Gold – keine absolut sichere Geldanlage

Vielfach wird heute angenommen, dass Gold eine “absolut sichere Geldanlage wäre. Genau wie vor einigen Jahren für Investments in Aktien geworben wurde, wird nun weltweit für ein Engagement in Gold geworben. Dabei wird von den Goldjüngern gerne vermittelt, dass es bei dem Edelmetall von jetzt an nur noch nach oben gehen kann.

Diese Meinung vertraten die Goldjünger auch schon 2001/2012. Doch in den Folgejahren stürzte der Goldpreis über etliche Jahre ab. Erst Anfang 2016 kam hier die Trendwende zum Besseren. Doch bei einem Goldpreis von rund 1.300 Dollar hat Gold noch viel Luft bis zum Rekordhoch von über 1.900 Dollar pro Unze.
Gold hilft nur in der Inflation – aber die wird nicht kommen

Tatsächlich ist Gold nur in einer Inflation von Nutzen, in einer Deflation verliert es (wie alle anderen Metalle auch) an Wert. Das Szenario für den kommenden Crash sieht dann folgendermaßen aus:

Ein Crash erschüttert das Vertrauen der Menschen in die Märkte. Jeder ist deshalb bestrebt seine Ersparnisse so schnell wie möglich nach Hause zu holen (bevor die Banken bankrottgehen).

Weil damit Geld in der Wirtschaft fehlt, steigt der Geldwert, bzw. fallen die Preise für alle Waren. Geld wird also wertvoller. Schnell merken die Goldbesitzer, dass sie eigentlich Geld bräuchten um die täglichen Einkäufe zu tätigen. Sie erkennen, dass an der Kasse der Kaufhäuser zwar Bargeld mit Handkuss genommen, Gold jedoch nicht akzeptiert wird. Infolgedessen sind sie dazu gezwungen Gold zu jedem Preis zu verkaufen. Da dies dann im großen Stil geschieht, fällt der Goldpreis plötzlich und das Edelmetall verliert seinen Glanz.

Gold ist damit zwar zur Risikostreuung zu empfehlen, keinesfalls jedoch als ausschließliche Geldanlage.

Gefährliche Diskussion um Goldgeld

Die Diskussion um Goldgeld ist in diesem Zusammenhang sehr gefährlich. Damit werden uninformierte Leute mit psychologischen Mitteln gefangen und eine eigentliche Problemlösung durch eine grundlegende Geldreform wird verhindert. Es ist deshalb heute sehr wichtig, dass die Bevölkerung über die Bestrebungen interessierter Kreise aufgeklärt wird, welche an der Einführung einer Goldwährung (zum eigenen Nutzen!) arbeiten.

Quelle: Günter Hannich

Börsen-Crash auf Raten: So geht es jetzt weiter

Das erste Halbjahr hat uns an den Börsen einen Crash auf Raten gebracht. Vor allen Dingen sind viele große bekannte Aktien seit dem Jahresanfang massiv unter Druck geraten. Wie stark die Verluste ausgefallen sind, zeigen Ihnen die folgenden Zahlen:

  • -45% bei der Deutschen Bank
  • -40% bei der Commerzbank
  • -32% bei BMW
  • -31% bei Daimler

Das alles sind nur DAX-Werte. Doch auch in den anderen deutschen Indizes erreichten etliche Werte massive Verluste:

  • -41% bei Bilfinger
  • -35% bei Hugo Boss

Auch auf europäischer Ebene ist die Bilanz des ersten Halbjahres verheerend. Im Euro Stoxx 50 sind so etliche Banken sogar noch stärker abgerutscht – vor allem in Italien:

  • -63% bei der Unicredit
  • -48% bei der Intesa Sanpolo

Spekulanten wie George Soros setzen auf weitere Kursrückgänge

Hier sehen Sie einmal mehr, wie groß die Risiken bei Aktien sind – selbst bei großen internationalen Werten. Die Schwäche einzelner Aktien nutzen jetzt auch große Spekulanten wie der legendäre George Soros aus: Er setzt auf einen weiteren Verfall der Deutschen Bank-Aktie. Diese Spekulation läuft bisher gut – und wird ihm noch weitere Gewinne bringen.

