Börsen-Crash auf Raten: So geht es jetzt weiter

Das erste Halbjahr hat uns an den Börsen einen Crash auf Raten gebracht. Vor allen Dingen sind viele große bekannte Aktien seit dem Jahresanfang massiv unter Druck geraten. Wie stark die Verluste ausgefallen sind, zeigen Ihnen die folgenden Zahlen:

  • -45% bei der Deutschen Bank
  • -40% bei der Commerzbank
  • -32% bei BMW
  • -31% bei Daimler

Das alles sind nur DAX-Werte. Doch auch in den anderen deutschen Indizes erreichten etliche Werte massive Verluste:

  • -41% bei Bilfinger
  • -35% bei Hugo Boss

Auch auf europäischer Ebene ist die Bilanz des ersten Halbjahres verheerend. Im Euro Stoxx 50 sind so etliche Banken sogar noch stärker abgerutscht – vor allem in Italien:

  • -63% bei der Unicredit
  • -48% bei der Intesa Sanpolo

Spekulanten wie George Soros setzen auf weitere Kursrückgänge

Hier sehen Sie einmal mehr, wie groß die Risiken bei Aktien sind – selbst bei großen internationalen Werten. Die Schwäche einzelner Aktien nutzen jetzt auch große Spekulanten wie der legendäre George Soros aus: Er setzt auf einen weiteren Verfall der Deutschen Bank-Aktie. Diese Spekulation läuft bisher gut – und wird ihm noch weitere Gewinne bringen.

An dieser Bilanz erkennen Sie aber auch, wie wichtig die breite Streuung des Vermögens ist. Investoren, die derzeit massiv auf Aktien setzen, erleben schwere Zeiten. Investoren, die jedoch einen breiten Mix im Depot haben, sind entspannt.

Zudem haben auch etliche Anlageklassen in diesem Jahr deutlich zugelegt. Dazu gehören auf jeden Fall auch die Edelmetalle. Silber liegt seit dem Jahresanfang fast 30% im Plus und beim Gold sind es auch noch deutlich mehr als 20%.

Schon seit Jahren halte ich Edelmetalle beim persönlichen Vermögensaufbau für unverzichtbar. Wie richtig das ist, zeigt eben die Erfolgsbilanz der vergangenen Monate. Einen Fehler sollten Sie dabei nicht begehen: Kaufen Sie keine Zertifikate auf Gold, Silber oder auch Platin.

Den kompletten Krisenschutz entfalten hier nur die physischen Edelmetalle. Für Sie bedeutet das: Kaufen Sie physisches Gold, Silber und Platin als ultimative Absicherung gegen die kommende Krise. Halten Sie zusätzlich den Anteil an Aktien gering – denn das Risiko für den nächsten Crash ist einafch zu groß.

 

Quelle: Günter Hannich

Brexit-Folgen: Das dicke Ende kommt erst noch

Der Brexit ist beschlossen – ob er aber wirklich kommt, steht auf einem ganz anderen Blatt. Mir kommt es in diesen Tagen so vor, als ob die Briten erst jetzt bewusst wird, was sie angerichtet haben mit dem Votum zum EU-Ausstieg.

Doch das Signal aus Brüssel ist klar: Es wird keinen Exit vom Brexit geben. Die Briten sollen jetzt zügig den Ausstieg planen und dann auch vollziehen. Schon heute sind beim EU-Gipfel nur noch 27 Staats-und Regierungschefs zusammengekommen. Der britische Premier David Cameron ist nicht mehr mit dabei, wenn die Zukunft der EU besprochen wird. Gestern durfte er noch einmal im Kreis der EU-Kollegen dabei sein – doch damit ist jetzt Schluss.

Wie der Brexit nun wirklich aussehen wird, ist derzeit noch völlig unklar. Das sorgt eben auch für die Verunsicherung an den Finanzmärkten. Nach dem ersten Schock legen nun viele Aktien wieder klar zu. Lassen Sie sich von dieser kurzfristigen Euphorie bitte nicht täuschen. Die Lage bleibt weiter angespannt.

