationale Währungsfonds hoch motiviert sind eine Katastrophe in der EU einzuleiten – trotz der Annahmen einiger Leute, dass die EU eine Art repräsentatives Modell der Globalisierung ist. Sie ist es nicht. Wenn dies der Fall wäre, dann würde der IWF Griechenland nicht mit Krediten zuschütten, während er weiterhin die Ukraine trotz einer ähnlichen Zahlungsunfähigkeit hilft.

Warum sollten die Globalisten eine teilweise Auflösung der EU wollen? Welchen Nutzen würden sie von einem solchen Ereignis haben? Das ist einfach: Sie schaffen eine Krise, Chaos und die Möglichkeit eine falsche Dialektik zu präsentieren.

Europa ist überhaupt nicht repräsentativ für das, was die Globalisten wirklich in Bezug auf die wirtschaftliche und politische Strukturen wollen, egal, was viele Menschen annehmen. Es ist eher eine Art von Faksimile; eine halbe Maßnahme. Wenn Europa vor dem Rand des finanziellen Abgrunds steht und sich die verwirrte Öffentlichkeit beginnt zu fragen, was zum Teufel da gerade passiert ist, werden die Eliten mit einer sofortigen Erklärung parat stehen. Sie werden behaupten, dass nicht das Problem der EU die gegenseitige Abhängigkeit war. Stattdessen werden sie behaupten, dass die EU sogar nicht zentralisiert genug war. Sie werden behaupten, dass wir für eine funktionierende supranationale Wirtschaft und Währung eine supranationale Regierungsform benötigen. Mit anderen Worten, das System ist gescheitert, weil es von einer globalen Regierung stabilisiert werden muss.

Die Fabiansozialisten werden argumentieren, dass es die barbarische und veraltete Institution der nationalen Souveränität war, die diese umfassende Krise ausgelöst hat. Sie werden komplett die negativen Auswirkungen eines interdependenten Wirtschaftssystems beschönigen, wie auch die Tatsache, dass ein Mangel an Redundanz Kulturen hilflos und impotent zurücklässt. Wir leben letztendlich alle in einem großen Dorf, also sollten wir die Idee annehmen, dass wir alle gemeinsam Erfolg haben oder scheitern werden. Freie Märkte und einzelne Innovationen haben offenbar nichts mit einer blühenden Wirtschaftsstruktur zu tun.

Der Fall der EU ist ein Mittel zum Zweck für die Globalisten. Es gibt fast keine Nation oder Institution, die sie nicht bereit sind zu opfern, wenn dieses Opfer benutzt werden kann, um ihr Ziel der weltweiten politischen und wirtschaftlichen Dominanz zu erreichen. Sie wollen nicht nur ein völlig zentralisiertes System; sie wollen, dass wir ALLE sie bitten, dass sie dieses System in Kraft setzen. Sie wollen, dass die Massen denken, dass das alles unsere Idee war. Dies ist die am weitesten verbreitete und effektivste Form der Sklaverei – bei der die Sklaven dazu gebracht werden ihre eigene Versklavung zu fordern. Wenn die Sklaven dann glauben, dass ihre Versklavung etwas ist worauf sie stolz sein können – wenn man so will ein Abzeichen der Ehre im Dienst des Kollektivs.

Der Fall der USA wird in dieser Hinsicht nicht anders sein. Wir werden nicht unbedingt eine supranationale Struktur wie die EU bekommen. Unsere Geschichte des Zusammenbruchs wird eine etwas andere sein, und die entworfene Lektion, die wir lernen sollen, wird eine sorgfältig in Handarbeit gemachte werden.

Die Amerikaner sind dazu gedacht, die Rolle der verwöhnten Imperialisten zu spielen. Die schließlich das bekommen, was sie verdienen, einen wirtschaftlichen Tiefschlag in den Unterleib. Wir sind das neue Rom, Brot und Spiele und all das. Und wenn die USA genauso wie Europa zusammenbricht, dann werden die Fabianer wieder da sein, um den Wunsch nach einer eigenen nationalen Souveränität durch ein weiteres globales politisches System zu ersetzen. Ich weiß wirklich nicht, wie viele Leute das da draußen erkennen, aber wir sind dazu auserkoren die bösen Jungs in diesem Welttheaterstück, das von den Eliten inszeniert wird, zu spielen. Amerikaner sind die Bösewichte und der Rest der Welt spielt die Rolle des unschuldigen Opfers und globalistische Zentren wie der IWF und die BIZ sind dazu gedacht, den Helden zu geben, die kommen um die Menschheit zu retten, wenn alles verloren scheint.

