EU führt erstmals Meldepflicht für Bargeld und Schmuck ein

Alle Griechen müssen künftig ihre Bargeld-Bestände, ihren Schmuck und den Inhalt ihrer Schließfächer offiziell deklarieren. Die von der Troika schon seit langem geforderte Maßnahme wird nun erstmals in einem EU-Land umgesetzt. Man kann davon ausgehen, dass es sich um einen Testlauf handelt.

Die griechische Regierung setzt per 1. Januar eine Anordnung der Troika um, die diese bereits zur Zeiten der konservativen Regierung von Antonis Samaras vorgelegt hatte: Alle Griechen müssen Bargeld über 15.000 Euro, Schmuck im Wert über 30.000 Euro sowie den Inhalt ihrer Schließfächer deklarieren. Das sieht ein gemeinsames Dekret des Justiz- und des Finanzministeriums vor, berichtet Keep Talking Greece. Damit sollen die Bürger gezwungen werden, ihr Geld auf die Bank zurückzubringen. Zahlreiche Griechen haben während der Krise ihr Geld zu Hause unter der Matratze verstaut – aus gutem Grund: Auf dem Höhepunkt der Krise wurden die Banken geschlossen, die Bürger konnten nur noch kleine Beträge abheben, Kapitalverkehrskontrollen wurden verhängt.

Wie der Wert von Assets ermittelt werden soll ist unklar. Die Maßnahme soll dazu dienen, die Staatseinnahmen aufzubessern. Die griechische Wirtschaft hat sich seit der Euro-Krise im Sommer nicht erholt: Das monatelange Ringen… weiterlesen

 

Quelle: DeutscheWirtschaftNachrichten

Inside EU: „Die Eurogruppe gibt es juristisch gesehen gar nicht!“ (2)

Der ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis packt aus. Und das, was der von der Eurogruppe zum „Bad Boy“ abgestempelter Wirtschaftswissenschaftler verrät, hat es wahrlich in sich.

Hinter den Kulissen der EU

Varoufakis gibt wohl einen der besten Einblicke über das, was sich hinter den Kulissen der EU abspielt. Er bestätigt all das, was ich Ihnen schon seit vielen Monaten bei Unangreifbar Leben erkläre.

Verständlich, dass hierüber die Mainstream-Medien schweigen. Denn Varoufakis Insider-Bericht ist purer Sprengstoff.

EU = „Undemokratisches System“

Sie wissen jetzt, dass es in der EU alles andere als demokratisch zugeht. In einem System, in dem Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble wie ein „Don“ regiert.

Aber wie sieht es dahingehend mit der Bundeskanzlerin aus?

„Ich werde nicht zulassen, dass etwas Schlimmes passiert!“

Bundeskanzlerin Angela Merkel versuchte anscheinend während des Griechen-Debakels Premier Alexis Tsipras zu beruhigen.

So nach dem Motto: Wir finden eine Lösung. Ich werde nicht zulassen, dass etwas „Schlimmes“ passiert.

Aber doch bestimmt: Machen Sie einfach Ihre Hausaufgaben und arbeiten Sie mit den Institutionen, der Troika zusammen. Das hier darf keine Sackgasse sein.

Die Eurokraten weigerten sich, zu verhandeln

Varoufakis verrät auch, warum die Verhandlungen zwischen der EU und Griechenland so lange dauerten.

Weil die Eurokraten sich ganz einfach weigerten, zu verhandeln. Das heißt sie bestanden auf eine umfassende Lösung.

Doch es gab zunächst keine Vorschläge von ihnen.

„Wagen Sie es ja nicht irgendwelche Gesetze einzubringen!“

Während des Griechenland-Desasters versuchte die Syriza-Regierung verschiedene Gesetze zu verabschieden.

Die Haltung der Eurokraten war dahingehend klar, wie Varoufakis berichtet: „Nichts wird umgesetzt, sollten sie es wagen, irgendwelche Gesetze einzubringen. Dies wird als einseitiges Handeln verstanden, das den Einigungsprozess behindert.“

Verstehen Sie: So sieht’s also aus mit Drohungen und Erpressungen innerhalb der EU!