An dieser Bilanz erkennen Sie aber auch, wie wichtig die breite Streuung des Vermögens ist. Investoren, die derzeit massiv auf Aktien setzen, erleben schwere Zeiten. Investoren, die jedoch einen breiten Mix im Depot haben, sind entspannt.

Zudem haben auch etliche Anlageklassen in diesem Jahr deutlich zugelegt. Dazu gehören auf jeden Fall auch die Edelmetalle. Silber liegt seit dem Jahresanfang fast 30% im Plus und beim Gold sind es auch noch deutlich mehr als 20%.

Schon seit Jahren halte ich Edelmetalle beim persönlichen Vermögensaufbau für unverzichtbar. Wie richtig das ist, zeigt eben die Erfolgsbilanz der vergangenen Monate. Einen Fehler sollten Sie dabei nicht begehen: Kaufen Sie keine Zertifikate auf Gold, Silber oder auch Platin.

Den kompletten Krisenschutz entfalten hier nur die physischen Edelmetalle. Für Sie bedeutet das: Kaufen Sie physisches Gold, Silber und Platin als ultimative Absicherung gegen die kommende Krise. Halten Sie zusätzlich den Anteil an Aktien gering – denn das Risiko für den nächsten Crash ist einafch zu groß.

 

Quelle: Günter Hannich

George Soros erwartet Absturz… in Kürze

Jetzt wird es wirklich ernst. Jetzt setzt einer der größten Spekulanten der Welt wieder auf fallende Kurse. George Soros hat in den vergangenen Wochen seine Aktienpositionen massiv aufgelöst und dafür Short-Positionen und Gold ins Depot genommen. Das geht aus aktuellen Unterlagen hervor und zeigt Ihnen einmal mehr, wie angespannt die Lage ist.

Und George Soros ist nicht irgendein Spekulant. George Soros hat in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder an Krisen Milliarden verdient. Sein Gespür für die Marktentwicklungen ist schon legendär. Daher lohnt es sich jetzt genauer zu schauen, was dieser legendäre Investor aktuell macht.

Spannend ist auch der Blick zurück: George Soros hat schon in der Vergangenheit solche Investments getätigt. Das letzte Mal allerdings, dass er so stark auf fallende Kurse gesetzt hat, war im Jahr 2007.

Sie erinnern sich: Das war das Jahr in dem die US Immobilienkrise ausbrach und im folgenden Jahr die Weltwirtschaft von der Finanzkrise massiv durcheinandergewirbelt wurde.

In der Finanzkrise 2008 hat Soros eine Milliarde Dollar verdient… mit Short-Investments

Damals erzielte Soros mit seinen Kriseninvestments mehr als 1 Milliarde Dollar Gewinn. Jetzt setzt Soros wieder auf den Absturz. Dabei sieht er kurzfristig gleich verschiedene Krisenherde. Zum einen ist es die Brexit Frage die innerhalb der nächsten Tage schon entschieden wird. Sollte Großbritannien tatsächlich die EU verlassen, wäre das ein weiterer Tiefschlag für den Wirtschaftsraum und würde massive Turbulenzen in Europa auslösen.

Ferner ist für Soros auch die extrem schwache wirtschaftliche Entwicklung in China ein weiterer Krisenherd. Und dann ist da noch die Entwicklung in den USA. Die wirtschaftliche Schwäche zeigt sich dort massiv am immer größeren Abbau von Arbeitsplätzen.

So erschien erst vor wenigen Tagen der schwächste Bericht zum US-Arbeitsmarkt seit knapp sechs Jahren. Das bezog sich hier vor allem auf die geringe Anzahl an neuen Jobs, die im Mai geschaffen worden waren.

George Soros bereitet sich aktiv vor auf den kommenden Absturz – und genau das sollten Sie auch tun. Bedenken Sie immer: Wir alle haben es nicht in der Hand, was in der Wirtschaft passiert, aber wir haben es tatsächlich in der Hand, welche Entscheidungen wir treffen, um uns vor unliebsamen Folgen zu schützen.

