EU-Totalitarismus siegt: Athen unterwirft sich Brüssel!

Barrikaden brennen, Molotowcocktails und Ziegelsteine fliegen, Geschäfte und Bankautomaten werden zerstört.

Bürgerkriegsähnliche Zustände mitten in Athen.

Die Wut der Griechen kennt keine Grenzen. Sie fühlen sich verraten, verkauft und gedemütigt.

Athen unterwirft sich der EU

Denn in der Nacht stimmte das griechische Parlament für das neue und verschärfte EU-Spardiktat. Damit hat sich Athen endgültig der Bevormundung aus Brüssel unterworfen.

Die Abgeordneten votierten für ein Spardiktat, obwohl die meisten von ihnen nicht dahinter stehen.

Genauso wenig wie die linke Regierung unter Syriza-Chef Alexis Tsipras. Er konnte eine Zustimmung nur mit der Unterstützung der Opposition durchpeitschen.

Ich frage Sie: wie soll das alles funktionieren? Gerade diese Regierung soll und muss die harten Sparreformen schließlich durchsetzen, die sie selbst ablehnt!

So sehen die neuen Sparreformen aus

Nachfolgend möchte ich Ihnen einige Aspekte des neuen Spardiktats aufzeigen, als da sind:

– Mehrwertsteuererhöhungen.

– Ausweitung der Steuerbemessungsgrundlage.

– Rentenreformen (länger arbeiten, weniger Altersbezüge).

– Arbeitsmarktreformen (z.B. Eingriff in den Kündigungsschutz).

– Transfer staatlichen Vermögenswerten an einen unabhängigen Fonds, der die Vermögenswerte durch Privatisierungen und andere Wege monetarisiert.

– Rückkehr der Troika nach Athen: Die griechische Regierung muss die Institutionen zu sämtlichen Gesetzesentwürfen in relevanten Bereichen mit angemessenem Vorlauf konsultieren. Und sich mit ihnen abstimmen, ehe eine öffentliche Konsultation durchgeführt oder das Parlament befasst wird.

Die „EU-Erpressung“

Als Leser von Unangreifbar Leben wissen Sie, dass Tsipras & Co. die EU-Bedingungen akzeptieren mussten.

Denn nur so besteht die Chance, dass nach den Abstimmungen in den anderen nationalen Parlamenten ein 3. Hilfsprogramm von den EU-Gläubigern und Geldgebern aufgelegt wird.

Und damit wieder Geld ins Land, in die Banken fließt.

Kurzum: Griechenland steht vor seiner größten volkswirtschaftlichen und humanitären Katastrophe.

Exempel statuiert

Die Zustimmung für die EU-Spardiktate ist ungefähr so, als würde man den Teufel mit dem Beelzebub austreiben.

Die Euro-Technokraten haben ein brutales Exempel an Athen statuiert. Allen voran Bundeskanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble.

Als Warnung für andere europäische Regierungen, die sich ebenfalls von der strengen Sparpolitik verabschieden wollen.

Und als Warnung vor Nachahmern eines Volksreferendums, wie es die Griechen unlängst durchgeführt haben.

Der „griechische Frühling“ ist zum „hellenischen Herbst“ verkommen

Über 60 Prozent der Bürger stellten sich erst vor Kurzem noch gegen die Austerität.

Mit der Zustimmung zum Spardiktat gestern Nacht, wendet sich das Parlament nun gegen seine eigenen Wähler.

Entschied genau das Gegenteil von dem, was diese wollen.

Ist das noch Demokratie?

Von wegen Griechen-Rettung

Während die Mainstream-Medien die Meldung von einer „Griechen-Rettung“ verbreiten, sage ich Ihnen, dass sie alles andere als das ist.

Experten gehen hinter vorgehaltener Hand davon aus, dass die Banken erst wieder öffnen, wenn die Verhandlungen zwischen Athen und Brüssel abgeschlossen sind.

Und diese können drei Monate lang dauern.

Das wird dazu führen, dass tausende Unternehmen Pleite gehen werden. Und Millionen Spareinlagen der Griechen vernichten, die so verrückt waren, ihr Geld auf der Bank zu lassen.

Das „ausgequetschte“ Hellas

Ich sage Ihnen: Wenn die nationalen EU-Parlamente in der Folge für neue griechische Hilfen zustimmen, dann werden die Forderungen der Gläubiger das Land noch weiter in den Ruin treiben.

