Schuldenkrise droht: Weltbank warnt vor der Kreditblase

Neben dem IWF und der OECD hat sich jetzt auch die Weltbank sehr kritisch zur weiteren weltwirtschaftlichen Entwicklung geäußert. Probleme sieht sie dabei vor allem in den Schwellenländern, von denen eines oder sogar mehrere die nächste Schuldenkrise auslösen könnte.

Die Weltbank weist darauf hin, dass vor allem die Schulden der Unternehmen dort inzwischen so groß sind, dass sie beispielsweise in Malaysia bereits das 1,5-fache des Bruttoinlandsproduktes (BIP) betragen. In China belaufen sie sich schon auf mehr als das Doppelte des BIP. Diese hohe Schuldenlast mache die Schwellenländer sehr verwundbar.

Hinzu kommt, dass bisher noch weitgehend schuldenfreie Unternehmen in Staaten wie den arabischen Ölförderländern sich jetzt ebenfalls massiv zu verschulden beginnen. Gefährlich werden diese Schulden nach Einschätzung der Weltbank dann, wenn es zu einem abrupten Schock in der Weltwirtschaft kommt. Das derzeitige globale Wachstum von nur noch 2,4 Prozent führt dazu, dass gravierende negative Einflüsse nicht zu verkraften wären.

Brexit steigert die Krisengefahr deutlich

Als ein solches Ereignis wertet die Weltbank beispielsweise den Brexit. Das bringt zudem auch eine Versicherung für die Finanzmärkte, die dort die Kurse bei den Aktien auch längere Zeit unter Druck bringen könnte.

Aber auch plötzliche Verwerfungen auf dem Finanzmarkt kämen als Auslöser in Betracht, etwa wenn es zum Platzen einer der sich inzwischen in zahlreichen Marktbereichen gebildeten Blasen kommt. Aktuell fließen Milliardensummen in Anleihen, die so anfällig für einen Crash sind. Gleiches gilt für Immobilien, wo in vielen Teilen der Welt die Preise stark ansteigen.

Beide Anlageklassen bieten Ihnen jedoch nur eine vermeintliche Sicherheit. Was genau dahinter steckt und wieso ich viele Anleihen und Immobilien als nicht geeignet für den Krisenschutz halte, werde ich Ihnen in einer weiteren Ausgabe an dieser Stelle schon bald erläutern.

Grundsätzlich sehe ich die Gefahren durch das Aufblähen der Schuldenblase als sehr gefährlich an. Auch ich habe Ihnen schon häufiger geschrieben, dass ich davon ausgehe, dass der nächste Crash von einem der Schwellenländer, speziell China, ausgelöst wird. Deshalb empfehle ich Ihnen gerade jetzt die aktive Absicherung Ihres Depots.

 

Quelle: Günter Hannich

„Am Abgrund“ – Was die EU von Island lernen kann! (5)

Island, mit seinen gerade mal 300.000 Einwohnern, hat gezeigt, wie man mit einer „bürgerfreundlichen“ Politik eine Krise überstehen kann. Denn raffgierige Banker produzierten eine riesige Blase, die platzte und Island an den Rand des Chaos führte. Die Regierung verstaatlichte die Banken, musste aber trotzdem zurücktreten.

Die neue isländische Politik führte dazu, das Land zu retten, ohne die Bürger dafür zu bestrafen. Ganz im Gegenteil. In meiner aktuellen Unangreifbar leben-Reihe habe ich Ihnen ausführlich darüber berichtet.

Auch die USA betreibt eine „Bürgerfeindliche“ dafür aber „Bankenfreundliche“ Politik

Und wissen Sie, was gleichzeitig in den USA geschah? Ich sage es Ihnen: Die krisenverursachenden Banken wurden ebenfalls mit Steuergeldern gerettet. Aber mit dem „geschenkten“ Geld erzielten die Banker erneut riesige Spekulationsgewinne und kassierten frech Bonuszahlungen in Millionenhöhe.

