Wo kann man noch Gold und Silber kaufen? – Update 25.03.20

Die Corona-Krise stellt auch den deutschen Edelmetall-Handel vor große Herausforderungen. Zahlreiche Anbieter nehmen wegen riesiger Kundennachfrage und knapper Warenverfügbarkeit gar keine Aufträge mehr an. Und wo es noch Ware gibt, ist das Aufgeld stark gestiegen – besonders für Silbermünzen.


Der größte Crash aller Zeiten: Wirtschaft, Politik, Gesellschaft. Wie Sie jetzt noch Ihr Geld schützen können

Updates:

  • 25.03.2020, 16:50 Uhr: Ein großer Edelmetall-Händler hat uns darüber informiert, dass der Werttransport-Dienstleister Prosegur Wertsendungen ab 25.000 Euro an Privatkunden wieder bedient. Das heißt, dass sich auch die Lieferprozesse hin zum Endkunden wieder etwas normalisieren dürften. Längere Warte-/Lieferzeiten muss man aber weiterhin einkalkulieren.
  • 24.03.2020: 08:50 Uhr: Der Nürnberger Händler Heubach Edelmetalle hat sein Onlinegeschäft wieder aufgenommen, allerdings nur sehr eingeschränkt, wie uns Inhaber Andreas Heubach mitteilt. Stündlich komme neue Ware hinzu. Die Bayerische Landesbank habe bislang aber noch keine neuen Lieferungen in Aussicht gestellt.
  • 23.03.2020: 18:08 Uhr: Gold und Silber in Form von Münzen und Barren sind in Deutschland mittlerweile schwer zu bekommen. Und nun müssen im Zuge der Corona-Pandemie auch noch drei große Barren-Produzenten aus der Schweiz ihren Betrieb einstellen. Mehr zu hier: Gold-Engpass: Schweizer Raffinerien stellen Betrieb ein
  • 23.03.2020: 10:34 Uhr: Zum Thema Lieferbeschränkungen haben wir einen Artikel online gestellt: Gold- und Geld-Versorgung – Corona behindert Werttransporte23.03.2020, 9:00 Uhr: Auch Degussa Goldhandel wurde von seinen Werttransporteuren in Kenntnis gesetzt, dass

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Quelle: goldreporter.de

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Kein physisches Gold und Silber mehr da?

Wer hat versucht in den letzten Tagen physisches Gold oder Silber zu erwerben? Ausverkauft? Preise die weit weg vom Spotpreis liegen? Wir besprechen das Thema und ich werde eine ganze Reihe von Charts zeigen.


Freiheit durch Gold: Sklavenaufstand im Weltreich der Papiergeldkönige

Dass im Crash auch Edelmetalle fallen ist eine Regel, die sich in der Vergangenheit immer wieder gezeigt hat – ein Crash bedeutet eben „Alles muss raus“. Es zeigt sich aber ebenso in den Kurshistorien dass nach der Bodenbildung und Erholung – die bei Gold VOR der Trendwende der Aktienkurse stattfindet – in aller Regel eine sehr starke Aufwärtsbewegung beginnt.

Goldhändler in Not

Zunächst zur ersten Frage, warum sind die „Lager“ der Edelmetallhändler aktuell leer und warum werden „Mondpreise“ verlangt?

Tatsächlich hat …. weiterlesen

Quelle: godemode-trader.de

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Wenn das passiert, geht Gold durch die Decke!

Die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus weiten sich dramatisch aus. Während die Aktienmärkte massiv einbrechen, hält sich der Goldpreis-Anstieg noch in Grenzen. Doch Zentralbanken und Regierungen werden bald zu Maßnahmen gezwungen sein, die Gold und (Silber) mächtig nach oben katapultieren dürften.

Corona-Krise und Goldpreis


Weltsystemcrash: Krisen, Unruhen und die Geburt einer neuen Weltordnung

Die Coronavirus-Krise verschärft sich zusehends. Sie droht, das gesellschaftliche Leben komplett lahmzulegen und die Weltwirtschaft in Schockstarre zu versetzen. Nachdem die USA in der Nacht zum Donnerstag ein Einreisestopp gegen Europäer verhängt haben, sind auch die Aktienkurse an den europäischen Börsen erneut eingebrochen. Um 9:30 Uhr ergab sich folgendes Bild:

    • Der DAX stand bei 9.834 Punkten. Das entsprach einem Minus von 5,8 Prozent gegenüber Vortag. Seit Jahresbeginn hat der deutsche Leitindex etwas mehr als 25 Prozent eingebüßt
    • Der Goldpreis notierte am Vormittag bei 1.643 US-Dollar pro Unze (+0,58 %). Das entsprach 1.459 Euro (+0,50 %).
    • Silber kostete 16,68 US-Dollar (-0,22 %) beziehungsweise 14,83 Euro.