Die Briten stehen politisch vor einem Scherbenhaufen

Großbritannien steht in diesen Tagen vor einem politischen Scherbenhaufen – so viel steht für mich fest. Sowohl der amtierende Premier als auch der Chef der Labour-Party haben keinen Rückhalt mehr. Nun müssen die Konservativen erst einmal jemanden finden, der auch wirklich bereit ist, das Amt des Premierministers in Großbritannien zu übernehmen.

Ich erwarte eine lange Hängepartie bis der Brexit wirklich auf den Weg gebracht wird. Nun ist Großbritannien nur ein Land – aber immer die sechstgrößte Volkswirtschaft der Welt. Zudem rangiert das Land auf dem 3. Platz der deutschen Exportstatistik. Damit ist klar, dass doch zehntausende Arbeitsplätze beispielsweise in der Automobilindustrie am wirtschaftlichen Erfolg dieses Landes hängen. Insofern ist es sehr kurz gedacht, wenn in Deutschland nur auf die Vorteile des britischen Ausstiegs geschaut wird.

Immerhin liegen jetzt schon erste neue Prognosen zur wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland vor. Das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) hat jetzt berechnet, dass der Brexit im kommenden Jahr Deutschland rund 0,5% Wirtschaftswachstum kosten wird. Dabei wird das erst der Anfang sein. Die mittel- bis langfristigen Folgen werden verheerend ausfallen – vor allem auch dann, wenn noch weitere Staaten dem britischen Beispiel folgen werden. Genau danach sieht es jetzt aus.

 

Quelle: Günter Hannich

„Am Abgrund“ – Was die EU von Island lernen kann! (2)

Die EU steht vor dem Abgrund. Nicht nur die Flüchtlingskrise und der drohende Brexit tun ihr übriges dazu. Sondern auch die stetige Vernichtung des Privatvermögens durch die Nullzins-Politik der EZB.

In der Vergangenheit gab es jedoch ein kleines Land, eine Insel mit gerade mal 300.000 Einwohnern, die zeigte, wie man mit bürgerfreundlicher Politik Krisen überwinden kann: Island.

Die „kriminellen“ Tricks der Banken

Ich habe Ihnen bereits aufgezeigt, dass das einstige Wirtschaftswunderland durch raffgierige Banker in ein Debakel getrieben wurde. Sowie welches unheilige Spiel sie dabei spielten und wie sie tricksten:  Die Finanzinstitute konkurrierten nicht nur untereinander, sondern kooperierten sogar miteinander.

Und zwar so: Die Banken verwendeten Aktien anderer Geldhäuser als Sicherheit, um große Kredite bei diesen aufzunehmen. Mit diesem Kapital kauften sie weitere Aktien, um die Preise hochzutreiben. Und das ohne, dass neue Werte geschaffen wurden!

Islands tiefer Fall

Natürlich platzte diese Blase. Als die US-amerikanische Investmentbank Lehman Brothers im September 2008 kollabierte löste sie einen internationalen Finanz-Schock aus, der zum Einfrieren der internationalen Kreditmärkte führte.

So konnten auch die drei größten isländischen Banken ihre immensen Kreditpositionen nicht mehr halten. Es ging nun ratz fatz. Im Oktober 2008 waren die Geldhäuser pleite. Insgesamt verursachten sie einen Schaden von über 182 Milliarden US-Dollar. Und das für eine Insel mit gerade mal 300.000 Einwohnern!

Verheerende Krisenwelle

Der Bankrott dieser Banken führte zu einer Krisenwelle auf Island. Und zwar zu einer Währungs-, Aktien-, Immobilien- und Kreditkrise für isländische Firmen und Haushalte.

Die isländische Krone fiel um mehr als 80 %, der Aktienmarkt um 75 %, die Reallöhne um 12 %, der BIP um 9,3 % , während die Arbeitslosigkeit auf 7 % anstieg.