In den Medien jedoch verkündeten die Eurokraten, die Griechen hätten das Land nicht reformiert und würden Zeit vergeuden.

Ist das nicht scheinheilig?

EU-Vorschläge „absolut schädlich“

Doch der griechische Ex-Finanzminister erzählt noch mehr.

Zum Zeitpunkt, als die Liquidität in Athen gegen Null ging, und das Land auch gegenüber dem IWF in Zahlungsrückstand geriet, schlugen die Eurokraten zu.

Denn gerade dann stellten sie plötzlich ihre Vorschläge vor. Doch diese waren „absolut unmöglich“.

Noch mehr: „Vollständig undurchführbar und schädlich,“ so Varoufakis, weil sie die Reformen verzögerten.

Die Drohung mit dem „Grexit“

Varoufakis erzählt auch, dass Jeroen Dijsselbloem, der Präsident der Eurogruppe sich entschied, sich gegen die griechische Regierung zu positionieren.

Er schloss diese gar aus und erklärte öffentlich, die Griechen würden sich auf dem Weg „raus aus der Eurozone“ befinden.

Und das, obwohl die Erklärungen der Eurogruppe normalerweise einstimmig sein müssen. Ihr Präsident kann einfach mal so im Alleingang ein Mitgliedsland rauswerfen.

Anscheinend sagte Dijsselbloem dazu: „Ich bin mir sicher, dass ich das tun kann!“

„Die Eurogruppe gibt es juristisch gesehen gar nicht!“

Als Varoufakis nach einer juristischen Einschätzung fragte, sorgte er damit für Wirbel hinter den Kulissen.

Und wissen Sie, was ein offizieller juristischer Experte zu ihm sagte?

Halten Sie sich fest:

„Die Eurogruppe gibt es juristisch gesehen gar nicht, es gibt keinen Vertrag, der die Einberufung dieser Gruppe regelt.“

Da fehlen einem die Worte. Fast gar der Verstand dazu, dies zu begreifen!

Im 3. Teil verrate ich Ihnen noch weitere skandalöse Vorgänge hinter den Kulissen der EU. Diese werden Ihr Weltbild weiter ins Wanken bringen!

Denken Sie immer daran: Sie haben ein Recht auf die Wahrheit!

 

Quelle: Guido Grandt

„Schwarzes Szenario“ – Wie die EU mit Griechenland in den Abgrund taumelt!

Machen wir uns nichts mehr vor: Die rigorose Sparpolitik in Europa ist gescheitert. Und zwar mit einem Tusch!

Am Sonntag entscheidet sich Griechenlands Schicksal

Spätestens am Sonntag entscheidet sich die Schicksalsfrage für Griechenland. Kommt es zu einer Einigung mit der Troika? Oder wird ein Grexit eingeleitet?

Das Ausscheiden Griechenlands aus der Währungsunion wird inzwischen von den Eurokraten als „schwarzes Szenario“ bezeichnet.

Über EU-Recht hinweg

Hier bei Unangreifbar Leben habe ich Ihnen gesagt, dass ein Euro-Austritt Griechenlands rechtlich nicht möglich ist.

Wissen Sie, was der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann dazu sagt?

Genau das: „Da werden sich die Juristen noch in 20 Jahren drüber streiten. Jetzt werden Fakten geschaffen.“

Auf gut deutsch – vergesst das Recht, wir tun was wir wollen.

So einfach ist das also.

Drohungen aus Brüssel

Die Drohkulissen für einen Grexit sind längst aufgebaut. Selbst EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker warnte die Griechen mit dem Exit aus der Eurozone. Alles dafür sei vorbereitet.

Zudem entlarvt Juncker die „innere Demokratie“ der EU, wenn er sagt: Wenn Griechenland nicht das tue, worum es gebeten worden sei, dann könne man einen Grexit nicht verhindern.

Na, wenn das keine hausgemachte Drohung ist, dann weiß ich auch nicht!

„Gnadengesuch“ von Tsipras

Hellenen-Premier Alexis Tsipras muss heute detaillierte Reformvorschläge machen.

Die EU will dieses Gesuch dann prüfen, ob es für neue Finanzhilfen reicht.

