Diese Krisensignale sollten Sie kennen

Bei meinen regelmäßigen Marktanalysen stoße ich immer wieder auf verschiedene Indikatoren die mir wichtige Krisensignale liefern. Dabei blicke ich eben nicht nur auf die Entwicklung in Europa. Ich schau mir auch genau an, was in den USA passiert. Die größte Volkswirtschaft der Welt hat immer noch den maßgeblichen Einfluss auch auf das Geschehen bei uns in Europa.

Doch was sind denn nun einzelne Faktoren, die tatsächlich als Krisensignale wirken? Es gibt eine Vielzahl an Faktoren, die ich bei meinen Analysen berücksichtige. An dieser Stelle vorstellen möchte ich Ihnen nur zwei Faktoren die auch leicht nachvollziehbar sind.

Wie Sie in den vergangenen Wochen an dieser Stelle häufiger gelesen habe, schaue ich regelmäßig auf die Handelsaktivitäten. Die Idee dahinter ist einfach: Wenn der Welthandel schwach ist, kann es um die Weltwirtschaft nicht gut bestellt sein. Ein wichtiger Indikator für den Welthandel ist wie Sie wissen der Baltic Dry Index, der die Frachtraten im Schiffsverkehr von wichtigen Rohstoffen und Handelsgütern abbildet.

Dieser Index ist erst kürzlich auf den tiefsten Stand aller Zeiten abgesagt. Das ist für mich auf jeden Fall ein klares Signal für eine Krise. Allerdings ist es jedoch schwer zu sagen, welche Regionen besonders davon betroffen sind.

Dazu schaue ich mir beispielsweise bestimmte Aktienindizes in einzelnen Ländern an. Ganz wichtig für die Entwicklung in den USA ist auf jeden Fall der Dow Jones Industrial Transport Index. Einfach gesagt sind in diesem Index die wichtigsten Unternehmen der Logistikbranche zusammengefasst.

Die Vergangenheit hat immer wieder gezeigt, dass erst dieser Index nach unten ging, bevor auch der breite Markt an Wert verlor. Zuletzt war es so im August, als zunächst der Transportindex an Wert verlor und der breite Aktienmarkt folgte.

Transportbranche in den USA bricht ein – das ist ein wichtiges Krisensignal

Auf Jahressicht ist der Transportindex schon 16 % im Minus. Dabei vollzieht sich der Abschwung kontinuierlich. Sollte sich der Trend nicht verändern, würde dieser Index das Jahr mit vier Verlustquartalen in Folge beenden. So etwas hat es seit 1994 nicht mehr gegeben. Zudem sieht es so aus, als ob der Index das schlechteste Jahr seit der Finanzkrise 2008 sollte.

Hier sehen Sie ganz klar: Das ist ein weiteres Anzeichen dafür dass es eben nicht rund läuft. Meine Schlussfolgerung daraus ist ganz deutlich. Uns steht die nächste Krise bevor. Noch haben Sie Zeit Ihr Kapital in Sicherheit zu bringen. Wie sie das effizient erledigen können, erfahren Sie regelmäßig an dieser Stelle.

 

Quelle: Günter Hannich

„Globale Rezession“ kann bald kommen

Die globalen Krisensignale nehmen weiter zu. So wächst derzeit sogar die Gefahr einer globalen Rezession. Dies sieht zumindest der Chef-Ökonom der amerikanischen Großbank Citigroup so. Seiner Einschätzung nach ist die Gefahr derzeit groß, dass wir weltweit eine Rezession erleben können.

Sie wie ich hier an dieser Stelle schon mehrfach erwähnt habe, ist China der maßgebliche Faktor. Genau das sieht Willem Buter genauso. Seiner Einschätzung nach ist es gut möglich, dass China eben aktuell nicht mehr um die offiziell gemeldeten 7 % pro Jahr wächst. Er hält es für wahrscheinlicher, dass die Wachstumsrate tatsächlich deutlich niedriger liegt. Einige Quellen gehen sogar davon aus, dass China ja nur um 4 % wachsen wird.

Wenn dem tatsächlich so sein sollte, wächst auf jeden Fall die Gefahr für ein globales Konjunkturabrutschen. Laut Buter kann es sogar zu einer globalen Rezession kommen. Entscheidend ist hier allerdings die Definition von Rezession, die Buter hier anwendet. Er spricht hier von Wachstums-Rezession. Dahinter steht der Gedanke, dass selbst bei einer wachsenden Wirtschaftsleistung ein Land in die Krise kommen kann.

