„Gedankenpolizei Political Correctness“ – Die mediale und politische Gängelei Andersdenkender! (3)

Mit der sogenannten Political Correctness werden Sie täglich in allen Medien konfrontiert.

Bei Unangreifbar habe ich Ihnen aufgezeigt, dass Political Correctness die bewusste und zielgerichtete Manipulation der Sprache ist. Mit der Absicht, Art und Weise wie Menschen sprechen, schreiben, denken, fühlen und handeln zu verändern.

Political Correctness ist eine Umkonditonierung, um die Wahrheit zu Gunsten der „Herrschenden“ zu verändern.

Political Correctness & Linksintellektuelle Medien

Ich habe Ihnen auch gesagt, dass diese gedankliche Bevormundung durch die sprachliche Gängelei gegen die grundgesetzlich verankerte Meinungsfreiheit verstößt. Gerade weil sie eine offene und damit auch lösungsorientierte Debatte in verschiedener Hinsicht verhindert.

Und inzwischen wissen Sie auch, wer den Diskurs der Political Correctness bestimmt: Linksintellektuelle Medien, wie Medientheoretiker richtig erkannt haben.

„Neusprech“ und „Gutdenk“ – Orwell lässt grüßen

Sprachregulierung, Sprachbereinigung allen Ortes also. Ein Beispiel aus dem Nachrichtenmagazin Focus: für Sinti und Roma wird der Ausdruck Zigeuner zum Unwort. Und das, obwohl beispielsweise in Rumänien viele Angehörige dieser Volksgruppe großen Wert darauf legen, eben Zigeuner zu sein. Nämlich längst nicht alle von ihnen gehören zu den Stämmen der Sinti und Roma.

Die allgegenwertige Korrektheit können Sie auch mit „Neusprech“ und „Gutdenk“ aus George Orwells Meisterwerk 1984 übersetzen. Darin entwickelt der Staat eine Kunstsprache, eben Neusprech. Um, wie es heißt, die Vielfalt der Gedanken zu verringern. Das Gutdenk ist, wie es die Definition schon sagt, das richtige Denken. Und das bestimmen diejenigen, denen die Deutungshoheit obliegt.

Sie sehen also: Orwells Vision ist längst schon Wirklichkeit geworden!

Floskeln statt Lösungen

Statt Lösungen zu suchen, bewegen sich Politiker und Medien in einem Kreis, der aus dem Austausch korrekter Floskeln besteht. Und die sind, wie Sie bei den Diskussionen sehen, zumeist inhaltsleer.

Ob Flüchtlingsobergrenze, Flüchtlingsbegrenzung oder Flüchtlingskontingent – alles bewegt sich um diese Definition, nicht aber um deren Lösung. Das ist inhaltsleer, lediglich angefüllt mit politisch korrekten Phrasen, über die dann auch noch gestritten wird.

So bleibt, ich wiederhole mich, die Lösung außen vor.

System der Unterwürfigkeit

Wissen Sie, was der deutsche Philosoph und Kulturwissenschaftler Peter Sloterdijk dazu sagte? Ich verrate es Ihnen: „Wir haben uns – unter dem Deckmantel der Redefreiheit und der unbehinderten Meinungsäußerung – in einem System der Unterwürfigkeit, (. . .) der organisierten sprachlichen und gedanklichen Feigheit eingerichtet, das praktisch das ganze soziale Feld von oben bis unten paralysiert“, so Sloterdijk.

Damit trifft er den sprichwörtlichen Nagel auf den Kopf. Sobald Sie etwas äußern, das als nicht politisch korrekt gilt, müssen Sie sich gegen Unterstellungen und Verdächtigungen wehren, ob Sie wollen oder nicht!

Anpasserei und Duckmäusertum bestimmen längst schon die öffentliche Diskussion. Der kulturelle Scharfrichter steht überall und zeigt auf sein Fallbeil.

In Teil 4 verrate ich Ihnen, wie die Political Correctness gesteuert wird. Und vor allem, wie Sie sich dagegen wehren können.