Der US-Schuldenstand übertrifft bei weitem den der gesamten kombinierten EU-Staaten. Eine Tatsache, die ich in Teil 3 meiner Serie One Last Look At The Real Economy Before It Implodes skizziert habe. Im Gegensatz zu Griechenland haben die USA die direkte Möglichkeit Fiat Money nach Belieben zu drucken, um die Strafe für unsere massive Verschuldung zu verlängern. Jedoch haben wir mit den jüngsten Marktreaktionen auf die Möglichkeit einer Zinsanhebung durch die Federal Reserve im September gesehen, dass ein solches Ereignis umfangreiche Mittelabflüsse aus den Aktienmärkten auslösen und das Ende der „neuen Normalität“ verkünden wird. Warum sollten die Bankster das tun? Warum nicht dauerhaft die Zinsen bei Nahe Null belassen? Es ist nicht so, dass es keinen öffentlichen Druck geben würde die Zinsen zu erhöhen; in der Tat ist es genau das Gegenteil. Warum ignoriert die Fed die Hunderte an Signalen, die zeigen, dass sich die USA in einer Rezession befinden, und Diskussionen über Zinserhöhungen vorantreibt – ungeachtet dessen, was logischerweise im besten Interesse der US-Notenbank wäre?

Die Fed weiß, dass das einzige, was die amerikanischen Märkte stützt das kostenlose Geld und das blinde Vertrauen in der Öffentlichkeit, dass die Banken und Regierung handeln werden, um den Schmerz oder das wirtschaftliche Leiden zu beenden, sind, sollte ein solches Krisenpotenzial entstehen. Wenn das billige Geld weg ist und der Glaube schwindet, dann stehen wir vor einer epischen Katastrophe. Die Globalisten innerhalb der Fed wissen das, und sie wollen das – zumindest wollen sie eine kontrollierte Version davon. Die Eliten brauchen genau deswegen den Sturz des gegenwärtigen US-Systems, da dies den Weg bereiten wird, den sie oftmals als den „großen wirtschaftlichen Reset“ bezeichnen. Dieser Reset ist die nächste Stufe im Plan einer vollständigen Zentralisierung der Weltwirtschaft.

Es geht hier nicht um Ansteckung. So etwas gibt es nicht. Es ist eine Entschuldigung, ein Sündenbock entworfen, um vom eigentlichen Problem abzulenken. Es geht um eine gemeinsame Anstrengung in den letzten Jahrzehnten von Internationalisten, um die westlichen Kulturen in eine Position der Schwäche zu manövrieren. Wenn die Menschen schwach und verängstigt sind, werden sie formbar. Gesellschaftliche Veränderungen, die Sie heute nie für möglich gehalten hätten, werden morgen in der Mitte einer Krise möglich sein. Ich glaube, wir sehen jetzt den Beginn der nächsten großen Krise – und die wirtschaftlichen Fundamentaldaten unterstützen meine Ansicht. Wenn das gesamte europäische System von den griechischen Schulden und das gesamte US-System von Zinsen Nahe Null und einem blinden Glauben an den Markt abhängen, dann wird etwas zerbrechen müssen. Es gibt kein Zurück mehr aus diesem Zustand. Es gibt nur den Weg nach vorn, und der Weg nach vorne ist nicht angenehm oder bequem und er kann nicht ignoriert werden.

Wir dürfen nicht vergessen, dass Krisen an sich schon eine Ablenkung sind. Welchen Schmerz wir auch immer morgen fühlen werden oder am nächsten Tag oder in den nächsten zehn Jahren, wir müssen uns immer daran erinnern, wer es war, der das alles hervorgerufen hat: Die internationalen Banken und ihre globalistischen politischen Pendants. Egal, was passiert, wir dürfen nicht bereit sein ein zentrales System zu akzeptieren. Unabhängig davon, wie sinnvoll oder rational es inmitten des Schrecken der finanziellen Unsicherheit klingt – wir dürfen dem System nie das geben, was es will. Weigern wir uns der Dialektik zu entsprechen. Das ist die einzige Chance, die uns gelassen wurde, um zurück zu wahrem Wohlstand zu gelangen. Sobald wir die Grenzen der weltweiten institutionalisierten Abhängigkeiten überschritten haben, werden wir nie wieder Wohlstand und Freiheit sehen.

 

Quelle: www.konjunktion.info

Eurokrise: BIZ warnt vor Crash durch Niedrigzinsen

Seit der Finanzkrise 2008 haben wir uns an niedrige Zinsen gewöhnt. Was damals als akute Rettungsmaßnahme gedacht war, hat sich zur neuen Norm entwickelt. Das bietet enorme Vorteile für Staaten, die neue Schulden aufnehmen: Die Zinsen für die Staatsanleihen sind extrem gesunken.

Das bietet aber auch große Nachteile: Sie und ich bekommen als Sparer Kaum noch Zinsen auf die existierenden Sparguthaben. Aber die Gefahren durch die niedrigen Zinsen gehen noch viel weiter.

Darauf hat jetzt auch die die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) im aktuellen Jahresbericht hingewiesen. Die BIZ gilt als eine über den Notenbanken stehende Überbank. In ihrem Report schreibt sie, dass es noch nie eine so lange Phase mit Niedrigzinsen gegeben hätte.