Seit Jahresbeginn hat der Goldpreis zu diesem Zeitpunkt knapp …. weiterlesen

Quelle: goldreporter.de

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Goldpreis im Aufwind – Geht jetzt Silber durch die Decke?

Mit dem starken Goldpreis-Anstieg der letzten Wochen hat sich auch Silber wieder in Position gebracht. Aus technischer Sicht könnte ein großer Kursausbruch bevorstehen.

Gold-Rally

Der Goldpreis hat am gestrigen Dienstag erstmals seit April 2013 wieder die Schwelle von 1.600 US-Dollar durchbrochen. Am heutigen Vormittag um 9 Uhr kostete die Feinunze Gold am Spotmarkt 1.604 US-Dollar. Das entsprach 1.485 Euro. Der Euro-Goldpreis hat erneut ein Rekordhoch markiert. Aber auch der Silberpreis ist nun deutlicher angestiegen. Gestern verzeichnete der Kurs des weißen Edelmetalls einen Anstieg von 2,3 Prozent auf 18,20 US-Dollar pro Unze (16,85 Euro) und erreichte damit ein neues Jahreshoch. Ist das der Auftakt für weit höhere Silberpreise?


Freiheit durch Gold: Sklavenaufstand im Weltreich der Papiergeldkönige

Goldpreis vs. Silberpreis

Eins ist sicher, Silber hat erhebliches Aufholpotenzial, wenn man die Kursentwicklung mit der des Goldpreises vergleicht. Ausdruck findet diese Gegenüberstellung in der Gold-Silber-Ratio (Goldpreis geteilt durch Silberpreis). Hier besteht …. weiterlesen

Quelle: goldreporter.de

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Schuldensklaverei

„… wieder einmal dominieren gigantische Zuflüsse künstlicher Liquidität die Preisentwicklung an den Märkten, ungeachtet dessen, was mit Einkommen oder Wachstum geschieht.“

Schulden: Währung und digitale Konten:

Dollarnoten: Dollar sind Federal-Reserve-Noten – eine Schuld der Fed gegenüber Ihnen, dem Halter der Dollarnote. Diese Währungseinheiten besitzen keinen innewohnenden Wert.

Bankbilanzen – Giro- und Sparkonten: Sie haben Währungseinheiten auf der Bank deponiert (verliehen), als Sie eine Einzahlung auf ein Konto getätigt haben. Diese Währungseinheiten sind nun Schulden, die Ihnen die Bank schuldet. Die Tage, in denen Sie Ihr Geld (Gold und Silber) in einem Banktresor deponieren konnte, damit diese sicher verwahrt werden, sind längst vorbei.


Weltsystemcrash: Krisen, Unruhen und die Geburt einer neuen Weltordnung

Debitkarten: Diese Karten erlauben den Transfer von Dollar, die Ihnen die Bank schuldet, auf ein anderes Konto. Die Transaktionseinheiten sind Schulden, die Ihnen …. weiterlesen

Quelle: goldseiten.de

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Gold anonym kaufen: Darum bleibt die Filiale der beste Ort!

Die auf 2.000 Euro herabgesetzte Anonymitäts-Grenze beim Kauf von Gold und Silber hat Auswirkungen auf das Kaufverhalten von Anlegern und auf das Filialgeschäft deutscher Edelmetall-Händler. Vor Ort zu kaufen, ist dennoch die beste Möglichkeit, beim Edelmetall-Erwerb anonym zu bleiben.


Freiheit durch Gold: Sklavenaufstand im Weltreich der Papiergeldkönige

Bis 2.000 Euro ohne Ausweis

Seit dem 1. Januar 2020 müssen Edelmetall-Anleger in Deutschland ab einem Rechnungsbetrag von 2.000 Euro ihre Personalien hinterlassen, wenn sie Barren oder Münzen gegen bar erwerben möchten. Nun befürchten einige Branchenkenner, die niedrigere Anonymitätsschwelle könnte das Filialgeschäft in Deutschland ernsthaft bedrohen. Berechtigte Argumente: Mehraufwand an Bürokratie, Abwanderung des Geschäfts in den Versandhandel, sinkende Rentabilität im „Tafelgeschäft“.

