„Alarmstufe Rot“ – Globales Finanzsystem vor dem Kollaps! (4)

der Sturm zieht auf. Und zwar mit einer Gewalt, wie Sie sie noch nie erlebt haben: Der Kollaps des globalen Finanzsystems!

Der „Raubtierkapitalismus“ verschlingt seine „Schöpfer“

Ich habe Ihnen aufgezeigt, dass die Weltwirtschaft am sprichwörtlichen „Ende“ ist. Schuld daran sind die Zentralbanken und die Politik der Liberalisierung der Märkte. Diesen unheilvollen „Raubtierkapitalismus“ haben auch Bundesregierungen forciert.

Vorerst gipfelte der ausufernde Kasinokapitalismus in den Krisenjahren 2007/2008. Sie rissen die Weltwirtschaft in einen tiefen Abgrund. Reihenweise gingen Investmentbanken Pleite. Das führte zu einer globalen Rezession.

Die finanzorientiere Gesellschaftsordnung zerbricht

Ich behaupte, dass der Grund dafür in der Transformation der Banken liegt. Und zwar von reinen Dienstleistungsunternehmen zu wahren „Spielcasinos“! Unterstützt von den Zentralbanken (in Europa die EZB), des IWF und von Regierungsvertreten.

Letztlich muss eine finanzorientierte Gesellschaftsordnung, die auf Geld als dem einzigen Wert aufgebaut ist, versagen. Nachfolgend möchte ich erneut auf Europa zurückkommen.

Das größte Deregulierungsprogramm der Wirtschaftsgeschichte

Fast sklavisch folgten die Europäer dem neuen „entfesselten“ Markt. Angestachelt vom Irrglauben an die Wohlstandsmehrung durch grenzenlose Wirtschaftsfreiheit. Deshalb hoben die Verantwortlichen der damaligen Europäischen Gemeinschaft (EG) ab 1988 den europäischen Binnenmarkt aus der Taufe. Frankreich und Italien gaben 1990 den Geld- und Kapitalverkehr frei. Spanien und Portugal folgten 1992.

Dies war das größte Deregulierungsprogramm der Wirtschaftsgeschichte! Nein, nicht ich sage das. Sondern der ehemalige EG-Kommissar Peter Schmidhuber.

Wir alle zahlen einen hohen Preis

Sie ahnen vielleicht: Das war noch längst nicht alles! Hinzu kamen die Folgen einer jahrzehntelangen Misswirtschaft der EU-Regierungen und der Missachtung der Regeln und Verfahren des Stabilitäts- und Wachstumspaktes. Sowie der des Verbots gegenseitiger Finanzhilfen. Das alles zusammen kostete einen hohen Preis: Nämlich nicht mehr und nicht weniger als den Wohlstand in Südeuropa und einigen Teilen der USA!

Damit wurde der in den letzten 200 Jahren in den westlichen Industrieländern erworbene Komfort in kurzer Zeit geopfert. Und zwar einer außer Rand und Band geratenen Wirtschaftsordnung. Oder anders ausgedrückt:  Einem ökonomischen Totalitarismus der keine Grenzen kennt.

Die Selbstregulierung der Märkte, das freie Spiel von Angebot und Nachfrage, gekoppelt mit einem unbändigen, einem zügellosen Finanzkapitalismus hat alles zerstört. Und Not und Elend für Millionen Menschen genauso wie politische Instabilität gebracht. Trotz einiger Finanzkontrollen, die im Nachhinein eingeführt wurden.

Der sich verselbständigte Finanzsektor mit enormen Risiken

Der Finanzsektor hat sich von der Realwirtschaft abgehoben, ja sich verselbständigt. Die Folgen sind verheerend.

Die ganzen Gelder, die von den Zentralbanken in die Wirtschaft hineingepumpt werden, fließen nicht etwa in die Realwirtschaft. Sondern in die einstigen Kasinobanken, um sie zu retten.

Das beste Beispiel hierfür ist die unheilvolle Politik der EZB mit ihren Troika-Vollstreckern.

EU- und EZB-Politik führt zu Not und Verarmung

Die Sparprogramme in den EU-Krisenländern führten zu einer – seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs nicht mehr dagewesenen – Verarmung der Bevölkerung. Und zu einem permanenten Abbau der Sozialleistungen.