Dadurch wäre ein Boom mit erheblichen Risiken für den Finanzmarkt ausgelöst worden. Die Niedrigzinsen seien ein Ausdruck für die auch weiterhin ungewöhnlich schwache Wirtschaft nach der Finanzkrise 2008. Wegen der extrem niedrigen Zinsen hätten die Notenbanken jetzt keine Möglichkeit mehr, auf die nächste Krise adäquat zu reagieren.

Gefahr geht von den Notenbanken aus – deren Bilanzen sind massiv aufgebläht

Genau diese Gefahr sehe ich auch: Die Notenbanken haben ihr Pulver verschossen und für eine enorme Blase an den Aktienbörsen gesorgt. Wenn diese platzt, dann gibt es keine Möglichkeit mehr wie 2008 darauf zu reagieren. Niedrigzinsen sind kein Hinweis darauf – wie Börsianer heute irrtümlich annehmen –, dass der Boom unbegrenzt weitergeht, sondern ein Zeichen dafür, dass wir bereits vor dem nächsten Knall stehen.

Deshalb ist es wichtig für Sie, dass Sie sich auch weiterhin aktiv gegen den unweigerlich kommenden Kollaps des Finanzsystems wappnen. Das tun Sie vor allem mit einer breiten Streuung des Vermögens.

So minimieren Sie das Risiko und halten eben auch in Krisenzeiten Ihr Vermögen flexibel. Wichtige Bestandteile dieser flexiblen Struktur sind Edelmetalle, Fremdwährungen oder auch ausgesuchte Short-Werten, mit denen Sie bei fallenden Finanzmärkten hohe Renditen erzielen.

 

Quelle: Günter Hannich

Griechische Banken vor dem Crash – Kommt die Sparerenteignung?

Der Druck auf Griechenland steigt von Tag zu Tag.

Denn die Hellenen wagten es mit ihrem Referendum, sich offen gegen das Spardiktat aus Brüssel zu stellen.

Ein absoluter Affront gegen die Brüsseler Eurokraten.

So jedenfalls fassen diese das auf. Pöbeln, beleidigen und drohen dafür.

EU: Tsipras-Regierung ist eine Bedrohung für das europäische Projekt

Für die EU-Kommission, das Parlament und den Rat ist die „Tsipras-Politik“ ein Dorn im Auge.

Inakzeptabel.

Eine Bedrohung für die gesamte Union.

Es muss an ihr ein Exempel statuiert werden, damit nicht auch noch andere Krisenländer „aufmucken“.

Dunkle Wolken über Athen

So wird die EU in jedem Fall zu härteren Maßnahmen greifen. Ob mit den Zwangsmaßnahmen des gestern beschriebenen „EU-Notstandsartikels“ oder mit anderen.

Vielleicht schickt Brüssel auch einen „Schuldenkommissar“, der Athen wieder bevormunden will, wie einst die Troika.

Ich sage Ihnen: Es geht längst nicht mehr darum, Griechenland „moralisch“ in der Eurozone zu halten.

Sondern schlichtweg um den Verlust von 360 Milliarden Euro an Steuergeldern. Ein Resultat aus der falschen Sparpolitik der EU. Und diesen Verlust müssen Politiker ihren Bürgern erklären.

Und davor haben sie Angst.

Griechenland zeigt, wie „demokratisch“ die EU tatsächlich ist

Doch die Wahrheit wird ans Licht kommen. Der tiefe Fall der Hellenen zeigt dies ganz deutlich.

Und vor allem die Reaktion der Eurokraten darauf.

Diese sind alles andere als demokratisch. Im Gegenteil. Mit Spott und Häme, Beleidigungen und Beschimpfungen werden die Griechen weiterhin bedacht.

Dabei haben die EU-Denunzianten eines noch nicht kapiert: Ihr Spiel ist aus.

Denn nun müssen sie Farbe bekennen. Vor ihren Bürgern. Vor ihren Wählern. Vor ihren Steuerzahlern und Sparern.

Die Eurokraten haben kläglich versagt.

Sparer-Enteignung in Griechenland?

Sie haben sicher davon gehört? Wenn nicht: Die Financial Times berichtete vor kurzem, dass Kleinsparer enteignet werden.

Und zwar drastisch! Im Gespräch sind Guthaben über 8.000 Euro, die um sage und schreibe 30 Prozent rasiert werden sollen.

30 Prozent!

In einer ersten Reaktion dementierte die griechische Regierung dieses Gerücht.

Griechische Banken am Ende

Fakt jedoch ist, dass die griechischen Banken am Ende sind. Sie besitzen ein Guthaben an Cash von gerade mal 500 Millionen Euro.

Um also einen Banken-Crash zu verhindern, muss Tsipras etwas unternehmen. Dazu gehört vor allem die Rekapitalisierung der Finanzhäuser.

Wenn dies nicht mehr mit Hilfe der EU beziehungsweise der EZB gelingt, dann eben über die Sparer.

Entweder diese schlucken die bittere Pille der 30ig-prozentigen Geldenteignung oder sie verlieren im Fall eines Banken-Crashs alles.