Edelmetall in der Filiale

Als wir 2018 unser Ladengeschäft in Mainz eröffnet haben, taten wir dies unter der Maßgabe, dort kein schwerwiegendes Kostenrisiko einzugehen. Wenn der Kundenverkehr abnimmt, sind die Mitarbeiter …. weiterlesen

Quelle: goldreporter.de

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Goldaktien – Vor dem Jahrundertausbruch!

Die gegenwärtige Stimmung für Gold, Silber und Goldaktien ist weiterhin nicht besonders gut, wie es auch auf der Edelmetallmesse in München zu spüren war. Ich hätte eher das Gefühl die Besucher und Aussteller kommen eher aus Routine. Klar gibt es immer wieder ein paar neue Untergangspropheten die fleissig beim Bücher signieren waren – sah für mich eher nach einem TOP- Geschäftsmodell aus. Toll war es natürlich auch: TOP Minen Leute wie Keith Neumeyer von First Majestic Silver in Realität zu sehen.


Der größte Crash aller Zeiten: Wirtschaft, Politik, Gesellschaft. Wie Sie jetzt noch Ihr Geld schützen können

Im Allgemeinen werden Goldaktien aber immer noch ignoriert, obwohl nicht wenige sich schon sehr gut entwickelt haben – trotz des Rückgangs seit September 2016 bei Goldaktien. Die Begeisterung wird erst wieder zurückkommen, wenn der allgemeine Markt wieder dreht. Dennoch ist jetzt nichts falscher als den Goldaktienmarkt zu ignorieren. Im Gegenteil , jetzt ist es m.E. wichtig diese einzelnen guten Goldaktien zu identifizieren und in diese zu investieren.

Grundsätzlich muss Ihnen bewusst sein das …. weiterlesen

Quelle: Gebert Trade

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Börsen-Crash auf Raten: So geht es jetzt weiter

Das erste Halbjahr hat uns an den Börsen einen Crash auf Raten gebracht. Vor allen Dingen sind viele große bekannte Aktien seit dem Jahresanfang massiv unter Druck geraten. Wie stark die Verluste ausgefallen sind, zeigen Ihnen die folgenden Zahlen:

  • -45% bei der Deutschen Bank
  • -40% bei der Commerzbank
  • -32% bei BMW
  • -31% bei Daimler

Das alles sind nur DAX-Werte. Doch auch in den anderen deutschen Indizes erreichten etliche Werte massive Verluste:

  • -41% bei Bilfinger
  • -35% bei Hugo Boss

Auch auf europäischer Ebene ist die Bilanz des ersten Halbjahres verheerend. Im Euro Stoxx 50 sind so etliche Banken sogar noch stärker abgerutscht – vor allem in Italien:

  • -63% bei der Unicredit
  • -48% bei der Intesa Sanpolo

Spekulanten wie George Soros setzen auf weitere Kursrückgänge

Hier sehen Sie einmal mehr, wie groß die Risiken bei Aktien sind – selbst bei großen internationalen Werten. Die Schwäche einzelner Aktien nutzen jetzt auch große Spekulanten wie der legendäre George Soros aus: Er setzt auf einen weiteren Verfall der Deutschen Bank-Aktie. Diese Spekulation läuft bisher gut – und wird ihm noch weitere Gewinne bringen.

An dieser Bilanz erkennen Sie aber auch, wie wichtig die breite Streuung des Vermögens ist. Investoren, die derzeit massiv auf Aktien setzen, erleben schwere Zeiten. Investoren, die jedoch einen breiten Mix im Depot haben, sind entspannt.

Zudem haben auch etliche Anlageklassen in diesem Jahr deutlich zugelegt. Dazu gehören auf jeden Fall auch die Edelmetalle. Silber liegt seit dem Jahresanfang fast 30% im Plus und beim Gold sind es auch noch deutlich mehr als 20%.