Gleichzeitig verloren vier Millionen US-Bürger ihre Immobilien. So sieht’s leider aus.

Der rasche Aufstieg der „Pleite-Insel“

Island führte strikte Kapitalverkehrskontrollen ein. So wurden die meisten transnationalen Kapitalbewegungen „illegal“. Gleichzeitig verhinderten sie den Abfluss von Kapital (ca. 8 Milliarden US-Dollar, das 50 Prozent des isländischen BIP entspricht). Ohne diese Kapitalverkehrskontrollen wäre die heimische Währung kollabiert. So jedoch wurde sie nicht nur gestärkt, sondern sogar stabilisiert.

Bereits 2011 kehrte die einstige „Pleite-Insel“ wieder an die internationalen Kapitalmärkte zurück. Sie konnte sogar wieder neue Kredite aufnehmen. Ein Jahr später sank die Arbeitslosenquote von 7 % auf unter 5 %. Die Wirtschaft wuchs, der Staatshaushalt war ausgeglichen.

Das kann die EU von Island lernen

Was kann die EU daraus lernen? Es ist notwendig, dass der Staat in Krisenzeiten eingreifen muss. In Island begann dies mit der Verstaatlichung der Banken und der Bestrafung der Verantwortlichen für das Desaster. Sowie mit weiterführenden Stabilisierungsmaßnahmen.

Diese wurden jedoch nicht auf dem Rücken der Bürger ausgetragen, wie es in der Europäischen Union üblich ist. Beispielsweise in Griechenland. Ganz im Gegenteil: Die arg gebeutelten Menschen wurden staatlich unterstützt, wo es nur ging.

Unkontrollierte Märkte führen zum Chaos

Ich sage Ihnen: Deregulierte Märkte führen regelmäßig zum Zusammenbruch der Wirtschaftsordnung. Während einige wenige sich daran eine goldene Nase verdienen, leidet der größte Teil der Menschen darunter.

Das Beispiel Island zeigt zweierlei: Zum einen, wie die Raffgier von Bankern ein Land in den Abgrund stößt. Und zum anderen, wie dieses gerettet werden kann, ohne die Bürger dafür zu bestrafen: Mit dem Zerschlagen von Banken, der Unterstützung der Armen und einer Absage an den orthodoxen Sparmaßnahmen.

So sind staatliche Interventionen notwendig, um die Märkte im Sinne des sozialen Gemeinwohls zu lenken. Und darauf kommt es schließlich an.

 

Quelle: Guido Grandt

Geldpolitik: OECD sieht Ende des Machbaren erreicht

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat jetzt darauf hingewiesen, dass die Grenze des Machbaren bei der Liquiditätspolitik der Notenbanken erreicht ist. Trotz der lockersten Geldpolitik aller Zeiten ist es weltweit nicht gelungen, die Produktivität und das Wachstum zu verbessern. Insbesondere gilt das für Europa und China.

Die aktuelle Geldpolitik ist nach Meinung der OECD keine Lösung, sondern die Ursache neuer Probleme. Während das Geld heute in Aktien und Immobilien fließt, fehlt es gleichzeitig für wirkliche Innovationen, die mit entsprechenden Investitionen verbunden wären. Diese wiederum würden dann zur Schaffung neuer Arbeitsplätze führen.

Wo ich der OECD Recht gebe, ist der Punkt, dass die derzeitige Form der Geldpolitik der Notenbanken überhaupt nichts für die reale Wirtschaft bringt. Stattdessen hat sie nur zur Bildung neuer Blasen bei den Aktien- und Immobilienmärkten geführt. Worin ich nicht mit ihr übereinstimme, ist die Vorstellung, die Wachstumsprobleme durch eine schärfere Geldpolitik in den Griff zu bekommen.

Ich bin sicher: Crash lässt sich nicht mehr vermeiden

Das inzwischen erreichte Ausmaß der globalen Wirtschaftsprobleme ist meiner Ansicht nach schon viel zu groß, als dass man den Crash noch vermeiden könnte. Die niedrigen Zinsen sind kein Kennzeichen einer gesunden Wirtschaft, sondern Auswüchse eines Finanzsystems, das sich in der Endphase befindet.