Das zur Verfügung gestellte Kapital kam und kommt beim Bürger nie an. Dafür aber bei den Banken, die ihre Spekulationen weiter vorantreiben.

Und wissen Sie mit welchem Ergebnis? Dass sich die großen Blasen an den Märkten immer weiter aufblähen. Beispielsweise an den Immobilien und Anleihenmärkten.

Im 5. und letzten Teil meiner großen Unangreifbar leben-Reihe verrate ich Ihnen, welche „Zeitbomben“ in den Global Player-Banken schlummern. Und gebe Ihnen 3 Tipps, wie Sie Ihr Vermögen sichern können!

 

Quelle: Guido Grandt

„Vorsicht Falle!“ – Damit der Traum vom Eigenheim nicht zum Albtraum wird (5)

Glauben Sie mir: Der Traum vom Eigenheim kann leicht zum wahren Albtraum werden! In meiner aktuellen Unangreifbar leben-Reihe habe ich Ihnen aufgezeigt, warum: Vor allem, weil Sie sich sprichwörtlich mit „Haut und Haaren“ Ihrer Bank verschreiben. Und das auf eine lange Zeit – oft 20 bis 30 Jahre – deren Risiken Sie jetzt noch gar nicht abschätzen können.

Was wird aus Ihrem privaten und beruflichen Umfeld? Sind Sie noch verheiratet und damit in der Lage zu „zweit“ den Baukredit abzubezahlen? Werden Sie noch einen Job haben und gesund sein? Wie sieht es mit der Ratenzahlung aus, die nach der – momentan günstigen – Zinsbindung zu Buche schlagen wird?

Falle 9: Das Ende der Zinsbindung

Die Kreditgeber werden natürlich überprüfen, wie hoch die Rate sein wird, wenn der Zins nach Ende der Zinsbindung steigt. Etwa auf 3 oder 4 Prozent. Spätestens dann, wird es für die meisten mehr als „eng“ werden, das können Sie mir glauben!

Die Bank wird dann eine Neubewertung Ihrer „Verhältnisse“ machen. Nein, nicht danach fragen, wie viel die Immobilie wert ist. Sondern wie hoch die Hypothek noch ist. Wie viel Vermögen Sie haben. Was Sie Netto verdienen und was Sie davon zur Verfügung haben. Auf gut deutsch: Die Banker werden feststellen, ob Sie nach der Zinsbindung mit dem neuen – und garantiert viel höheren Zins – die verbliebenen Kreditraten überhaupt noch tilgen können!

Falle 10: Hausverkauf bringt weniger ein als die Schulden

Es gibt viele Beispiele dafür, wie eine Baufinanzierung in den Sand gesetzt wird. Hier eines aus meinem Bekanntenkreis.

Ein Kollege musste sein voll finanziertes Haus nach fünf Jahren wieder verkaufen, weil er die Monatsraten – aufgrund einer Scheidung – nicht mehr aufbringen konnte. Damit setzte sich ein Teufelskreis in Gang, den ich Ihnen kurz schildern möchte.

Die Schulden meines Kollegen beliefen sich auf 300.000 Euro plus 30.000 € Nebenkosten. Der Zinssatz lag bei 2,8 Prozent mit einer 20-jährigen Zinsbindung. Die Tilgung betrug 2 %. Die Monatsrate 1.200 €.

Nach fünf Jahren beliefen sich die „reinen“ Kreditschulden auf rund 268.000 €. Aber: Die Bank verlangt bei einer vorzeitigen Zurückzahlung des Kredits eine saftige Vorfälligkeitsentschädigung. Diese betrug 35.000 €. So summierten sich die gesamten Bankschulden auf 303.000 €. Und das nach fünf Jahren Ratenzahlungen!

Der Verkaufserlös des Hauses brachte jedoch gerade mal 240.000 €. So blieben meinem Kollegen noch 63.000 Euro Schulden und das Haus war weg. Nun droht ihm der Ruin!

Grundsätzlich gilt: Hände weg von Baukrediten, wenn…

– Sie kein Eigenkapital besitzen!

– Sie kein gutes und sicheres Einkommen haben!

– Sie die Maklercourtage, Notarkosten, Grunderwerbsteuer und Nebenkosten nicht bezahlen können!

– Sie nicht mindestens 3 bis 4 Prozent an jährlicher Tilgung aufbringen!

