Große Krisen als Folgen der Zentralbankpolitiken

Jeder kennt ihn, jeder spricht über ihn: den Zins. Doch was ist der Zins eigentlich? Der Zins ist in der Volkswirtschaftslehre nach wie vor ein Zankapfel. Es gibt immer noch viele sich zum Teil widersprechende Zinstheorien: die Produktivitätstheorie des Zinses; die Abstinenztheorie des Zinses; die Ausbeutungstheorie des Zinses; die Liquiditätstheorie des Zinses; die Zeitpräferenztheorie des Zinses; und andere mehr. Wie soll man sich da zurechtfinden? Welche Theorie ist die richtige?


Weltsystemcrash: Krisen, Unruhen und die Geburt einer neuen Weltordnung

Das Zinsphänomen wird nur verständlich, wenn man über die ökonomische Lehre hinausgeht und sich Hilfe von der Erkenntnistheorie holt. Die Erkenntnistheorie – man bezeichnet sie in der Philosophie auch als Epistemologie – beschäftigt sich mit Fragen wie: Woher stammt unser Wissen? Wo sind die Grenzen des Wissens? Was können wir wissen? Die Aussage, dass wir Menschen in all unserer …. weiterlesen

Quelle: Ludwig von Mises Institut Deutschland e. V./Thorsten Polleit

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Die globale Rentenkrise ist schlimmer als gedacht

Die Finanzierungslücke der Altersvorsorge wird weltweit grösser. Um sie zu schliessen, muss das Rentenalter massiv angehoben werden. Doch das allein reicht nicht.

Die Welt steuert auf eine massive Rentenkrise zu. Gemäss einer am Donnerstag publizierten Studie der Group of Thirty (G30) werden der weltweiten Altersvorsorge in knapp dreissig Jahren mehr als 15 Bio. $ fehlen. Das internationale Gremium, dem unter anderem Ex-Notenbanker Philipp Hildebrand und UBS-Präsident Axel Weber angehören (vgl. Box), sieht die Finanzierungslücke getrieben von steigender Lebenserwartung, sinkenden Geburtenraten, langsamerem Wirtschaftswachstum und rückläufigem Ertrag aus Altersvorsorgeanlagen. Die Länder würden weltweit vor der wachsenden Herausforderung stehen, Rentnern finanzielle Sicherheit zu ermöglichen, um die wesentlichen Lebenshaltungskosten zu decken.

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Für ihre Erhebung hat die G30 21 Länder untersucht, die zusammen 90% des globalen Bruttoinlandprodukts erwirtschaften. Zwar sind in einzelnen Staaten progressive Ansätze auszumachen, in denen sich …. weiterlesen

Quelle: Finanzen und Wirtschaft


Der größte Crash aller Zeiten: Wirtschaft, Politik, Gesellschaft. Wie Sie jetzt noch Ihr Geld schützen können

Deutsche Industrieproduktion: Aktuelle Daten zeigen drastischen Rückgang!

Gestern bereits zeigten die Auftragseingänge für die Industrie sehr starke Rückgänge im Jahresvergleich. Vor wenigen Augenblicken wurden nun die Daten für die tatsächliche Industrieproduktion (genauer gesagt für die „Produktion im Produzierenden Gewerbe“) für den Monat September durch das Statistische Bundesamt veröffentlicht. Im nach unserer Meinung deutlich weniger wichtigen Monatsvergleich, der aber von den meisten Presseorganen vorrangig beobachtet wird, zeigt sich von August zu September ein Rückgang in der Industrieproduktion von 0,6%. Erwartet wurde für heute ein Rückgang von 0,4%.

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Im weit wichtigeren Jahresvergleich von September 2018 ….weiterlesen

Quelle: finanzmarktwelt.de


Der größte Crash aller Zeiten: Wirtschaft, Politik, Gesellschaft. Wie Sie jetzt noch Ihr Geld schützen können

Wann kommt der große Knall?

Nur mit Müh und Not gelingt es den Notenbanken, das Finanzsystem noch zusammen zu halten. Doch seit der letzten Krise krachts global an allen Ecken und Enden. Besonderes Problem: Reiche werden immer reicher und unten bleibt nur noch das Hamsterrad.