Auch kurz vor der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre waren die Zinssätze extrem gering. Was dann folgte, war jedoch kein weiterer Boom, sondern ein massiver Crash. Genau das erwarte ich auch heute wieder.

Die Geldpolitik ist bereits jetzt schon am Ende und der nächste Knall wird deutlich heftiger ausfallen als die Finanzkrise von 2008. Deshalb ist es für Sie wichtig, dass Sie Ihr Vermögen sturmfest machen. Das tun Sie, indem Sie Ihr Kapital breit streuen, den Aktienanteil mit 25 Prozent klein halten und vor allem sich mit Short-Investments gegen den Crash versichern.

 

Günter Hannich

Ich warne Sie vor Immobilien

Für viele Investoren sind Immobilien immer noch das Investment der Stunde. Doch mittlerweile nehmen die Risiken auf dem deutschen Immobilienmarkt deutlich zu.

Ja, es nicht übertrieben von einer Blasenbildung auf dem deutschen Immobilienmarkt zu sprechen. Immerhin schon seit Ende 2010 legen die Preise Immobilienbereich in Deutschland deutlich zu. Ein Ende dieser massiven Entwicklung ist nicht in Sicht.

Gerade in den Ballungsräumen haben zuletzt die Preissteigerungen noch einmal deutlich zugenommen. Die Faktoren die den aktuellen Preisboom auslösen sind noch die gleichen: Zum einen haben wir extrem niedrige Bauzinsen.

Die Aussichten auf eine Wende hier haben durch die aktuelle Null-Zinspolitik der EZB auch erst mal einen Dämpfer erhalten. Stellen Sie sich vor: Mittlerweile ist es schon möglich, ein Immobiliendarlehen mit einer zehnjährigen Laufzeit für deutlich unter 1,5% abzuschließen. So etwas hat es in der Geschichte noch nie gegeben.

Immobilien können leicht besteuert werden

Auf der anderen Seite können Immobilien nicht wie andere Anlagegüter einfach vermehrt werden. Somit ist das Angebot vor allem in Ballungsgebieten extrem niedrig. Das treibt die Preise weiter an. Da jedoch die Zinsen so niedrig sind, glauben viele Bundesbürger, dass sie in der Lage sind, sich auch deutlich teurer Immobilie leisten zu können.

Auf den ersten Blick mag diese Ansicht sogar stimmen. Doch sie ist wenig zukunftsgerichtet. Sollte tatsächlich die Euro-Krise noch einmal zurückschlagen wird auch unsere Wirtschaft in massive Turbulenzen gezogen werden. Ein sehr beliebtes Mittel der Regierung war es in der Vergangenheit immer wieder, Immobilienbesitzer zur Kasse zu bitten.

Zwangsabgaben auf Immobilien sind kein theoretisches Modell. Im Zuge der Euro-Krise wurden sie zuletzt in Griechenland, Italien oder auch in Lettland eingesetzt. Immobilien habe eben einen großen Nachteil: Wie ist das Wort schon sagt, sind sie immobil und sie können in Krisenzeiten nicht mitgenommen werden. Das ist auf jeden Fall ein großer Nachteil für Immobilien als Krisenvorsorge.

Nicht das Sie mich falsch verstehen: Ich spreche mich nicht gegen selbstgenutzte Immobilien aus, die sicherlich als gute Alternative der Alterssicherung anzusehen ist. Ich spreche hier von Investment Immobilien die nur zum Zwecke der Rendite gekauft werden. Hier gehen sie ein viel zu großes Risiko ein.

Insofern bleibe ich bei meiner Einschätzung: Lassen Sie sich aktuell Immobilienfieber nicht anstecken, sondern halten Sie Ihr Vermögen flexibel. Das wird Sie auch Krise ruhig schlafen lassen.