China wächst viel schwächer als offiziell gemeldet – das birgt große Risiken

So ist es beispielsweise bei dieser Definition so, wenn die Wirtschaftsleistung geringer ausfällt als beispielsweise das Wachstum der Arbeitslosigkeit befindet sich ein Land in einer Wachstumsrezession. Konkret heißt das: Wenn sich pro Jahr die Wirtschaftsleistung um 2% ausweitet, aber die Bevölkerung beispielsweise um 5 % wächst, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Arbeitslosigkeit deutlich ansteigt und die Veränderung bei der Wirtschaftsleistung pro Kopf ins Negative rutscht.

Aktuell erwartet beispielsweise die Citigroup für das kommende Jahr noch ein globales Wirtschaftswachstum von 2,9 %. Als Basis dienen hierbei aber die offiziellen Daten – auch die aus China. Wenn die Experten jedoch die wahren Daten aus China als Basis heranziehen, würde sich das globale Wirtschaftswachstum auf nur noch 2,6 % abkühlen.

China bleibt auch für mich der entscheidende Faktor für die weitere Entwicklung. Mir zeigen die zuletzt stark gesunkenen Preise für die Industriemetalle, dass dort die Konjunktur schwach läuft. Immerhin 40% des globalen Kupferverbrauchs wird in China verbraucht. Wenn die Preise auf einem niedrigen Niveau bleiben, ist das ein klares Signal für eine wirtschaftliche Schwäche.

Daher ist es auch weiterhin für Sie angesagt, Ihr Vermögen aktiv zu sichern vor dem kommenden Absturz der Finanzmärkte. Wie das geht, erfahren Sie regelmäßig an dieser Stelle.

 

Quelle: Günter Hannich

Rezession droht: Welthandelsvolumen rückläufig

Für eine Krise gibt es viele Anzeichen. Dabei schauen viele Investoren immer nur auf die Entwicklung an den Börsen. Doch die Krisensignale gehen sehr viel weiter. Bei meinen aktuellen Recherchen bin ich auf spannende Fakten zum globalen Handel gestoßen.

Erstmals seit der Finanzkrise 2008/2009 ist in den letzten sechs Monaten das Welthandelsvolumen wieder gefallen, und zwar um zwei Prozent. Diese Tatsache allein sagt noch wenig aus.

Doch jetzt kommt die wichtige Tatsache zu diesem Indikator: Bisher war diese Größe ein zuverlässiger Indikator für eine kommende weltweite Rezession. So war eben der globale Handel in der Finanzkrise 2008/2009 rückläufig. Nun ist ein Beispiel noch kein wirklich handfester Beweis. Doch auch im Jahr 2001 nach dem Platzen der Internetblase brach das weltweite Handelsvolumen ein.

Zusätzlich brechen noch die Preise bei den Industriemetallen ein

Doch das ist nur ein weiteres Puzzleteil für mich, dass sich die Anzeichen für eine bevorstehende Krise weiter verschärfen. Hinzu kommen auch noch die stark fallenden Preise für Industriemetallen. So ist allein der Kupferpreis in den vergangenen 12 Monaten um mehr als 25% eingebrochen. Kupfer ist dabei ein extrem wichtiges Metall für die industrielle Nutzung.

Das zeigt Ihnen aber auch, dass die meisten Aktien aktuell völlig überbewertet sind, denn an den Aktienbörsen geht mlan offensichtlich davon aus, dass sich die Weltkonjunktur auch weiterhin so positiv entwickeln wird, wie in den letzten Jahren. Überzogene Aktienkurse und ein rückläufiges weltweites Wachstum passen aber überhaupt nicht zusammen und enden meist im Crash.

Die Vergangenheit hat hier immer wieder gezeigt, wie wichtig es ist, die Krisensignale frühzeitig zu erkennen. Wenn Sie hierauf achten, haben Sie einen großen Vorsprung zur Masse der Investoren. Deshalb ist es für Sie wichtig, dass Sie sich auch weiterhin aktiv absichern. Das tun Sie zunächst einmal mit einer breiten Streuung des Vermögens. Das sorgt für größere Flexibilität in der Krise.

 

Quelle: Günter Hannich