Degussa-Chef Markus Krall: Provokateur mit Kalkül

Der neue Chef des größten bankenunabhängigen Edelmetallhändlers eckt mit drastischen Äußerungen in der Branche an – und er muss interne Abgänge verkraften.

Für 2020 sieht Markus Krall schwarz. Der neue Chef des Edelmetallhändlers Degussa ist überzeugt, dass die Euro-Zone noch in diesem Jahr von einer schweren Rezession heimgesucht wird.


Weltsystemcrash: Krisen, Unruhen und die Geburt einer neuen Weltordnung

Zunächst werden seiner Meinung nach die Banken kippen, weil sie massenhaft Kredite an „Zombieunternehmen“ vergeben haben, die nur noch durch Minuszinsen am Leben gehalten werden. Um die Banken zu retten, verschulden sich die Euroländer weiter – und unweigerlich folgen …. weiterlesen

Quelle: handelsblatt.com

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USA greifen ein: Letzter Versuch, den Euro zu retten

Showdown für die Euro-Zone: Finanzminister Jack Lew soll in einer überraschend anberaumten Visite versuchen, den Euro-Crash noch zu verhindern. Lews Treffen am Donnerstag in Berlin mit Wolfgang Schäuble wird für die Zukunft des Euro wichtiger als alle bisherigen EU-Rettungsgipfel.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble wird am Donnerstag mit seinem US-Kollegen Jack Lew über den weiteren Weg Griechenlands in der Euro-Zone sprechen. Nach dem Treffen in Berlin werde Lew noch am selben Tag nach Paris zu Gesprächen mit dem französischen Finanzminister Michel Sapin reisen, teilte …. weiterlesen

 

Quelle: Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Griechenland – Die wahre Tragödie!

Der Griechenland-Poker erreicht seinen Höhepunkt. Mit Deal oder ohne. Völlig egal.

Jeder weiß nämlich, dass die Hellenen ihre Schulden nie mehr zurückbezahlen können.

Doch noch immer wird der europäischen Öffentlichkeit nicht die ganze Wahrheit gesagt. Denn dies wäre ein Eingeständnis des Scheiterns der EU-Politik. Allen voran, der von Angela Merkel.

Falsche Zahlen verschleiern die wahre Tragödie

So werden vor allem falsche Zahlen in den Raum geworfen, die das gesamte Ausmaß des Griechenland-Desasters verschleiern.

Erinnern Sie sich: Vor Monaten noch war ein „Grexit“, ein Ausscheiden Griechenlands aus der Euro-Zone, undenkbar. Und mit hohen Kosten verbunden.

Heute schon sieht das alles nicht mehr so schlimm aus. Vor allen Dingen nicht für den deutschen Steuerzahler. Denn Griechenland wäre ein wirtschaftliches „Leichtgewicht“, ohne große Bedeutung.

So Politiker in Talk-Shows und Zeitungsinterviews.

Ich sage Ihnen: Pustekuchen!

Die EU steht mit 340 Milliarden Euro im Feuer!

Denn die EU-Mitgliedsländer stehen mit – sage und schreibe – rund 340 Milliarden Euro bei Griechenland im Feuer.

340 Milliarden Euro der europäischen Steuerzahler.

Das sind die wahren Zahlen und Fakten.

Beispielsweise:

– Deutschland: 94,45 Milliarden €

– Frankreich: 72,32 Milliarden €

– Italien: 63,24 Milliarden €

– Spanien: 43,41 Milliarden €

– Niederlande: 15 Milliarden €

– Belgien: 10 Milliarden €

– Österreich: 7,5 Milliarden € …

Und da will uns noch ein Politiker erzählen, das würde uns nicht tangieren!

Im Gegenteil: Ich bin ich viel mehr gespannt darauf, wie die Staats- und Regierungschef uns diesen Verlust erklären wollen, wenn es dazu kommen sollte.

Verheerende Auswirkungen

Vor allem für Frankreich, Italien und Spanien würden die totalen Zahlungsausfälle bei einem Grexit verheerende Auswirkungen haben.

Denn diese EU-Mitgliedsländer zählen hinter vorgehaltener Hand ebenfalls zu den „Krisenländern“.

Spanien und Italien ja schon länger, wie Sie wissen.