Ihr Sparguthaben ist mitnichten sicher!

Erinnern Sie sich, wie die Eurokraten bislang tönten? Sparguthaben unter 100.000 Euro seien sicher!

Beim „Zypern-Haircut“ haben sie sich noch daran gehalten. Und nur Beträge darüber um fast 40 Prozent enteignet.

Doch wenn sich bewahrheitet, was das „Griechenland-Gerücht besagt, dann war das alles nur Makulatur.

Deshalb: Trauen Sie keinen politischen Versprechungen! Niemals!

Was Sie daraus lernen können

Lassen Sie nur so viel Geld auf der Bank, wie Sie zu Ihrem normalen Zahlungsverkehr benötigen. Auf die mickrigen Zinsen, die Sie auf einem Sparbuch bekommen, können Sie verzichten. Ihr Geld verliert dort genauso an Wert, wie unter dem berühmten „Kopfkissen“.

Auf gut deutsch: Vergessen Sie ab sofort Anleihen, Tagesgeld oder Sparbücher. Diese sind völlig ungeeignet, um Ihr Vermögen zu sichern.

Denn was, wie in Griechenland, wenn der Bankautomat nur noch begrenzt Geld ausspuckt? Oder die Banken gar geschlossen bleiben?

Bewahren Sie Ihr Geld deshalb in Ihrer „greifweite“ auf.

Da haben Sie jederzeit Zugriff und müssen nicht irgendwann einmal in einer Schlange vor der Bank stehen.

 

Quelle: Guido Grandt

Griechenlanddrama: EU-Zwangsmaßnahmen gegen Athen?

Die Tsipras-Regierung geht gestärkt aus dem Referendum vom vergangenen Sonntag hervor. Die Mehrheit des griechischen Volkes lehnt weitere Spardiktate der EU und ihrer Gläubiger mit ab.

Das sorgt natürlich nicht nur für Pöbeleien und Beleidigungen der Eurokraten, allen voran der deutschen. Sondern geradezu für Panik in der EU. Darüber habe ich gestern bereits berichtet.

Der Druck der EU auf Griechenland wird zunehmen

So kommen heute die Staats- und Regierungschefs in einem eilig einberufenen Sondergipfel zusammen. Es geht um nicht mehr und nicht weniger als um die Zukunft Griechenlands. Und damit natürlich auch um die weitere Stabilität der „wankenden“ Union.

Der Druck auf die Syriza-Regierung wird weiter steigen. Mit ziemlicher Sicherheit wird die EZB keine weiteren Notgelder freimachen.

So wird und soll Griechenland für die Referendums-Schmach bestraft werden.

„Zwangsmaßnahmen“ der EU gegen Athen

Es gibt aber noch ein Mittel, mit dem die EU gegen die Hellenen vorgehen kann.

Und zwar mit Zwangsmaßnahmen.

Nur (fast) keiner berichtet davon.

Lesen Sie hier auf Unangreifbar Leben die ganze Wahrheit darüber.

Austritt aus der Währungsunion ist rechtlich nicht möglich

Es steht außer Frage, dass eine Europäische Union längst schon Werkzeuge geschaffen hat, um unfolgsame Mitgliedsstaaten in die Schranken zu weisen.

Griechenland ist zweifelsohne ein solches Land.

Zunächst muss Ihnen klar sein, dass ein Austritt Griechenlands aus dem Euro rechtlich nicht möglich ist. Denn eine Mitgliedschaft in der Währungsunion ist unwiderruflich.

Anders sieht es mit dem Austritt aus der EU aus. Und zwar in Folge eines geordneten Austritts. Allerdings ist dieses Prozedere sehr langwierig und kompliziert. So dass dies vermutlich und auch faktisch wohl ausscheidet.

Amerikaner wollen aus geopolitischen Gründen, dass die EU Griechenland „hält“

Vergessen Sie auch nicht den Druck, den die USA auf die EU macht, Griechenland unbedingt zu halten.

Denn das Land sichert die Südost-Flanke der NATO ab. Und ist in dieser Hinsicht eine „Schutzmauer“ gegen Russland.

Auch darüber habe ich Sie bereits zuletzt informiert.

„Sondern-Paragraph“ in den EU-Verträgen

Zurück zur Zwangsmaßnahme, die die Union anwenden kann.

In den EU-Verträgen gibt es einen Artikel, der höchst Aufschlussreiches verrät. Nur geht dies normalerweise am Bürger vorbei.

Ob den Artikel auch alle Europa-Politiker kennen, mag dahingestellt sein.

So heißt es in Artikel 352 AEUV, Absatz 1:

Erscheint ein Tätigwerden der Union im Rahmen der in den Verträgen festgelegten Politikbereiche erforderlich, um eines der Ziele der Verträge zu verwirklichen, und sind in den Verträgen die hierfür erforderlichen Befugnisse nicht vorgesehen, so erlässt der Rat einstimmig auf Vorschlag der Kommission und nach Zustimmung des Europäischen Parlaments die geeigneten Vorschriften. Werden diese Vorschriften vom Rat gemäß einem besonderen Gesetzgebungsverfahren erlassen, so beschließt er ebenfalls einstimmig auf Vorschlag der Kommission und nach Zustimmung des Europäischen Parlaments.