 

Quelle: Günter Hannich

Immobilienblase: UBS-Bank erwartet sinkende Immobilienpreise in der Schweiz

In Zeiten niedriger Zinsen erfolgt ein regelrechter Ansturm auf Immobilien. Das ist bei uns in Deutschland zu beobachten. Doch wird sind hier keine Ausnahme. Auch bei unseren Nachbarn in der Schweiz läuft schon seit Jahren eine Preisrallye bei Immobilien.

Damit könnte jetzt aber bald Schluss sein – und das hätte dramatische Folgen, die weit über die Schweiz hinausgehen. Einer Studie der Schweizer UBS-Bank über den Schweizer Immobilienmarkt zufolge sollen in diesem Jahr die dortigen Preise für Immobilien das erste Mal seit 17 Jahren sinken.

Ursache dafür sind die stagnierenden Einkommen. Immer weniger Menschen können sich wegen des inzwischen erreichten Preisniveaus überhaupt noch eine Immobilie leisten.

Seit 2008 soll sich der Anteil der Haushalte, die eine Immobilie finanzieren können, halbiert haben. Während noch 2008 die Hälfte der Haushalte achtzig Prozent des Immobilienwertes über einen Bankkredit finanzieren konnten, geben die Kreditinstitute jetzt nur noch maximal sechs Jahresgehälter als Hypothek. Damit wird die Finanzierung über Fremdkapital immer schwieriger, was auch Druck auf die Immobilienpreise ausübt.

Früher oder später platzt jede Immobilienblase

Das ist für mich ein weiteres Beispiel dafür, dass früher oder später jede Immobilienblase platzen muss. Spätestens, wenn die Menschen sich keine neuen Käufe mehr leisten können, bricht das Kartenhaus zusammen und die Blase platzt.

Dadurch setzt sich ein verhängnisvoller Teufelskreis in Gang. Sinkende Immobilienpreise zwingen dann die Banken dazu, Kredite zu kündigen, weil der Wert des Objektes nicht mehr die Hypothek abdeckt. Durch die dann erfolgenden Zwangsverkäufe sinken die Preise noch schneller und noch mehr Immobilienkredite stehen buchstäblich unter Wasser.

Ein ähnliches Szenario erwarte ich auch bei uns. Seit der Finanzkrise 2008 sind die Immobilienpreise in vielen Großstädten jedes Jahr zweistellig gewachsen – ohne dass dem steigende Einkommen gegenüberstehen würden.

Sobald der Finanzmarkt crasht, wird auch die Immobilienblase bei uns platzen. Deshalb rate ich Ihnen dazu, sich – außer dem Eigenheim – nicht in Immobilien zu engagieren. Setzen Sie lieber auf schnell umschichtbare und damit liquide Werte statt sich buchstäblich „immobil“, sprich handlungsunfähig, in Ihrer Vermögensanlage zu machen.

 

Quelle: Günter Hannich

Dies ist der Grund für die Inflationsangst in Deutschland

Die Inflationsangst der Deutschen ist tief verwurzelt. Ein ganz wichtiges historisches Ereignis war hierbei die Hyperinflation 1923. Was damals geschah ist heute fast vergessen – doch der Blick zurück lohnt sich auf jeden Fall. Sie werden sehen, welche weitreichenden Folgen dieses Ereignis hatte.

Nach dem Ersten Weltkrieg hat sich zu Beginn der 1920er Jahre die wirtschaftliche Lage in Deutschland deutlich verschlechtert. Der Hauptgrund waren Zinszahlungen und die Schuldentilgung, wegen der Reparationszahlungen. Die Regierung versuchte mit immer höheren Reichsbankkrediten und Betätigung der Notenpresse der Lage Herr zu werden.

Das Giralgeld wuchs auf 500 Trillionen Mark, das umlaufende Bargeld auf fast dieselbe Menge. 300 Papierfabriken und 150 Druckereien waren mit der Herstellung von Banknoten beschäftigt. Die Kaufkraft des deutschen Geldes sank ins Bodenlose, der Kurs zum Dollar stieg steil an. Die Reichsbanknoten wurden mit immer höherem Nennwert ausgegeben.