EU taumelt ins Verderben

Die EU taumelt ihrem Zerfall entgegen. Ob Deal mit Griechenland oder nicht.

Ihre Glaubwürdigkeit liegt am Boden. Anti-EU-Kräfte, also linke und rechte Parteien, bekommen immer mehr Zulauf. Der Gefahr eines Bürgerkriegs droht.

Das alles habe ich bereits vor zwei Jahren in meinem Wirtschaftsthriller „2018 – Deutschland nach dem Crash“ genauso beschrieben.

Die EU lebt nur noch auf Zeit.

Die Sparpolitik hat die Bevölkerung in den Abgrund gerissen

Die Austeritätspolitik, also die strenge Sparpolitik insbesondere der EU-Krisenländer, hat die Bevölkerung in den Abgrund gerissen.

Angela Merkel und die andreren Staats-und Regierungschefs sind gescheitert. Es wird Zeit, dass sie sich das eingestehen. Und die EU-Politik dahingehend geändert wird.

Nun geht nichts mehr. Die Menschen sind ausgeblutet – politisch, wirtschaftlich, finanziell und sozial.

Das Chaos wartet. Das noch mehr von Ihrem Vermögen verschlingen wird.

Information heißt Schutz

 

Quelle: Guido Grandt

Staatsbankrott in Griechenland rückt immer näher

Griechenland steuert massiv auf den Staatsbankrott zu. Mittlerweile kann man zudem das Gefühl bekommen, dass die griechische Regierung dies sogar in Kauf nimmt.

Allerdings hat das abgelaufene Wochenende einmal mehr eine Verschärfung der Lage gebracht. So beendete EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am Sonntag schon nach 45 Minuten die aktuelle Gesprächsrunde mit den Griechen.

Anders als verabredet, hatte die griechische Delegation keine neuen Vorschläge zu Reformen dabei. Zudem erschien die griechische Delegation nicht zum vereinbarten Zeitpunkt zu dem Treffen. Aus Brüssel hieß es dazu: Die griechische Delegation hat erst einmal noch in Ruhe gefrühstückt und ist dann deutlich verspätet zu dem Treffen erschienen.

Als dann klar wurde, dass es keine neuen handfesten Vorschläge aus Athen geben würde, beendete Juncker eben schon nach 45 Minuten das Treffen. Die politischen Reaktionen auf das Ende dieser Verhandlungen zeigen nun aber eins ganz deutlich: Immer mehr Politiker sind bereit, auch über einen griechischen Staatsbankrott nachzudenken.

Meiner Ansicht nach lässt er sich kaum noch verhindern. Hier geht’s nicht mehr um Monate sondern die Zahlungsunfähigkeit des griechischen Staates droht schon in wenigen Wochen. Dabei hat die Regierung in Athen durchaus auch finanzielle Spielräume zur Verfügung.

An oberster Stelle stehen hier auf jeden Fall die Militärausgaben des Landes. Die betragen immer noch 4 % des Bruttoinlandsprodukts. In der Masse der Staaten der westlichen Welt gilt mittlerweile aber die Vorgabe einer maximalen Rate von 2 % der Wirtschaftsleistung, die für die Landesverteidigung ausgegeben werden soll. Selbst diese Summe wird von vielen nicht ausgeschöpft.

Griechenland nutzt das mögliche Sparpotenzial nicht aus

Die griechische Regierung jedoch weigert sich drastische Kürzungen im Militärhaushalt vorzunehmen. Nur um Ihnen eine Vorstellung zu geben. Würde Griechenland seinen Anteil auf die international geltenden 2 % reduzieren, ergebe sich hier ein Finanzaufkommen von rund 3 Milliarden Euro pro Jahr.

Das würde nicht alle finanziellen Probleme des Landes lösen – dafür sind die Probleme zu groß. Doch wäre das ein Schritt, der tatsächlich den Reformwillen der Regierung unter Beweis stellen würde. Dazu ist die aktuelle Regierung nicht bereit. Dazu waren aber auch die Vorgängerregierungen nicht bereit.

Mittlerweile scheint es ebenso, dass Griechenland in den Staatsbankrott hineinrutschen wird. Die Folgen für das Land und die gesamte Euro-Zone werden heftig sein. Daher gilt es jetzt schon für Sie, Ihr Vermögen gegen die kommende Krise aktiv zu sichern.er

 

Quelle: Günter Hannich