Die Welt kehrt zum Gold zurück

Der Goldmarktanalyst Jan Nieuwenhuijs spricht über seine Erwartungen in den Bereichen Wirtschaft und Finanzen. Nieuwenhuijs hält es für wahrscheinlich, dass die gegenwärtige Krise zu einer Veränderung des internationalen Währungssystems führen wird.

Jan Nieuwenhuijs, früher bekannt unter dem Pseudonym Koos Jansen, ist ein Edelmetallanalyst aus den Niederlanden, der sich unter anderem intensiv mit dem chinesischen Goldmarkt beschäftigt hat. Er war früher für seine regelmäßigen Beiträge in seinem BullionStar-Blog bekannt. Jetzt veröffentlicht er Artikel zu Edelmetallthemen auf der Webseite von Voima Gold Ltd., einem Unternehmen mit Sitz in Helsinki, Finnland, das sich mit dem Erwerb, dem Vertrieb und der Lagerung von Gold befasst.

Jan, Sie glauben, dass wir wegen des neuen Coronavirus in eine tiefe globale Depression geraten werden. Warum?

Aufgrund der Ausgangssperren in vielen Ländern haben große Teile der Wirtschaft aufgehört zu funktionieren, dies hat zu einem Zusammenbruch …. weiterlesen

Quelle: goldseiten.de

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Bundesbank fordert weitgehende Aufgabe der deutschen Souveränität

Die Deutsche Bundesbank macht sich überraschend zum Vorreiter einer weitgehenden Aufgabe der fiskalpolitischen Souveränität Deutschlands. Gemeinsam mit der französischen Notenbank sieht sie die Lösung der Euro-Krise in einer massiven Zentralisierung der Befugnisse auf EU-Ebene.

Die Notenbankchefs von Frankreich und Deutschland fordern eine Reform der Euro-Zone. Francois Villeroy de Galhau und Jens Weidmann plädieren in einem gemeinsamen Gastbeitrag für die Süddeutsche Zeitung für die Schaffung eines Euro-Staats – auch wenn die Notenbanker dies nicht ausdrücklich so nennen. Doch die weitreichenden Veränderungen, die sie vorschlagen, würden zu einem solchen staatlichen Gebilde führen. Die Euro-Zone kann aus Sicht des Bundesbankpräsidenten und es Präsidenten der Banque de France nur gerettet werden, indem die Euroländer „in erheblichem Maße Souveränität und Befugnisse auf die europäische Ebene übertragen“. Die Währungsunion stehe angesichts der hohen Defizite und wirtschaftlichen Ungleichgewichte unter ihren Mitgliedern „ganz eindeutig an einem Scheideweg“.

Die Lösung: „Eine stärkere Integration scheint der naheliegende Weg zu sein, um das Vertrauen in den Euro-Raum wiederherzustellen.“ Dazu fordern sie die Schaffung eines gemeinsamen Finanzministeriums, den Aufbau einer effizienten und weniger fragmentierten europäischen Verwaltung sowie die Bildung eines stärkeren politischen Gremiums, das politische Entscheidungen trifft und der parlamentarischen Kontrolle unterliegt. „Diese neuen Institutionen könnten dafür sorgen, das Gleichgewicht zwischen Haftung und Kontrolle wiederherzustellen.“ Angesichts der Verschlechterung der öffentlichen Finanzen und wirtschaftlichen Ungleichgewichte stehe Europa an einem Scheideweg, schrieben die beiden Zentralbankchefs.

Aus Sicht der Deutschen Bundesbank verwundert dieser Vorstoß, zumal er zu Ende gedacht, auch zur Auflösung der Bundesbank führen müsste. Wenn nämlich die Euro-Zone, wie vorgeschlagen, zu einem… weiterlesen

 

Quelle: Deutsche Wirtschafts Nachrichten