Es setzte eine Flucht in Dollar, Sachwerte und Immobilien ein. Die Geschäftsinhaber brachten ihr Geld schnellstmöglich auf die Bank und tauschten dieses in Fremdwährungen um.

Wegen des schnellen Preisverfalls wurde der Lohn zweimal täglich ausgezahlt. Schnell verlor das Geld seine Zahlungsmittelfunktion gänzlich, und es wurde mit Naturalien bezahlt. Die Hyperinflation kann dabei als unmittelbare Folge der Schulden aus den Reparationsforderungen an Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg gesehen werden.

Währungsreform 1923 – Golddeckung löste keine Probleme

Nach der Hyperinflation 1923 erfolgte am 15. November 1923 eine Währungsreform. Dabei wurde eine Billionen Papiermark in 1 Rentenmark umgetauscht. Der Wechselkurs zum Dollar wurde auf 4,2 Rentenmark = 1 Dollar festgesetzt. Bei der Rentenmark handelte es sich um ein Übergangsgeld, welches am 30. August 1924 von der goldgedeckten, frei konvertierbaren Reichsmark abgelöst wurde.

Gerade jedoch diese Golddeckung sollte sich im weiteren Verlauf als sehr fatal herausstellen. Nach der Währungsreform ergab sich eine kurze Phase der scheinbaren Stabilität. Doch auch die Währungsreform von 1923 schaffte keine stabile Währung, sondern legte nur den Grundstein für eine noch viel schlimmere Krise – die Deflation. Dabei wird heute immer noch der verbreitete Fehler gemacht, die Inflation der zwanziger Jahre mit der viel schlimmeren Deflation der dreißiger Jahre zu verwechseln.

Wie die Entwicklung weiterging und wie die nächste Krise entstand, erfahren Sie in einer weiteren Ausgabe.

 

Quelle: Günter Hannich

„Alles muss raus!“ – Der kulturelle Ausverkauf Europas (1)

Während die Flüchtlingswelle ungebremst weiter Deutschland überspült, der Syrien-Krieg mit dem Eingreifen Russlands in eine neue Phase tritt, gerät ein Thema völlig in den Hintergrund.

Ein Thema, von dem Sie vielleicht noch nie gehört haben: Europas Wälder, Denkmäler, Berge und Inseln werden ausverkauft! Sprich: Privatisiert.

Kulturerbe als gewinnbringende Ressource. Unfassbar!

Lesen Sie weiter, damit Sie mehr über diese unglaublichen Fakten erfahren!

Die desolate EU

Als Leser von Unangreifbar Leben ist Ihnen längst bekannt, wie schlecht es wirklich um Europa, um die EU steht. Die meisten Mitgliedsstaaten häufen weiter astronomische Schulden an. Und nicht nur die klassischen Krisenländer wie Spanien, Portugal oder Griechenland.

Beispiele gefällig?

Bitte schön: Der Anstieg der Staatsverschuldung in Großbritannien beträgt von 2005 bis 2015 203,6 Prozent! Die von Frankreich 77 %. Der Niederlande 73,5 %. Und selbst von Deutschland noch 39,6 %.

Sie sehen also, dass die entfesselten Schulden mitnichten nur Probleme der Krisenländer sind!

Ausverkauf der Kulturgüter

Aus diesem Grund werden nun in ganz Europa Kulturgüter verkauft oder privatisiert. Wie sagte es einmal ein Kritiker:

„Die Absicht, öffentliche Flächen oder Kulturgüter zu verkaufen, um die Spielschulden irgendwelcher Banker zu decken, das ist eine bittere Pille!“

Genau so ist es!

Es sollen also kurzfristig Gewinne aus dem Verkauf von Staatseigentum erwirtschaftet werden.

Ausverkauf Griechenland

Ein Beispiel dafür, das Ihnen vielleicht geläufig ist, ist Griechenland.

