USA verneinen Moskauer-Kooperationsangebot für Syrien und Empfang hochrangiger russischer Delegation

Washington hat abgelehnt, eine russische Militärdelegation, welche vom Premierminister Dimitri Medwedew angeführt wird, zu empfangen, um gemeinsame Schritte bei der Bekämpfung des Terrorismus in Syrien zu koordinieren, teilte heute der russische Außenminister Lawrow mit.

„Wir haben den Amerikanern vorgeschlagen, was Präsident Wladimir Putin gestern öffentlich mitteilte, namentlich, die Entsendung einer Delegation aus Militärexperten nach Moskau und die anschließende Entsendung von russischen Militärexperten unter Premierminister Medwedew nach Washington“, fasste Lawrow den russischen Vorschlag auf Kooperation im Parlament zusammen.

Über die US-amerikanische Absage sagte er folgendes:

„Heute wurde uns mitgeteilt, dass sie [die US-Regierung] keine Delegation nach Moskau entsenden würden. Zu diesem Zeitpunkt seien sie auch nicht fähig, eine Delegation in Washington zu empfangen.“

Unterdessen geht aus Äußerungen vonseiten russischer Diplomaten hervor, dass es bereits zu nicht konstruktiven Antworten aus den USA gekommen war, als Moskau die Partner eingeladen hatte, dem in Bagdad gegründeten Nachrichtenzentrum beizutreten und koordiniert gegen den selbsternannten „Islamischen Staat“ zu kämpfen.

Lawrow bestätigte die Zurückhaltung der USA und sagte:

„Wir luden unsere Partner ein, um an den Aktivitäten des Nachrichtenzentrums zu partizipieren, so dass auch jeder das vollständige Bild mitkriegt, um Missverständnisse zu vermeiden. Die Resonanz war alles andere als konstruktiv. Sie sagten…. weiterlesen

 

Quelle: RT Deutsch

Wirtschaftssanktionen gegen Russland

Die 28 EU-Staaten streiten weiter über eine Verschärfung der Wirtschaftssanktionen gegen Russland. Ein Treffen der EU-Botschafter ging nach Angaben von Diplomaten am Mittwochabend ohne endgültiges Ergebnis auseinander. Die EU-Vertreter sollen am Donnerstag zu neuen Beratungen zusammenkommen.

Dabei soll eine neue Bewertung der Lage in der Ukraine vornehmen, hieß es. Die EU-Staaten hatten die Strafmaßnahmen am Montag beschlossen, deren Inkraftsetzung aber angesichts der Waffenruhe in der Ostukraine zunächst aufgeschoben. Die italienische Außenministerin und designierte EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini warnte in Brüssel vor einer drohenden Schwächung der EU zu Gunsten Russlands, sollte die Debatte über den Zeitpunkt der Sanktionen zu Streit führen.

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