„EU-Notstandsgesetzgebung“

Ich möchte Ihnen weiteres Juristen-Kauderwelsch ersparen.

Zusammengefasst aber heißt es in diesem Artikel, dass die EU auch ohne rechtliche Grundlage Zwangsmaßnahmen gegen Mitgliedsstaaten vornehmen kann.

Es ist eine Art europäische Notstandsgesetzgebung, die der „Aufrechterhaltung der inneren Ordnung der EU“ betrifft.

Übrigens haben US-amerikanische Medien und solche aus Brüssel auf diesen Paragraphen hingewiesen.

Als „Lösungsvorschlag“ für das Griechen-Drama

 

Quelle: Guido Grandt

Jetzt kommt der Euro-Zusammenbruch

Der Tag nach dem Referendum in Griechenland hinterlässt viele Fragezeichen. Die Politiker in Brüssel und Berlin müssen sich erst noch erholen von dieser Entscheidung. Wie konkret die nächsten Tage aussehen werden, ist nicht absehbar.

Wie Sie vielleicht wissen, schaue ich jedoch weniger auf die kurzfristigen Entwicklungen von Tagen oder Wochen. Als Krisenexperte mit langjähriger Erfahrung ist es mir wichtig, die größeren Zusammenhänge zu analysieren. Und hier markiert das gestrige Referendum in Griechenland einen ganz wichtigen Wendepunkt.

Das Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro ist jetzt fast nicht mehr zu verhindern. Auf dieser Basis ist es im kaum noch möglich, dass Ministerpräsident Tsipras und in Brüssel ein neues tragfähiges Konzept für Hilfen wird verhandeln können. Der Rücktritt von Finanzminister Varoufakis wird hier auch nur wenig Entspannung bringen.

Doch klar ist: Die Gespräche in Brüssel müssen möglichst schnell wieder aufgenommen werden. Genau das hat Tsipras seinem Volk in Griechenland in den vergangenen Tagen auch immer wieder versprochen.

Fakt ist: Er muss diese Lösung in diesem kurzen Zeitraum tatsächlich auf die Beine stellen. Andernfalls geht Griechenland das Geld aus. Die Banken bleiben wohl auch noch einige Tage geschlossen – kein Wunder, denn die Finanzinstitute in Griechenland haben kaum noch Bargeld. Doch die Geldgeber auf der anderen Seite spielen zunächst einmal Zeit – und genau die hat Griechenland jetzt nicht mehr.

Sie sehen ganz deutlich: Nach dem jüngsten Scheitern der Verhandlungen kann ein Kompromiss über neue Hilfszahlungen nur dann gelingen, wenn sich beide Seiten bewegen. Doch genau danach sieht es derzeit nicht aus.

Grexit wird kommen – und dann wird der Euro gehen

Das Wort vom Grexit ist nun immer häufiger zu hören. Für mich ist mit dem gestrigen Referendum der Anfang vom Ende des Euros besiegelt. Griechenland wird unter diesen Voraussetzungen nicht mehr lange die Gemeinschaftswährung halten können. Dafür sind die Voraussetzungen nicht mehr gegeben.

In der Konsequenz heißt es aber auch: Wenn Griechenland den Euro verlässt, beginnt damit der Zerfall der Gemeinschaftswährung in Europa. Weitere Krisenländer stehen dann vor dem Ausschluss. Ich gehe davon aus, dass ein Grexit als Beginn einer Kettenreaktion zu deuten ist.

So etwas wird die Finanzmärkte massiv durcheinanderwirbeln. Bei diesem bevorstehenden Crash, sollten Sie Ihr Vermögen aktiv sichern. Investoren die dies nicht tun, haben stürmische Zeiten vor sich – das steht für mich fest.

 

Quelle: Günter Hannich

Nach Griechenland-Referendum: EU in Panik – Deutsche Politiker pöbeln und beleidigen!

Die Griechen haben gestern entschieden: 61 Prozent haben sich gegen die Troika aus EZB, EU-Kommission und IWF ausgesprochen.

Gegen die diktierten Spardiktate der Gläubiger, die das Land in den Abgrund gerissen haben.

Gegen die EU-Granden, allen voran Angela Merkel und Wolfgang Schäuble.

Volkes Stimme hat gesprochen. Das ist Demokratie.

Nach Griechenland-Referendum: EU in Panik

Nach dem Referendum ist die EU nun in nicht nur in heller Aufregung, sondern geradezu in Panik.

Bereits Morgen kommen die Staats- und Regierungschefs zu einem eilig einberufenen EU-Sondergipfel zusammen.

Das griechische Volk hat es gewagt, der EU die Stirn zu zeigen.

