Stellenabbau bei Santander trifft vor allem Mönchengladbach

Mönchengladbach. Keine schöne Botschaft im Advent: Die Santander Consumer Bank will etwa 350 Stellen streichen. Nun stehen Gespräche mit Mitarbeitern an.

Auf allen Kanälen in Beziehung mit Kunden stehen, so könnte man übersetzen, was ein Sprecher der Santander Bank am Donnerstag in einer Stellungnahme zum geplanten Stellenabbau in dem Unternehmen formulierte: „Unser Anspruch ist, Santander für unsere Kunden zu einer modernen Omni-Channel Bank weiter zu entwickeln.“ Diesen Weg werden aber rund 350 Mitarbeiter nicht weiter mitgehen.


Freiheit durch Gold: Sklavenaufstand im Weltreich der Papiergeldkönige

Die Bank will die Zahl ihrer Beschäftigten von deutschlandweit 2853 bis Ende 2020 auf rund 2500 verkleinern. Besonders betroffen ist die Verwaltung in der Mönchengladbacher Zentrale am Santander-Platz, „in geringem Umfang“ auch die Verwaltung am Standort Frankfurt. Nachdem der Betriebsrat bereits …. weiterlesen

Quelle: RP Online

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„Flüchtlingskosten“ – So hoch sind sie wirklich! (2)

Nach wie vor kommen täglich zwischen 7.000 und 10.000 Asylsuchende zu uns, die vor Krieg, Terror, Gewalt und Elend fliehen. Für 2015 wird ein Zuzug von 1,5 Millionen Menschen geschätzt.

Hohe Kosten durch den Flüchtlingszuzug

Sie sehen: eine gewaltige Integrationsleistung, die vor uns liegt. Und die Kosten verursacht, die in den nächsten Jahren geradezu astronomisch sein werden.

Der Politik ist das längst schon klar. Den Bürgern nicht.

Noch nicht.

Unterschiedliche Berechnungen der Flüchtlingskosten

Die Zahlen und Schätzungen für die Flüchtlingskosten sind unterschiedlich und müssen immer wieder korrigiert werden.

Nachfolgend zeige ich Ihnen diese verschiedenen Berechnungen auf, damit Sie sich ein eigenes Bild machen können.

Flüchtlingskosten zwischen 8,3 und 17 Milliarden Euro jährlich

Die öffentlichen Kassen gehen von jährlichen Mehrkosten in zweistelliger Milliardenhöhe aus. Was immer das auch genau heißen mag.

Die fünf sogenannten Wirtschaftsweisen werden da schon genauer. Sie gehen von bis zu 8,3 Milliarden Euro für 2015 und von 14,3 Milliarden Euro für 2016 aus.

Die Analysten der Commerzbank schätzen für das vergangene Jahr sieben Milliarden Euro an Mehrkosten. Und für 2016 17 Milliarden Euro.

Flüchtlingskosten zwischen 21 und 30 Milliarden Euro jährlich

Doch es gibt noch andere Zahlen. So rechnet das ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V. mit rund 21,1 Milliarden Euro alleine für das Jahr 2015. Und das unter der Annahme, dass 1,1 Millionen Menschen nach Deutschland geflüchtet sind. Das schließt Unterbringung, Ernährung, Kitas, Schulen, Deutschkurse, Ausbildung und Verwaltung mit ein.

Clemens Fuest, Präsident des Zentrums für europäische Wirtschaftsforschung, legt bei einer Annahme von 800.000 Flüchtlingen Mehrkosten in Höhe von 20 bis 30 Milliarden Euro pro Jahr zugrunde.

Flüchtlingskosten zwischen 15 und 21 Milliarden Euro jährlich

Inzwischen wissen Sie, ich sagte es bereits, dass es 2015 jedoch bis zu 1,5 Millionen Schutzsuchende waren.

Die Bundesländer und die Kommunen rechnen pro Flüchtling jährliche Kosten zwischen 10.000 und 14.000 Euro.

Bei 1,5 Millionen wären das also zwischen 15 bis 21 Milliarden Euro und würden das ifo-Institut bestätigen.

Flüchtlingskosten bis zu 45 Milliarden Euro jährlich

Um das Wirrwarr noch größer für Sie zu machen: Der Wissenschaftler Matthias Lücke vom Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) beziffert die finanziellen Aufwendungen der Flüchtlingskrise sogar auf 45 Milliarden Euro pro Jahr.