 

Quelle: Guido Grandt

„Gedankenpolizei Political Correctness“ – Die mediale und politische Gängelei Andersdenkender! (2)

Täglich werden Sie mit der Political Correctness konfrontiert. In Zeitungen, im Fernsehen, im Rundfunk, im Internet – sie ist allgegenwärtig.

Als Unangreifbar Leben-Leser wissen Sie, dass Political Correctness die bewusste und zielgerichtete Manipulation der Sprache ist. Und zwar mit der Absicht, Art und Weise wie Menschen sprechen, schreiben, denken, fühlen und handeln zu verändern.

Umkonditionierung und Anpassertum

Nichts anderes also, als eine Umkonditonierung, die die Wahrheit zu Gunsten der „Herrschenden“ verändert.

Diese gedankliche Bevormundung durch die sprachliche Gängelei verstößt meines Erachtens gegen die im Grundgesetz verankerte Meinungsfreiheit. Denn sie verhindert eine offene und damit auch lösungsorientierte Debatte in verschiedener Hinsicht. Und führt dadurch zu einer Gleichschaltung der Meinung. Oder anders ausgedrückt: zum Anpassertum.

Wer bestimmt die Political Correctness?

Doch wer bestimmt eigentlich die vorherrschende Meinung, fern jeglicher „modischer“ gesellschaftlicher Trends?

Zu allererst geben die Medien und die Politik die Leitlinien dazu vor. „Wir schaffen das“, sagt Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Flüchtlingsfrage. Und jeder, der dies bezweifelt, ist schon mal politisch unkorrekt. Und damit – oftmals hinsichtlich der sozialen, der gesellschaftlichen Stellung – unmoralisch.

Das Diktat des scheinbar Korrekten siegt aus diesem Grund zumeist. Alle anderen werden als Querulanten eingestuft oder gar beschimpft und gesellschaftlich geächtet.

Denkschablonen statt Debatten

Diesbezüglich las ich einmal in einer Zeitung, dass somit Gerechtigkeit zur Gleichheit wird. Das gleichgeschaltete Kollektiv kann und vor allem – darf alles.

Der alternative Individualist wird in die Hölle der Unmoral und damit ins Aus manövriert. Ihm werden Denkschablonen übergestülpt, statt ergebnisoffene Debatten.

So einfach ist das, verstehen Sie?

Dabei lebt eine Demokratie gerade vom Gegenteil: von Alternativen zur vorherrschenden Meinung. Von neuen, nicht angepassten Denkansätzen. Vom Bruch der Tabus, die neue Lösungen liefern können. Denn das, was nicht benannt werden darf, kann auch nicht behoben werden.

Der Linksintellektuelle Diskurs in den Medien

Der Medientheoretiker Norbert Bolz sprach davon, dass seit Jahrzehnten die Linksintellektuellen den Diskurs bestimmen. So gibt es einen linksgeprägten Diskurs in den Massenmedien. Letztlich also das, was wir Political Correctness nennen. Das bleibt natürlich nicht ohne Folgen.

Sie wissen: Längst sind Medien nicht nur bloße Berichterstatter, sondern selbst Akteure, die um politischen Einfluss ringen. Vorbei ist es mit der medialen Wächterrolle. Vorbei mit Unabhängigkeit, Objektivität, Wahrheitsverpflichtung – die politischen Meinungen der Medienmacher spiegelt sich natürlich auch in ihrer täglichen Arbeit wieder. Schlimmer noch, sie spielen Informationen so hoch und so aus, dass sie ihre eigene Sichtweise stützen. Und das herunter, was nicht in ihr Weltbild passt.

Und glauben Sie mir, ich weiß, von was ich spreche. Schließlich habe ich Jahrelang für diese Medien gearbeitet.

Im 3. Teil zeige ich Ihnen auf, wie und warum George Orwells „Neusprech“ und „Gutdenk“ aus seinem Meisterwerk „1984“ längst schon Einzug in die politische und mediale Debatte eingehalten hat. Seien Sie gespannt!

 

Quelle: Guido Grandt