Aus dem einstigen Wirtschaftswunderland war eine Katastropheninsel geworden, was wiederum zu einer der größten ökonomischen Rezessionen führte.

Die isländische Regierung greift ein

Der isländischen Regierung blieb nichts anderes übrig, als schnell zu handeln. Die drei großen Banken Glitnir, Kaupthing und Landsbanki wurden praktisch zerschlagen beziehungsweise geteilt. Und zwar in eine neue und eine alte Bank. Die neuen erhielten alle Hypotheken, Bankdarlehen und Aktivposten der alten Banken. Bei ihnen verblieben also lediglich noch die internationalen Verpflichtungen.

Der Unterschied zum internationalen Gebaren lag darin, dass nicht etwa sogenannte „Bad Banks“ gegründet wurden. Sondern „Good Banks“, die das solide Inlandsgeschäft betrieben. Die neuen Banken, die das eigentliche Kerngeschäft übernahmen, wurden kurzerhand verstaatlicht.

Der Trick mit dem die Regierung das Land rettete

Die spekulativen Finanzprodukte sowie das Auslandsgeschäft mit den horrenden Schulden verblieben bei den alten Banken. Die Regierung ließ diese schließlich und sozusagen „kontrolliert“ kollabieren. Der Schaden hielt sich in Grenzen.

Allerdings mussten die kreditgebenden Geldhäuser auf dem internationalen Parkett sowie Kleinsparer sozusagen „ins Gras beißen“. Doch die isländischen Steuerzahler kamen noch einmal mit einem blauen Auge davon.

Im 3. Teil verrate ich Ihnen, wie die neue isländische Regierung die Raffgier-Banker zur Verantwortung zog.

 

Quelle: Guido Grandt

Weltweit stürzen die Aktienkurse ab

Die nächste Finanzkrise hat längst begonnen. Das Ganze ist schleichend passiert hat aber große Teile der Erde schon erreicht. Das zeigt der Blick auf die Entwicklung an den Aktienmärkten rund um den Globus.

Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: In sechs der acht größten Volkswirtschaften der Welt haben die Aktienmärkte Seit den Hochs im vergangenen Jahr klare Crash-Anzeichen gezeigt.

Die erste Welle des Absturzes vollzog sich dabei im letzten August und weiter bergab ging es dann im Januar und Februar. Nun hat Anfang Juni die dritte Welle der Korrektur begonnen. Doch eins muss Ihnen klar sein: Wir stehen erst am Anfang.

Aber schauen wir doch einfach auf die Entwicklung in einigen maßgeblichen Ländern.

Beispiel China. Dort sind die Aktienkurse seit dem Hoch im vergangenen Jahr um immerhin 40 % eingebrochen.

Beispiel Japan. In der drittgrößten Volkswirtschaft der Erde haben die Aktienkurse seit den Hochs im vergangenen Jahr bis jetzt einen Verlust von 26 % angehäuft. So tief ist der maßgebliche Nikkei225 Index abgestürzt.

Beispiel Deutschland. In einschlägige Ranglisten sind wir immer noch die viertgrößte Volkswirtschaft der Erde. Seit dem DAX-Hoch im vergangenen April haben die größten deutschen Aktien knapp 21 % an Wert verloren. Ein wichtiger Faktor war in diesem Zeitraum sicherlich auch der Absturz der Deutschen Bank, die in diesem Zeitraum weit über 50 % an Wert verloren hat.

In Italien haben die großen Aktien mehr als 30% verloren

Beispiel Frankreich. Aktuell steht das Land wegen der Fußballeuropameisterschaft im Fokus. Doch bei den Investoren sind französische Aktien nicht sehr hoch im Kurs, denn der CAC 40 Index hat seit dem Hoch im vergangenen Jahr auch rund 20 % an Wert verloren.