2016 haben wir es mit einer zunehmend ungerechten Welt zu tun. Das liegt nicht zuletzt an einer massiven, insbesondere zins- bzw. renditebedingten, Vermögens(um)verteilung. Diese hat eine immer stärker zunehmende Vermögens- und Machtkonzentration an der Spitze der Gesellschaft zur Folge.

Der Oxfam-Bericht Anfang 2015 legte offen, dass ein Prozent der Weltbevölkerung mittlerweile mehr als die Hälfte des weltweiten Vermögens besitzt. Gerade die Deregulierung der Finanzmärkte in den USA führte dazu, dass die oberen 10 Prozent der Bevölkerung seither einen überdurchschnittlichen Einkommenszuwachs verzeichnen konnten, während der Großteil der Menschen sich immer schneller im Hamsterrad des Wirtschaftssystems drehen muss um die exorbitanten Renditen weniger Reicher zu erwirtschaften. Wir befinden uns in einer Situation, da der Anteil der oberen 10 Prozent am Gesamteinkommen genauso groß ist wie 1929 – kurz vor der Großen Depression.

Noch deutlicher wird diese Ungleichheit, wenn man betrachtet, dass 146 multinationale Konzerne über mehr als die Hälfte des weltweit zirkulierenden Kapitals verfügen. Damit haben wenige Unternehmen ein Machtgefüge errichtet, dem sich die Politik ob dessen Dominanz nur unterwerfen kann. Heute bestimmt die Weltwirtschaft das politische Geschehen deutlicher als je zuvor und ein Ende dieser Entwicklungen ist nicht in Sicht. Vielmehr ist zu erwarten, dass sich die Situation weiter zuspitzt.

Worin liegen aber tiefere Ursachen der Krisen, die in ständig neuen Worthülsen gekleidet, jedoch stets gleichen Mustern an zerstörerischer Kraft gewinnen und immer wiederkehren?

Wir haben uns auf die Suche der wahren Gründe der Schulden- und Finanzkrise begeben. Die Erkenntnisse waren für studierte Ökonomen nicht einfach zu verdauen. Schließlich bewiesen sie, dass ein wesentlicher Bestandteil, das Fundament der Wirtschaftslehre und insbesondere der Geldpolitik, während des Studiums der Volkswirtschaftslehre – vielleicht sogar ganz bewusst vergessen wurde.

Die wichtigste Erkenntnis war, dass jeder Geldschein, der jemals gedruckt wurde, nichts anderes als einen Schuldschein oder Schulden darstellt. Geld entsteht in unserem Wirtschaftssystem und zwar von Beginn an, ausschließlich durch Schulden bzw. Kreditaufnahme. Schon Privatbanken leihen sich bei der Zentralbank Geld gegen Zinsen und geben es dann an Staaten im Austausch gegen Staatsanleihen weiter.

Denkt man einen Schritt weiter sind Guthaben und Schulden lediglich zwei Seiten derselben Medaille. Zwei Billionen Euro Schulden des deutschen Staates (bzw. der Bürger des deutschen Staates, schließlich bilden sie den Staat) bedeuten, dass auf der anderen Seite zwei Billionen Euro Guthaben stehen.

Unglücklicherweise können diese Schulden lediglich durch neue immer höhere Kredite kurzfristig ausgeglichen werden. Diese sind jedoch erneut mit Zinsen versehen. Das führt in eine unaufhaltsame Spirale der Geldproduktion die die Europäische Zentralbank seit ca. einem Jahr mit dem Aufkauf fauler Staatsanleihen weiter befeuert hat. Einzige Profiteure dieser hochriskanten Strategie sind die Teilnehmer der Finanzmärkte, da der Großteil dieses Geldes niemals dem „einfachen Griechen“ erreichen wird, sondern auf der Suche nach der maximalen Rendite in den nebulösen Sphären der Aktienmärkte spurlos verschwindet.

