„Erderwärmung, Umweltkatastrophen, Krieg“ – Was Ihnen beim UN-Klimagipfel verschwiegen wird! (3)

Noch immer dauert der UN-Klimagipfel in Paris an. Vertreter von 195 Staaten nehmen daran teil, um, den Ausstoß klimaschädlicher Gase bis zum Jahr 2030 zu senken. So soll die Erderwärmung auf zwei Grad Celsius begrenzt werden.

Es geht also um nichts weniger, als um die Zukunft der Erde und damit der Menschheit.

Die Naturretter werden ignoriert

Doch vieles wird bei den Verhandlungen verschwiegen. Wie Sie bereits wissen, werden die Hauptopfer der Erderwärmung, die indigenen Völker, vollkommen ignoriert.

Dabei sind gerade sie es, die die Umwelt bewahren, schützen und sich um sie kümmern. Denn sie leben im Regenwald. Ohne ihn, können sie selbst nicht mehr existieren.

Kampf der Indigenen gegen Abholzung & Rodung des Regenwalds

So bekämpfen beispielsweise die Guajajara die Abholzung des Regenwalds. Auch gegen bewaffnete Holzfäller. Die Ka’apor wehren sich gegen illegale Rodungen auf ihrem Gebiet. Die Guarani verteidigen ihr Land gegen Zuckerrohr- und Sojafarmer sowie Viehzüchter.

Eines muss Ihnen klar sein: ohne die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft, werden diese indigenen Völker bald ausgerottet sein. Und ihre Heimat, der Amazonas-Regenwald, vernichtet.

Der Regenwald stirbt

Schon jetzt stirbt der Regenwald, schrumpft immer mehr. Zumeist in den Tropen.

Wussten Sie, dass täglich weltweit etwa 350 Millionen Quadratmeter Wald abgeholzt oder verbrannt werden? Jeden Tag!

Stellen Sie sich das einmal vor. Wenn Sie das hochrechnen, sind das jährlich 130.000 Quadratkilometer. Oder, wenn Sie es runterrechnen, pro Minute 35 Fußballfelder!

Profitgier der Großkonzerne

Und das aus Profitgier von Unternehmen. Denn immer mehr wollen mit wertvollen Hölzern Geld verdienen. Sprich mit Papier, Palmöl oder Futter für die Massentierhaltung.

Aber wer sind diese Profiteure? Ich sage es Ihnen: Staatlich und private Großkonzerne. Und die machen einfach weiter wie bisher.

Wer stoppt sie endlich? Warum wird darüber auf dem Klimagipfel nicht gesprochen? Warum gibt es keine Sanktionen oder Verbote, den Regenwald zu roden, die Meere zu verseuchen?

Weil diese Konzerne in der Politik mächtige Lobbyisten sind. So einfach ist das.

Die schleichende Katastrophe in den Meeren

Auch das Meer und alles was darin schwimmt und lebt geht langsam zugrunde. So ist kaum bekannt, dass rund 25 Prozent des Kohlendioxids, das als Hauptverursacher des Klimawandels gilt, durch die Meere aufgenommen wird. Dabei kommt es zu einer Versauerung des Wassers.

Der ansteigende Säuregrad stört die Prozesse der Kalkbildung. Und zwar vom Muschelwachstum bis zu den Garnelen und den aus Kalk bestehenden Körperteilen von Fischen.

So bahnt sich nicht nur in den Regenwäldern, sondern auch in den Ozeanen und Meeren eine Katastrophe an.

Klimawandel wird zur Frage über Krieg und Frieden

Ich sage Ihnen schon jetzt voraus: die Erderwärmung und der Klimawandel werden zunehmend auch zu einer Frage von Krieg und Frieden.

Warum? werden Sie jetzt fragen.

Und ich werde Ihnen darauf antworten: Wenn immer mehr Regionen von Naturkatastrophen heimgesucht werden, werden Menschen dahin ziehen wollen, wo es noch nicht so ist. Und sich diese Gebiete notfalls auch aneignen.

Diejenigen, die wiederum dort leben, werden ihre vermeintlich sicheren Gegenden schützen. Notfalls mit Gewalt.