Dort hat die Troika aus EZB, Europäische Kommission und IWF beschlossen, dass öffentliches und kulturelles Staatseigentum verhökert werden muss. Vorbei an öffentlichem Recht. Am Willen der Bevölkerung.

Autobahnen, Häfen, Wasserversorgung und verschiedene Immobilien – der griechische Staat besitzt einen großen Anteil an Grundbesitz.

Geheimabkommen und Staatsverkäufe

Dazu wurde von der Troika der Fonds TAIPED gegründet, der staatliche Vermögenswerte überprüft, Nutzungspläne erstellt und Bauland erschließt. Dieser hat nicht nur Zugriff auf den gesamten staatlichen Grundbesitz, sondern führt auch die umfangreichsten Privatisierungen durch, die es je in einem Land gab.

Dabei berät sich TAIPED mit dem griechischen Wirtschaftsministerium. Geheimhaltungsabkommen mit den Parteien des Parlaments inklusive.

Fragen aus der Bevölkerung werden nicht beantwortet.

Griechischer Wein in sauren Schläuchen

Beispiele kann ich Ihnen auch nennen: Eine griechische Halbinsel soll für 99 Jahre an einen amerikanischen Investmentfonds verpachtet werden. Naturbelassene Zonen könnten vernichtet werden.

Ein großer Landstrich samt der kleinen Hafenstadt Kassiopi auf Korfu soll für 23 Millionen Euro verkauft werden, um Staatsschulden zu reduzieren.

Um es sinnbildlich zu formulieren: Der griechische Wein ist in sauren Schläuchen.

Es gibt aber noch weitere EU-Länder, die Staatseigentum verkaufen.

Erfahren Sie morgen, welche Staatsgüter Spanien, Italien und Irland verscherbeln und damit ihre Bürger um das Allgemeingut betrügen!

 

Quelle: Guido Grandt

Immobilienblase: Gefahren in etlichen Ländern nimmt zu

Die Unsicherheit an den Aktienmärkten treibt immer mehr Anleger in andere Anlageklassen. Ganz weit vorne auf den Einkaufslisten stehen hier Immobilien. Die Preise in vielen deutschen Metropolen sind schon extrem angestiegen.

Doch dieses Phänomen ist nicht nur bei uns zu beobachten. Auch in Großbritannien oder auch Norwegen sind die Preise für Immobilien zuletzt stark angestiegen.

Eine aktuelle Studie geht sogar noch weiter. So zeigt die Agentur Moodys Analytics auf, dass vor allem Deutschland, Großbritannien und Norwegen vor einer Immobilienblase stehen.

Als Ursache der immer weiter steigenden Immobilienpreise ist der Studie zufolge das Anleihenprogramm der EZB auszumachen. Dadurch sinkt das Zinsniveau immer stärker, wodurch Immobilien als alternative Renditeobjekte für Anleger zunehmend interessanter werden.

Viele Investoren kaufen also Immobilien nicht aus Überzeugung sondern aus Mangel an Alternativen. Das ist auch ein Grund dafür, dass die Börsenkurse immer weiter ansteigen. Es fehlen attraktive Alternativen im Zinsbereich. Die Folgen für die Immobilienpreise sind deutlich ablesbar.

Seit 2010 sind die Immobilienpreise in Norwegen um mehr als dreißig Prozent gestiegen, in Deutschland um fast 25 und in Großbritannien um nahezu 15 Prozent. Vor allem in Großstädten seien demnach Immobilien überbewertet.

Immobilien sind in vielen Regionen kaum noch erschwinglich

Das entspricht auch meinen Analysen. In vielen Regionen sind heute Immobilien so teuer, dass sie vom Normalbürger schlicht nicht mehr finanzierbar sind. Wir leben derzeit eher das Phänomen, dass die Immobilienpreise deutlich schneller steigen als die verfügbaren Einkommen.