Beispiel Italien. Das südeuropäische Land ist immer noch die achtgrößte Volkswirtschaft der Welt und die Aktien dort sind angeführt von den Banken massiv abgestürzt und bringen es immerhin auf einen Verlust von 32 % seit dem Hoch im vergangenen Jahr.

Eins muss ihn dabei klar sein: Solche massiven Verluste haben wir zuletzt bei der großen Finanzkrise 2008 an den internationalen Börsen gesehen. Damit gilt einmal mehr: Bereiten Sie sich aktiv auf die nächste Krise vor. Wie das geht, erfahren Sie regelmäßig hier an dieser Stelle.

 

Quelle: Günter Hannich

Crash-Gefahr: Nobelpreisträger Robert Shiller warnt vor Blasen

An den internationalen Finanzmärkten sind immer mehr Spekulanten aktiv. Die Preise vieler Anlageklassen schießen in die Höhe. Dieses Phänomen ist bei Aktien zu sehen. Da haben viele Unternehmen und auch Indizes schon längst völlig überzogene Bewertungsniveaus erreicht.

So ist die beispielsweise die USA-Wirtschaft in den vergangenen fünf Jahren um gerade einmla20% gewachsen. Die Aktienkurse der großen Indizes haben jedoch um fast 70% zugelegt. Diese Wachstumsraten passen einfach nicht zusammen. Über kurz oder lang wird das zu großen Problemen führen.

Genau vor diesen Gefahren tauchen aktuell immer mehr prominente Warnungen auf. So  hat jetzt der amerikanische Wirtschafts-Nobelpreisträger Robert Shiller vor einer Blasenbildung am Finanzmarkt gewarnt. Hauptursache dafür seien die Niedrigzinsen. Deshalb wäre er sehr besorgt und die steigenden Aktienkurse gingen nicht mit Euphorie, sondern mit Angst und Unsicherheit einher.

Shiller hat auch schon die Crashs 2000 und 2008 prognostiziert

Shillers Warnungen kommen nicht von ungefähr. Immerhin prognostizierte er schon die letzten beiden Crashs in den Jahren 2000 und 2008 sehr treffsicher. Ich sehe es ähnlich: Die jetzigen Niedrigzinsen sind kein Zeichen einer gesunden Wirtschaft, sondern im Gegenteil ein Indiz dafür, dass sich das System bereits am Beginn einer Deflation befindet.

Im Endeffekt ist es doch so: Weil es keine rentablen Anlagealternativen mehr gibt, fließt das Kapital in die Spekulation und führt so zu gewaltigen Aktien- und Immobilienblasen. In einigten deutschen Städten sind so die Preise in beliebten Lagen bei Eigentumswohnungen um 40% gestiegen – und das nur innerhalb von 12 Monaten.

Hier bilden sich aktuell massive Spekulationsblasen – und wenn diese Blasen platzen wird es fies. Das wird die internationalen Finanzmärkte massiv durcheinander wirbeln. Daher bleibe ich aktuell auch bei meinem Rat: Sichern Sie sich aktiv ab.

Dann sind Sie der Masse der Anleger schon einen Schritt voraus. Gerade die Konzentration auf den Aktienmarkt wird viele Anleger auf dem falschen Fuß erwischen.

 

Quelle: Günter Hannich

Eurokrise: Türkei-Beitritt wäre Tod der EU

Aktuell wird es immer klarer: Die Türkei nutzt derzeit die Flüchtlingskrise dazu, um damit langfristig eine Mitgliedschaft in der EU zu erreichen. Der ehemalige französische Präsident Nicolas Sarkozy hat jetzt dazu die Abmachungen der Europäischen Union (EU) mit der Türkei in der Flüchtlingskrise kritisiert.

Diese sehen unter anderem auch eine Annäherung der Türkei an die EU vor. Er sagte, dass, wer die Türkei langfristig als EU-Mitglied wolle, gleichzeitig deren Tod verursache. Die Türkei gehöre nicht zu Europa, weil sie weder kulturell, noch historisch oder wirtschaftlich betrachtet in die EU passe.