Das hört sich an, wie wenn Tsipras ein Gnadengesuch einreicht.

Das Aufbegehren Davids gegen Goliath

So ist das also, wenn sich das kleine Griechenland mit seiner linken Regierung wagt, sich gegen den EU-Goliath zu stellen.

Es hat ein Referendum durchgeführt, ob sein Volk weiterhin bereit ist, noch mehr Sparreformen zu erdulden. Und genau dem hat es eine deutliche Absage erteilt.

Sozusagen den Eurokraten den „Varoufakis-Finger“ gezeigt.

Es geht nicht nur um Griechenland, sondern um den Fortbestand der EU

Doch eigentlich geht es nicht nur um Griechenland.

Es geht um das Ganze. Um die Europäische Union an für sich.

Denn Griechenland macht – im wahrsten Sinne des Wortes – die Achillesferse der EU deutlich.

Die EU-Mitgliedsstaaten sind zu unterschiedlich

Südeuropa und Nordeuropa passen nicht zueinander. Auch wenn mit einer gemeinsamen Währung versucht wurde, diese Unterschiede fast schon gewaltsam auszumerzen.

Die viel beschworene Einheit besteht mitnichten! Jeder hat eine andere Meinung. Selbst die Osteuropäer zu den Nord- und Südeuropäern.

Schauen Sie: Neben Griechenland sind die akutesten Problemfälle Italien und Frankreich. Auch Spanien gehört noch dazu.

Die einen wollen Austerität, also Sparpolitik. Die anderen Wachstum.

Darüber wird immer heftiger gestritten. Zu unterschiedlich sind die Meinungen und Befindlichkeiten.

Merkel im Dilemma

Angela Merkel, die „eiserne Kanzlerin“ jedoch, wird von ihrem Kurs nicht abweichen.

Ich sage Ihnen auch warum: Weil sie Ihnen, den Wählern und Steuerzahlern, nicht nur hundertmal gesagt, sondern auch versprochen hat, dass Griechenland auf einem „guten Weg“ sei.

Dabei sind die als Hilfsprogramme getarnten Steuergelder innerhalb der griechischen Seilschaften versickert. So als hätte sie es nie gegeben.

Das alles ist ein einziges Desaster.

Griechenland-Rettung ändert nichts

Selbst wenn noch in letzter Minute ein Kompromiss zwischen Athen und Brüssel gefunden wird, es ändert nichts an der Tatsache: Die EU-Sparpolitik bringt kein Wachstum, sondern Zerstörung.

Denken Sie nur an die zusammenbrechenden Rentensysteme in den Krisenländern. Die hohe Arbeitslosigkeit, die bei der Jugend teilweise über 50 Prozent liegt.

Das System hat versagt.

Kläglich.

Die EU zerbricht

Nicht zum ersten Mal sage ich Ihnen, dass die technokratische EU immer mehr auseinanderbricht.

Zunächst jedoch steht sie vor einer Spaltung.

Und Sie sind mitten drin.

Rette sich wer kann!

Deshalb sage ich Ihnen immer wieder:

Legen Sie kein Geld auf die Bank. Außer für den täglichen Zahlungsbedarf. Minizinsen können ohnehin nicht mehr locken.

Streuen Sie Ihr Vermögen möglichst breit. Investieren Sie vor allem auch in Sachwerte.

 

Quelle: Guido Grandt

Griechische Banken vor dem Crash – Kommt die Sparerenteignung?

Der Druck auf Griechenland steigt von Tag zu Tag.

Denn die Hellenen wagten es mit ihrem Referendum, sich offen gegen das Spardiktat aus Brüssel zu stellen.

Ein absoluter Affront gegen die Brüsseler Eurokraten.

So jedenfalls fassen diese das auf. Pöbeln, beleidigen und drohen dafür.

EU: Tsipras-Regierung ist eine Bedrohung für das europäische Projekt

Für die EU-Kommission, das Parlament und den Rat ist die „Tsipras-Politik“ ein Dorn im Auge.

Inakzeptabel.

Eine Bedrohung für die gesamte Union.

Es muss an ihr ein Exempel statuiert werden, damit nicht auch noch andere Krisenländer „aufmucken“.