 

Quelle: Günter Hannich

Schwache US-Daten drücken die Börsenkurse – das ist erst der Anfang

Da haben die aktuellen US-Arbeitsmarktdaten aber einen ordentlichen Schaden angerichtet. Am vergangenen Freitag fielen diese neuen Daten verheerend aus –anders kann ich es nicht beschreiben. Im Vorfeld hatten die Wall-Street-Analysten immerhin 158.000 neue Jobs für den Mai erwartet. In Wahrheit waren es dann aber nur 38.000 (!!!). Das kommt schon einer bösen Überraschung gleich.

An den Börsen waren die Folgen gleich erkennbar: Die meisten großen Indizes rauschten kurz vor dem Wochenende in den Keller und bei der Krisenwährung Gold ging es sprunghaft nach oben. Eine solche Reaktion ist völlig normal bei so schwachen Arbeitsmarktdaten.

Allerdings weist die Statistik doch einige spannende Aspekte auf, die sich erst auf den zweiten Blick ergeben. So ist die Arbeitslosenquote in den USA sogar weiter zurückgegangen – und zwar auf nur 4,7%. Gleichzeitig werden aber weniger neue Jobs tatsächlich geschaffen. Wie passt das zusammen?

US-Arbeitsmarktstatistik wird optimiert – doch die reale Lage ist viel schlechter

Hier nutzen die offiziellen Stellen in den USA einen statistischen Trick. So haben die Statistiker im April immerhin 664.000 US-Bürger neu in die Kategorie der nicht Erwerbstätigen aufgenommen. So gehören diese Menschen auch nicht mehr zu den Arbeitssuchenden.

Insofern lohnt es sich also auf die gesamte Anzahl der US-Bürger im erwerbsfähigen Alter zu schauen. Hier ist die Quote auf nur noch 62,6% der Gesamtbevölkerung abgerutscht. Im Endeffekt ist dies nur knapp über dem niedrigsten Stand seit 38 Jahren.

Wenn also immer geringere Teile der US-Bevölkerung überhaupt arbeiten können, wirkt sich das natürlich positiv auf die Zahl der Arbeitslosen aus. Gleichzeitig nimmt der Arbeitsplatzabbau bei den großen US-Firmen weiter zu. Laut aktueller Daten liegen bis jetzt die Entlassungen in den großen Firmen um immerhin 24% höher als  zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres.

Ich werte die schwachen Daten vom US-Arbeitsmarkt als ein weiteres Indiz dafür, dass es in der größten Volkswirtschaft der Welt alles andere als rund läuft. Sie können fast sicher sein, dass die Schwäche der US-Wirtschaft dann auch auf uns ausstrahlen wird.Quelle

 

Quelle: Günter Hannich

„Sachwerte“ – So trotzen Sie dem Finanztsunami (2)

Der Finanztsunami bedroht Ihr Vermögen. Finanz- und Bankenkrise, der eventuelle Brexit, Terrorgefahren, Kriege im Mittleren und Nahen Osten usw. wirken sich negativ auf Ihr Kapital aus. Und natürlich die Nullzins-Politik der EZB, die Ihre komplette Vermögens- und Altersvorsorge vernichtet. Lebensversicherungen, Bausparverträge und Riesterrente sind nicht mehr das Papier wert, auf dem sie geschrieben sind.

Deshalb müssen Sie Ihre Vermögenssicherung und Altersvorsorge in die eigene Hand nehmen. Streuen Sie Ihr Vermögen in einem Portfolio. Dazu gehören vor allem Sachwerte. Wie es mit Immobilien aussieht, habe ich Ihnen bereits erklärt. Es gibt aber noch viele andere.

Vermögensschutz mit Edelmetallen (Gold & Silber)

Der Edelmetallanteil sollte zwischen 10 und 20 Prozent in Ihrem Portfolio betragen. Gold und Silber sind jederzeit handelbar und liquidierbar. Ein ungeheurer Vorteil gerade in Krisenzeiten.

Beachten Sie nachfolgende Tipps, Tricks und Ratschläge, damit Sie Ihr Vermögen sprichwörtlich „vergolden“ bzw. „versilbern“ können.

Sachwertanteil Gold

Gold besitzt immer einen Gegenwert zu Waren und Geld. Im Gegensatz zu Papierwährungen kann es nie Pleite gehen und ist der beste Schutz gegen eine Geldentwertung. Es ist nicht nur begehrt, sondern sein Angebot ist zudem begrenzt.