Daran sehen Sie, wie nicht nur der Euro, sondern auch die weitere Entwicklung der EU insgesamt, immer mehr ins Zwielicht gerät. Die EU gleicht zunehmend dem Römischen Reich, das expandieren musste und am Ende auch an seiner Größe zerfiel.

Ich gehe nach wie vor davon aus, dass nicht nur der Euro, sondern auch die EU in ihrer heutigen Form, keinen Bestand haben wird. Alleine die derzeitige Flüchtlingskrise zeigt, dass die einzelnen Mitgliedsländer mehr an nationalen, als an europäischen Lösungen interessiert sind.

Beim nächsten Crash steht auch die EU vor dem Aus – nicht nur der Euro

Aktuell läuft ja eine gemeinsame Aktion zur Bewältigung der Flüchtlingskrise unter Einbeziehung der Türkei. Doch das Ganze ist extrem instabil und kann sehr schnell wieder stoppen. Im Endeffekt hängt die EU schon jetzt vom Wohl der Türkei ab. Das sind keine guten Voraussetzungen für eine weitere stabile Entwicklung.

Kommt es – wie ich erwarte – zu einem größeren wirtschaftlichen Crash, dann wird nicht nur der Euro, sondern das ganze Projekt Europäische Union begraben werden. Das heißt für Sie, dass Sie sich keinesfalls auf irgendwelche europäischen Regelungen von heute verlassen können.

Wichtig ist, dass Sie sich gerade jetzt auf einen unweigerlich kommenden Eurocrash vorbereiten. Das tun Sie aktiv in dem Sie auf die Fremdwährungen, sichere Aktien und auf Edelmetalle setzen.

 

Quelle: Günter Hannich

Kriegsgefahr: Risiko eines Atomkriegs heute so groß wie seit 1953 nicht mehr

Gestern kündigte Russlands Präsident Putin an, ein Großteil seiner Truppen aus Syrien wieder abzuziehen. Doch eins ist klar: damit ist der Konflikt in Syrien nicht beendet. Die Luftschläge der russischen Streitkräfte sollen weitergehen.

Syrien ist dabei nur ein Beispiel für einen militärischen Konflikt der Zeit. Weltweit Flammen an immer mehr Stellen neue kriegerische Auseinandersetzungen auf. Schlank konzentriert sich alles auf konventionelle militärische Konflikte.

Doch auch die Gefahr eines Atomkriegs wird immer größer. Es ist nicht mehr 5 vor 12 – es sind nur noch 3 Minuten vor 12 auf der „Weltuntergangs-Uhr“ des Fachblattes „Bulletin of the Atomic Scientists“. Dieses Fachmagazin veröffentlichte jetzt seine neuesten Analysen zur weltweiten Kriegsgefahr.

Schon seit 1947 bewerten die Experten, ein Gremium aus Wissenschaftlern (darunter zahlreiche Nobelpreisträger) und Fachautoren, das Risiko für einen weltweiten Atomkrieg. Anfang 2015 rückte deren „Weltuntergangs-Uhr“ auf 3 Minuten vor 12 – ein extremes Risikoniveau, das seit 1953 nicht mehr erreicht wurde.

Ursache dafür sind die stark zunehmenden Hochrisiko-Zwischenfälle zwischen der NATO und Russland, die schnell eskalieren und in einen Krieg der Supermächte münden könnten. Daran sehen Sie, dass die heute von der breiten Öffentlichkeit angenommene Sicherheit überhaupt nicht vorhanden ist und im Gegenteil die Kriegsgefahr eher zu- als abnimmt.

Weitere militärische Eskalation jederzeit möglich – mit massiven Folgen

Doch auch wenn es nicht gleich zu einem Atomkrieg zwischen den Supermächten kommt, ist bei der jetzigen geopolitisch angespannten Lage jederzeit eine weitere militärische Eskalation möglich. Solche Ereignisse, die von den Finanzmärkten überhaupt nicht einkalkuliert werden können, führen zu einem sofortigen massiven Crash.