Denken Sie an das Beispiel meines Kollegen, das gewiss kein Einzelfall ist. Mit meinen Informationen und Tipps habe ich Ihnen eindringlich klar gemacht, in welche Fallen Sie trotz günstiger Baukredite tappen können. Und wann Sie lieber weiter in Miete wohnen sollten.

 

Quelle: Guido Grandt

„Vorsicht Falle!“ – Damit der Traum vom Eigenheim nicht zum Albtraum wird (4)

Jeder Mensch hat wohl schon einmal in seinem Leben darüber nachgedacht, ein eigenes Häuschen oder ein eigene Wohnung zu besitzen. Gerade in Zeiten von günstigen Baukrediten. Doch es gibt jede Menge Risiken und Fallen dabei.

Risiko Immobilienfinanzierung

In den letzten drei Unangreifbar leben-Newsletter habe ich Ihnen aufgezeigt, dass Sie als angehender Bauherr auf jeden Fall ein gutes und sicheres Einkommen haben sollten. Sowie Maklercourtage, Notarkosten und Grunderwerbsteuer bezahlen können. Ich habe Sie vor einer „Überbewertung“ Ihrer zukünftigen Immobilie gewarnt.

Und Sie darauf hingewiesen, dass seit in Kraft treten des sogenannten „Gesetzes zur Umsetzung der Wohn-Immobilien-Kredit-Richtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften“ am 11. März 2016 viel strengere Maßstäbe zur Kreditvergabe gelten. Dadurch wird bei einigen von Ihnen der Traum vom Eigenheim ein solcher bleiben.

Ferner habe ich Ihnen klar gemacht, dass Sie mindestens 20 Prozent des Kaufpreises Ihrer Immobilie zur Verfügung haben sollten, bevor Sie an eine Finanzierung denken. Zudem noch genügend Geld für Nebenkosten sowie eine „eiserne Reserve“.

Doch es gibt noch andere Risiken, die Sie bedenken sollten.

Falle 7: Risiko „Vollfinanzierung“

Viele künftige Bauherren müssen den vollen Kaufpreis finanzieren, weil die eigenen Mittel gerade Mal für die Nebenkosten reichen.

Bedenken Sie: So wird Ihre Monatsrate zwischen 30 und 50 % höher, als bei einer 80-Prozent-Finanzierung.

Ich gebe Ihnen ein Beispiel. Ein UAL-Leser schrieb mir, dass er bei einer Bank ein Darlehen von 200.000 Euro für den Kauf einer Eigentumswohnung aufgenommen hat. Also 100 Prozent finanziert mit einer Zinsbindung für 20 Jahre. Dafür will die Bank einen Zinssatz von 3,22 %. Hätte der Leser nur eine 80-Prozent-Finanzierung, würde dieser bei 2,15 % liegen.

Der künftige Wohnungseigentümer muss für die 20.000 Euro mehr an Kredit im ersten Jahr etwa 2.500 € zusätzliche Zinsen berappen. Die Kreditsumme steigt dadurch um 11 Prozent. Die Bank kassiert insgesamt rund 12 Prozent mehr an Zinsen im Jahr.

Stellen Sie sich das einmal vor! Das sind Zinsen wie für einen Dispokredit.

Falle 8: Kreditlaufzeit und ihre Folgen

Viele Hypotheken haben eine lange Laufzeit. Durchschnittlich etwa 25 bis 35 Jahre. Je nachdem, in welchem Alter Sie sind, wenn Sie sich eine Immobilie anschaffen wollen, könnten Sie am Ende der Hypothek bereits im fortgeschrittenen Alter sein. Sprich: In Rente. Das ist tückisch. Ich sage Ihnen auch, warum.

Keine seriöse Bank sieht es gerne, wenn Kreditnehmer noch im Rentenalter Schulden abstottern müssen. Die Risiken dafür sind einfach zu groß. Denken Sie nur daran, dass Sie noch nicht einmal wissen, ob das Altersruhegeld überhaupt gesichert ist. In ein paar Jahren wird zudem noch die Vollversteuerung der Rente kommen und das Rentenniveau erheblich absinken. So wird Ihre Rente noch mehr reduziert. Das wissen natürlich auch die „schlauen“ Banker.

Deshalb begrenzen die Geldinstitute die Laufzeiten der Kredite. Eventuell auf 25 Jahre. Und wissen Sie, was das für eine Auswirkung auf Sie hat? Ich sage es Ihnen: Dadurch wird die monatliche Rate für Zins und Tilgung in die Höhe getrieben. Viele werden solche dann nicht mehr bezahlen können.