Wie auch immer: die Aufwendungen sind immens. Und das für die nächsten Jahrzehnte.

Der Steuerzahler muss ran

Gehen Sie am besten von der höchsten Schätzung aus. Ihnen wird schnell bewusst werden, dass diese immensen Summen, die jährlich anfallen, nicht mal kurz aus der Portokasse bezahlt werden können.

Da müssen Sie ran. Der Steuerzahler. Auch wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel das noch ausschließt. Aber vergessen Sie nicht, dass im März 2016 in drei Bundesländern gewählt wird. Danach wird Ihnen die Rechnung präsentiert werden.

Ganz bestimmt.

 

Quelle: Guido Grandt

Öffentliche Verschwendung geht uns alle an – und kostet viel Geld

Wenn man den Worten der Politiker Glauben schenkt, sind die öffentlichen Kassen chronisch leer. Doch das hält viele Staatsdiener nicht davon ab, zumindest fragwürdige Ausgaben zu tätigen.

Die eklatantesten Beispiele sind jetzt wieder im Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler Deutschlands veröffentlicht worden. Der Titel des Reports gibt schon die Richtung vor: „Die öffentliche Verschwendung 2015“

Bei öffentlicher Verschwendung kommen Ihnen sicherlich auch direkt Gedanken zum neuen Hauptstadtflughafen in Berlin. Dort ist jetzt der schon mehrfach verschobene Termin zur Eröffnung wieder in Gefahr. Auch Ende 2017, so sieht es jetzt aus, wird der neue Hauptstadtflughafen wohl nicht eröffnet werden können.

Erst vor wenigen Tagen stieß ich auf eine Meldung, wonach es nun schon ernsthafte Überlegungen gibt, diesen Flughafen niemals zu eröffnen. Mittlerweile wäre es sogar günstiger, direkt neben dem schon bestehenden Hauptstadt Flughafen einen komplett neuen Flughafen aufzubauen, der dann auch gleich die passende Größe aufweisen würde.

Seit 43 Jahren gibt es das Schwarzbuch – doch die öffentliche Verschwendung nimmt weiter zu

Doch neben diesem bekannten Beispiel für öffentliche Verschwendung gibt es auch viele kleine Dinge, um die sich der Bund der Steuerzahler kümmert. Immerhin liegt diese Auflistung nun schon in der 43. Ausgabe vor.

Sie sehen, öffentlich Verschwendung ist kein neues Thema. Doch da es dieses Werk immer noch gibt, zeigt sich auch, dass öffentliche Verschwendung zum Alltag der Bundesrepublik Deutschland dazugehört.

Sehr spannend ist beispielsweise der Blick auf die Bundesfernstraßen. So hat der Bund laut Angaben des Bundes der Steuerzahler zwischen 2009 und 2014 241 neue Bauprojekte für den Verkehr freigegeben. Die Länder waren dabei für die Planung zuständig. Die anfänglichen Kosten taxierten sie dabei auf insgesamt 7,2 Mrd. Euro.

Das reichte natürlich nicht aus. Am Ende musste der Bund 3,2 Mrd. Euro drauflegen. Woran lag das? 90 % aller Neubaumaßnahmen wurden teurer als erwartet. Dabei ist es nach außen sehr wenig transparent, wo denn die Hauptgründe für die massive Steigerung der Kosten gelegen haben.

Für völlig überflüssig halte ich auch so wie der Bund der Steuerzahler eine Werbekampagne zur Einführung des Mindestlohns. Hier hat die Bundesregierung 1,3 Mio. Euro ausgegeben, um in der Öffentlichkeit das Projekt Mindestlohn in einem positiven Licht dastehen zu lassen.

Dazu merkt der Bund der Steuerzahler an: „Hier muss man schon fragen, ob die Politik die Qualität ihrer eigenen Entscheidung nicht mehr traut, wenn sie so viel Steuergeld für eine Kampagne für nötig hält?“ Hier hat die Bundesregierung definitiv nichts hinzugelernt, denn vor einem Jahr gab es eine Werbekampagne in einem Volumen von 1,1 Millionen € für das Rentenpaket.

Diese Auflistung zeigt Ihnen ganz deutlich, dass öffentliche Verschwendung breit gestreut ist und zum Alltag gehört. Mehr Effizienz der Verwaltung könnte für uns alle große Vorteile bringen – das ist wohl nicht mehr als eine naive Zukunftsvorstellung.

 

Quelle: Günter Hannich