Alte Schulden können also nur mit neuen „zinsbelasteten“ Schulden „begleichen“ werden. Die Zinsen auf Schulden, in diesem Falle Zinsen auf Staatsanleihen – die Schuldscheine des deutschen Staates -, zahlen wir alle indirekt mit unseren Steuern. De facto sind Zinsen auf Staatsanleihen der zweitgrößte Posten im Bundeshaushalt! Im Jahr 2010 hat der Bund 319,5 Milliarden Euro ausgegeben. 2010 entfielen knapp 39 Milliarden Euro auf Zinsen. Damit übersteigen sie die anderen Ausgabenposten im Bundeshaushalt wie z.B. Verkehr (26 Milliarden), Gesundheit (16 Milliarden) und Familie (6,5 Milliarden) bei weitem!

Neben bedenklichen sozialen Konsequenzen verschlimmert diese problematische Funktionsweise des Geldsystems auch eine bereits stark angeschlagene Ökologie. Schließlich müssen die Zinsen für die Schulden immerzu erarbeitet werden, um einen Wirtschaftskollaps zu vermeiden. Außerdem bedeutet eine immer weiter zunehmende Gesamtzinslast, dass sich auch die Wirtschaft immer weiter beschleunigen muss, um dem exponentiellen Charakter des Zinses beizukommen.

In der Kombination der Funktionsweise, dass Geld ausschließlich per Kredit entstehen kann und immer mit Zins versehen ist der sich zu einem Zinseszins akkumulieren kann, liegt eine wesentliche Ursache für die dauerhafte Proklamation von Wirtschaftswachstum. Nur so sind die Zinszahlungen auch weiterhin gewährleistet. Doch unendliches Wirtschaftswachstum in einer endlichen Welt hat schon der Club of Rome schon vor 44 Jahren, 1972, für unmöglich bezeichnet. Dies verdeutlicht eine Grafik aus „Tag auf Tag im Hamsterrad“ (S. 77) sehr deutlich. Während die Wirtschaft nämlich höchstens linear wachsen kann, beschreibt das ökologische Wachstum einen logarithmischen Verlauf und das Zinswachstum einen exponentiellen.

Es ist an der Zeit aufzuwachen und dieser Tatsache ins Auge zu sehen. Es herrscht lediglich ein Informationsdefizit in der Bevölkerung angesichts eines Geldsystems, das eine Halbwertszeit besitzt. Je mehr Menschen sich jedoch auf die Suche nach nachhaltigeren und ethisch und sozial gerechteren Wirtschaftssystemen begeben, umso schneller werden wertvolle Erkenntnisse auf Gesamtgesellschaftlicher oder gar Globaler Ebene Realität.

 

Quelle: Christopher Klein und Jens Helbig

Österreichs Justizminister: „Wer Hass sät, wird Gefängnis ernten“

Seit heute gilt in Österreich ein strengeres Gesetz gegen „Hass-Poster“. Der Tatbestand der Verhetzung wurde deutlich verschärft. Auf die Exekutive und die Gerichte könnte nun viel Arbeit zukommen. Doch einige Fragen bleiben weiterhin offen.

Gerade die jüngste Flüchtlingskrise sorgt dafür, dass der Ton immer rauer wird. Vor allem auf Facebook und anderen sozialen Netzwerken. Der österreichische Nationalrat hatte erst kürzlich eine Verschärfung des Verhetzungsparagraphen beschlossen, die mit dem heutigen 1. Januar in Kraft tritt. Damit will man härter gegen „Hass-Poster“ vorgehen.

„Wenn jemand aufgrund seiner Herkunft, Religion, Hautfarbe, Sprache oder ähnliches verbal attackiert wird, darf das nicht ungestraft bleiben. Wer Hass sät, wird Gefängnis ernten“, betont Justizminister Wolfgang Brandstetter, wie die Tageszeitung „der Standard“ berichtet. Öffentliche Hetze gegen Ausländer (im Sinne von Nichtösterreichern) ist strafbar, zudem dürfen Völkermorde und Genozide weder geleugnet noch verharmlost werden.

Galt früher die Grenze von 150 Personen, so sind es heute schon 30, die ausreichen, um als Öffentlichkeit zu gelten. Werden nun um die 30 Menschen zu Gewalt aufgefordert… weiterlesen

 

Quelle: Marco Maier (Contra Magazin)

„Schicksalsjahr 2016 – Zerfällt Europa?“ Das Schreckensszenario und seine Auswirkungen (4)

Ich hoffe, dass Sie gut in das neue Jahr gestartet sind. Auch wenn die Vorzeichen für ein „glückliches“ Jahr alles andere als positiv stehen.