Im 5. und letzten Teil meiner aktuellen Unangreifbar leben-Reihe verrate ich Ihnen, was das Ende der Zinsbindung für Sie bedeuten kann. Und wann der Hauskauf zum „Worst Case“ wird!

 

Quelle: Guido Grandt

„Bargeld ade!“ – Wie Sie Ihre finanzielle Souveränität verlieren! (1)

Das Bargeldverbot kommt! Das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche! In meinem Unangreifbar Leben-Newslettern bin ich immer wieder auf die Bestrebungen, vor allem auf europäischer Ebene, eingegangen, das Cash abzuschaffen.

Das Bargeldverbot wird fatale Folgen für Sie haben. Nicht nur in finanzieller Hinsicht, sondern auch ganz persönlich – in Bezug auf Ihre eigene Unabhängigkeit.

Lesen Sie weiter. Aber Sie brauchen gute Nerven dazu!

Bundesfinanzminister Schäuble will eine Bargeldobergrenze

Vor wenigen Tagen haben Sie aus höchst berufenem Munde die Forderung nach einer Bargeldobergrenze vernehmen können. Nämlich von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble selbst. Natürlich sagt er Ihnen das nicht so knallhart, sondern moderat und in kleinen Schritten.

So plant er nun die Einführung einer Obergrenze für Barzahlungen in Deutschland. Diese Bargeldobergrenze soll 5.000 Euro betragen. Die SPD sieht das wohl genauso. Damit scheint sich also die Koalition, die Bundesregierung einig.

Deutsche Bank-Chef: Bargeld ist „teuer und ineffizient“

Auch der Deutsche Bank-Chef John Cryan glaubt nicht an die Zukunft des Bargelds. Im Gegenteil, er geht davon aus, dass es in den nächsten zehn Jahren ganz verschwinden wird. Cash sei „fürchterlich teuer und ineffizient.“

Zudem würde Bargeld Geldwäschern und anderen Kriminellen helfen, ihre Geschäfte zu verschleiern.

Enorme Gefahren durch bargeldlosen Zahlungsverkehr

Bei dieser Argumentation wird natürlich vergessen, dass auch Plastikgeld enorme Risiken birgt. Denken Sie nur daran, wie Kriminelle Daten von Kreditkarten ergaunern und so weiter.

Außerdem: wenn Sie elektronisch oder digital zahlen, hinterlassen Sie Datenspuren, die kommerziell genutzt werden können. Denn Bargeld ist auch eines: Gelebter Datenschutz!

Ganz zu schweigen von den Gefahren hinsichtlich Computer-Crashs, Hackerangriffen und Stromausfällen, die das bargeldlose Zahlungssystem zusammenbrechen lassen können.

Bargeldobergrenzen in Europa

Tatsächlich gibt es schon in einigen europäischen Ländern eine Bargeld-Obergrenze. Beispielsweise in Frankreich, Griechenland, Spanien, Italien, Dänemark und Schweden.

Eine gemeinsame EU-Richtlinie jedoch noch nicht. Genau daran arbeitet die Bundesregierung aber inzwischen.

Dazu passt eine Meldung aus den Heiligen Hallen der Europäischen Zentralbank. In der heißt es, dass EZB-Präsident Mario Draghi die Abschaffung des 500-Euro-Scheins anstrebt.

Wissen Sie, wie viele dieser Scheine momentan im Umlauf sind? Ich verrate es Ihnen: 600 Millionen! Übrigens: Auch die Bundesregierung will den 500-Euro-Schein abschaffen.

So soll also step by step das Cash abgeschafft werden.

Der Zeitpunkt ist gut gewählt

Es ist nicht verwunderlich, dass die Forderung nach der Beschränkung und dann Abschaffung des Bargelds gerade jetzt gestellt wird. Vielleicht sogar ist dieser Zeitpunkt eiskaltes Kalkül.

Denn gerade in den Tagen, in denen die Flüchtlingskrise und der internationale Terrorismus die Berichterstattung dominiert, geht eine solche Megameldung fast gar unter.

Im 2. Teil verrate ich Ihnen, was hinter dem geforderten Bargeldverbot tatsächlich steckt. Und warum Sie die Kontrolle über Ihr Bankvermögen verlieren werden!