Dunkle Wolken über Athen

So wird die EU in jedem Fall zu härteren Maßnahmen greifen. Ob mit den Zwangsmaßnahmen des gestern beschriebenen „EU-Notstandsartikels“ oder mit anderen.

Vielleicht schickt Brüssel auch einen „Schuldenkommissar“, der Athen wieder bevormunden will, wie einst die Troika.

Ich sage Ihnen: Es geht längst nicht mehr darum, Griechenland „moralisch“ in der Eurozone zu halten.

Sondern schlichtweg um den Verlust von 360 Milliarden Euro an Steuergeldern. Ein Resultat aus der falschen Sparpolitik der EU. Und diesen Verlust müssen Politiker ihren Bürgern erklären.

Und davor haben sie Angst.

Griechenland zeigt, wie „demokratisch“ die EU tatsächlich ist

Doch die Wahrheit wird ans Licht kommen. Der tiefe Fall der Hellenen zeigt dies ganz deutlich.

Und vor allem die Reaktion der Eurokraten darauf.

Diese sind alles andere als demokratisch. Im Gegenteil. Mit Spott und Häme, Beleidigungen und Beschimpfungen werden die Griechen weiterhin bedacht.

Dabei haben die EU-Denunzianten eines noch nicht kapiert: Ihr Spiel ist aus.

Denn nun müssen sie Farbe bekennen. Vor ihren Bürgern. Vor ihren Wählern. Vor ihren Steuerzahlern und Sparern.

Die Eurokraten haben kläglich versagt.

Sparer-Enteignung in Griechenland?

Sie haben sicher davon gehört? Wenn nicht: Die Financial Times berichtete vor kurzem, dass Kleinsparer enteignet werden.

Und zwar drastisch! Im Gespräch sind Guthaben über 8.000 Euro, die um sage und schreibe 30 Prozent rasiert werden sollen.

30 Prozent!

In einer ersten Reaktion dementierte die griechische Regierung dieses Gerücht.

Griechische Banken am Ende

Fakt jedoch ist, dass die griechischen Banken am Ende sind. Sie besitzen ein Guthaben an Cash von gerade mal 500 Millionen Euro.

Um also einen Banken-Crash zu verhindern, muss Tsipras etwas unternehmen. Dazu gehört vor allem die Rekapitalisierung der Finanzhäuser.

Wenn dies nicht mehr mit Hilfe der EU beziehungsweise der EZB gelingt, dann eben über die Sparer.

Entweder diese schlucken die bittere Pille der 30ig-prozentigen Geldenteignung oder sie verlieren im Fall eines Banken-Crashs alles.

Ihr Sparguthaben ist mitnichten sicher!

Erinnern Sie sich, wie die Eurokraten bislang tönten? Sparguthaben unter 100.000 Euro seien sicher!

Beim „Zypern-Haircut“ haben sie sich noch daran gehalten. Und nur Beträge darüber um fast 40 Prozent enteignet.

Doch wenn sich bewahrheitet, was das „Griechenland-Gerücht besagt, dann war das alles nur Makulatur.

Deshalb: Trauen Sie keinen politischen Versprechungen! Niemals!

Was Sie daraus lernen können

Lassen Sie nur so viel Geld auf der Bank, wie Sie zu Ihrem normalen Zahlungsverkehr benötigen. Auf die mickrigen Zinsen, die Sie auf einem Sparbuch bekommen, können Sie verzichten. Ihr Geld verliert dort genauso an Wert, wie unter dem berühmten „Kopfkissen“.

Auf gut deutsch: Vergessen Sie ab sofort Anleihen, Tagesgeld oder Sparbücher. Diese sind völlig ungeeignet, um Ihr Vermögen zu sichern.

Denn was, wie in Griechenland, wenn der Bankautomat nur noch begrenzt Geld ausspuckt? Oder die Banken gar geschlossen bleiben?

Bewahren Sie Ihr Geld deshalb in Ihrer „greifweite“ auf.

Da haben Sie jederzeit Zugriff und müssen nicht irgendwann einmal in einer Schlange vor der Bank stehen.

 

Quelle: Guido Grandt