Goldpreis-Rally 2020: Das ist diesmal anders!

Der Goldpreis ist im Höhenflug und hat zuletzt immer wieder neue Allzeithochs erreicht. Eines ist neu in der Gold-Rally. Die Banken scheinen auf dem Goldmarkt an Einfluss verloren zu haben.

Goldpreis und Banken

Der Goldpreis ist in den vergangenen Monaten erheblich gestiegen. Seit Jahresbeginn verbucht Gold einen Kursgewinn von gut 35 Prozent und im Juli wurde auch das seit 2011 bestehende Allzeithoch übertroffen. Der monatliche Aufsichtsbericht über die Beteiligung der Banken am Handel mit Gold-Futures an der US-Warenterminbörse COMEX verdeutlicht, dass sich auf dem Goldmarkt in den vergangenen


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Monaten etwas Entscheidendes verändert hat. Die Banken haben bei steigendem Goldpreis Short-Positionen abgebaut. Was bedeutet das?

Bank Participation Report

Betrachten wir dazu den Bank Participation Report der Börsenaufsicht CFTC per 4. August 2020. Der zeigt, dass die Netto-Short-Position aller mit Gold-Futures handelnden Banken mit 131.761 Kontrakten auf den niedrigsten Stand seit Mai 2019 gefallen ist, und dass …. weiterlesen

Quelle: goldreporter.de

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George Soros erwartet Absturz… in Kürze

Jetzt wird es wirklich ernst. Jetzt setzt einer der größten Spekulanten der Welt wieder auf fallende Kurse. George Soros hat in den vergangenen Wochen seine Aktienpositionen massiv aufgelöst und dafür Short-Positionen und Gold ins Depot genommen. Das geht aus aktuellen Unterlagen hervor und zeigt Ihnen einmal mehr, wie angespannt die Lage ist.

Und George Soros ist nicht irgendein Spekulant. George Soros hat in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder an Krisen Milliarden verdient. Sein Gespür für die Marktentwicklungen ist schon legendär. Daher lohnt es sich jetzt genauer zu schauen, was dieser legendäre Investor aktuell macht.

Spannend ist auch der Blick zurück: George Soros hat schon in der Vergangenheit solche Investments getätigt. Das letzte Mal allerdings, dass er so stark auf fallende Kurse gesetzt hat, war im Jahr 2007.

Sie erinnern sich: Das war das Jahr in dem die US Immobilienkrise ausbrach und im folgenden Jahr die Weltwirtschaft von der Finanzkrise massiv durcheinandergewirbelt wurde.

In der Finanzkrise 2008 hat Soros eine Milliarde Dollar verdient… mit Short-Investments

Damals erzielte Soros mit seinen Kriseninvestments mehr als 1 Milliarde Dollar Gewinn. Jetzt setzt Soros wieder auf den Absturz. Dabei sieht er kurzfristig gleich verschiedene Krisenherde. Zum einen ist es die Brexit Frage die innerhalb der nächsten Tage schon entschieden wird. Sollte Großbritannien tatsächlich die EU verlassen, wäre das ein weiterer Tiefschlag für den Wirtschaftsraum und würde massive Turbulenzen in Europa auslösen.

Ferner ist für Soros auch die extrem schwache wirtschaftliche Entwicklung in China ein weiterer Krisenherd. Und dann ist da noch die Entwicklung in den USA. Die wirtschaftliche Schwäche zeigt sich dort massiv am immer größeren Abbau von Arbeitsplätzen.

So erschien erst vor wenigen Tagen der schwächste Bericht zum US-Arbeitsmarkt seit knapp sechs Jahren. Das bezog sich hier vor allem auf die geringe Anzahl an neuen Jobs, die im Mai geschaffen worden waren.

George Soros bereitet sich aktiv vor auf den kommenden Absturz – und genau das sollten Sie auch tun. Bedenken Sie immer: Wir alle haben es nicht in der Hand, was in der Wirtschaft passiert, aber wir haben es tatsächlich in der Hand, welche Entscheidungen wir treffen, um uns vor unliebsamen Folgen zu schützen.

 

Quelle: Günter Hannich