VW-Skandal ist überzogen – Wem nutzt das Volkswagen-Bashing?

Was für ein Aufschrei, was für ein Blutrausch. Mit Begeisterung stürzt sich das Publikum auf Volkswagen und seinen Chef Winterkorn. Dessen Rücktritt verdient Respekt – ist aber ebenso lächerlich wie die ganze Aufregung.

Ein Wirtschaftsskandal erschüttert Volkswagen. Und wie man dem aktuellen Aufschrei entnehmen kann, ganz Deutschland. Es scheint, als hätten wir es mit dem größten Wirtschaftsskandal seit dem Zweiten Weltkrieg zu tun. Die Aktie von VW verliert in der Spitze 40 Prozent und sofort wird der Kopf eines des bislang erfolgreichsten und gefeiertsten deutschen Managers gefordert. Doch gehen wir einmal zwei Schritte zurück, lassen die Aufregung etwas sacken und schauen uns die harten Fakten an.

Volkswagen hat die Tests für Diesel-Abgaswerte manipuliert. An dieser Stelle ist es völlig unstrittig, dass dies intolerabel ist und Konsequenzen haben muss. Aber es sei noch einmal betont, dass wir über geschönte Abgaswerte reden und nicht etwa über funktionslose Airbags, versagende Bremssysteme, über die die Fahrer nicht rechtzeitig informiert wurden, oder wissentlich defekte Zündschlösser, die zu zahlreichen Todesfällen geführt haben. So der Fall bei anderen Autoherstellern. Es geht lediglich um geschönte Abgaswerte.

Auch hier muss man noch fragen, inwieweit das… weiterlesen

 

Quelle: n-tv/Gastbeitrag Mr.Dax Dirk Müller

Deutschland bebt! Flüchtlinge & VW-Skandal

Deutschland bebt. Das Flüchtlingsdrama und der VW-Skandal lassen das Land erzittern wie bei einem schweren Erdbeben!

Eine Million Flüchtlinge und mehr

Bis zum Ende des Jahres werden über eine Million Flüchtlinge erwartet. Die Kosten hierfür werden vorsichtig auf über zehn Milliarden Euro beziffert.

Und so wird es weiter gehen.

Inzwischen streitet die Politik über den richtigen Umgang mit der Zuwanderung. Denn viel Solidarität gibt es auf europäischer Ebene wahrlich nicht.

Merkels Einladung löste einen Zuwanderungs-Tsunami aus

Bundeskanzlerin Angela Merkels „Einladung“ der syrischen Migranten hat wohl den größten Einwanderungsstrom nach Zentraleuropa seit Jahrzehnten ausgelöst. Während die osteuropäischen Staaten regelrecht mit Zäunen und Kontrollen die „Schotten dicht“ machen, herrscht hierzulande weiter die Wir-schaffen-das-Mentalität.

Das ist die eine Seite, die die deutsche Volkswirtschaft schwer belastet.

Die andere beschädigt diese sogar. Und das nachhaltig: Der VW-Skandal.

Schwergewicht Volkswagen

Die Volkswagen AG ist der größte europäische Automobilhersteller und fungiert als Muttergesellschaft für folgende Fahrzeugmarken:

– Volkswagen PKW

– Audi

– Seat

– Skoda

– Bentley

– Bugati

– Ducati (Motorräder)

– Lamborghini

– Porsche.

Hinzu kommen noch LKW und Busse der Unternehmen MAN und Scania.

Das Land Niedersachsen ist genauso am VW-Konzern beteiligt, wie das Emirat Katar. Er beschäftigt rund 600.000 Mitarbeiter an 44 Fertigungsstätten in 12 europäischen Ländern. Sowie in Amerika, Asien und Afrika.

Ein wahres Schwergewicht also.

Der Abgas-Skandal

Wie Sie aus den Nachrichten wissen, droht dem deutschen Volkswagen-Konzern nun eine zweistellige Milliardenstrafe. Hintergrund: Der deutsche Autobauer manipulierte die Abgaswerte seiner Dieselfahrzeuge. Fälschte diese sozusagen.

So blieben die Abgaswerte auf dem Prüfstand unter den gesetzlichen Grenzwerten. Auf der Straße jedoch überschritten sie diese um das 40-fache!

Die US-Umweltbehörde EPA kam diesem Betrug auf die Schliche. Dieser verstößt ganz eindeutig gegen den so genannten Clean Air Act, der in den USA die Abgasgrenzwerte regelt.