Insofern sind zwar günstige Baudarlehen verfügbar, doch die Immobilienkäufer müssen noch hohe Belastungen auf sich nehmen oder können die Kreditbelastungen gar nicht stemmen, weil die Preise schon so stark an gestiegen sind.

Das ist für mich ein untrügliches Zeichen dafür, dass eine Blase vorliegt, die zu platzen droht. Ich erwarte, dass im nächsten Finanzcrash gerade Immobilien einen scharfen Einbruch erfahren werden, weil dann viele Zwangsverkäufe einsetzen, die die Preise nach unten treiben. Deshalb rate ich Ihnen, mit Ausnahme eines Eigenheims, sich aus dem Immobilienmarkt völlig herauszuhalten.

Hier schlummert zudem noch eine weitere Gefahr: Der Staat hat sehr einfache Möglichkeiten bei Immobilienbesitzern durch Zwangsabgaben sehr schnell notwendige finanzielle Mittel einzuziehen.

In Krisenzeiten bin ich davon überzeugt, dass dieses Mittel auch tatsächlich eingesetzt werden wird. Daher bieten Immobilien nicht die immer wieder von Experten angemerkte hohe Sicherheit, sondern sie sind auch von möglichen deutlichen Preisrückgängen betroffen.

 

Quelle: Günter Hannich

Risiken in den USA werden massiv unterschätzt

Das Thema Euro-Krise bleibt auf den Titelseiten der Medien. Ich Grunde ist es eher schon, dass eine fast schon eine gespenstische Ruhe in Bezug auf die aktuelle Wirtschaftslage in den USA herrscht. Doch hier sage ich Ihnen ganz klar: Vorsicht.

Wie bei der Euro-Krise auch ist vor allem auch die Krise der US-Immobilien noch nicht gelöst. Und davon sind Millionen US-Bürger betroffen – bis jetzt schon. In den vergangenen Jahren mussten insgesamt rund 10 Mio. US-Bürger der Zwangsversteigerung ihrer Häuser zustimmen.

Und dieser Trend hat sich zwar abgeschwächt – aber er ist noch nicht vorbei. Zwar haben sich in einigen Teilen der USA die Werte der Immobilie wieder gesteigert. Dennoch gibt es noch immer viele Regionen, in denen die Darlehen der Immobilienbesitzer noch höher sind als der aktuelle Wert des Hauses.

Aktienkäufe auf Pump erhöhen das Risiko massiv

Aber heute ist es auch so, dass der Immobiliensektor nur ein Bereich mit massiven Problemen ist. In den USA war es eben zuletzt auch extrem beliebt Aktien auf Kredit zu kaufen. Das Volumen erreichte neue Rekordstände. Dabei läuft der aktuelle Bullenmarkt mit steigenden Kursen schon seit mehr als 6 Jahren.

Das macht die Börsen extrem anfällig für Rückschläge. Genau dann sind eben viele Aktienkäufer gezwungen, ihre Aktien zu verkaufen, um dann die Kredite für die Wertpapiere noch bedienen zu können. Wie schnell hier die Stimmung umschlagen kann, haben die massiven Verluste zuletzt in China gezeigt.

Dort haben auch viele Neulinge ihre ersten Aktien auf Pump gekauft. Jetzt hat die Stimmung an den dortigen Börsen gedreht und die Hoffnung auf schnelle Gewinne ist sehr schnell verflogen. Jetzt stehen viele Chinesen vor einem Scherbenhaufen mit großen Verlusten. So etwas ist auch jederzeit in den USA möglich – denn die Kurse der Wall Street sind eben gar nicht durch die reale Wirtschaft abgedeckt.

Dieser Mix aus negativen Meldungen aus verschiedenen Regionen zeigt Ihnen ganz klar: Das Fundament an den Börse wird immer brüchiger. Die Gefahr für den nächsten großen Börsenrücksetzer steigt nahezu täglich weiter an.

 

Quelle: Günter Hannich

Was tun in der drohenden EU-Katastrophe: Ihr Vermögens-Survival (3)

Wenn Sie immer noch an das weiter von den Politikern verbreitete Märchen glauben, innerhalb der EU sei alles in bester Ordnung, dann sind Sie selber schuld. Denn dies ist mitnichten der Fall.