Für Goldmünzen und Goldbarren werden täglich An- und Verkaufspreise ermittelt. Die beliebtesten Münzen sind Krügerrand, Eagle, Maple Leaf, Britannia, Wiener Philharmonika und Känguru. Ihre Maßeinheit ist die Feinunze (zirka 31,1 Gramm).

Bei einem (physischen) Goldkauf gibt es keine laufenden Erträge wie Zinsen und Dividenden. Der Goldpreis wird in Dollar festgestellt. Somit hängt der Gewinn und Verlust auch vom Wechselkurs zum Euro ab. Der Unterschied zwischen Kauf- und Verkaufspreis (der sogenannte Spread) kann mitunter hoch sein. Betrachten Sie Gold daher als Werterhaltinstrument und nicht aus kurzfristigen Renditegesichtspunkten.

Das müssen Sie hinsichtlich von Gold wissen

Aufgrund der höheren Transaktionskosten sind Münzen im Vergleich zu Barren jedoch im Nachteil. Allerdings könnten Sie in einer Krise eher mit einer Münze zahlen. Barren gibt es in Größen von einem Gramm bis 12,5 Kilogramm. Achten Sie beim Kauf auf Goldgehalt, Gewicht und Kosten.

Wichtig: Für die Echtheit sind Prägestempel und Nummerierung entscheidend. Deshalb sollte nur ein Feingoldgehalt von 999,9 infrage kommen (das entspricht 99,99 Prozent Goldgehalt). Mehrwertsteuer fällt keine an. Gewinne sind nach einer Haltedauer von mindestens 12 Monaten steuerfrei. Ich empfehle Ihnen eine vernünftige Mischung aus Goldbarren und Münzen.

Vergessen Sie Ihre Bank bei Goldkauf und Goldlagerung

Kaufen Sie Gold nicht bei einer Bank! Denn dort werden sämtliche Verkäufe registriert. Wenden Sie sich stattdessen an renommierte Edelmetallhändler. Bei diesen können Sie Gold im Wert von bis zu 14.999 Euro ohne Registrierpflicht erwerben.

Lagern Sie Gold am besten nicht in einem Banktresor. Denn im Fall einer Bankschließung kommen Sie nicht mehr an Ihren Besitz. Zudem sind die Geldinstitute dazu verpflichtet, die Vermietung eines Schließfaches zu melden. Aufgrund der Höhe der Versicherungssumme und auf Anfrage stellen die Behörden schnell fest, wie viel Gold dort liegt.

Kaufen Sie bei Privatanbietern

Stattdessen können Sie Ihr Gold bei einem Privatanbieter oder bei renommierten Goldhändlern hinterlegen. Auch wenn das etwas kostet.

In den eigenen vier Wänden sollten Sie es nur in kleinen Mengen und im Tresor aufbewahren. Prüfen Sie, ob Ihre Hausratsversicherung den Wert mit abdeckt.

Sachwertanteil Silber

Silber ist eine perfekte Ergänzung zu Ihrem Goldbestand. Denn Silber-Münzen und Barren sind aufgrund des niedrigeren Unzen-Preises gegenüber Gold erschwinglicher. Insbesondere dann, wenn Sie kleinere Beträge anlegen wollen.

Zudem hat Silber eine große Bedeutung. Gerade auch hinsichtlich Ihrer Verwendung in der Industrie. Nicht zu vergessen, dass Notenbanken keine strategischen Silberreserven halten. Deshalb sollten Sie es tun!

 

Quelle: Guido Grandt

Rohstoff-Krise ist noch lange nicht vorbei

Am Wochenende fand einmal mehr die Invest in Stuttgart statt. Dort gab es einen Lesertreffen für meinen Börsendienst „Crash-Investor“ zusammen mit dem Rohstoffexperten Oliver Groß. Herr Groß vertrat in seinem Vortrag die Ansicht, dass jetzt ein guter Zeitpunkt wäre, um in Rohstoffe einzusteigen, weil viele Rohstoff- und vor allem Edelmetallminen am Boden wären.