Dies könnte der Fall sein, wenn beispielsweise Russland das Baltikum angreift oder die Lage in Syrien und dem Nahen Osten weiter eskaliert. Das bestätigt ganz klar meine Strategie von vornherein nur begrenzt auf riskante Wertpapiere wie Aktien zu setzen und den Großteil des Vermögens lieber in sichere Werte wie Edelmetalle und Fremdwährungen zu investieren.

Aktien sind die ersten Wertpapiere, die crashen werden. Deshalb sollten Sie nur maximal 25 Prozent Ihres Vermögens in diese Anlageklasse investieren – wenn Sie deutlich darüber liegen, ist das Risiko einfach zu groß.

 

Quelle: Günter Hannich

Börsencrash 1929: Die Folgen wirken bis heute nach

Kaum ein Ereignis hat so massive Auswirkungen gehabt wie der Börsencrash von 1929 und die darauf folgende Weltwirtschaftskrise. Wie so oft in der Geschichte hatte vor dem Zusammenbruch auch hier einen deutlichen Börsenanstieg gegeben – der dann abrupt endete.

Dazu müssen Sie eins wissen: Solange dieser scheinbare Aufschwung anhält, sehen die meisten Menschen nicht, dass dieser Effekt bereits das Endstadium im Zinssystem andeutet. So glaubte die Bevölkerung damals vor allem in den USA tatsächlich an einen ewigen Wohlstand. Die Börsenkurse begannen ab 1924 zu steigen und im Jahre 1927 erreichte die Spekulation ein deutliches Ausmaß.

Weil die Kurse scheinbar unaufhörlich kletterten, erfasste das Spekulationsfieber weite Bevölkerungsteile. Im Januar 1928 erklärte der Präsident sogar, es bestehe kein Anlass zur Sorge, da die Börsenkredite nicht zu hoch seien.

Der Zuwachs bei den Aktien wurde mit der Verbreitung von Radioapparaten und Autos begründet. Durch den Aktienanstieg dieser Unternehmen wurde der Boom an der Börse eingeleitet. Rückschläge ignorierten die Anleger einfach und in den Nachrichten erschienen Börsenmeldungen an erster Stelle.

Doch weiterhin war eine Verharmlosung der Entwicklung von offizieller Seite zu vernehmen. Herbert Hoover erklärte beispielsweise in seiner Rede zur Nominierung als republikanischer Kandidat, dass Amerika kurz vor dem endgültigen Sieg über die Armut stehe – das Armenhaus werde verschwinden. Inzwischen versuchte die Federal Reserve Bank die Kreditausweitung für Aktienkäufe zu beschränken, indem langfristige Kredite hierfür gesperrt wurden.

Die Anleger stiegen deshalb fatalerweise auf die noch riskantere kurzfristige Verschuldung um, wobei die Zinssätze schnell von 12 auf 20% stiegen. Wie heute, so glaubten die Amerikaner damals, dass es nur darauf ankomme, bei Kursverlusten nicht zu verkaufen, da der Rückgang schnell wieder aufgeholt werde.

Die Regierung hat die Spekulation sogar nach angefeuert

Von offizieller Seite wurde die Spekulation immer weiter angeheizt: Zunehmend widersprachen sich die Experten bezüglich der weiteren Wirtschaftsentwicklung. Ängste wurden jedoch weiterhin beruhigt. So hielt zum Beispiel Professor Irving Fisher noch am 17. Oktober 1929 eine Ansprache, in der er betonte, dass in wenigen Monaten der Aktienmarkt eine noch bessere Anlage, höher als heute sein werde.

Es gab keine Erholung mehr und am 22. Oktober begannen die Kurse ohne Grund plötzlich zu fallen. An diesem Tag hatte die Weltwirtschaftskrise begonnen und die Börsenkurse verloren innerhalb weniger Jahre über 90%. Deshalb brach die Kaufkraft der Bevölkerung ein und Unternehmens- und Bankpleiten vernichteten das Vermögen der Sparer.