Hellas ist inzwischen wie eine ausgequetschte Zitrone, die keinen Saft mehr gibt.

Was, wenn kein drittes Hilfsprogramm verabschiedet wird?

Doch was ist eigentlich, wenn ein drittes Hilfsprogramm nicht durch die anderen Parlamente kommt?

Das wäre dann noch die Steigerung des Supergaus. Denn die Athener Regierung müsste Rentenkürzungen und Steuererhöhungen durchsetzen, ohne dafür frisches Geld aus Brüssel zu bekommen.

Das Chaos wird regieren. Mitten in Europa.

Eigentlich ist die EU einmal für Frieden, Freiheit und Wohlstand angetreten.

Doch der EU-Totalitarismus setzt sich gegen den Willen eines ganzen Volkes durch. Führt es sehenden Auges in die Katastrophe.

Und lässt das griechische Wort Demokratie, die Herrschaft des Volkes, in Schutt und Asche zurück.

 

Quelle: Guido Grandt

So will es die USA: „Griechenland bleibt in der Eurozone!“ (3)

Griechenland wird die Eurozone nicht verlassen.

Das sage ich Ihnen schon jetzt.

Sie wissen: Die Amerikaner haben ein Machtwort gesprochen. Aufgrund der immensen geopolitischen Bedeutung des EU-Mittelmeerlandes wird es keinen Grexit geben.

Athen wird dazu gebraucht, um im neuen Kalten Krieg Stellung gegen Moskau zu beziehen.

Die Zeche zahlen natürlich andere. Die Europäer. Allen voran die griechische Bevölkerung.

Die Troika führte Griechenland an den Abgrund

Ich gebe Ihnen mal einen kurzen Überblick, wie es in Griechenland zurzeit tatsächlich aussieht:

– In Griechenland sind seit Monaten die Steuereinnahmen zusammengebrochen.

– Die Arbeitslosenquote liegt bei 26 Prozent.

– Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wurde um 25 % reduziert.

– Das soziale Sicherungsnetz sowie die medizinische Betreuung wurden fast vollkommen vernichtet.

– Die faulen Kredite in den Banken betragen sage und schreibe 40 %.

– Die Wirtschaft steht vor dem Exitus. Dank der „Sparreformen“ der Troika aus EZB, IWF und EU-Kommission.

Das sind die unglaublichen  „neuen“ Vorschläge der Troika

Und was fordert die Troika nun noch mehr?

Ich sage es Ihnen: Steuererhöhungen!

Beispiele gefällig?

– Die Mehrwertsteuersatz für Hotels soll von 6,5% auf 13% erhöht werden.

– Für Restaurants von 13% auf 23%.

Damit dürfte auch einer der Haupteinnahmequelle des griechischen Staates, dem Tourismus, der Garaus gemacht sein. Das ist geradezu schizophren!

Auch eine Mehrwertsteuer-Erhöhung auf Grundnahrungsmittel ist im Gespräch.

Die linke Regierung in Athen im Dilemma

Um dennoch den Grexit zu verhindern, bietet die Linke-Regierung in Athen einen Kompromiss an. Kompromisse, die für sie zu einem wahren Dilemma werden können.

So sehen einige davon aus:

– Frührenten sollen abgeschafft werden.

– Die Steuern bei Brutto-Einkommen ab 30.000 Euro jährlich sollen stufenweise angehoben werden.

– Unternehmen mit mehr als 500.000 € Gewinn sollen bis zu 7% Sondergewinnsteuer bezahlen.

– Die Immobiliensteuer, die laut Wahlversprechen abgeschafft werden sollte, bleibt bestehen.

Die EU spaltet Griechenland

Ich sage Ihnen: Die Demonstrationen in Athen machen ganz deutlich, dass Griechenland schon jetzt tief gespalten ist. In EU-Befürworter und EU-Gegner.

Egal, wie die Entscheidung in der griechischen Schuldentragödie ausgehen wird. Die Gefahr eines tiefen Zerwürfnisses nimmt täglich zu.

Bald Bürgerkrieg in Griechenland?

Ich gehe sogar noch weiter. Ein hausgemachter Bürgerkrieg steht in Griechenland an.

Das deutete sogar die Bundeskanzlerin schon einmal an. Und zwar im Jahr 2012 erklärte sie, das bei einem Grexit die Gefahr bestünde, dass in Griechenland die „Demokratie ins Wanken“ geriete.