Zu Beginn seiner Ausführungen beschäftigte er sich mit der sehr guten Entwicklung bei Gold im ersten Quartal 2016. Er hob hervor, dass das Edelmetall die beste Preissteigerung innerhalb eines so kurzen Zeitraums gezeigt habe, wie seit 1986 nicht mehr. Anschließend ging er auf die anderen Rohstoffe ein.

Seiner Auffassung nach würde das Wachstum in China so weitergehen, wie in den letzten Jahrzehnten. Deshalb würden Rohstoffe davon profitieren und es wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, um auf Industrierohstoffe zu setzen. Doch das sehe ich ganz anders. Deshalb erläuterte ich den Teilnehmern in meinem Vortrag, warum Rohstoffe zurzeit kein gutes Investment sind.

Die Rohstoffpreise kennen seit 2011 nur eine Richtung, nämlich abwärts. So verlor in den letzten 3 Jahren Nickel 45 Prozent, Kupfer 36 Prozent und Blei 25 Prozent an Wert. Dieser drastische Preisverfall bei Industriemetallen zeigt Ihnen schon, dass die produzierende Wirtschaft weltweit in einer Krise steckt.

Gäbe es wirklich einen „Boom“ – wie das immer wieder in den Medien behauptet wird –, dann würde die Nachfrage nach Industriemetallen und damit auch deren Preis steigen.

Von Rohstoffverfall und China-Crash

Ein Hauptgrund für den massiven Preisverfall ist die Wirtschaftsentwicklung in China. Das Land war bisher der größte Rohstoffimporteur. So importierten die Chinesen beispielsweise 50 Prozent des weltweit erzeugten Kupfers. Mir ist schon lange klar, dass China in ernsten Problemen steckt.

Das zeigt sich auch am Frachtvolumen der chinesischen Eisenbahn, das letztes Jahr um fast 12 Prozent eingebrochen ist. Auch die Exporte des Landes sind zuletzt um fast 7 Prozent und die Importe sogar um fast 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen.

Diese Schwäche von China nutzen jetzt immer mehr Spekulanten, allen voran der bekannteste von ihnen, der Großspekulanten George Soros, um gegen die Währung des Landes zu spekulieren. Der deutliche Rückgang der Devisenreserven von ehemals 4 Billionen Dollar im Jahr 2014 auf jetzt nur noch 3,2 Billionen Dollar zeigt, dass das Land massiv gegensteuern muss, um eine Krise zu verhindern.

Da jedoch der Großteil der chinesischen Devisenreserven aus amerikanischen Staatsanleihen besteht, erzeugt der Verkauf dieser Anleihen einen zunehmenden Druck auf den angespannten Anleihenmarkt in den USA. Diese Entwicklung hat das Potenzial die gesamte Weltwirtschaft in ernsthafte Probleme zu stürzen.

 

Quelle: Günter Hannich

„Money Control!“ – Totale Finanzkontrolle & Ihr Vermögen (5)

Hinter verschlossenen Türen planen die Finanzeliten bereits die nächsten Schritte, wie sie das Privatvermögen weiter beschneiden können. Denn durch die Nullzinspolitik der EZB schrumpfen die Gewinne der Banken.

Ich habe Ihnen bereits aufgezeigt, wie diese Schritte aussehen werden: Die Abschaffung des Bargelds ist der erste. Strafzinsen auf Sparguthaben der zweite.

Gebühren auf Bargeldabhebungen

Es werden weitere Schritte folgen, um die Kosten der Banken an Sie weiterzugeben. Den dritten habe ich Ihnen bereits auch verraten: Gebühren für die Abhebung von Bargeld.

Auf gut deutsch: Zukünftig sollen Sie dann auch noch dafür löhnen, wenn Sie Ihr eigenes Geld von Ihrem Konto abheben. Das ist wirklich unglaublich!

Alternativen sollen Ihnen verwehrt werden

Aber was geschieht in diesem Fall? Viele werden versuchen Ihr Geld in Sicherheit zu bringen. Deshalb soll Bares weitgehend abgeschafft werden.

Andere wiederum werden nach Alternativen suchen. Beispielsweise Gold kaufen. Doch was ist die nächste Konsequenz davon? Richtig: Auch der Besitz von Gold wird beschränkt werden! Zumindest aber überwacht. Sie können sich schon jetzt darauf einstellen.