In der Folge stürzt die VW-Aktie ins Bodenlose.

Tausende Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel

Dieser Skandal kann und wird bis auf den Boden der deutschen Wirtschaft durchschlagen. Das Vertrauen der Kunden in die Saubertechnologie von VW ist nicht nur nachhaltig gestört. Sondern zerstört. Zumindest in den USA.

Doch weitere Länder beäugen den Konzern inzwischen mit kritischen Augen. Denn auch die Europäer sind hellhörig geworden.

Tausende Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel.

Made in Germany ist schwer beschädigt

Doch damit nicht genug.

Der Abgas-Betrug von VW hat dazu geführt, dass nicht nur gegen diese Marke großes Misstrauen besteht. Sondern gegen alle deutschen Autobauer.

Daimler Benz, BMW, Opel …

Made in Germany ist schwer beschädigt.

Hunderttausende Arbeitsplätze werden in der Folge im Feuer stehen.

Schwere Zeiten kommen auf Sie zu!

Wie Sie sehen, müssen Sie sich darauf einstellen, dass schwere Zeiten auf Sie und Ihr Vermögen zukommen.

Drohender Arbeitsplatzverlust in der Automobilbranche, der sich auf Zulieferer auswirken wird. Und mögliche Steuererhöhungen durch die Flüchtlingspolitik.

Deutschland bebt tatsächlich. Und Sie mit.

 

Quell: Guido Grandt

Börsen stürzen immer weiter ab

Heute ist ein ganz besonderer Tag für den DAX: Heute sackt der DAX ins Minus auf zwei wichtigen Zeitebenen. So ist der deutsche Leitindex jetzt ins Minus gerutscht im Vergleich zum Jahresstart 2015.

Gleichzeit hat der DAX auch auf Sicht der 12-Monats-Performance jetzt ins negative Terrain gedreht. Noch vor wenigen Wochen war ein DAX-Niveau von 9.600 Punkten für viele Experten undenkbar – doch jetzt ist es da.

Die vergangenen Wochen haben ganz klar gezeigt: Die Stimmung an den internationalen Börsen hat gedreht. Immer mehr Investoren wechseln ins Lager der Bären und erwarten damit weiter sinkende Kurse. Für mich kommt diese Entwicklung nicht überraschend. Derzeit erleben wir eine ganz logische Entwicklung. Nach der übertriebenen Euphorie im Frühjahr hat such jetzt diese Euphorie mächtig abgekühlt.

Der entscheidende Faktor dabei ist die Risikoeinschätzung an den internationalen Börsen. Im Frühjahr spielten viele Risiken überhaupt keine Rolle. Doch spätestens seitdem in China die Konjunkturaussichten nach unten deuten, hat sich das klar geändert: Jetzt rücken die Risiken wieder in den Fokus. Zudem ist die Zahl der Krisenherde auch wieder deutlich angestiegen.

Griechenland wird wohl bald wieder in den Fokus der Investoren rücken. Nachdem schon gestern Alexis Tsipras erneut als Ministerpräsident Griechenlands vereidigt worden ist, verschärft der linke Politiker zugleich den Ton gegenüber den Geldgebern.

Autowerte ziehen die Märkte nach unten

Wir stark die Kursrückgänge bei einigen Aktien jetzt schon sind, zeigt der Blick auf die deutschen Autowerte. Hier sorgt sicherlich der Volkswagen-Skandal für heftige Abschläge. Doch damit beschleunigt sich nur der ohnehin schon schwache Trend.

Seit dem Jahreshoch haben eben nicht nur Volkswagen sondern auch die Konkurrenz von BMW und Daimler deutlich an Wert verloren. Volkswagen schießt aber mit einem Verlust von knapp 60% den Vogel ab. BMW hat aber auch 35% und Daimler immerhin 31% eingebüßt.

Mir war diese Schwäche schon längerer Zeit klar. Daher mache ich auch einen Bogen um Automobilaktien – die sind viel zu konjunkturanfällig. Gerade in Krisenzeiten gehören diese Aktien zu den großen Verlieren. Das zeigt sich auch jetzt wieder.

Noch locken hohe Dividenden bei Aktien wie Volkswagen oder Daimler. Doch ich bin mir sicher, dass hier massive Kürzungen kommen werden, wenn erst die Umsätze in den wichtigen Märkten wie den USA oder vor allem auch in China deutlich zurückgehen. Das Risiko für weitere Kurskorrekturen bleibt hoch.

 

Quelle: Günter Hannich