Das Geldkapital zog sich, wegen steigender Unsicherheiten, aus der Wirtschaft zurück, was einen starken Abfall des Preisniveaus nach sich zog. Weil die Preise verfielen (Deflation), ging sofort der Absatz von Gütern zurück, weil jeder auf noch günstigere Preise wartete und seinen Kauf verschob.

Damit kamen die Unternehmen in Bedrängnis und waren gezwungen Arbeitskräfte zu entlassen, womit die Kaufkraft noch mehr einbrach. Zunehmend mussten Banken schließen, da Kredite uneinbringbar waren. Die Lage endete in einer hoffnungslosen Situation. In diesem Umfeld entwickelte sich, wie vor dem Ersten Weltkrieg, wieder weltweit eine gespannte Situation, welche im Zweiten Weltkrieg gipfelte.

Bei diesem Blick in die Geschichte sehen Sie einmal mehr, wie auch offensichtliche Gefahren nicht erkannt wurden und so eine Krise erst möglich gemacht haben. Diese Gefahr sehe ich auch heute wieder.

 

Quelle: Günter Hannich

„Der Terror-Schock“ – Diesen Preis müssen Sie bezahlen! (2)

Die barbarischen Pariser Terroranschläge wirken sich nicht nur politisch und militärisch aus, sondern auch ökonomisch.

Nachfolgend verrate ich Ihnen, wie!

Das müssen Sie wissen, wenn Sie im Besitz von Aktien von Reiseveranstaltern oder Hotelketten sind!

Frankreich ist ein sehr beliebtes Touristenziel. Um die 80 Millionen Besucher weltweit wollen vor allem Paris und seinen Eifelturm sehen. Die Wirtschaftsleistung aus dem Tourismus beträgt satte sieben Prozent.

Doch alleine die Ankündigung, dass zukünftig viele Touristen das beliebte Ferienland meiden könnten, führte dazu, dass Aktien großer Hotelketten nachgaben.

Verluste in Millionenhöhe drohen.

Das müssen Sie wissen, wenn Sie im Besitz von Aktien aus der Luftfahrtbranche sind!

Nach den verheerenden Anschlägen auf das World Trade Center 2001 gab es einen rasanten Kursverfall fast aller Fluggesellschaften an amerikanischen und europäischen Börsen. Dahingehende Aktien wurden zu „aggressiven Aktien“, deren systemisches Risiko sich mehr als verdoppelte.

Sie wissen, was das bedeutet: Die betreffenden Firmen müssen mit einem höheren Risiko höhere Renditen erwirtschaften, umso das zusätzliche Risiko der Aktien zu kompensieren.

Ein gefährlicher Drahtseilakt.

In Frankreich sah es nach den Pariser Terroranschlägen nicht viel besser aus. So gaben beispielsweise die Aktien der Fluglinie Air France nach.

Ich sage es Ihnen noch einmal, ohne besserwisserisch klingen zu wollen: Unsicherheit ist Gift für die Börse. Für die Anleger, die Investoren.

Unsichere Gastronomie und Unterhaltungsbranche

Vergessen Sie dabei auch nicht die anderen Wirtschaftszweige. Wie etwa die Gastronomie, mit Cafés, Restaurants und Bars. Glauben Sie, dass diese immer noch so voll sein werden, wie zuvor?

Oder auch die Unterhaltungsbranche. Konzerthallen, Musikveranstalter – Sie alle bangen um Ihre Einnahmen.

Noch was anders kommt hinzu: Für viele dieser Geschäfte verteuern sich die Versicherungen. Denn die Versicherer werden höhere Prämien verlangen, als in einer ungefährdeten Stadt. Auch das kann bei vielen – vor allem kleineren – Firmen zu einem Fiasko führen.