So dramatisch ist die Lage in Europa.

Schon seit Jahren spreche ich genau darüber. Ich glaube, dass meinen Kritikern nun das Lachen im Halse stecken geblieben ist. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Nach Referendum: Deutsche Politiker beleidigen und pöbeln

Doch was geschieht kurz nach dem Referendum? Die griechische Regierung unter Ministerpräsident Alexis Tsipras wird diskreditiert.

Martin Schulz, Präsident des Europaparlaments, meint, dass Tsipras sein Volk „verführt“.

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel pöbelt, Tsipras hätte die „letzten Brücken eingerissen über die Europa und Griechenland sich auf einen Kompromiss zubewegen konnten.“

Aber das ist noch nicht alles.

SPD: Vizekanzler und Wirtschaftsminister Gabriel „verplappert“ sich

So sagt Gabriel: Mit der „Absage an die Spielregeln der Euro-Zone“, wie sie im mehrheitlichen „Nein“ zum Ausdruck komme, seien Verhandlungen über milliardenschwere Programme kaum vorstellbar.

Und weiter macht Gabriel den Griechen Angst und spricht nun von einem „Weg von bitterem Verzicht und Hilflosigkeit“.

Griechen halten sich nicht an die „Spielregeln“

Verstehen Sie? Gabriel spricht hinsichtlich des Griechen-Referendums von einer „Absage“ an die Spielregeln der Euro-Zone.

Wie bitte? Ein Volk sagt in einem demokratischen Prozess „Nein“ zu weiteren Sparauflagen und Kneblungen durch die EU. Und der deutsche Wirtschaftsminister erklärt, dass damit die EU-Spielregeln nicht eingehalten werden.

Demnach gehört ein demokratisches Referendum eben nicht zu den Spielregeln der Eurokraten.

Oder wie anders soll man das verstehen, frage ich Sie?

CSU: „Volksbelüger und Erpresser“

Auch CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer offenbart in seiner Reaktion seine „Gesinnung“.

So sagte Scheuer doch tatsächlich direkt nach dem Griechen-Votum: „Die linken Erpresser und Volksbelüger wie Tsipras können mit ihrer schmutzigen Tour nicht durchkommen.“

Lesen Sie diesen Satz noch einmal.

Eine Regierung lässt sein Volk mit einem demokratischen Prozess an der politischen Entscheidungsfindung teilhaben. Und das wird dann als eine schmutzige Tour bezeichnet.

Sowie die Regierung, die ein Referendum veranstaltete, als Erpresser und Volksbelüger beschimpft.

Das ist unglaublich!

CDU/CSU: Über „EU-Erpressungs-Politik“

Ralph Brinkhaus, stellvertretender CDU/CSU-Fraktionschef verrät dann noch etwas hinsichtlich der „Erpressungs-Politik“ der EU. Genau über diese also, gegen die sich erstmals offen das griechische Volk gestellt hat.

Brinkhaus sagt, dass es nur „Hilfen gegen Reformen“ gebe.

Alles klar?

So sieht die „demokratische“ EU aus: Nur Geld gegen Reformen

Das heißt nichts anderes als dass nur Geld aus der EU fließt, wenn das Volk macht, was die Eurokraten wollen. Und das bedeutet sich weiteren Sparreformen zu unterziehen.

All das ist ein politischer Skandal, den die Mainstream-Presse wieder einmal vertuscht und verschweigt.

 

Quelle: Guido Grandt

Eurokrise: Schweiz bereitet sich auf Zerfall der EU vor

Das Thema Griechenland beherrscht in diesen Tagen die Medien. Dabei kommen immer wieder sehr spannende Dinge an die Oberfläche, die mir vor allem eins zeigen: Die Lage ist sehr viel ernster, als uns die Politiker immer wieder klarmachen wollen.

Um auf diese Dinge zu stoßen, ist es aber auch mal nötig, fernab der ausgetretenen Pfade zu schauen. Das habe ich getan und so bin ich jetzt auf eine sehr beunruhigende Nachricht aus der Schweiz gestoßen.

Wie die Deutschen Wirtschafts-Nachrichten berichten, plant die Schweiz im September ein Militärmanöver, in dem die Reaktion auf einen Zerfall der EU geprobt wird. In dem zugrunde liegenden Szenario geht die Militärführung davon aus, dass eine schwere Wirtschaftskrise zu neuen Grenzen in Europa mit Plünderungen, Kriminalität, Unruhen und ethnischen Spannungen führen wird.

Solche möglichen Krisenszenarien zeigen Ihnen, dass die Schweizer Führung einen Zerfall des Euros und einer Auflösung der EU bereits ernsthaft in ihre Überlegungen einbezieht und sich auf daraus resultierende mögliche Entwicklungen einzustellen versucht.