Ich habe Ihnen bereits gesagt, dass Experten 2016 als ein Schicksalsjahr für Europa prognostizierten. Schuld daran ist nicht nur die bis heute ungelöste Finanz- und Wirtschaftskrise, sondern auch das Flüchtlingsdrama.

In meinen letzten drei Unangreifbar Leben-Newsletter habe ich Ihnen anhand der Systemtheorie und Komplexitätsforschung bereits einige Auswirkungen des EU-Zerfalls-Dramas aufgezeigt.

Das Szenario: Der Zerfall der EU

Die europäische Währungseinheit scheitert aufgrund des finanziellen Missmanagements verschiedener Regierungen. Staatsschulden können nicht mehr bedient werden. Alle Instrumente der EZB erweisen sich als wirkungslos. Der Euro weicht weiter auf. Bürger, Sparer und Steuerzahler verlieren das Vertrauen, Investoren fliehen in andere Währungen.

Der Eurowährungsflucht folgt ein Abwertungskampf, der den europäischen Binnenmarkt vollends in den Abgrund reißt. Die Investoren und Märkte geraten in Panik. Die nationalen Wirtschaften brechen zusammen. Mit ihnen die Euro-Zone und damit auch die Europäische Union. Tausende Unternehmen gehen Pleite. Die (einstigen) südeuropäischen Krisenländer erklären den Staatsbankrott Die EZB, die in den vergangenen Jahren hunderte Milliarden Euro an faulen Staatskrediten aus diesen Ländern aufkaufte, wird aufgelöst.

Die Regierungen müssen neue Milliarden-Kredite im Ausland aufnehmen. Manche Staaten erhöhen drastisch die Steuern. Andere wiederum enteignen die Bürger mit einer Hyperinflation, um die Staatsschulden zu schmälern. Die früheren Mitgliedsländer der EU kehren zu ihren einstigen nationalen Währungen zurück, die allerdings erheblich von ihrer früheren Kaufkraft verloren haben.

Immer mehr Menschen kehren den von Bürgerkrieg, Hungersnot und Arbeitslosigkeit bedrohten und kollabierten Euro-Ländern den Rücken. Das Vereinigte Königreich von Großbritannien rückt in den Fokus der „neuen“ Wirtschaftsflüchtlinge. Aufgrund des ungebrochenen Ansturms von mittellosen Immigranten macht die Insel ihre Grenzen dicht. Großbritannien, der frühere Zankapfel in der EU, wird plötzlich zu einem neuen „gelobten Land“.

„Run“ auf Großbritannien

Nachdem auf Anordnung des britischen Außenministeriums britische Staatsbürger und Botschaftsangehörige aus den Krisenherden auf dem Festland ausgeflogen worden sind, wird zunächst auch der Luftverkehr komplett eingestellt. Bereits Jahre zuvor befürchtete die Regierung im Fall eines Euro-Zusammenbruchs einen regelmäßigen „Run“ auf die Insel.

Allerdings kommen auch auf die Briten schwere Zeiten zu, denn einst legten einheimische Banken hunderte Milliarden Pfund in den EU-Währungsländern an. Mit deren Staatsbankrott lösen sich diese Investitionen praktisch über Nacht in Luft auf und bringen viele britische Geldinstitute an den Rand des Kollapses.

Nun muss London Pläne für eine massive Bankenrettung ausarbeiten, bevor auch der Inselstaat im Chaos versinkt. Und dies bedeutet für die britische Bevölkerung noch mehr Sparreformen und Sozialkürzungen.

Flucht & die Auswirkungen auf die gecrahste Euro-Zone

Auch die Regierungen in der „gecrashten“ Euro-Zone reagieren auf die Welle von Wirtschaftsflüchtlingen und die massive Kapitalflucht: Kurzerhand setzen sie das Schengen-Abkommen außer Kraft. Einst garantierte es für die Länder im Schengenraum Reisefreiheit ohne stationäre Zollkontrollen des Personenverkehrs an den Binnengrenzen und ohne Zollformalitäten.

Teilweise sind diese jedoch bereits aufgrund der Flüchtlingsströme aus dem Nahen Osten und Afrikas wieder eingeführt worden. Hauptsächlich in den Balkanstaaten, die auf der sogenannten Balkanroute liegen.