 

Quelle: Guido Grandt

Drohende Finanzkrise: Goldman Sachs-Anleihenhandel so schlecht wie seit 2008 nicht mehr

Die Banken stehen aktuell stark im Fokus der Investoren. Allerdings dominieren hier die schlechten Nachrichten. Erst vor wenigen Tagen hat die Deutsche Bank einen Jahresverlust von 6,7 Mrd. Euro ausweisen müssen.

Die Aktie befindet sich im freien Fall und notiert nur noch knapp über dem Niveau der Finanzkrise 2009. Zudem müssen die Aktionäre in diesem Jahr auf eine Dividende verzichten.

Aber bei den Banken lohnt es sich auch in den USA einmal genauer hinzuschauen. Im Zuge der Berichtssaison in den USA musste die Großbank Goldman Sachs einräumen, dass der wichtige Anleihenhandel so schlecht laufe wie seit der Finanzkrise 2008 nicht mehr. Mit dem verfallenden Ölpreis und der sich abschwächenden Wirtschaft in China träten zusätzlich zu bereits bestehenden neue Risiken in den Vordergrund, die Anleger von Investments abhalten könnten.

Schwache Bankenbilanzen deuten noch sehr viel größere Probleme an

Daran sehen Sie, dass sich die Probleme im Finanzsystem weiter zuspitzen und jetzt auch schon in den Bankbilanzen niederschlagen. Der nach wie vor von Politikern und Medien verbreitete Optimismus ist deshalb nichts anderes als Wunschdenken und dient als Beruhigungspille für die Bevölkerung.

In Wirklichkeit ist die nächste Finanzkrise schon im Anmarsch, denn die Entwicklung ähnelt sehr der von 2008. Auch damals wurde noch kurz vor dem Ausbruch der Finanzkrise im Herbst 2008, als die Lehman Bank Konkurs anmelden musste, behauptet, der crashenden Immobilienmarkt in den USA würde uns nicht betreffen.

Ähnliches ist auch jetzt wieder zu hören, wenn in Abrede gestellt wird, dass die zunehmend lahmende Wirtschaft in China Auswirkungen auf uns hätte. Deshalb rate ich Ihnen, sich jetzt auf den Kollaps aktiv vorzubereiten und Ihr Vermögen sturmfest zu machen. Das tun Sie, indem Sie Ihr Kapital breit streuen. Welche Anlageklassen dafür geeignet sind, erfahren Sie regelmäßig an dieser Stelle.

 

Quelle: Günter Hannich

„Die Schattenseiten des Billig-Öls!“(1)

Bestimmt freuen Sie sich über den niedrigen Ölpreis. Vor allem aber wenn Sie an der Zapfsäule stehen. Denn Benzin ist so billig, wie seit 12 Jahren nicht mehr. Verständlich, dass vor allem Autofahrer und Heizölkäufer außer Rand und Band sind. Zudem werden die Industrieproduktionen verbilligt, was wiederum die Konjunktur ankurbelt.

Besser geht’s nimmer, jubeln viele. Der abgestürzte Ölpreis ein wahrer Segen also. Für Sie, für die Wirtschaft, für die Konsumenten.

Risiken durch den Zerfall des Ölpreises

Doch leider muss ich Sie aus Ihrer Euphorie reissen. Denn mit dem Billig-Öl nehmen verschiedene Risiken zu. Vor allem politische und ökonomische.

Nachfolgend erkläre ich Ihnen auch, welche das sind.

Ein Blick in die USA zeigt das Desaster

Zunächst ein Blick in die USA. Aufgrund des niedrigen Ölpreises hat sich dort die Anzahl der Fracking-Bohrlöcher geradezu halbiert!

Ich brauche Ihnen nicht erst zu sagen, dass das Unternehmenspleiten und damit Jobverluste nach sich zieht. Mit all ihren verheerenden Auswirkungen.

Vielleicht denken Sie jetzt, dass das alles weit weg ist. Das Sie das nicht tangiert, was sich dahingehend über dem Großen Teich abspielt. Doch da irren Sie sich!

Globale Öl-Investitionen gehen zurück

Zunächst einmal: Je billiger das Öl ist, umso weniger lohnt sich die Erschließung neuer Ölfelder für die Ölindustrie. Das scheint eigentlich logisch.

Doch dies wiederum führt zu einem sinkenden Investitions- und Auftragsvolumen. Und zwar in der ganzen Branche.

