Über Deutschlands Wirtschaft zieht ein Sturm auf – und wir sind nicht vorbereitet

Der Welt-Konjunktur droht eine schwere Krise, die deutlich problematischer sein wird als jene des Jahres 2009 und der Eurozone droht der ungeordnete Zerfall. Deutschland sonnt sich derweil im Glück vergangener Erfolge, ist aber denkbar schlecht aufgestellt für den Sturm, der sich zusammenbraut.


Weltsystemcrash: Krisen, Unruhen und die Geburt einer neuen Weltordnung

Die Kombination von fehlendem Verständnis von Bürgern und Politikern für die Weltwirtschaftsordnung und schlechter Politik hierzulande wird uns teuer zu stehen kommen.

Wirtschaft auf Pump

Auf globaler Ebene haben wir es mit einem völlig aus dem Fugen geratenen Finanz- und Wirtschaftssystem zu tun. Seit Mitte der 1980er-Jahre erleben wir weltweit, vor allem in den USA, Europa und Japan, eine immer schneller steigende …. weiterlesen

Quelle: focus.de

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Flüchtlingskrise: EU im Ausnahmezustand – Merkel warnt vor einem Balkankrieg! (1)

Alle Zeichen stehen auf Sturm: Europa kann an der Flüchtlings-Krise zerbrechen. Und schlimmer noch – die Gefahr eines militärischen Konflikts auf dem Balkan steigt!

Gespaltene EU

Die EU-Mitgliedstaaten im Süden wollen die Flüchtlinge schnell loswerden. Die im Osten gar keine aufnehmen. Und die Kernländer Deutschland und Frankreich weigern sich immer mehr, die Last alleine zu tragen.

Ganz zu schweigen von Schweden im Norden, das seine Migranten nun sogar an die EU verteilen will. Das „Flüchtlings-Musterland“ hat aufgegeben.

Merken Sie was?

Vor der Schicksalsfrage

Die EU, die sich selbst als Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts sieht, steht unweigerlich vor der Schicksalsfrage.

Die Not der Hunderttausenden Flüchtlinge bringt genau den Schrecken hervor, der nie verschwunden ist. Sondern latent im Gewand der Nationalstaaten schlummerte: Fremdenfeindlichkeit, Abschottung und Zuständigkeitsgerangel.

Ich sage Ihnen: Das Ende des europäischen Humanismus scheint eingeleitet.

Die europäischen Schönwetterzeiten sind vorbei

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble meinte unlängst, dass die Flüchtlingskrise erweisen würde, ob die Europäer untereinander Solidarität leben. Und seine Amtskollegin, Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen erklärt: Europa hätte in Krisenzeiten wiederholt in Abgründe geschaut und doch eine Brücke gefunden. Durch gemeinsam gelöste Konflikte wachse man stärker zusammen, als in Schönwetterzeiten.

Doch das ist nichts anderes als Schöngerede. Mir kommt es so vor, als würden führende deutsche Regierungsmitglieder die Wahrheit verkennen.

Meinen Sie nicht auch?

Zerstört die Flüchtlingskrise die EU?

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist da schon realistischer, wenn sie befürchtet, dass die Flüchtlingskrise das Potenzial habe, die europäische Idee zu zerstören.

Selbst die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini kommt nicht umhin, erst vor ein paar Tagen ernsthaft vor dem Zerfall Europas zu warnen. Und zwar wenn keine gemeinsame Antwort auf die Flüchtlingskrise gefunden wird. Wenn sich die Europäer mit nationalen Antworten auf ein europäisches Phänomen zufrieden geben, dann würde sich die Krise noch verschlimmern.

Faktisch ist die EU so tief gespalten, wie niemals zuvor seit ihrem Bestehen. Ihre Zukunft oder ihr Zerfall entscheidet sich nicht etwa bei der Griechenlandfrage, wie oft geunkt, sondern hinsichtlich der Flüchtlingskrise.

„Chaostage“ in Deutschland

Und Deutschland? Hier herrschen politische Chaostage!

Sie wissen: Nicht nur die Groko aus CDU/CSU und SPD sprechen oft mit zwei, will sagen, gespaltenen Zungen. Sondern auch die Parteien mit dem C. Manchmal scheint es, als ob eine Hand nicht weiß, was die andere tut.

Fakt ist: Bundeskanzlerin Angela Merkel rudert langsam, ganz langsam in ihrer Refugees Welcome-Politik zurück. Denn der Druck aus der Basis wird immer stärker.

Ich sage Ihnen, das ist nur die eine Seite der sprichwörtlichen Medaille. Es gibt aber auch noch eine andere.

Eine dunklere.

Eine, die richtig Angst macht.