Grenz- und Kapitalverkehrskontrollen werden wieder eingeführt, um illegale Waren- und Geldein- und -ausfuhren zu reglementieren. Vor allem aber, um die Kapitalflucht zu verhindern.

Die ehemaligen EU-Länder lösen die einheitlichen Umweltschutzbestimmungen wieder durch nationale Vorschriften ab.

Auswirkungen auf die globale Realwirtschaft

Aufgrund ökonomischer Domino-Effekte hat der Euro-Crash auch schwere Auswirkungen auf die globale Realwirtschaft: Sie rasselt in eine schwere globale Rezession, die zu heftigen, teils dramatischen Turbulenzen an den weltweiten Börsen führt.

Der Zusammenbruch stürzt Europa nicht nur geradewegs ins Chaos mit schweren ökonomischen Konsequenzen in den europäischen Volkswirtschaften, tiefen sozialen Spannungen und politischen Instabilitäten. Sondern löst auch eine neue Weltwirtschaftskrise aus.

Weltweite Wirtschaftskrise

Der weltweite wirtschaftliche Schaden der Totalerosion der Euro-Zone beträgt annähernd 20 Billionen Euro. Die Vereinten Nationen starten für die ehemalige Euro-Zone ein Wiederaufbauprogramm. Oberste Priorität ist dabei die Bekämpfung der Hungersnot.

Eine internationale Schuldenkonferenz zur Umstrukturierung der Schulden der insolventen Staaten wird einberufen. Die deutschen Auslandsforderungen belaufen sich mittlerweile auf mehrere Billionen (ehemalige) Euro. Doch die Schuldnerstaaten sind nicht in der Lage, diese zu bedienen. Unter den ehemaligen EU-Finanzministern bricht Streit darüber aus, welches Land welche alten Euro-Schulden – umgerechnet in die neuen Landeswährungen – zu bezahlen haben.

Die Gefahr eines neuen Krieges droht …

Erschreckendes Szenario

Das Szenario eines EU-Zerfalls ist wahrlich erschreckend. Hoffen wir, dass es soweit nicht kommt. Vor allem nicht unter diesen Vorzeichen.

Die finanzpolitischen und wirtschaftlichen Probleme, samt der Flüchtlingskrise müssen zeitnah gelöst werden. Sonst sieht es wahrhaft düster aus.

Für Europa. Für uns alle.

 

Quelle: Guido Grand

Das Cash-Komplott – Von wegen Verschwörungstheorie! (2)

Sie wissen nun, dass die die Bestrebungen zur Abschaffung von Bargeld auf vollen Touren laufen. Dass dies alles andere als krude Verschwörungstheorien, sondern knallharte Fakten sind.

Mehr noch: ein „Cash-Komplott“!

Die Gründe habe ich Ihnen auch verraten: Wenn es kein Bargeld mehr gibt, können Sie ein solches auch nicht mehr von der Bank abheben. Es kann so zu keinem Bank Run mehr kommen.

Kontobewegungen der Bürger sind besser zu kontrollieren, als Bargeld. Sie haben keine Chance mehr einer Bankensanierung oder Zwangsabgabe wie beispielsweise einem „Negativ-Zins“ zu entgehen.

Ihre Privatsphäre wird gläsern.

Verschiedene EU-Länder forcieren die Abschaffung von Bargeld

Ich habe Ihnen auch konkret aufgezeigt, dass es verschiedene EU-Länder gibt, die eine Bargeldabschaffung forcieren.

Dazu gehörten Schweden, Frankreich und Griechenland.

Doch noch ein weiteres Land plant einen massiven Vorstoß gegen Cash: Dänemark.

Beispiel Dänemark: So funktioniert der „Cash-Komplott“

Am Beispiel Dänemarks kann ich Ihnen konkret aufzeigen, wie das „Cash-Komplott“ tatsächlich funktioniert!

Zunächst wird der Öffentlichkeit, den Bürgern und Sparern etwas Unglaubliches „verkauft“: Nämlich, dass für den Einzelhandel enorme Kosten bei Bargeld-Zahlungen entstehen würden.