Konkrete Zahlen hierzu kann ich Ihnen auch nennen:

2015 sind die globalen Öl- und Gasinvestitionen um sage und schreibe 22 Prozent eingebrochen. Das ist fast ein Viertel!

Und nur am Rande noch: Auch alternative Fördertechniken werden unrentabler.

Fatale Auswirkungen auf die gesamte Ölbranche

Wie ich Ihnen aufgezeigt habe, haben die Tiefstände beim Ölpreis unmittelbare Auswirkungen auf die Ölindustrie. Vor allem auf die Ölföderer. Aber nicht nur auf diese, sondern auch auf die damit verbundenen Unternehmen. Also auf die Dienstleister und Zulieferer.

Viele von ihnen verlieren bereits mehr enorm an Gewinn. Oftmals sind diese Zahlen bereits zweistellig.

Das wirkt sich natürlich fatal aus.

Einsparungen und Arbeitsplatzverlust

Die so in Bedrängnis gekommenen Dienstleister und Zulieferer fahren ihre Ausgaben zurück und/oder streichen Arbeitsplätze. Andere wiederum ordnen strenge Sparprogramme an, reoganisieren die Unternehmen neu, reduzieren Sparten oder verschlanken die Verwaltung.

Ich brauche es Ihnen nicht extra zu sagen: Alles geht natürlich zu Lasten von Arbeitsplätzen. Und trifft die Menschen damit ganz direkt. Und glauben Sie mir: Die Betroffenen jubeln garantiert nicht mehr über den Billig-Ölpreis!

Im 2. Teil verrate ich Ihnen, wie sich die Tiefstände des Rohölpreises konkret auf die Aktienmärkte auswirken. Und welchen Zusammenhang es zwischen diesen und Ihren schmelzenden Spareinlagen gibt.

 

Quelle: Guido Grandt

Endgame! – Der Bankrott der Welt und seine Folgen (4)

Die Welt ist nahezu bankrott! Denn 200 Billionen US-Dollar beträgt die globale Verschuldung der Volkswirtschaft.

Eine astronomische Summe, die niemals mehr wieder an die Gläubiger zurückbezahlt werden kann.

Im Gegenteil: die weltweite Verschuldung wird die Systemkrise weiter vorantreiben.

Bis zum Endgame.

Die Schulden von heute sind die Steuern von morgen

Wenn der Staat mehr ausgibt, als er einnimmt, braucht er einen Kredit. Dafür muss er später seine Einnahmen erhöhen, um Zinsen und Tilgung zu finanzieren.

Und wie?

Entweder nimmt er dafür weitere Kredite auf, verschuldet sich also noch mehr. Oder er erhöht oder schafft neue Steuern.

Noch schlimmer: Er vergreift sich an Ihrem Vermögen. Mit Sonderabgaben und ähnlichem.

Radiale staatliche Maßnahmen

Das alles haben wir vor kurzem schon in den EU-Krisenländern oder anderen vor der Pleite stehenden Staaten gesehen.

Wenn der Staat mit dem Rücken zur Wand steht, wird es nur noch radikale Lösungen für seine Bürger und Sparer geben.

Er wird sich da bedienen, wo es noch etwas zu holen gibt: an Ihrem Vermögen!

Neue Risiken schaffen neue Krisen

Vor allem aber bergen hohe Schulden große Risiken für die Finanzstabilität.

Oder anders ausgedrückt: Mit einer hohen Verschuldung werden neue Risiken und damit neue Krisen geschaffen.

So beißt sich sprichwörtlich die Katze geradezu in den eigenen Schwanz.

Unkontrollierter Schuldenabbau

Aber auch „unkontrollierter“ Schuldenabbau führt immer wieder zu Finanzkrisen. Zu unberechenbaren Marktausschlägen.

Das hat die Vergangenheit immer wieder gezeigt.

Verstehen Sie jetzt, in welchem Dilemma wir stecken?

Endgame

Die Wirtschaftskrise, die seit 2007 tobt, ist vor allem wegen einer zu hohen Schuldenlast ausgebrochen.

Sie wissen jetzt, dass diese Schulden immer mehr zunehmen.

Deshalb sage ich: Eine noch größere Krise steht an:

Endgame.

Finanzkatastrophe und Krieg?

Der Welt steht zunächst eine Finanzkatastrophe bevor. Und danach ein großer Krieg.