In Teil 2 zeige ich Ihnen auf, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel vor militärischen Auseinandersetzungen auf dem Balkan warnt. Und was wirklich dahinter steckt!

 

Quelle: Guido Grandt

Börsen: Aktueller Optimismus völlig überzogen

Der Oktober liegt nun fast hinter uns – und der große Sturm an den Börsen ist erst einmal ausgeblieben. Nach den heftigen Verlusten an den Börsen Anfang September hat sich die Lage wieder stabilisiert.

Das reicht jetzt schon wieder für jede Menge optimistische Prognosen für die nahe Zukunft. Der DAX hat auch die Marke von 10.000 Punkten spielend leicht überwunden. Jetzt erwarten schon die ersten Experten eine wahre Jahresendrallye und den Sprung auf neue Rekordstände.

Bei so viel Optimismus bleibt mir nicht vielmehr übrig als den Kopf zu schütteln. Mir ist es wirklich ein Rätsel, wie jetzt überallwieder der Optimismus herkommt. In den vergangenen Wochen hat sich die konjunkturelle Lage in vielen Teilen der Welt nicht verbessert. Schlimmer noch: Die aktuellen Daten aus den USA und vor allem aus China zeigen ganz klar. Dort geht es deutlich zurück mit dem Wirtschaftswachstum.

An den Börsen wird aber in diesen Tagen schon wieder eine Party gefeiert – so als ob wir vor dem nächsten großen Aufschwung stehen. Hier kann ich Ihnen nur sagen: Davon sind wir weit entfernt. Die Euphorie an den Börsen ist durch die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung überhaupt nicht abgedeckt.

Das fragile Finanzsystem kann sehr schnell zusammenbrechen

Im Endeffekt ist es doch so: Wir leben in einem sehr fragilen System. Schon kleine Abweichungen können hier für massive Auswirkungen sorgen. Dazu möchte ich Ihnen ein kleines Beispiel aus dem persönlichem Umfeld aufzeigen.

Sie werden mir sicher zustimmen, dass die Summen mit denen die Banken in Deutschland und in aller Welt jonglieren immer größer werden. Billionen-Summen in den maßgeblichen Währungen wie Dollar, Euro oder britischem Pfund werden rund um den Globus transferiert.

Doch am anderen Ende tauchen wir alle als Privatkunden bei der Bank auf. Wenn dann ein solcher Privatkunde „nur“ 10.000 Euro in bar haben möchte, muss eine solch „große Transaktion“ bei den Banken angemeldet werden. In der Regel benötigen die Banken dazu 24 Stunden, um diese Summe auch wirklich in bar bereitstellen zu können.

So etwas mach mich stutzig und das sollte Sie auch zum Nachdenken anregen. Es zeigt Ihnen auf jeden Fall klar auf, wie fragil das aktuelle Finanzsystem tatsächlich ist. Wie Sie wissen, ist der Herbst bekannt für seine Stürm. Also machen wir uns alle auf etwas gefasst in den kommenden Wochen und Monaten.

 

Quelle: Günter Hannich

„Armut, Perspektivlosigkeit, Nationalismus!“ – Der Ausverkauf der Ukraine und die Politik des Westens am Beispiel von Odessa (4)

Sie wissen auch, dass die Ukraine erst vor Kurzem mit einem Schuldenschnitt und neuen Krediten einer Staatspleite entging. Und dennoch erneut davorsteht.

Der Ausverkauf und der langsame Zerfall der Ukraine

Der Ausverkauf des Landes hat längst schon begonnen. So sollen 1.200 Betriebe aus den Bereichen chemische Industrie, Bergbau, Maschinenbau, Transportwesen, Baugewerbe, Finanzwesen sowie Land- und Energiewirtschaft privatisiert und dann verscherbelt werden.

Für wenig Geld. Überwiegend an die Amerikaner.

Das Land zerfällt langsam. Die Menschen haben keine Hoffnung mehr.

Am Beispiel von Odessa kann ich Ihnen diesen Zerfall genau schildern.

Beispiel Odessa

Ich habe Ihnen bereits aufgezeigt, dass der extreme Nationalismus wieder Einzug in das Land gehalten hat. Und dass die Terrorgefahr auch in Odessa zunimmt.

Doch das ist nur die Spitze des Eisberges.

Das wirtschaftliche Leid muss die Bevölkerung tragen.

Die „Renten-Tragödie“

Wie mir mehrfach erzählt wurde, bekommt ein Rentner umgerechnet durchschnittlich rund 50 Euro Rente.

50 Euro!

Das müssen Sie sich einmal vorstellen!

Aufgrund des Verfalls der heimischen Währung, der Gina, sind die Renten somit nichts mehr wert.

Exorbitante Preise

Hinzukommt, dass die Preise drastisch gestiegen sind.

