„Armut, Perspektivlosigkeit, Nationalismus!“ – Der Ausverkauf der Ukraine und die Politik des Westens am Beispiel von Odessa (1)

 

Schuldenschnitt für die Ukraine

Wie Sie wissen, hat sich die Ukraine erst vor wenigen Tagen mit den privaten Gläubigern auf einen Schuldenschnitt von zwanzig Prozent geeinigt. Konkret 3,6 Milliarden US-Dollar der insgesamt 18 Milliarden Dollar an Forderungen.

Nur Russland hat sich geweigert. Es hält Ukraine-Bonds in Höhe von über drei Milliarden Dollar, die Ende 2015 fällig werden.

Neue Kredite für das „Pleite-Land“

Mit diesem Schuldenschnitt entging das Land dem Staatsbankrott. Jetzt kündigte der IWF ein neues Kreditpaket in Höhe von über 40 Milliarden Dollar an.

Deutschland ist bislang mit 500 Millionen Euro dabei. Die Schulden der Ukraine sollen bis Ende Oktober umstrukturiert werden.

Hilfskredite werden nicht ausreichen

Allerdings kündigte die ukrainische Finanzministerin Natalie Jaresko bereits an, dass diese 40 Milliarden nicht ausreichen würden, um das Land wieder aufzubauen.

Ich sage Ihnen: Das Leid des Volkes wird mit diesen Hilfen nur noch verlängert.

Denn diese kommen keineswegs da an, wo die Bürger etwas davon haben.

Das Wirtschaftselend der Ukraine

Seit 2012 ist die Wirtschaft in der Ukraine um sage und schreibe 23 Prozent geschrumpft!

Hinzukommen die immensen Kosten für den initiierten Bürgerkrieg im Osten des Landes.

Außerdem mahnt die EU Reformen an, die bislang kaum stattgefunden haben.

Und eines der größten Probleme, die allgegenwärtige Korruption, blüht nach wie vor.

Die Reichen bedienen sich nun auch an den internationalen Geldern, während das Volk noch mehr verarmt.

Erneut am Rande des Staatsbankrotts

Trotz Milliarden-Kredite vom IWF und der EU steht die Ukraine weiter am Rande der Staatspleite.

Erst im Juli 2015 hat dies die ukrainische Finanzministerin Natalie Jaresko festgestellt.

Zu ihr werde ich nachfolgend noch Interessantes zu vermelden haben …

Kredithilfen versickern oft in dunklen Kanälen

Warum, werden Sie sich fragen, plagt sich das Land immer weiter mit einer drohenden Staatspleite ab?

Ein Grund dafür ist: Die Kredithilfen versickern oftmals in dunklen Kanälen. Oder aber werden alles andere als zweckmäßig eingesetzt.

Ein Beispiel gefällig?

100 Millionen Euro sollen für einen irrsinnigen Elektrozaun mit Minen und Stacheldraht auf einer Länge von 2000 Kilometern an der Grenze zu Russland gebaut werden.

Führen Sie sich vor Augen, dass damit auch Ihre Steuergelder gemeint sind, für die Sie täglich hart arbeiten.

Investmentbanker dominieren die ukrainische Wirtschaft

Wissen Sie, dass die Gesamtaufsicht über die ukrainische Wirtschaft zwei ehemalige Investment-Banker aus den USA und Litauen haben?

Die Finanzministerin und der Wirtschaftsminister kontrollieren schon heute die Verwendung der europäischen Steuergelder.

Das Cash-Komplott – Von wegen Verschwörungstheorie! (1)

Hinter den Kulissen der EU gibt es momentan wohl kaum ein aktuelleres Thema, als die Abschaffung des Bargelds!

Das, was als Verschwörungstheorie abgetan oder belächelt wurde, nimmt immer konkretere Formen an.

Der „Cash-Komplott“

Ich sage Ihnen: Es gibt einen regelrechten „Cash-Komplott“, der bereits voll durchgeplant ist: die Bestrebung der Reduktion von Bargeld zugunsten des elektronischen Zahlungsverkehrs.

Oder anderes ausgedrückt: Die Abschaffung des Bargelds, des Cashs.

Neue aktuelle Entwicklungen

Ich habe viele Leserzuschriften bekommen, die sich mit dieser Thematik auseinandersetzen.

Deshalb möchte ich aufgrund sehr bedenklicher, brisanter Entwicklungen dieses Thema noch einmal aufgreifen, um wie gewohnt so aktuell wie möglich zu sein. Denn es steht wohl außer Frage, dass dieses Thema uns alle angeht!