Schon seit Jahren halte ich Edelmetalle beim persönlichen Vermögensaufbau für unverzichtbar. Wie richtig das ist, zeigt eben die Erfolgsbilanz der vergangenen Monate. Einen Fehler sollten Sie dabei nicht begehen: Kaufen Sie keine Zertifikate auf Gold, Silber oder auch Platin.

Den kompletten Krisenschutz entfalten hier nur die physischen Edelmetalle. Für Sie bedeutet das: Kaufen Sie physisches Gold, Silber und Platin als ultimative Absicherung gegen die kommende Krise. Halten Sie zusätzlich den Anteil an Aktien gering – denn das Risiko für den nächsten Crash ist einafch zu groß.

 

Quelle: Günter Hannich

„Sachwerte“ – So trotzen Sie dem Finanztsunami (2)

Der Finanztsunami bedroht Ihr Vermögen. Finanz- und Bankenkrise, der eventuelle Brexit, Terrorgefahren, Kriege im Mittleren und Nahen Osten usw. wirken sich negativ auf Ihr Kapital aus. Und natürlich die Nullzins-Politik der EZB, die Ihre komplette Vermögens- und Altersvorsorge vernichtet. Lebensversicherungen, Bausparverträge und Riesterrente sind nicht mehr das Papier wert, auf dem sie geschrieben sind.

Deshalb müssen Sie Ihre Vermögenssicherung und Altersvorsorge in die eigene Hand nehmen. Streuen Sie Ihr Vermögen in einem Portfolio. Dazu gehören vor allem Sachwerte. Wie es mit Immobilien aussieht, habe ich Ihnen bereits erklärt. Es gibt aber noch viele andere.

Vermögensschutz mit Edelmetallen (Gold & Silber)

Der Edelmetallanteil sollte zwischen 10 und 20 Prozent in Ihrem Portfolio betragen. Gold und Silber sind jederzeit handelbar und liquidierbar. Ein ungeheurer Vorteil gerade in Krisenzeiten.

Beachten Sie nachfolgende Tipps, Tricks und Ratschläge, damit Sie Ihr Vermögen sprichwörtlich „vergolden“ bzw. „versilbern“ können.

Sachwertanteil Gold

Gold besitzt immer einen Gegenwert zu Waren und Geld. Im Gegensatz zu Papierwährungen kann es nie Pleite gehen und ist der beste Schutz gegen eine Geldentwertung. Es ist nicht nur begehrt, sondern sein Angebot ist zudem begrenzt.

Für Goldmünzen und Goldbarren werden täglich An- und Verkaufspreise ermittelt. Die beliebtesten Münzen sind Krügerrand, Eagle, Maple Leaf, Britannia, Wiener Philharmonika und Känguru. Ihre Maßeinheit ist die Feinunze (zirka 31,1 Gramm).

Bei einem (physischen) Goldkauf gibt es keine laufenden Erträge wie Zinsen und Dividenden. Der Goldpreis wird in Dollar festgestellt. Somit hängt der Gewinn und Verlust auch vom Wechselkurs zum Euro ab. Der Unterschied zwischen Kauf- und Verkaufspreis (der sogenannte Spread) kann mitunter hoch sein. Betrachten Sie Gold daher als Werterhaltinstrument und nicht aus kurzfristigen Renditegesichtspunkten.

Das müssen Sie hinsichtlich von Gold wissen

Aufgrund der höheren Transaktionskosten sind Münzen im Vergleich zu Barren jedoch im Nachteil. Allerdings könnten Sie in einer Krise eher mit einer Münze zahlen. Barren gibt es in Größen von einem Gramm bis 12,5 Kilogramm. Achten Sie beim Kauf auf Goldgehalt, Gewicht und Kosten.

Wichtig: Für die Echtheit sind Prägestempel und Nummerierung entscheidend. Deshalb sollte nur ein Feingoldgehalt von 999,9 infrage kommen (das entspricht 99,99 Prozent Goldgehalt). Mehrwertsteuer fällt keine an. Gewinne sind nach einer Haltedauer von mindestens 12 Monaten steuerfrei. Ich empfehle Ihnen eine vernünftige Mischung aus Goldbarren und Münzen.

Vergessen Sie Ihre Bank bei Goldkauf und Goldlagerung

Kaufen Sie Gold nicht bei einer Bank! Denn dort werden sämtliche Verkäufe registriert. Wenden Sie sich stattdessen an renommierte Edelmetallhändler. Bei diesen können Sie Gold im Wert von bis zu 14.999 Euro ohne Registrierpflicht erwerben.