Beispielsweise die von Benzin seit letztem Jahr um das Dreifache, wie mir ein Taxifahrer erklärte. Ebenso die Energiepreise.

Die Preise in den Supermärkten sind für die Einheimischen exorbitant hoch, wie ich selbst feststellen konnte.

Keine Zukunft für die Jugend

Die Jugend hat hier keine Zukunft mehr. Sie betäubt sich mit Partys, Alkohol und Drogen.

Die jungen Leute sind zerrissen zwischen der EU/USA-dominierten Regierung unter Petro Poroschenko und den Russland zugewandten Separatisten.

Und damit völlig Orientierungslos. Jeder schaut nur noch nach sich selbst. Überlebt mit mehreren Jobs. Viele davon „illegal“ und „inoffiziell“.

Um Ausbildung und Studium wird sich bei Weitem nicht mehr so gekümmert, wie noch Jahre zuvor.

„Warum auch?“, sagte diesbezüglich ein junger Mann zu mir. „Wir haben keine Ahnung, wohin die politische Reise geht. Wir kämpfen ums Überleben, da interessiert uns kein Studium! Schaut nach Donezk, Lugansk oder andere Bürgerkriegshöllen und ihr wisst, was ich meine!“

Kriegsdienstverweigerer auf dem Vormarsch

Gleich gar keiner, den ich getroffen habe, möchte für die ukrainische Regierung gegen die Brüder und Schwestern im Osten in den Kampf ziehen.

So verweigern sich immer mehr den Rekrutierungsanstrengungen der Armee. Und werden deshalb zu Hause oder am Arbeitsplatz aufgesucht oder abgefangen, um sie gleich von dort mitzunehmen in den Krieg.

Der, der es sich leisten kann, kauft sich frei.

Wissen Sie, was es kostet, seinen Kopf nicht hinhalten zu müssen?

3.000 US-Dollar.

Ein Land im Ausnahmezustand.

Die Ukraine ist heruntergewirtschaftet und korrumpiert im höchsten Maße.

Jetzt kaufen die Ausländer noch schnell die Rosinen auf.

Allen voran die USA. Dann wird die Ukraine vollkommen im Chaos versinken.

Danke Merkel & Co. Danke Obama.

Ein „neuer“ Maidan?

Junge Leute sprachen mir gegenüber immer wieder davon, dass es einen neuen Aufstand geben würde.

Einen neuen Maidan.

Doch das wird die Regierung nicht so ohne weiteres zulassen. Jeden Ansatz dazu im Keime ersticken.

Mit aller Macht. Und mit aller Härte.

Die Ukraine auf dem Weg zum nationalistischen Polizeistaat

Die Ukraine ist auf dem besten Weg zu einem nationalistischen Polizeistaat. Finanziert von den USA und der EU. Und damit von den Steuergeldern dieser Länder.

Auf meinem Blog guidograndt.wordpress.com schrieb ich darüber, dass die Menschen über Politik in Bars, Restaurants, im Büro auf der Straße nur noch leise oder mit vorgehaltener Hand sprechen. Selbst zu Hause.

Denn Regierungskritik wird hart bestraft.

Als Ausländer „unerwünscht“ und „geneppt“!

Am eigenen Leib habe ich zu spüren bekommen, als Deutscher und damit als Ausländer, „unerwünscht“ zu sein.

Ich kann Ihnen ein paar Beispiele nennen:

Bedient wurde ich als Englischsprechender in Cafés und Restaurants nur widerwillig. Oftmals gar nicht. Zumeist völlig ignoriert.

In verschiedenen Lokalen gibt es Speisekarten für Einheimische. Und solche für Ausländer. Outet man sich also als ein solcher, bekommt man jene, auf der Speisen und Getränke fast doppelt so teuer sind.

In einem Museum – zu einem meiner Lieblingsliteraten Leo Tolstoi – hätte ich als Ausländer das 2,5fache Eintrittsgeld gegenüber einem Einheimischen bezahlen müssen.

Unglaublich aber wahr.

Ein Sturm braut sich zusammen

So also geht die Ukraine mit seinen Gästen, seinen Touristen um, die doch eigentlich Devisen ins Land bringen.

Wie schrieb ich doch bereits dazu: „Die Schöne am Schwarzen Meer hat ihr freundliches Gesicht verloren. Vielmehr ist es zu einer Fratze verkommen, die Ungutes erahnen lässt. Ein Sturm braut sich zusammen.“

Seien Sie immer auf der Hut!

Was ich Ihnen damit sagen will: Am Beispiel der Ukraine können Sie ersehen, wie schnell ein Staat ausverkauft wird. In fremde Hände fällt, nationalistisch und fremdenfeindlich wird.

Wie ein Volk geknechtet wird und zunehmend verarmt.

 

Quelle: Guido Grandt