Andere Experten sprachen damals von „bürgerkriegsähnlichen Zuständen“ und „hunderttausenden Bürgerkriegsflüchtlingen“ sowie einem „ökonomischen Chaos“.

Egal, wie man es auch dreht und wendet.

Den Griechen stehen schwere Zeiten bevor.

Die EU-Politiker haben kläglich versagt. Ein europäisches Volk ins Elend gestürzt.

Bleiben Sie misstrauisch

Deshalb sage ich Ihnen: Folgen Sie nicht blind der Politik der Eurokraten!

Bleiben Sie misstrauisch.

Informieren Sie sich fernab von den systemtreuen Mainstream-Medien.

 

Quelle: Guido Grandt

So will es die USA: Griechenland bleibt in der Eurozone! (1)

Die ganze Aufgeregtheit, die Sie täglich um einen möglichen „Grexit“, einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone, hören ist Makulatur!

Griechenland wird die Eurozone nicht verlassen. Auf gar keinen Fall.

Das ist jetzt schon beschlossen. Aber noch nicht öffentlich verkündet.

Das Machtwort der Amerikaner

Sie werden sich fragen, warum ich so sicher bin?

Ganz einfach: Weil es die Amerikaner so wollen!

Denn Washington entscheidet über den Verbleib Griechenlands in der Eurozone. Niemand sonst.

Verstehen Sie!

Es geht nur um Geopolitik

Längst schon geht es in der Griechenland-Frage nicht mehr um Sparreformen oder Nothilfen. Auch nicht um die 340 Milliarden Euro der Steuerzahler, mit denen die Eurozone in Griechenland im Feuer ist.

Diese Szenarien werden bewusst aufgebaut.

Doch eigentlich geht es nur um eines: Um Geostrategie.

Die Amerikaner brauchen Athen gegen Moskau

Sie wissen: Aufgrund der Ukraine-Krise und der damit verbundenen russischen Annexion der Krim hat die USA einen neuen Kalten Krieg ausgerufen.

Den kriegstreiberischen Falken aus Washington folgen die Europäer wie Lämmer zu Schlachtbank.

Weder die USA noch die Europäer wollen letztlich den Grexit, auch wenn das Geschrei darüber groß ist.

Griechenland befindet sich in einer äußerst wichtigen geostrategischen Lage, sichert die Südostflanke der EU gegen Flüchtlingsströme ab und ist Mitglied der NATO. Ist damit wichtigster Verbündeter im krisengeschüttelten östlichen Mittelmeer.

Diese Worte schrieb ich bereits vor zwei Jahren in meinem Wirtschaftsthriller 2018 – Deutschland nach dem Crash – Was Politiker NICHT erzählen.
Und um genau das geht es!

Grexit = Supergau für die USA/NATO

Die Amerikaner wollen keinen „failed-state“ an der Südflanke der NATO/EU. Das wäre ein wahres Desaster.

Ganz im Gegenteil: Die USA will mit der EU militärische Stärke gegenüber Russland zeigen. Ohne den griechischen „Anker“ im Mittelmeer wird dies allerdings schwierig. Gleich gar, wenn die linke Regierung in Athen sich noch mehr Richtung Moskau orientieren sollte.

Washington braucht Athen gegen Moskau

Sie wissen: Am Montag wurden die Sanktionen gegen Russland verlängert. Kurz nach dem G7-Gipfel auf Schloss Elmau.

Auch das habe ich bereits prognostiziert.

Und genau aus diesem Grund hat Athen eine so große strategische Bedeutung. Ohne ein „gefolgstreues“ Griechenland im Mittelmeer wäre die NATO in der Folge auch im Schwarzen Meer nachhaltig destabilisiert.

US-amerikanische Think Tanks warnen

Deshalb sage ich Ihnen: US-amerikanische Think Tanks warnen bereits davor, dass Athen Richtung Moskau abdriften könnte.

Oder andersherum, dass Russland Einfluss auf das NATO-Mitglied Griechenland bekommen könnte. Damit eine Spaltung zwischen den US-Verbündeten in Europa erreichen.

Das wäre der Supergau für die US-Boys.

Und den gilt es für Washington unbedingt zu verhindern. Für jeden Preis.

Einen Preis, den ohnehin die Europäer bezahlen und nicht die Amerikaner.

 

Quelle: Guido Grandt