Terror ist auch eine Gefahr für die Wirtschaft

Die aktuelle Terrorwelle hat massive politische Auswirkungen. Die aktuelle Terrorwelle wird bei einer weiteren Ausweitung auch deutliche Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage haben.

Das war eine Einschätzung die ich meinen Lesern am vergangenen Wochenende im Crash-Investor näher gebracht habe. In meinem Börsendienst schrieb ich:

“Denn während die meisten Medien über die eigentlichen Anschläge ausführlich berichten, werden die Folgen für das Finanzsystem gar nicht beachtet. Wenn es in Europa in nächster Zeit häufiger solche und vor allem noch viel schlimmere Anschläge geben wird, dann geht das auch an den Aktienbörsen nicht spurlos vorbei. Infolge einer sich verschärfenden Sicherheitslage werden die ganzen optimistischen Prognosen für die Wirtschaft schnell zu Makulatur und die Aktienbörsen dramatisch einbrechen.“„

Mit dieser Einschätzung stehe ich nicht alleine. Auch international anerkannte Investmentexperten sehen die Gefahren einer weiteren Verschärfung der Lage. So erklärte der Deutschland-Chef des US Investmentgiganten Blackrock am vergangenen Wochenende in einem Interview: „Sollte es in den kommenden Wochen weitere Angriffe dieser Art geben, dürfte die Börse beim nächsten Mal heftig reagieren.“

Nach Angaben der Experten von Blackrock ist nach weiteren Anschlägen mit einem veränderten Konsumverhalten der Bevölkerung zu rechnen. Viele Menschen werden sich gar nicht mehr in die Öffentlichkeit trauen und Besuche von Restaurants oder Kinos und Konzerten zurückschrauben. In letzter Konsequenz wird dann das Wirtschaftswachstum in Europa deutlich zurückgehen.

Terror ist jetzt eine konkrete Gefahr mitten in Europa

Eine solche Verschärfung der Lage erwarte ich auch. Die größere Gefahr liegt mittlerweile darin, dass sich die Terroranschläge nicht weit entfernt in exotischen Ländern abspielen. Der Terror ist zu uns nach Europa gekommen. Das erhöht die Bedeutung und bringt die Gefahr direkt vor unserer Haustür.

Diese stark angestiegene Gefahr sehen auch die USA mittlerweile ganz intensiv. So hat das Außenministerium nun eine allgemeine Reisewarnung an alle US-Bürger erlassen. Dabei rät die US-Regierung den eigenen Bürgern besonders wachsam zu sein, wenn sie auf öffentlichen Plätzen oder auch Bussen und Bahnen unterwegs sind.

Was an dieser Warnung besonders ist: Sie ist nicht auf bestimmte Länder beschränkt. Diese Warnung bezieht sich auf alle Länder und US-Bürger sind nun einmal weltweit unterwegs. Das zeigt ihn ganz klar wie ernst die Gefahr von Seiten der US-Regierung genommen wird.

 

Quelle: Günter Hannich

Krise erreicht Deutschland – Höchste Zeit zu handeln!

Immer wieder begegne ich jetzt in diesem Sommer 2015 Menschen, die sagen: „Was geht mich das ganze Gerede über Krise an? Mir geht’s doch gut. Und wenn die Aktien abstürzen? Egal, ich hab’ ja gar keine Aktien …“

Ich bitte Sie:

Wenn auch Sie Freunde oder Verwandte haben, die so denken: Bitte warnen Sie diese Menschen. Denn die Situation heut ist brandgefährlich. Ja, ich muss es offen aussprechen:

Der gefährlichste Teil der Krise hat Deutschland nun erreicht.

Auch wenn viele es nicht sehen oder nicht wahrhaben wollen: Das hässliche Gesicht des Untergangs klopft jetzt in diesem Moment an unsere Türen. Bitte schauen Sie sich nur an, was jetzt in diesem Moment bereits passiert:

China zieht Deutschlands Wirtschaft mit in den Abgrund!

Beispiel Autobauer: Flaggschiffe unserer Wirtschaft und deutscher Wertarbeit! Schon in den vergangenen Jahren mussten die deutschen Autobauer mehr und ehr kämpfen. Die einst so lukrativen und vielversprechenden und aufstrebenden BRIC-starten vielen als Kunden aus. Russland-Krise … Brasilien im Anschwung … Hier sind die Kunden in Massen weggebrochen.

  • Und jetzt China: Wussten Sie, dass ein Konzern wie Volkswagen rund 36 Prozent seiner gesamten Produktion nach China verkauft. Ja – mehr als ein Drittel allein nach China. Das heißt mit anderen Worten: Die wichtigsten Unternehmen Deutschlands, an denen so viele Zulieferfirmen und ganz Heerscharen von Arbeitnehmern abhängen, hängen selbst am Schicksal Chinas. Hier ist die erschreckende Zahl:
  • Bereits im zweiten Quartal 2015 ist der Absatz Export deutscher Autos nach China um volle 6 Prozent zurückgegangen. Im zweiten Quartal – das heißt: vor Beginn der eigentlichen China-Krise, die alle Börsen weltweit zum Erzittern und möglicherweise außer Kontrolle bringt.

Und dass es mit China weiter bergab geht – daran zweifeln im Moment sogar notorische Optimisten nicht ernsthaft. Wenn es dann richtig bergab geht, kann ich nur sagen „Gute Nacht, Deutschland! Das war’s dann wohl …“

 

Quelle: Günter Hannich