Zusammenfassung

Papiergeld besitzt gerade in der Krise einen unerlässlichen Nutzen als Wertaufbewahrungsmittel. Doch IWF, Ökonomen, Banker und immer mehr Wirtschafts- und Finanzpolitiker fordern die Abschaffung des Bargelds.

Ich nenne Ihnen hier nur zwei von zahlreichen bedeutenden Ökonomen: Kenneth Rogoff von der Universität Harvard und Willem Buiter, der Chefökonom der Citigroup.

Gründe für die Abschaffung von Bargeld

Die wichtigsten Gründe: Wenn es kein Bargeld mehr gibt, können Sie ein solches auch nicht mehr von der Bank abheben. Es kann so zu keinem Bank-Run mehr kommen.

Kontobewegungen der Bürger sind besser zu kontrollieren, als Bargeld. Sie haben keine Chance mehr einer Bankensanierung oder Zwangsabgaben wie beispielsweise einem „Negativ-Zins“ zu entgehen.

Ihre Privatsphäre wird gläsern.

5 Euro-Scheine für Rentner und Arme

Willem Buiter von der Citygroup meinte sogar, dass ältere Menschen und Arme noch Bargeld verwenden dürfen.

Aber nur noch kleine Scheine!

Maximal 5-Dollar- beziehungsweise 5 Euro-Scheine. So sollen Alte und Arme den „Cash-Alltag“ gestalten können.

Da fehlen einem die Worte! Finden Sie nicht auch?

Gefahren des bargeldlosen Zahlungsverkehrs

Ich habe Ihnen auch die Gefahren des bargeldlosen Zahlungssystems aufgeführt, die da sind:

– Computer-Crash,

– Hackerangriffe,

– Stromausfälle.

All dies kann dazu führen, dass das bargeldlose Zahlungssystem nicht nur zeitweise gestört wird, sondern gar ganz zusammenbricht.

Und dann – gute Nacht!

Zwei Phasen der Bargeldabschaffung

Die Abschaffung des Bargelds wird in zwei Phasen vonstattengehen: Zunächst wird es eine Begrenzung von Bargeld geben (pro Person oder für jeden Haushalt etc.). Danach eine flächendeckende Abschaffung von Papiergeld.

Es gibt bereits EU-Mitgliedsstaaten, die das Verbot von Bargeld kräftig vorantreiben.

Schweden: Vorreiter bei der Bargeldabschaffung

Die Skandinavier sind Vorreiter bei der Bargeldabschaffung, nicht nur in Europa, sondern weltweit.

So geben viele Banken erst gar keine Bargeldeinzahlungen mehr aus und nehmen auch keines entgegen. So wurden 2012 nur noch 2,7 Prozent aller Geldgeschäfte mit Papiergeld getätigt.

Frankreich: Drastische Verschärfung von Bargeldzahlungen

Unser Nachbarland wird ab September 2015 die Verwendung von Bargeld drastisch verschärfen.

Das wichtigste: Die Bargeldzahlungen werden strenger kontrolliert. Das Limit um das Dreifache gesenkt (von 3.000 Euro auf 1.000 Euro).

Die Banken müssen die Behörden über alle EU-Fracht-Transfers – Schecks, Pre-Paid-Karten und Gold – über 10.000 Euro informieren.

Doch nun treiben weitere EU-Länder die Bargeldbeschränkungen voran. Nachfolgend verrate ich Ihnen, welche das sind.

Griechenland: Nur noch 70 Euro „cash“

Wie Sie wissen kämpfen die Hellenen gegen einen Staatsbankrott und schließen längst schon einen Euro-Austritt nicht mehr aus.

Aufgrund der Angst von der Staatspleite heben immer mehr Menschen ihr Geld von den Banken ab. Allen voran die mit am ärgsten gebeutelten – die Rentner.

Dagegen steuert nun die griechische Regierung. Und zwar aus dem Grund, den ich Ihnen bereits genannt habe: Um einen Bank-Run zu verhindern!

Eine Maßnahme ist die Verwendung von Bargeld drastisch einzuschränken.

Wie das konkret aussehen soll, kann ich Ihnen auch sagen: So sollen alle Rechnungen von mehr als 70 Euro nur noch mit Kredit- oder Scheckkarten bezahlt werden können. Zunächst auf den touristisch vermarkten Ägäis-Inseln.

Sie können sich selbst an den eigenen fünf Fingern abzählen, dass dies nur ein Probelauf ist. Und sicher bald auch auf dem Festland, also dem gesamten Griechenland Gesetz sein wird.

 

Quelle: Guido Grandt