In der heutigen Nachrichtenwelt zeigen sich täglich die drastischen Auswirkungen dieser Politik auf Ihr Alltagsleben und Ihr Vermögen.

Die “Krisen-EU”

Die EU ist in der wohl schwersten Krise Ihres Bestehens. Dabei werden Sie von Ihrem Vermögen noch weiter wie bisher mit verfehlter Finanzpolitik, wie beispielsweise durch die Minizinsen, enteignet werden.

Doch Sie können sich dagegen wehren. Wir habe Ihnen bereits folgendes aufgezeigt:

  • Vertrauen Sie weder den Versprechungen von Regierungen noch von Banken.
  • Legen Sie Ihr Geld keinesfalls auf ein Girokonto. Und natürlich auch nicht auf einem Sparbuch. Mickrige Zinsen oder gar (geplante) Strafzinsen führen zu einem drastischen Kaufkraftverlust. Dieser wird das Guthaben regelrecht auffressen.
  • Vergessen Sie auch nicht, dass Sie im Notfall für Ihre Bank sogar haften müssen! Das Beispiel Zypern hat eindeutig gezeigt, wie weit das gehen kann.

 

“Vermögens-Survival”

– Vergessen Sie Anleihen pleiteverdächtiger Schuldner(staaten) oder Tagesgeld. Das alles ist völlig ungeeignet, um Ihr Vermögen zu sichern.

– Reduzieren Sie stattdessen all Ihre mittel- und langfristigen Anlagen, sowie den Anteil Ihrer Niedrigzinsanlagen.

– Schließen Sie keine Lebensversicherung und keinen Bausparvertrag mehr ab. Solche lohnen sich nicht mehr. Weder zur Geldanlage, noch zur Finanzierung. Diese haben sich zu einem wahren Minusgeschäft entwickelt. Verabschieden Sie sich von dem Gedanken an eine Rendite. Diese gibt es zwar, aber im negativen Bereich.

Streuen Sie viel lieber Ihr Vermögen. Und zwar so:

– Kaufen Sie für Ihr Portfolio vor allem einen Gold- und Silberanteil. Sehen Sie dies jedoch nicht etwa als Renditebringer. Sondern als Werterhaltsinstrument bei Geldentwertung. Zudem sind die Edelmetalle jederzeit handelbar und liquidierbar. Ein ungeheurer Vorteil in Krisenzeiten.

– Investieren Sie zudem in stabile ausländische Währungen, deren Länder sich nicht einer Inflation bei der Lösung ihrer Schuldenprobleme bedienen werden.

Legen Sie in krisensicheren Aktien an. Das sind die Kriterien dafür: Die entsprechenden Unternehmen sollten über ein mittelfristiges Wachstumspotenzial, ein stabiles Geschäftsmodell, gute Unternehmensführungen und eine erfolgversprechende Gewinn-Prognose verfügen. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie die Aktien nicht zu einem absoluten Höchstkurs kaufen

Bauen Sie Ihren Sachwertanteil in Ihrem Portfolio aus. Wie beispielsweise Rohstoffe, (Edel-)Holz, Land- und Agrarprodukte, Kunstgegenstände, Diamanten, Öl- und Gasanteile, erneuerbare Energien etc.

– Kaufen Sie Immobilien(anteile): Betongold gilt nach wie vor durch kalkulierbare Einnahmen aus Vermietung oder Verpachtung als sichere Anlage.

Doch Achtung, das möchten wir Ihnen nicht verschwiegen: Sie müssen im Notfall damit rechnen, dass die hohen Preise des überhitzten Immobilienmarktes nach einem Crash abstürzen werden. Außerdem können diese “unbeweglichen Güter” vom Staat mit einer Zwangsanleihe versehen werden. Das sollten Sie alles bedenken.

 

Quelle: Guido Grandt