Welthandel auf dem Rückzug: Die Krise weitet sich aus

Zur Beurteilung der wirtschaftlichen Lage schauen die allermeisten Investoren nur auf die Entwicklung an den Aktienmärkten – das ist jedoch ein Fehler. Das Geschehen an den Börsen gibt nur bedingt Auskunft über den Zustand der Wirtschaft.

Das gilt vor allen Dingen in Marktphasen, wie wir sie jetzt erleben. Es ist – ja nicht so, dass die Wirtschaft rund läuft, wenn der DAX an einem Tag um 200 Punkte steigt. Genauso stürzt die Wirtschaft nicht ab, wenn der DAX an einem Tag diese 200 Punkte verliert.

Dies sollten Sie bei der Beurteilung der aktuellen Lage im Hinterkopf haben. Persönlich schaue ich auch lieber auf bestimmte wirtschaftliche Indikatoren, die mir Hinweise auf den Zustand der Wirtschaft liefern. In der jüngsten Vergangenheit habe ich hier schon häufiger auf den Welthandel und die Aktivitäten geschaut.

Das ist leicht verständlich: Stockt der Welthandel – stockt auch die Konjunktur. Daher schaue ich regelmäßig auf wichtige Indikatoren, die diese Aktivität abbilden. Das zählt der Baltic Dry Index. Dieser gibt die aktuellen Frachtraten für den Seehandel an. Zuletzt ist dieser Index massiv gesunken.

Doch ich kann Ihnen sagen: Was wir in diesen Tagen erleben, hätte ich noch vor wenigen Monaten nicht für möglich gehalten. So ist der Index jetzt unter die Marke von 400 Punkten gefallen. Das ist ein extremer Absturz und ist sogar tiefer als zum Höhepunkt der Finanzkrise in den Jahren 2008/2009.

Wichtiger Handelsindex jetzt tiefer als zur Finanzkrise 2009

Nur noch einmal für Sie zur Einordnung: Noch im August 2015 stand der Baltic Dry Index bei 1.222 Punkten in der Spitze. Seit dem hat dieser für den Welthandel wichtige Indikator also einen Einbruch um 66% erlebt.

Das liegt eben an den deutlich sinkenden Exporten in vielen Ländern – es werden eben immer weniger Güter auf den Weltmeeren transportiert. So erleben derzeit wichtige Wirtschaftsnationen wie China, die Vereinigten Staaten oder auch Südkorea klare Rückgänge beim Export.

Hier ist klar erkennbar, dass wir derzeit schon eine wirtschaftliche Krise erleben. Doch die Masse der Investoren hängt an den Fieberkurven der Börsen – das wird bei der Masse der Investoren zu einem bösen Erwachen führen.

 

Quelle: Günter Hannich

Krise erreicht Deutschland – Höchste Zeit zu handeln!

Immer wieder begegne ich jetzt in diesem Sommer 2015 Menschen, die sagen: „Was geht mich das ganze Gerede über Krise an? Mir geht’s doch gut. Und wenn die Aktien abstürzen? Egal, ich hab’ ja gar keine Aktien …“

Ich bitte Sie:

Wenn auch Sie Freunde oder Verwandte haben, die so denken: Bitte warnen Sie diese Menschen. Denn die Situation heut ist brandgefährlich. Ja, ich muss es offen aussprechen:

Der gefährlichste Teil der Krise hat Deutschland nun erreicht.

Auch wenn viele es nicht sehen oder nicht wahrhaben wollen: Das hässliche Gesicht des Untergangs klopft jetzt in diesem Moment an unsere Türen. Bitte schauen Sie sich nur an, was jetzt in diesem Moment bereits passiert:

China zieht Deutschlands Wirtschaft mit in den Abgrund!