Die Fakten sprechen für sich

Natürlich höre ich jetzt schon wieder die Schreie von sogenannten Experten, die das alles in die Verschwörungsecke schieben.

Doch ich verlasse mich bei Unangreifbar Leben viel mehr auf Fakten und Hintergründe, als auf leeres Geschwätz. Damit habe ich bisher immer recht behalten.

Unheilvolle Vorzeichen in Griechenland

Werfen Sie nur mal einen Blick nach Griechenland. Ich sage Ihnen auch gleich, warum: Dort existiert bereits ein Gesetzentwurf, wonach Bargeld, Gold und Schmuck, das außerhalb der Bank verwahrt wird, anmeldepflichtig werden soll!

Wissen Sie, was das heißt? Dass Sie alles, was Sie an Wertsachen besitzen angeben müssen, damit der Staat nachprüfen kann, was Sie tatsächlich zu Hause haben.

Schlimmer geht es nicht!

Griechenland ist der „Versuchsballon“

Ich frage Sie: Glauben Sie wirklich, dass dieser Gesetzentwurf nur in Griechenland in den Schubladen liegt? Dann sind Sie bei Gott ein wirklich positiv denkender Mensch.

Genau das Gegenteil wird der Fall sein. Griechenland dient lediglich als Versuchsballon, so wie damals Zypern bei der großangelegten Enteignung der Bankkunden.

„Money Control“ ist unausweichlich

Egal wie Sie es drehen und wenden: Am Schluss sind Sie wieder einmal der Dumme, werden noch mehr zur Kasse gebeten, als bisher. Und müssen damit leben, dass Ihr komplettes Vermögen durchleuchtet, kontrolliert und notfalls auch teilweise konfisziert wird. Durch höhere Bankgebühren, Strafzinsen auf Sparguthaben, Gebühren auf Bargeldabhebungen etc.

 

Guido Grandt

Das ist die größte Gefahr bei einem neuen Goldstandard

Keine Frage: Gold ist eben eine ganz besondere Anlageklasse. Aber Gold wird auch immer häufiger als Lösung für unsere Finanzprobleme propagiert. Diese Rolle kann das Edelmetall mal besser und mal schlechter einnehmen.

Gold als ultimativer Krisenschutz wird in der öffentlichen Diskussion gerne zusammen mit einem neuen Goldstandard genannt. Sogar der ehemalige Weltbank-Chef Robert Zoellick hat sich vor einiger Zeit für ein neues Goldstandard-Währungssystem ausgesprochen, das an die Bretton-Woods-Ordnung von 1945 bis 1971 anknüpft.

In diesem neuen Weltwährungssystem könne Gold – seiner Meinung nach – seine alte Funktion als Wertanker wieder einnehmen. In diesem damaligen System war der US-Dollar goldgedeckt und andere Währungen waren es durch die Bindung an den Dollar als Weltleitwährung indirekt ebenfalls.

Goldstandard war ein Auslöser der Weltwirtschaftskrise

Was sich oberflächlich betrachtet als stabile Alternative zu heute anhört, ist beim näheren Blick jedoch eine Katastrophe: Wie die Geschichte zeigt, waren die schlimmsten Krisen gerade unter einer goldgedeckten Währung. So wurde der Goldstandard beispielsweise 1926 weltweit wieder eingeführt und nur 4 Jahre später entstand daraus die Deflation der Weltwirtschaftskrise, die später indirekt zum Zweiten Weltkrieg führte.

Der Fehler eines Goldstandards liegt darin, dass die Geldmenge nicht vernünftig an die Entwicklung der Wirtschaft angepasst werden kann – daraus folgt dann eine ständige deflationäre Entwicklung, bis hin zu schweren Wirtschaftskrisen. Führte dieser Goldstandard schon damals zur größten Krise der Menschheit, so würde es heute bei unserer viel größeren Wirtschaftsleistung noch viel schneller und massiver zum Kollaps gehen.

An was auch niemand denkt: Wird eine neue Goldbindung eingeführt, dann bedeutet das beinahe automatisch, dass privater Goldbesitz verboten wird – anders wäre es kaum möglich, genügend Gold für den Goldstandard zusammen zu bekommen und die Goldmenge stabil zu halten. Auch unter dem Bretton Woods System war deshalb in den USA privater Goldbesitz bei hohen Gefängnisstrafen verboten.