„Dänische“ Gründe für eine Cash-Begrenzung

Und so sollen diese Kosten aussehen:

– Kosten für das Zählen der Einnahmen.

– Kosten für das (nächtliche) Lagern in Tresoren.

– Kosten für die Abholung durch Sicherheitsfirmen.

Wie gesagt, das sind die Gründe, um Bargeld in Dänemark zu begrenzen und dann abzuschaffen.

Keine Verpflichtung mehr Bargeld zu akzeptieren

Aus diesem Grund sollen Geschäfte, Restaurants, Tankstellen etc. zukünftig nicht mehr verpflichtet sein, Bargeld zu akzeptieren. Mit (noch) einer Ausnahme: Supermärkte.

Können Sie sich das vorstellen?!

Neues Gesetz ab 2016?!

Aber ob Sie es sich vorstellen können oder nicht – ab Januar 2016 soll dieses neue Gesetz gelten.

Das dänische Parlament muss es zwar noch absegnen, aber glauben Sie mir, das ist schon längst beschlossene Sache!

Über 30 Prozent der Dänen zahlen bereits über MobilePay mit ihrem Smartphone. Auch bei Kreditkartenzahlungen liegen sie – wie auch die Finnen und Schweden – ganz vorne in der EU.

Dänische Notenbank kündigte Unglaubliches an!

Aber das ist noch nicht alles: Um Zweiflern und Skeptikern endgültig den Wind aus den Segeln zu nehmen, gebe ich folgendes zu bedenken: Schon im Oktober 2014 hat die dänische Notenbank angekündigt, künftig keine Geldscheine und Münzen mehr herauszugeben!

Begründung: Die Nachfrage sei zu niedrig! Dadurch würde sich die Produktion von Cash nicht mehr rentieren. Der Druck- und Prägestopp ist ebenfalls für das Jahr 2016 vorgesehen.

Das ist unglaublich!

Verstehen Sie nun den perfiden Plan, WIE Bargeld abgeschafft werden soll?

Das „trügerische“ Deutschland

Und was ist mit Deutschland? Das fragen Sie sicher völlig zu Recht.

Darauf kann ich Ihnen natürlich eine Antwort geben.

„Smart cash“ als das einzige wahre!

Ich habe Ihnen bereits aufgezeigt, dass auch hierzulande das Bargeld durch immer mehr Geldkarten ersetzt wird. Man verkauft ihnen, dass der bargeldlose Zahlungsverkehr sicherer, schneller und kostengünstiger sein soll.

Das „Smart cash“, das Plastikgeld wird als das einzig wahre angepriesen. So werden die Sparkassen bis Ende dieses Jahres rund 45 Millionen SparkassenCards mit einer kontaktlosen Zahlungsmöglichkeit ausrüsten.

Nicht zu vergessen die bereitgestellte Technologie mit der Bezahlung über das Smartphone. Sowie die bargeldlosen Zahlungssysteme für den Online-Handel.

Langsame „Entwöhnung“ vom Bargeld

Mit all dem wird Ihnen das bargeldlose Zahlen immer leichter gemacht. Erste Schritte, um Sie von Ihrem Bargeld/Papiergeld zu „entwöhnen“. Auch wenn die Bundesbank verspricht, in Deutschland werde es auch weiterhin Bargeld geben.

Das haben die Franzosen, Griechen, Dänen und Schweden auch einmal geglaubt. Bevor der Cash-Zahlungsverkehr nun eingeschränkt werden wird/soll, um ihn schließlich ganz abzuschaffen.

Bargeld-Abschaffung vor Ihren Augen

Also noch einmal: Ganz konkret und vor Ihren Augen reduzieren gleich vier EU-Staaten drastisch Ihren Bargeldverkehr: Frankreich, Schweden, Griechenland und Dänemark.

Erinnern Sie sich an meine Worte?

Die Abschaffung von Cash wird in zwei Schritten vorangetrieben: Durch Begrenzung von Bargeld und danach die flächendeckende Abschaffung.

Schritt eins wurde in diesen vier Ländern bereits so gut wie realisiert!

