„Historischer Irrtum“ – Jetzt droht auch noch der „Fixit“! Finnen wollen aus der Euro-Zone austreten

Führende finnische Politiker distanzieren sich vom Euro. Schon 2016 sollen die Finnen per Volksabstimmung über den Verbleib in der Währungsunion abstimmen. Die Euro-Hasser nehmen rapide zu. Nach Grexit und Brexit droht offenbar schon bald der Fixit.

Finnlands Wirtschaft kämpft gegen steigende Arbeitslosigkeit und Staatsausgaben.

2016 droht das vierte Rezessionsjahr in Folge. Es wäre die längste Schwächeperiode seit dem Zweiten Weltkrieg, berichtet die „Welt“.  Die Wirtschaft schrumpfte im dritten Quartal des Jahres um 0,6 Prozent.

Hauptgründe sind laut einem Bericht des Internationalen Währungsfonds (IWF):

  • der Untergang des Handyherstellers Nokia,
  • die alternde Gesellschaft
  • und sinkende Exporteinnahmen.

 „Die Exporte sinken konstant seit 2006“, heißt es in dem Schreiben.

„Finnland hätte nie beitreten sollen“

Viele Finnen geben dem Euro die Schuld an der finanziellen Misere. Außenminister Timo Soini sagte vor wenigen Tagen im finnischen Parlament: „Finnland hätte niemals der Euro-Zone beitreten sollen.“ Der Beitritt sei ein „historischer Irrtum“ gewesen.

Diese Behauptung teilen viele Politiker und Ökonomen – selbst in der Bevölkerung brodelt es.

Bereits 2016 könnte Finnland der erste Staat der Euro-Zone sein, in dem das Volk über den Verbleib in der Währungsunion abstimmt.

Für eine Volksabstimmung haben sich rund 50.000 Menschen bei einem Bürgerbegehen ausgesprochen. Die legislativen Weichen sind damit gestellt.

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Quelle: Focus Online

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