Absturz in Griechenland – jetzt auch Bankaktien betroffen

Das griechische Drama geht unvermindert weiter. Heute möchte ich Ihnen das anhand eines Blicks auf den griechischen Aktienmarkt näher bringen.

Um den ist es in den vergangenen Monaten extrem still geworden – kein Wunder, denn griechische Unternehmen stehen ebenso wie der griechische Staat mit dem Rücken zur Wand.

Kaum verwunderlich ist da die Krise der griechischen Banken. In den vergangenen Monaten haben immer mehr Griechen das Vertrauen in ihre Finanzinstitute verloren. So sinken nicht nur die Kurse der griechischen Bankaktien. Auch die Sparguthaben bei den Banken schmelzen zusammen. Immer mehr Griechen nutzen die Chance, um ihr Sparguthaben von den Bankkonten abzuziehen.

Das ist ein klares Zeichen für den Vertrauensverlust der griechischen Sparer. Noch zu gut ist die Erfahrung in Zypern vor zwei Jahren im Kopf der griechischen Sparer verankert. Damals gingen etliche zyprische Bankkunden leer aus. Teile des Vermögens wurden eingefroren.

Ob dies auch griechischen Sparern droht, ist derzeit noch unklar. Aber Unklarheit ist auch etwas, was nicht nur Sparer fürchten. Daher trennen sich auch immer mehr Aktionäre von den Aktien der griechischen Banken.

Im Laufe der Woche wird es sicherlich spannend. Dann legt die Alpha Bank aus Athen ihre aktuelle Bilanz vor. Darin wird sicherlich auch deutlich werden, wie stark die Kapitalabflüsse ihrer Kunden sich schon in der Bilanz niederschlagen.

Griechische Sparer entziehen den Banken immer mehr Geld

Dies ist nur ein kleiner Aspekt der aktuellen griechischen Krise. Aber die weiterhin herrschende Unklarheit wird sich noch in weiteren Aspekten aus. So steigen die griechischen Renditen wieder deutlich an. Gleichzeitig verliert der Euro im Verhältnis zum Dollar wieder klar an Wert. Auch das ist ein Signal an viele Investoren.

Bezogen auf die Bank Aktien ist die Aussage klar: Auf Jahressicht hat beispielsweise die Alpha Bank 60 % an Wert verloren. Die scheinbare Beruhigung der Griechenland Krise im Sommer 2014 hielt nicht lange an. Seit dem befindet sich der Kurs der Alphabank Aktie massiv auf dem Rückzug.

Immer mehr Analysten warnen vor dem Kauf griechischer Bankaktien. Mal ehrlich: Für diesen Ratschlag braucht man keinen Bankanalyst. Um diesen Ratschlag umzusetzen braucht, man nur ein wenig gesunden Menschenverstand. Europäische Banken an sich sind komplett überschuldet.

Griechische Banken sind dabei so etwas wie das Sahnehäubchen – bezogen auf die Schuldensituation. Wer hier jetzt einsteigt und auf eine schnelle Sanierung und steigende Aktienkurse hofft, kann genauso gut in der Spielbank Roulette spielen und seine Chips auf das rote oder schwarze Feld legen.

 

Quelle: Günter Hannich

Vermögens-Survival – So bereiten Sie sich auf die kommende Finanzkatastrophe vor! (2)

Ein Blick in die aktuelle Berichterstattung zeigt Ihnen, dass das EU/Euro-Gebilde fragiler ist, als jemals zuvor. Denn die Krisen innerhalb Europas nehmen zu.

Zunehmender EU-Verdruss

Griechenland, Frankreich, Spanien und Italien wackeln immer mehr.

Ganz abgesehen davon, dass der EU-Verdruss in der Bevölkerung immer mehr zunimmt.

Deshalb will beispielsweise der jüngst im Amt bestätigte britische Premier David Cameron sein umstrittenes EU-Referendum jetzt sogar vorziehen.