„Niemand kann sich dann mehr gegen Negativ-Zinsen wehren“

Der Chef-Analysten der Baader-Bank, Robert sagte dazu: „Wenn Bargeld abgeschafft wird, kann sich auch niemand mehr gegen Negativ-Zinsen wehren.“

Um genau das geht es, aber auch um mehr. Um viel mehr …… mehr dazu beim nächsten mal

 

Quelle: Guido Grandt

Das Cash-Komplott – Von wegen Verschwörungstheorie! (1)

Hinter den Kulissen der EU gibt es momentan wohl kaum ein aktuelleres Thema, als die Abschaffung des Bargelds!

Das, was als Verschwörungstheorie abgetan oder belächelt wurde, nimmt immer konkretere Formen an.

Der „Cash-Komplott“

Ich sage Ihnen: Es gibt einen regelrechten „Cash-Komplott“, der bereits voll durchgeplant ist: die Bestrebung der Reduktion von Bargeld zugunsten des elektronischen Zahlungsverkehrs.

Oder anderes ausgedrückt: Die Abschaffung des Bargelds, des Cashs.

Neue aktuelle Entwicklungen

Ich habe viele Leserzuschriften bekommen, die sich mit dieser Thematik auseinandersetzen.

Deshalb möchte ich aufgrund sehr bedenklicher, brisanter Entwicklungen dieses Thema noch einmal aufgreifen, um wie gewohnt so aktuell wie möglich zu sein. Denn es steht wohl außer Frage, dass dieses Thema uns alle angeht!

Zusammenfassung

Papiergeld besitzt gerade in der Krise einen unerlässlichen Nutzen als Wertaufbewahrungsmittel. Doch IWF, Ökonomen, Banker und immer mehr Wirtschafts- und Finanzpolitiker fordern die Abschaffung des Bargelds.

Ich nenne Ihnen hier nur zwei von zahlreichen bedeutenden Ökonomen: Kenneth Rogoff von der Universität Harvard und Willem Buiter, der Chefökonom der Citigroup.

Gründe für die Abschaffung von Bargeld

Die wichtigsten Gründe: Wenn es kein Bargeld mehr gibt, können Sie ein solches auch nicht mehr von der Bank abheben. Es kann so zu keinem Bank-Run mehr kommen.

Kontobewegungen der Bürger sind besser zu kontrollieren, als Bargeld. Sie haben keine Chance mehr einer Bankensanierung oder Zwangsabgaben wie beispielsweise einem „Negativ-Zins“ zu entgehen.

Ihre Privatsphäre wird gläsern.

5 Euro-Scheine für Rentner und Arme

Willem Buiter von der Citygroup meinte sogar, dass ältere Menschen und Arme noch Bargeld verwenden dürfen.

Aber nur noch kleine Scheine!

Maximal 5-Dollar- beziehungsweise 5 Euro-Scheine. So sollen Alte und Arme den „Cash-Alltag“ gestalten können.

Da fehlen einem die Worte! Finden Sie nicht auch?

Gefahren des bargeldlosen Zahlungsverkehrs

Ich habe Ihnen auch die Gefahren des bargeldlosen Zahlungssystems aufgeführt, die da sind:

– Computer-Crash,

– Hackerangriffe,

– Stromausfälle.

All dies kann dazu führen, dass das bargeldlose Zahlungssystem nicht nur zeitweise gestört wird, sondern gar ganz zusammenbricht.

Und dann – gute Nacht!

Zwei Phasen der Bargeldabschaffung

Die Abschaffung des Bargelds wird in zwei Phasen vonstattengehen: Zunächst wird es eine Begrenzung von Bargeld geben (pro Person oder für jeden Haushalt etc.). Danach eine flächendeckende Abschaffung von Papiergeld.

Es gibt bereits EU-Mitgliedsstaaten, die das Verbot von Bargeld kräftig vorantreiben.

Schweden: Vorreiter bei der Bargeldabschaffung

Die Skandinavier sind Vorreiter bei der Bargeldabschaffung, nicht nur in Europa, sondern weltweit.

So geben viele Banken erst gar keine Bargeldeinzahlungen mehr aus und nehmen auch keines entgegen. So wurden 2012 nur noch 2,7 Prozent aller Geldgeschäfte mit Papiergeld getätigt.

Frankreich: Drastische Verschärfung von Bargeldzahlungen

Unser Nachbarland wird ab September 2015 die Verwendung von Bargeld drastisch verschärfen.