Lagern Sie Gold am besten nicht in einem Banktresor. Denn im Fall einer Bankschließung kommen Sie nicht mehr an Ihren Besitz. Zudem sind die Geldinstitute dazu verpflichtet, die Vermietung eines Schließfaches zu melden. Aufgrund der Höhe der Versicherungssumme und auf Anfrage stellen die Behörden schnell fest, wie viel Gold dort liegt.

Kaufen Sie bei Privatanbietern

Stattdessen können Sie Ihr Gold bei einem Privatanbieter oder bei renommierten Goldhändlern hinterlegen. Auch wenn das etwas kostet.

In den eigenen vier Wänden sollten Sie es nur in kleinen Mengen und im Tresor aufbewahren. Prüfen Sie, ob Ihre Hausratsversicherung den Wert mit abdeckt.

Sachwertanteil Silber

Silber ist eine perfekte Ergänzung zu Ihrem Goldbestand. Denn Silber-Münzen und Barren sind aufgrund des niedrigeren Unzen-Preises gegenüber Gold erschwinglicher. Insbesondere dann, wenn Sie kleinere Beträge anlegen wollen.

Zudem hat Silber eine große Bedeutung. Gerade auch hinsichtlich Ihrer Verwendung in der Industrie. Nicht zu vergessen, dass Notenbanken keine strategischen Silberreserven halten. Deshalb sollten Sie es tun!

 

Quelle: Guido Grandt

Rohstoffe: Risiko für weiteren Preisverfall ist groß

Erst gestern fand in München die GeVestor Rohstoffkonferenz 2015 statt. Als einer der Referenten stellte ich dort meine Aussichten für den Rohstoffmarkt vor. Im Unterschied zu meinen GeVestor-Kollegen Oliver Groß und Rolf Morrien sehe ich die weitere Entwicklung bei den Rohstoffen äußerst kritisch.

Im Grunde erwarte ich einen weiteren Einbruch der Rohstoffpreise. Die vergangenen Jahre haben ganz klar gezeigt, dass die Inflationsgefahr die von vielen heraufbeschworen ist ein Märchen war. Im Grunde genommen ist derzeit ein deflationäres Umfeld innerhalb der Eurozone zu finden – und nicht nur dort.

Hinzu kommt das extrem niedrige Zinsniveau. Was wir in den vergangenen drei Jahren bei den Rohstoffen erlebt haben, ist nur der Vorbote einer anstehenden Wirtschaftskrise. Eine geringere Nachfrage nach Rohstoffen hat zuletzt schon zu den sinkenden Preisen geführt.

Preisrückschläge wie bei der Finanzkrise 2008 sind möglich

Sollte die Wirtschaftsleistung noch weiter nachgeben, erwarte ich ähnlich starke Rückschläge bei den Rohstoffpreisen wie während der Finanzkrise 2008. Damals brach der Goldpreis um 20 % ein. Der Silberpreis halbierte sich und Kupfer verlor 70 % an Wert.

Gerade das aktuell schon niedrige Preisniveau sehen eben viele Rohstoffexperten als sehr attraktiv an, weil es nur noch nach oben gehen kann. Doch das halte ich für einen Trugschluss. Die Gefahr weiterer Preisrückschläge bei den Rohstoffen ist auf jeden Fall groß. Und wer sagt denn, dass ein großes Rohstoffunternehmen in einer Krise nicht sogar bankrottgehen kann? Wenn Weltmarktpreise längere Zeit unter den Produktionskosten liegen, ist es eben gut möglich, dass sich schwächere Anbieter vom Markt verabschieden müssen.

Grundsätzlich sehe ich allerdings Gold und Silber weiterhin als wichtige Absicherung eines breit gestreut Depots an. Da stimme ich mit den anderen Referenten der GeVestor Rohstoff-Konferenz 2015 über ein.

Auch bei der Gewichtung gehen unsere Ansätze nicht sehr weit auseinander. 10 % Gold und 5 % Silber gehören als physisches Material zur Absicherung in einem Depot mit dazu. Wichtig ist hier der Hinweis auf das physische Material. Zertifikate oder andere börsengehandelte Edelmetall Positionen sind nicht als Krisenabsicherung geeignet.

 

Quelle: Günter Hannich