Zum Leidwesen der Verfechter der „Vereinigten Staaten von Europa“.

Die Finanzkatastrophe steht bevor

Ich habe Sie bereits dazu aufgefordert, nicht mehr auf die politisch aufrechterhaltene Illusion der Sicherheit Ihres Vermögens hereinzufallen.

Sie wissen nun auch von den Anzeichen dafür, dass eine Katastrophe kurz bevorsteht.

Denn die Politiker stehen mit dem Rücken zur Wand. Das einzige, was sie noch haben, sind Sie!

Sie und Ihre Vermögenswerte.

In der Not „frisst der Staat Fliegen“

Wenn der Staat noch mehr Geld braucht, wird er immer Mittel und Wege finden, Sie zu schröpfen.

Dann werden „altes“ Recht und Gesetz einfach mit „neuem“ Recht und Gesetz ausgehebelt.

So einfach ist das.

Doch Sie sind dem Staat nicht schutzlos ausgeliefert!

Allerdings ist es nur bedingt richtig, dass Sie als Staatsbürger dem Zugriff der Herrschenden weitgehend schutzlos ausgeliefert sind.

So widerspreche ich vielen „Schwarzsehern“, dass Sie nichts tun können, um Ihr Vermögen zu schützen.

Ganz im Gegenteil.

Wehren Sie sich gegen eine weitere Vermögensenteignung

Es gibt Mechanismen, damit Sie sich vor der bevorstehenden Katastrophe einigermaßen schützen können.

Ein „Vermögens-Survival“.

Nachfolgend verrate ich es Ihnen!

„Vermögens-Survival“ (1)

– Zunächst einmal: Schenken Sie den Zahlungsversprechungen von Regierungen und Banken keinen Glauben!

– Das Vertrauen in das Bankensystem ist überhaupt nicht gerechtfertigt. Sie machen sich mit dem Spruch „Meine Bank geht nicht pleite“ weiterhin was vor. Denn genau das Gegenteil war in den letzten Jahren weltweit der Fall. Und trotzdem werden auf den Banken immer noch Unsummen von Geldern geparkt. Unverständlich für mich.

– Verabschieden Sie sich deshalb von Ihrem bisherigen Sicherheitswahn. Und halten Sie nicht an den alten und „scheinbar“ sicheren Vermögenserhaltungs- oder Vermögenszuwachs-Maßnahmen fest. Sie müssen umdenken!

– Legen Sie Ihre Gelder also „richtig“ an. Und zwar so, wie ich es nachfolgend beschreibe.

– Verabschieden Sie sich davon, Ihr Geld auf einem Girokonto anzulegen. Ihr Geldvermögen ist darauf völlig schutzlos einer Inflation ausgeliefert. Zudem ist es völlig unverzinst. Ganz abgesehen von den hohen Gebühren und/oder Verwaltungskosten.

– Finger weg vom Sparbuch! Mickrige Zinsen oder gar (geplante) Strafzinsen führen zu einem drastischen Kaufkraftverlust, der Ihr Guthaben regelrecht auffrisst. Wenn auch schleichend, über viele Monate hinweg. So dass Sie es vielleicht zunächst gar nicht mitbekommen.

– Anders ausgedrückt: Geld auf dem Girokonto oder dem Sparbuch baut Ihr Vermögen ab und nicht auf!

– Denken Sie auch daran: Im Fall der Fälle müssen Sie für Ihre Bank sogar haften! Das Beispiel Zypern hat eindeutig gezeigt, wie weit das gehen kann. Fast vierzig Prozent wurde da von den Sparern kassiert.

Morgen führe ich meine Vermögenssicherungs-Tipps weiter aus. Denn es gibt noch viel mehr Möglichkeiten, um sich gegen eine zunehmende und zukünftige Enteignung Ihrer Vermögensanlagen zu wehren.

 

Quelle: Guido Grandt