Rückgänge bei Luxusartikeln

So werden wohl auch die Bürger weniger Geld ausgeben. Sicher nicht hinsichtlich der Alltagseinkäufe. Essen und Trinken muss man schließlich immer.

Aber bestimmt hinsichtlich des gehobenen Segments des Einzelhandels. Gemeint sind Luxusartikel.

So schätzen Experten aktuell, dass teure Modegeschäfte in Paris in den ersten sechs Monaten nach den Terroranschlägen zwischen 20 und 30 Prozent weniger Umsatz machen werden.

Schwindendes Verbrauchervertrauen

Wenn Verbraucher im Ungewissen über die politischen und/oder ökonomischen Folgen von Terrorismus bleiben, schwindet ihr Vertrauen. Ebenso, wenn nicht klar ist, wie die eigene Sicherheitslage ist und wie die Gegenreaktion der Regierung ist.

Das alles wirkt sich natürlich auf das Konsumverhalten aus. Das entweder zurückgehen kann oder sich verändert. Die Anschläge vom 11.9. in New York jedenfalls waren eine Wachstumsbremse, die eine weltweite negative Konjunkturentwicklung nach sich zog.

Hinzu kommt, dass vor allem die US-amerikanische Anti-Terror-Politik versagte.

In Teil 3 gehe ich auf die volkswirtschaftlichen Auswirkungen des Terrorismus ein. Und was diese für Sie bedeuten. Seien Sie gespannt!

 

Quelle: Guido Grandt

Krise erreicht Deutschland – Höchste Zeit zu handeln!

Immer wieder begegne ich jetzt in diesem Sommer 2015 Menschen, die sagen: „Was geht mich das ganze Gerede über Krise an? Mir geht’s doch gut. Und wenn die Aktien abstürzen? Egal, ich hab’ ja gar keine Aktien …“

Ich bitte Sie:

Wenn auch Sie Freunde oder Verwandte haben, die so denken: Bitte warnen Sie diese Menschen. Denn die Situation heut ist brandgefährlich. Ja, ich muss es offen aussprechen:

Der gefährlichste Teil der Krise hat Deutschland nun erreicht.

Auch wenn viele es nicht sehen oder nicht wahrhaben wollen: Das hässliche Gesicht des Untergangs klopft jetzt in diesem Moment an unsere Türen. Bitte schauen Sie sich nur an, was jetzt in diesem Moment bereits passiert:

China zieht Deutschlands Wirtschaft mit in den Abgrund!

Beispiel Autobauer: Flaggschiffe unserer Wirtschaft und deutscher Wertarbeit! Schon in den vergangenen Jahren mussten die deutschen Autobauer mehr und ehr kämpfen. Die einst so lukrativen und vielversprechenden und aufstrebenden BRIC-starten vielen als Kunden aus. Russland-Krise … Brasilien im Anschwung … Hier sind die Kunden in Massen weggebrochen.

  • Und jetzt China: Wussten Sie, dass ein Konzern wie Volkswagen rund 36 Prozent seiner gesamten Produktion nach China verkauft. Ja – mehr als ein Drittel allein nach China. Das heißt mit anderen Worten: Die wichtigsten Unternehmen Deutschlands, an denen so viele Zulieferfirmen und ganz Heerscharen von Arbeitnehmern abhängen, hängen selbst am Schicksal Chinas. Hier ist die erschreckende Zahl:
  • Bereits im zweiten Quartal 2015 ist der Absatz Export deutscher Autos nach China um volle 6 Prozent zurückgegangen. Im zweiten Quartal – das heißt: vor Beginn der eigentlichen China-Krise, die alle Börsen weltweit zum Erzittern und möglicherweise außer Kontrolle bringt.

Und dass es mit China weiter bergab geht – daran zweifeln im Moment sogar notorische Optimisten nicht ernsthaft. Wenn es dann richtig bergab geht, kann ich nur sagen „Gute Nacht, Deutschland! Das war’s dann wohl …“

 

Quelle: Günter Hannich