Das Ende des Euros wird auch der Beginn vom Ende der EU sein

Auch ich gehe davon aus, dass nicht nur der Euro seinem Ende entgegengeht, sondern die EU insgesamt bei der dadurch entstehenden Wirtschafts- und Finanzkrise zerfallen wird. Das wird mit gewaltigen gesellschaftlichen Umstürzen und Verwerfungen für den gesamten europäischen Kontinent verbunden sein. Einen Euroaustritt Griechenlands ohne massive Folgen für den gesamten Kontinent halte ich für sehr unwahrscheinlich.

Für Sie heißt das nach wie vor, dass Sie sich nicht von den trügerischen Hoffnungen, die von der Politik verbreitet werden, einlullen lassen sollten. Der Euro ist letztlich nicht zu retten, weil die an ihm teilnehmenden Staaten ökonomisch überhaupt nicht zusammenpassen.

Eine Lösung des Problems ist nicht möglich, weshalb es nur eine Frage der Zeit ist, bis der Euroverbund zerbricht. Deshalb sollten Sie sich auch weiterhin aktiv auf einen Eurozerfall vorbereiten. Das tun Sie, indem Sie in sichere Fremdwährungen, Edelmetalle oder auch wirklich sichere Aktien investieren.

 

Quelle: Günter Hannich

TISA – Den Geheimplan der Konzerne stoppen

Streng geheim verhandeln die EU und 23 weitere Staaten das Dienstleistungsabkommen TISA. Mit ihm wollen Konzerne eine neue Deregulierungs- und Privatisierungswelle durchsetzen und den Datenschutz aushöhlen. Bereits am Montag startet eine neue Verhandlungsrunde.

Fordern Sie jetzt von EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström den Stopp der Geheimverhandlungen.

Was bedeutet TISA? ..weiterlesen

 

Quelle: campact.de

Finale im Griechenland-Drama: „Finanz-Diktatur vs. Hellas-Demokraten“(3)

Es gibt keine Verschnaufpause im Griechenland-Drama. Ganz im Gegenteil.

Die griechische Linksregierung unter Alexis Tsipras stellt sich erstmals in Europa gegen die von Brüssel verordnete Sparpolitik. Eine Politik, die das Land bereits an den Abgrund einer Katastrophe getrieben hat.

EU straft die griechische Regierung ab

Und was geschieht, wenn es nicht mehr nach den Nasen von Männern und Frauen in Nadelstreifenanzügen geht, die glauben, die Macht in Europa gepachtet zu haben?

Es wird gepöbelt.

Es wird zurückgeschlagen.

Es wird bestraft.

Und zwar so, wie ich Ihnen nachfolgend aufzeige.

Abgebrochene Verhandlungen und „Aussperrungen“

Am vergangenen Samstag wurden die Verhandlungen zwischen der EU, den Gläubigern und der griechischen Regierung von der Eurogruppe abgebrochen.

Athen wurde ausdrücklich von den Zusammenkünften der Eurogruppe ausgeschlossen.

Sie können auch ausgesperrt sagen.

So durfte der Athener Finanzminister Gianis Varoufakis an den Gesprächen seiner achtzehn Euro-Amtskollegen nicht mehr teilnehmen.

Wie ein Schuljunge, der wegen falschen Betragens vor die Tür gestellt wird.

Das ist entwürdigend.

Kein Geld mehr für Griechenland

Aus purem Trotz wird entschieden, das Hilfsprogramm für Griechenland zu beenden.

Die Notkredite der EZB einzufrieren. Die Liquidität somit abzuwürgen.

Auf gut deutsch gesagt, es gibt kein Geld mehr für das Volk.

Die EZB und die Finanz-Industrie verfügen zudem über eine Banken-Schließung in Griechenland. Zunächst einmal bis zum 6. Juli 2015.

EU-Schande: Die Erpressung eines ganzen Volkes

Das ist Erpressung eines ganzen Volkes, das sich mit seiner Regierung dem Finanzdiktat aus Brüssel nicht länger beugen will.

Die Botschaft scheint klar: Entweder ihr tut, was wir in Brüssel von euch verlangen oder es wird euch schlecht ergehen.

„Friss oder stirb!“, so das Motto.

Eine Schande.

Eine Schande für ganz Europa und ihre Eurokraten.

Keine soziale Gerechtigkeit, sondern eine Demütigung

Das ist keine soziale Gerechtigkeit, wie sie so gerne in der EU hochgehalten wird.

Sondern eine Demütigung.

Frank Schirrmacher, der Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hat einmal von einer „materiellen Zucht-Rute der globalen Schulden-Industrie“ gesprochen.

Er hatte recht.

2011: Merkel und Sarkozy verbieten damaliger Griechenregierung ein Referendum

Vergessen Sie nicht: bereits 2011 wollte der damalige griechische Ministerpräsident Georg Papandreou eine Volksabstimmung abhalten.

Doch er wurde auf einem Gipfel in Nizza von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem damaligen französischen Präsidenten Nikolas Sarkozy zurückgepfiffen.

Das hat, so der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Carsten Schneider, das Volk „gedemütigt“. Deshalb nahm es die harten Reformmaßnahmen nie an, sondern sah diese als feindliche Maßnahme von außen.