Weder für die Wirtschaft, noch für uns Anleger ist deshalb eine Goldwährung ein Vorteil, sondern im Gegenteil eine noch viel größere Gefahr als unser heutiges System. Was jedoch an diesen Äußerungen des Weltbank-Präsidenten deutlich wird ist, dass offenbar unsere „Elite“ nach wie vor lieber in der Mottenkiste der Geschichte wühlt, als an ein wirklich stabiles Geldsystem zu denken. Unter solchen Voraussetzungen ist es kein Wunder, dass die Krisen immer schlimmer und häufiger werden.

Deshalb fahren Sie auch weiterhin gut damit, nicht auf die Verantwortlichen zu vertrauen, sondern im Gegenteil, Ihre Vorsorgeanstrengungen weiter auszubauen. Dabei werde ich Sie als Krisenexperte auch weiterhin unterstützen.

 

Quelle: Günter Hannich

„Die Schattenseiten des Billig-Öls!“(2)

Wahrscheinlich gehören Sie zu jenen, die aufgrund des Tiefstandes des Ölpreises jubeln, wenn Sie beispielsweise an der Tankstelle stehen. Doch nicht alle tun das.

Fatale Auswirkungen auf die globale Ölbranche

Wie ich Ihnen bereits aufgezeigt habe, hat das Billig-Öl fatale Auswirkungen auf die gesamte Ölbranche weltweit. Je weniger das schwarze Gold kostet, desto weniger lohnt sich die Erschließung neuer Ölfelder. So sind auch die globalen Öl- und Gastinvestitionen bereits um fast ein Viertel gesunken.

Dies sorgt nicht nur für große Probleme bei den Ölförderern, sondern auch bei den damit verbundenen Dienstleistern und Zulieferern. Diese reagieren mit Einsparungen und Stellenabbau.

Desaster für Zulieferer

Beispielsweise verzeichnete die österreichische Ölfeld-Servicefirma Schoeller-Bleckmann für letztes Jahr einen „operativen Verlust“ von 24 Millionen Euro. Oder anders ausgedrückt – die Aufträge gingen um annähernd 60 Prozent zurück!

Demgegenüber steht für 2014 ein Gewinn von fast 70 Millionen Euro. Wenn man diesen Gewinn zugrunde legt, dann verlor Schoeller-Bleckmann allein 2015 rund 100 Millionen Euro.

Das ist wahrlich ein Desaster für das Unternehmen, das Bohrköpfe- und Bohrgestänge für die Erdölförderung produziert.

Der Fluch des billigen Öls ist mitten unter uns

Das Beispiel Schoeller-Bleckmann steht nur stellvertretend für viele andere. Glauben Sie mir:

Am Ende werden auch deutsche Maschinen- und Anlagebauer diese Katastrophe deutlich zu spüren bekommen.

Und damit ist der Fluch des billigen Öls sozusagen mitten unter uns. Dann kann niemand mehr sagen, es würde ihn nichts angehen.

Negative Auswirkungen auf Aktienunternehmen

In diesem Zusammenhang sollten Sie auch an den Aktienmarkt denken. Aktien beispielsweise von Minenbetreibern oder Rohstoffhändlern verbilligten sich seit dem Preisverfall des Öls deutlich.

Dies hat zur Folge, dass davon betroffene Firmen ihre Dividenden kürzen oder gar ganz streichen. Andere wiederum reagieren mit dem Abbau von Arbeitsplätzen. So wie etwa der US-amerikanische Ölkonzern Southwestern, der inzwischen rund 1.100 Stellen strich. Stellen Sie sich vor, das sind 40 Prozent der gesamten Belegschaft.

Zusammenhang zwischen Billig-Öl und Spareinlagen

Leider ist das noch nicht alles, was aufgrund des Preiszerfalls des Rohöls an Problemen auf uns zukommt. Denn dieser ist gar eng verbunden mit der aktuellen Geldpolitik in der Eurozone.