Düstere Verschwörungstheorie?

Mitnichten! Denn dies erklärte bereits im November 2014 kein anderer als der prominente US-amerikanische Trendforscher und Unternehmensberater Gerald Celente.

Celente ist nicht irgendwer. Er sagte schon 1987 den Börsencrash voraus. Zehn Jahre später die Asienkrise. Und nochmal zehn Jahre später die aktuelle Systemkrise.

Pulverfässer für den Weltfrieden

In der Tat: Die globale Finanzkatastrophe in Hinsicht auf die astronomische Überschuldung der globalen Volkswirtschaften steht bereits an.

Einzelne Konfliktherde – wie jene in der Ukraine oder im Nahen und Mittleren Osten – entwickeln sich zu wahren Pulverfässern für den Weltfrieden.

Diese können uns praktisch über Nacht um die Ohren fliegen.

Ihre Sicherheit und Ihr Vermögen sind in Gefahr!

Fakt ist: Ihre Sicherheit und auch Ihr Vermögen sind in höchster Gefahr!

Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis der globale Schulden-Tsunami in einen großen Krieg führt.

 

Quelle: Guido Grandt

Konjunktur: Sinkende Kreditnachfrage zeigt Rezessionsgefahr

Ganz im Gegensatz zu den Medien und der Politik, die beinahe täglich vom angeblichen „Aufschwung“ reden, zeigen Ihnen die aktuellen Zahlen der Deutschen Bundesbank zur Kreditnachfrage ein ganz anderes Bild.

Die Kreditnachfrage der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ist allein im ersten Quartal 2015 um volle sieben Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2014 eingebrochen, während Analysten noch im Januar einen Anstieg um drei Prozent erwarteten.

Die Kreditnachfrage nach Anlageinvestitionen, also Investitionen in den Produktionsbereich, wie beispielsweise Maschinen, ging in diesem Zeitraum sogar um 16 Prozent zurück – der stärkste Quartalsrückgang seit 2010.

Ebenso fällt die Kreditnachfrage für Lagerhaltung und Betriebsmittel dramatisch: Sie ging schon im 4. Quartal 2014 um 23 Prozent zurück und ist im ersten Quartal 2015 nochmals um 13 Prozent eingebrochen.

An diesen Zahlen sehen Sie, dass die kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland keineswegs einen „Boom“ erleben. Jeder wirkliche Aufschwung wäre automatisch mit einer Erhöhung der Kreditnachfrage verbunden, um Investitionen für eine Ausweitung der Produktion tätigen zu können.

Kreditschrumpfung ist ein Krisenzeichen – doch keiner beachtet es

Umgekehrt ist eine Kreditschrumpfung meist mit einer kommenden Rezession aufgrund rückläufiger Umsätze verbunden. Die kleinen und mittleren Firmen stellen einen beträchtlichen Anteil der deutschen Wirtschaft:

37 Prozent des Umsatzes und sogar 57 Prozent der Wertschöpfung werden allein hier erbracht und die KMU beschäftigen über 15 Millionen Arbeitnehmer. Eine Krise in diesem Bereich hätte also erhebliche Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft.

Ich bleibe deshalb dabei: Die Wirtschaft läuft längst nicht so gut, wie Ihnen Medien und Politik einreden wollen. Auch im Jahr 2008 wurde von einem „breiten Aufschwung“ geredet, doch was kam, war keineswegs ein Boom, sondern die Finanzkrise und der Crash. Die Konstellation ist diesmal nicht besser. Im Grunde hat sich die Ausgangslage sogar noch weiter verschlechtert.

Seit damals haben sich die weltweiten Schulden nochmals um vierzig Prozent erhöht. Darüber hinaus sind die Risiken durch den wackelnden Euro und geopolitische Gefahren deutlich größer als damals. Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich auch weiterhin absichern und in sichere Fremdwährungen oder auch Edelmetalle investieren.

 

Quelle: Günter Hannich

Vermögensenteignung!” – Die neue Geldordnung (2)

Hinter Ihrem Rücken wurde und wird schon längst eine neue Geldordnung beschlossen.

Nur, keiner merkt es!

Diese neue Geldordnung bedeutet für Sie nichts anderes, als eine Enteignung von Ihrem Vermögen. Und das auch noch auf “legale” Art und Weise sozusagen.