Kampf um Wasser und Lebensmittel werden dann an der Tagesordnung sein!

 

Quelle: Guido Grandt

„Erderwärmung, Umweltkatastrophen, Krieg“ – Was Ihnen beim UN-Klimagipfel verschwiegen wird! (2)

Auf dem UN-Klimagipfel in Paris, der noch bis zum 11. Dezember 2015 dauert, wird um nichts weniger, als um die Zukunft der Erde und damit der Menschheit verhandelt.

Vertreter von 195 Staaten nehmen daran teil, um, den Ausstoß klimaschädlicher Gase bis zum Jahr 2030 zu senken. So soll die Erderwärmung auf zwei Grad Celsius begrenzt werden.

Gewiss, ein wichtiges Ziel. Aber vieles wird dabei verschwiegen.

Ich verrate Ihnen, was!

Hauptopfer des Klimawandels

Weltweit gibt es rund 370 Millionen indigene Menschen. Sie leiden mit am meisten unter den Auswirkungen des Klimawandels.

Nachfolgend nenne ich Ihnen einige von ihnen: Innu (Kanada), Yanomami (Brasilien), Guarani (Brasilien), Sierra Nevada Indianer (Kolumbien), Wichí (Argentinien), Pygmäen (Zentralafrika), Buschleute (Botswana), Massai (Tansania), Aborigines (Australien), Batak (Philippinen), die Völker Sibiriens (Russland), Jarawa (Indien), Penan (Malaysia), die Völker von Papua (Indonesien) …

Die Ignorierung der indigenen Völker

Aber wissen Sie was – diese indigenen Völker haben beim Klimagipfel nicht mal eine Stimme, werden bislang gar nicht angehört. Ihre Rolle wird im Kampf gegen die Erderwärmung weitgehend ignoriert.

Das ist ungeheuerlich! Geradezu perfide!

Die UN-Klimakonferenz gewährt diesen Menschen bisher kein Mitspracherecht, obwohl sie unmittelbar von den Klimakatastrophen betroffen sind. Sie werden also von wichtigen Entscheidungen ausgeschlossen, erhalten keine Unterstützung. Und das, obwohl sie eigentlich die besten Umweltschützer sind.

Die Retter der Erde sind in Wahrheit ihre Zerstörer

Oder anders ausgedrückt: diejenigen, die die Atmosphäre verschmutzen und die Natur zerstören, spielen sich als die Retter der Erde auf.

Und diejenigen, die sie bewahren, schützen und sich um sie kümmern, werden nicht beachtet.

Das ist mehr als arrogant!

Dennoch werden einige Hunderte ihrer Aktivisten den Klimagipfel besuchen.

Falsche Ziele auf dem Klimagipfel

Was Ihnen auch nicht gesagt wird: der Schwerpunkt der Klimakonferenz liegt auf der Energiepolitik der Industriestaaten. Nicht jedoch auf der Abschaffung der Zerstörung natürlicher Lebensräume, wie etwa dem Amazonas-Regenwald. Der grünen Lunge unserer Erde!

Ich sage Ihnen: das ist der Grund, warum die indigenen Völker nicht gehört werden. Denn diese setzen sich seit langem und mit großer Anstrengung gegen die umweltschädliche Abholzung ein. Genauso gegen Bergbau und Viehwirtschaft im Regenwald.

Die grüne Lunge der Erde ist krank

Dabei sollte der Regenwaldschutz im Mittelpunkt der Verhandlungen stehen. So wollen beispielsweise die Yanomami in Brasilien nicht, dass weiterhin die Lunge der Erde krank gemacht wird. Natur, Erde und Flüsse zerstört werden. Der Wald getötet wird.

Dabei wissen die Indigenen, wie man sich um den Regenwald kümmert, denn sie wohnen darin. Das ist ihr Lebensraum, den sie nicht zerstören, sondern erhalten wollen. Denn sonst gehen sie selbst zu Grunde.

Im 3. Teil gehe ich auf den Kampf der Indigenen für den Erhalt ihres Lebensraumes ein. Und auf ihre Gegner – die Profiteure der Umweltzerstörung. Genauso was Klimawandel und Krieg & Frieden miteinander zu tun haben.

 

Quelle: Guido Grandt