Beispiel Autobauer: Flaggschiffe unserer Wirtschaft und deutscher Wertarbeit! Schon in den vergangenen Jahren mussten die deutschen Autobauer mehr und ehr kämpfen. Die einst so lukrativen und vielversprechenden und aufstrebenden BRIC-starten vielen als Kunden aus. Russland-Krise … Brasilien im Anschwung … Hier sind die Kunden in Massen weggebrochen.

  • Und jetzt China: Wussten Sie, dass ein Konzern wie Volkswagen rund 36 Prozent seiner gesamten Produktion nach China verkauft. Ja – mehr als ein Drittel allein nach China. Das heißt mit anderen Worten: Die wichtigsten Unternehmen Deutschlands, an denen so viele Zulieferfirmen und ganz Heerscharen von Arbeitnehmern abhängen, hängen selbst am Schicksal Chinas. Hier ist die erschreckende Zahl:
  • Bereits im zweiten Quartal 2015 ist der Absatz Export deutscher Autos nach China um volle 6 Prozent zurückgegangen. Im zweiten Quartal – das heißt: vor Beginn der eigentlichen China-Krise, die alle Börsen weltweit zum Erzittern und möglicherweise außer Kontrolle bringt.

Und dass es mit China weiter bergab geht – daran zweifeln im Moment sogar notorische Optimisten nicht ernsthaft. Wenn es dann richtig bergab geht, kann ich nur sagen „Gute Nacht, Deutschland! Das war’s dann wohl …“

 

Quelle: Günter Hannich

Bitte öffnen Sie die Augen. Die Wahrheit über Deutschland kommt ans Licht

Viele wiegen sich in Sicherheit – jetzt in diesem Frühjahr 2015. Da ist zwar die Griechenland-Krise, die eine wenig Sorgen macht. Aber uns geht es doch gut … Deutschland geht es doch hervorragend … Die Wirtschaft brummt … Könnte doch kaum besser sein, oder?

Ich bin ganz offen: Die Zeichen einer schwersten Krise sind langsam unübersehbar.

Nehmen Sie nur diese Zahl, die in dieser Woche bekannt wurde, und die Ihnen die Augen öffnen sollte:

Im ersten Quartal lag das Wachstum der deutschen Wirtschaft nur bei 0,3 %. Das ist quasi Stillstand. Und das obwohl der Export brummen müsste, weil der Euro so niedrig steht. Die angeblich so begehrten deutschen Exportgüter sind in vielen Ländern deshalb so billig wie nie. Eigentlich müsste es hier –angekurbelt durch den Export – Traumwerte bei der Konjunktur geben.

Wer die Augen öffnet, sieht heute – in den scheinbar so ruhigen Tagen in diesem Sommer 2015 –, dass eine Katastrophe auf uns zurollen könnte. Woche für Woche können Sie solche Anzeichen dafür sehen. Wer die Augen davor verschließt, riskiert seinen gesamten finanziellen Besitz.

Deshalb rate ich Ihnen:

Sorgen Sie jetzt für persönliche Sicherheit. Sorgen Sie rechtzeitig für eine Absicherung Ihres Vermögens und Ihres Lebensstandards – rechtzeitig, bevor die Krise Europa Griff der nächsten Krise kommt. Auch Crashs an den Börsen können einen Dominoeffekt auslösen, der verheerend über den ganzen Erdball zieht.

Diese Tage und Wochen, die wir jetzt erleben, sind eine vergleichsweise ruhige Zeit. Noch. Denn ich bin leider ziemlich sicher, dass es die Ruhe vor dem nächsten Sturm ist. Deshalb empfehle ich Ihnen: Nutzen Sie diese Zeit, um Ihr Geld sicher zu machen!

Dazu gehören beispielsweise die folgenden Maßnahmen:

  • Investieren Sie einen Teil Ihres Geldes in sichere Währungen.
  • Verteilen Sie das Risiko, indem Sie Ihr Geld auf mehrere Konten verteilen
  • Investieren Sie in einen angemessenen Anteil in Sachwerte und Edelmetalle

 

Quelle: Günter Hannich