Das wichtigste: Die Bargeldzahlungen werden strenger kontrolliert. Das Limit um das Dreifache gesenkt (von 3.000 Euro auf 1.000 Euro).

Die Banken müssen die Behörden über alle EU-Fracht-Transfers – Schecks, Pre-Paid-Karten und Gold – über 10.000 Euro informieren.

Doch nun treiben weitere EU-Länder die Bargeldbeschränkungen voran. Nachfolgend verrate ich Ihnen, welche das sind.

Griechenland: Nur noch 70 Euro „cash“

Wie Sie wissen kämpfen die Hellenen gegen einen Staatsbankrott und schließen längst schon einen Euro-Austritt nicht mehr aus.

Aufgrund der Angst von der Staatspleite heben immer mehr Menschen ihr Geld von den Banken ab. Allen voran die mit am ärgsten gebeutelten – die Rentner.

Dagegen steuert nun die griechische Regierung. Und zwar aus dem Grund, den ich Ihnen bereits genannt habe: Um einen Bank-Run zu verhindern!

Eine Maßnahme ist die Verwendung von Bargeld drastisch einzuschränken.

Wie das konkret aussehen soll, kann ich Ihnen auch sagen: So sollen alle Rechnungen von mehr als 70 Euro nur noch mit Kredit- oder Scheckkarten bezahlt werden können. Zunächst auf den touristisch vermarkten Ägäis-Inseln.

Sie können sich selbst an den eigenen fünf Fingern abzählen, dass dies nur ein Probelauf ist. Und sicher bald auch auf dem Festland, also dem gesamten Griechenland Gesetz sein wird.

 

Quelle: Guido Grandt

Politiker wollen das Bargeld abschaffen

Immer mehr Politiker wollen das Bargeld abschaffen. Das bargeldlose Bezahlen mit EC-Karte und Handy-Zahlsystemen wird massiv gefördert. In den USA ist das Handy an der Kasse schon an der Tagesordnung, hierzulande stehen die entsprechenden Systeme in den Startlöchern.

Uns wird das bargeldlose Zahlen als bequemer technischer Fortschritt verkauft, der uns das lästige Hantieren mit dem Portemonnaie erspart.

Doch wer genauer hinschaut, sieht die wahren Gründe. Davon gibt es gleich drei:

  1. Mit Hilfe bargeldloser Zahlungssystem kann jeder einzelne Einkauf überwacht werden. Jede Geldbewegung kann gespeichert, ausgewertet und mit Daten aus anderen Quellen zusammengeführt werden. Hier sind Staaten und Unternehmen am Werk, die sich freien Zugriff auf unsere komplette Privatsphäre verschaffen wollen. Dies sind mächtige Kräfte, die den Bürgern nicht mehr vertrauen und keinen Respekt mehr entgegenbringen.

Das allein ist schon erschreckend genug. Bedenklicher ist aber der zweite Grund für die Anschaffung des Bargelds:

  1. Einschränkung bzw. Abschaffung des Bargeldverkehrs kann eine Vorbereitung für den bevorstehenden Crash sein. Einfach ausgedrückt: Wenn es kein Bargeld mehr gibt, gibt es auch keinen Bank Run mehr. Wenn kein Bargeld existiert, kann auch nichts mehr abgehoben werden. Was für Deutschland und ganz Europa möglich ist, wird in vielen Ländern schon eingeführt oder zumindest diskutiert: In Griechenland sollen Rechnungen über 70 € nur noch per EC-Karte bezahlt werden können.

Und schließlich:

  1. Die Abschaffung des Bargeldes würde  es den Banken erleichtern, Strafzinsen durchzusetzen. Wenn die Banken auf breiter Front Strafzinsen für Guthaben verlangen, werden die meisten Menschen versuchen, ihr Geld abzuheben und zu horten. Wenn es aber kein Bargeld mehr, müssen Sie es auf dem Konto bei der Bank liegen lassen – und die Zinsen zahlen!

Wir sollten gegensteuern und wieder vermehrt mit Bargeld bezahlen. Vor allem die Dinge des täglichen Lebens, wie zum Beispiel im Lebensmittelhandel, beim Shoppen, Auto tanken, …..