Eine dieser Enteignungen ist das sogenannte “Bail-In”. Die Beteiligung von Anteilseignern und Gläubigern einer Bank an deren Verlusten.

Sie wissen nun, dass Sie und Ihr Vermögen damit gemeint sind.

Ein Beispiel hierfür gibt es bereits, das ich noch einmal aufführen möchte. Zeigt es doch, dass die EU-Verantwortlichen nicht zögern werden, alle Hebel in Bewegung zu setzen, um Banken zu retten. Oder das sinkende EU-Schiff.

Die Zypern-Enteignung

Im Zuge der Staatsschuldenkrise stand das einstige Niedrigsteuerland Zypern vor dem Staatsbankrott. Das Bankensystem war nicht nur marode, sondern aufgebläht. Es stand vor der Pleite.

Ein “Bail-In” sollte den Inselstaat retten:

Guthaben über 100.000 Euro waren hauptsächlich davon betroffen. Die Hälfte darüber wurde in Aktien der jeweiligen Bank umgewandelt. Ein weiterer Teil eingefroren.

Doch der IWF wollte auch, dass Anleger unter 100.000 Euro keineswegs davon ausgenommen werden sollten. Zusammen mit der Troika forderte er eine Beteiligung von Sparern, die weniger als 100.000 Euro besitzen, von 6,75 Prozent.

Dieser perfide Plan wurde damals nicht umgesetzt, aus Angst vor Massenprotesten. Kleinsparer kamen noch einmal mit einem blauen Auge davon.

Aber ich sage Ihnen: das Bail-In in Zypern war nichts anderes als eine Blaupause für die EU!

Auch das eine Verschwörungs-Theorie?

Mitnichten! Nachfolgend werde ich die Fakten sprechen lassen.

  1. August 2013

An diesem Tag wurde ohne Beratung und ohne jegliche Abstimmung im EU-Parlament, eine neue EU-Richtlinie eingeführt. Natürlich hat die Bankenlobby daran mitgewirkt.

Ein weiterer Schritt zur neuen Geldordnung, die nicht nur nachhaltig wirkt, sondern auch zukünftig wirken wird.

In der Richtlinie heißt es unter anderem, dass Banken mit einer Kapitallücke dafür sorgen müssen, dass Anteilseigner wie auch Inhaber nachrangiger Schuldtitel einen angemessenen Beitrag zur Deckung des Kapitalbedarfs leisten sollen.

Und zwar bevor sie staatliche Rekapitalisierungen oder Maßnahmen zum Schutz ihrer wertgeminderten Vermögenswerte in Anspruch nehmen können.

Was das für Sie tatsächlich heißt

Kompliziert? Ich “verdeutsche” Ihnen das mal:

Mit “nachrangigen” Gläubigern sind vor allem Kleinanleger und Kleinaktionäre gemeint. Also Sie!

Im Gegensatz dazu gibt es die “vorrangigen” Gläubiger. Das sind Banken, Behörden oder Finanzorganisationen.

Diese allerdings sollen von einem “Bail-In” verschont bleiben!

Ran an den Milliarden-Topf

Das heißt nichts anderes, als dass die Beteiligung von Anlegern an den Bankenmiseren europaweit juristisch festgeschrieben wurde.

So können nun auch die 860 Milliarden Euro an ungesicherten Einlagen der Euro-Zonen-Länder für ein Bail-In herangezogen werden.

Der eigentliche Skandal

Der Skandal ist, dass Ihnen erzählt wird, dass Sie sich als Steuerzahler nicht mehr an der Bankenrettung beteiligen müssen.

Dafür aber sollen Sie aber als “nachrangiger” Gläubiger zur Kasse gebeten werden!

Die Risiken der Banken nehmen zu!

Der Bankensektor in Europa ist mitnichten so stabil, wie offiziell verlautbart wird. Das erkannte auch der IWF schon vor Monaten.

Denn in einem entsprechenden Papier heißt es, dass die “potentiellen Risiken” die systemrelevante Finanzinstitute für die Finanzstabilität darstellen, “zugenommen” haben!

Dazu gehört auch das “Schattenbankensystem”, das unterreguliert ist. Ich habe bereits darüber berichtet.

Aus diesen Gründen fährt das Enteignungs-Karussell weiter. Denn das alles ist erst der Anfang, wie ich Ihnen an einem konkreten und sehr aktuellen Beispiel aufzeigen werde!

 

Quelle: Guido Grandt