Sehen Sie: Die EZB flutet die Märkte mit billigem Geld. Sozusagen als Anti-Deflations-Maßnahme. Der niedrige Ölpreis jedoch drückt die Inflationsraten weiter nach unten, bewirkt also genau das Gegenteil von dem, was die EZB erreichen will.

Was wird das Ergebnis sein? Ich sage es Ihnen: die gefährliche Billiggeld-Politik wird noch länger anhalten. Und das zu Lasten vor allem der Sparer, deren Rücklagen weiter schmelzen wie Butter in der Sonne.

Freude und Leid liegen eng beieinander

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch: Ich möchte Ihnen keineswegs die Freude am billigen Ölpreis nehmen. Aber zumindest sollten Sie wissen, dass nicht alles Gold ist was glänzt. Und das im sprichwörtlichen Sinne.

Denn hinsichtlich des Billig-Öls und seiner Auswirkungen liegen Freude und Leid eng beieinander.

 

Quelle: Guido Grandt

Der Blick zurück: Die massiven Folgen der Deflation 1931

Regelmäßige Leser kennen das schon: Von Zeit zu Zeit schaue ich gerne mal zurück. Meiner Einschätzung nach sind eben viele Dinge, die heute passieren sehr viel besser zu verstehen, wenn man einige historische Kenntnisse hat.

Doch gerade die Kenntnis von Wirtschaftskrisen spielt in der öffentlichen Wahrnehmung kaum eine Rolle – wie ich finde völlig zu Unrecht. Das gilt sehr stark für die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg – die war vor allem aus wirtschaftlicher Sicht äußerst spannend.

So war nach dem Ersten Weltkrieg war eine massive Verschuldung Deutschlands in den USA aufgebaut worden. Dabei nahmen die Banken kurzfristige Kredite in Amerika, um das Geld langfristig zu verleihen. Wenn der Rückzahlungstag kam, wurden neue, wieder kurzfristige, Kredite genommen. Ab 1927 kam es zu ersten Krisenerscheinungen.

Der Zahlungsmittelumlauf ging stetig zurück, es folgten Konkurse, verbunden mit wachsender Arbeitslosigkeit. Im Jahr 1930 erreichte die ausländische Verschuldung mit 22 Milliarden Mark einen Höhepunkt. Davon waren die Hälfte kurzfristige Schulden. Richtig bedrohlich wurde die Situation jedoch erst nach dem Börsencrash von 1929 an der Wall Street.

Von den USA aus breitete sich die Deflation international aus

In der Krise wurden die Kredite zunehmend zurückgezogen und deutsches Währungsgold floss nach Amerika. Der Zusammenbruch der Österreichischen Kreditanstalt am 11. Mai 1931 verursachte eine weltweite Angst um Kapitalanlagen in Deutschland. Die Folge war eine Kapitalflucht und innerhalb weniger Wochen büßte die Reichsbank Gold und Devisen im Wert von 2 Milliarden Reichsmark ein.

Ab Juli 1931 zog sich das Geldkapital vom Markt massiv zurück, da ausländische und deutsche Kunden ihr Geld von den Bankkonten abhoben. Durch den Goldstandard war die Notenbank dazu verpflichtet, 1/3 des ausgegebenen Geldes als Golddeckung zu deponieren.

Da innerhalb der Krise Gold aus Deutschland abgezogen wurde, musste die Reichsbank die dreifache Menge an Geld einziehen, um die Deckung aufrechtzuerhalten. So breitete sich über den Goldstandard die Krise in Amerika auf die ganze Welt aus, da die meisten Länder ihre Währung an das Edelmetall gekoppelt hatten.

Durch diesen Effekt wurde einmal die Deflation durch den Einzug des Tauschmittels Geld immer weiter verschärft und zum zweiten konnte die Notenbank keine eigenständige Politik betreiben, um die Krise zu bewältigen.

Allein schon an dieser Entwicklung sehen Sie, wie realitätsfern heute Forderungen nach einemneuen Goldstandard sind. Ein solches Prinzip wäre heute von Beginn an zum Scheitern verurteilt.

Gleichwohl hat die große Deflation ab 1931 klar gezeigt: Eine massive Krise kann eben vor allem durch die Deflation ausgehen. Das wird leider heute immer wieder in Deutschland vergessen.

 

Quelle: Günter Hannich