Wohl, wohl, die weisen Worte eines Politikers, dessen Partei in Deutschland Regierungsverantwortung trägt.

Am Rande: Der Papandreou-Nachfolger wurde Nikos Papademos. Ein Goldman Sachs-Banker.

Noch Fragen?

Der Krisenstrudel wird weitere EU-Länder verschlingen

Ich habe Ihnen hier bei Unangreifbar Leben immer wieder gepredigt, dass Griechenland nicht das einzige Problem in der EU bleibt.

So ist es bei allen Experten ein offenes Geheimnis, dass nicht nur Griechenland in den Krisenstrudel gerissen wird. Sondern auch noch andere. Aber (fast) keiner wagt es offen darüber zu sprechen.

Portugal, Spanien und Italien stehen schon an. Auch Frankreich befindet sich in einer schlechten, einer geradezu bedenklichen Situation.

Die Briten werden nächstes Jahr ebenfalls ein Referendum abhalten, ob sie in der EU bleiben oder nicht.

Der Crash-Zeiger steht auf eine Minute vor zwölf

Die EU zerfällt.

Langsam aber stetig. Immer mehr.

Der Crash-Zeiger steht bereits auf eine Minute vor zwölf.

Unabhängig informieren hilft Vermögen schützen

Deshalb ist es gerade für Sie von immenser Bedeutung, dass Sie sich neben den Mainstream-Medien unabhängig von der Lage der Welt, der Situation in der EU und in Deutschland machen.

Nur so können Sie letztlich die richtigen Entscheidungen treffen, hinsichtlich Ihrer eigenen Zukunft und Ihrer Vermögenssicherung.

Oder vertrauen Sie der Presse noch, die bislang all das ausgeschlossen hat, was nun in Griechenland passiert?

Ich nicht!

 

Quelle: Guido Grandt

Dieses Land in der Karibik ist pleite – aber alle reden nur von Griechenland

Jetzt beginnt die zweite Jahreshälfte 2015. Ich erwarte an den internationalen Finanzmärkten deutlich größere Schwankungen als in den ersten sechs Monaten des Jahres 2015 Viele Parallelen ergeben sich zum Krisenjahr 2008.

Damals brachen die Aktienmärkte im zweiten Halbjahr massiv ein. So etwas ist in diesem Jahr auch wieder möglich. Seit der Finanzkrise 2008 hat es eben weltweit nicht mehr so viele bekannt Krisenherde gegeben wie gerade jetzt.

Aktuell schauen wir in Europa naturgemäß nur auf die Probleme in Griechenland. Dort ist die Lage tatsächlich angespannt. Aber Sie können mir glauben, dies ist nicht der einzige Krisenherd weltweit. Doch bei der engen Betrachtung der Europäer spielen die Krisen in anderen Regionen der Welt an den Finanzmärkten nur eine geringe Rolle.

Heute möchte ich Ihnen nur zwei Beispiele kurz nennen, wo derzeit auch die finanzielle Lage alles andere als rosig ist. Das erste Beispiel ist China. Dort befindet sich die Börse offiziell in einem Bärenmarkt. Was heißt das genau?

China ist im Bärenmarkt und Puerto Rico fast pleite

Man spricht von einem Bärenmarkt, also einem massiv abwärts gerichteten Trend an den Börsen, wenn die Indizes vom zuletzt erreichten hoch 20 % verloren haben. Genau das ist in den vergangenen Tagen an der chinesischen Börse passiert. Damit hat der grundlegende Trend der Börse in China gedreht. Um ihnen eine Vorstellung davon zu geben: Der aktuelle Absturz der chinesischen Börse bringt die größten Verluste bei Aktien seit 19 Jahren.

Und dann ist da noch Puerto Rico. Das kleine Land in Mittelamerika steht vor dem Staatsbankrott. Der Gouverneur des zu den USA gehörenden Landes hat erklärt, dass die Schulden nicht mehr rückzahlbar sind. Puerto Rico hat Schulden in Höhe von 72 Mrd. Dollar angehäuft. Ohne einen Schuldenschnitt hält der Gouverneur von Puerto Rico es für unmöglich, dass sein Land dies finanziell übersteht.

Griechenland ist nicht allein mit seinem Schuldendrama

An diesen beiden kurzen Beispiel erkennen Sie sehr schnell: Griechenland ist nur ein Krisenherd an den internationalen Finanzmärkten. Nun ist Puerto Rico nicht gerade der Nabel der Welt. Doch auch der wirtschaftliche Einfluss Griechenlands hält sich global betrachtet in recht engen Grenzen.

So kommt es sehr oft auf die psychologische Wirkung an, die solche finanziellen Schieflagen auf die internationalen Finanzmärkte haben. Hier brodelt es gewaltig unter der Oberfläche. Das zweite Halbjahr 2015 verheißt dabei nichts Gutes.

 

Quelle: Günter Hannich