„Ex-Zentralbanker: Deutschland raus aus dem Euro!“ (1)

Mitten hinein in die ungelöste Flüchtlingskrise meldet sich der frühere Chef der Bank of England, Mervyn Allister King zu Wort. Und das, was er zu sagen hat, ist nicht nur überraschend, sondern auch äußerst unbequem für die Eliten in der Europäischen Union. Sprichwörtlich: Starker Tobak!

Alles andere als ein „Verschwörungstheoretiker“!

Einst studierte Mervyn King Wirtschaftswissenschaften an der University of Cambridge, war Gastprofessor an der Harvard University im US-amerikanischen Cambridge und erhielt den Ehrendoktor der University of Abertay Dundee. Später war King Professor and der renommierten London School of Economics and Political Science. Dann Chefsvolkswirt der Bank of England und schließlich deren Gouverneur.

2013 wurde er als Baron King of Lothbury in das House of Lords aufgenommen.

Sie sehen also: King ist nicht irgendwer und sicher kein Verschwörungstheoretiker.

Deckungsgleiche Aussagen mit Unangreifbar Leben-Prognosen

Kings Aussagen, die teilweise in den Deutschen Wirtschaftsnachrichten abgedruckt sind, haben gewiss Gewicht. Außerdem decken sich viele von diesen mit meinen in Unangreifbar Leben getroffenen Prognosen.

Deshalb möchte ich sie näher beleuchten.

Ich verspreche Ihnen: Sie werden geschockt sein!

Die marode Währungsunion

Es ist kein Geheimnis, dass die Eurozone große Probleme hat. Vor allem, durch ihre Ungleichheit. So stellt der britische Ex-Zentralbanker zu Recht fest, dass sie „dazu verdammt sei, von einer Krise zur nächsten zu taumeln, bis sie zusammenbricht!“

Dieser Crash würde durch die unendlichen Rettungsversuche mit „Bail-Outs“ ausgelöst.

Sie wissen: Ein Bail-Out bezeichnet eine Maßnahme zur Rettung einer Institution im Falle drohender Zahlungsunfähigkeit. Oder auf dem Weg einer Entschuldung der Bereitstellung neuer Kredite durch Dritte. Kurz gesagt: Ein Bail-Out ist zumeist die Hilfsmaßnahmen illiquider Banken mit Steuergeldern. Also durch Sie!

Marode Euro-Banken mit Billionen-Liquiditätslücke

In meinen UAL-Contents „Monetäres Harakiri!“ – Warum Sie keiner Bank mehr trauen sollten! habe ich Ihnen aufgezeigt, wie marode viele EU-Banken tatsächlich sind. In Ihren Kellern horteten sie nicht nur Unmengen an Schrottpapieren und hochriskante Wertpapiere, sondern ihre Eigenkapitaldecke ist nur hauchdünn. Ein Finanzbeben würde einige Finanzinstitute wie ein Kartenhaus in sich zusammenbrechen lassen. Denn die Liquiditätslücke beträgt fast 5 Billionen Euro!

Dahin gehend unternimmt die Europäische Zentralbank nicht viel, um die Risiken der Zahlungsunfähigkeit der Euro-Banken zu mindern. Ganz im Gegenteil, hält sie weiter an ihrer Minizins-Politik fest und flutet die Märkte nach wie vor mit billigem Geld.

Drohende politische und wirtschaftliche Krise

Mervyn King warnt wegen der Rettungsaktionen mit Bail-Outs und der ständigen Forderungen nach Sparmaßnahmen vor einer drohenden „wirtschaftlichen und politischen Krise“. Hinzukämen die Eliten in Europa und in den USA, die aus der Euro-Zone eine Transfer-Union machen wollten.

Doch der frühere britische Ex-Zentralbanker erteilt der Idee zu einer Fiskalunion eine klare Absage. Eine solche könne die Spannungen in den 19 Eurostaaten keineswegs unterdrücken. Ganz im Gegenteil – sie geradezu auseinanderreißen!

Im 2. Teil verrate ich Ihnen, welche „schreckliche“ Wahl Deutschland hat, um die Euro-Zone zu retten!

 

Quelle: Guido Grandt

„Monetäres Harakiri!“ – Warum Sie keiner Bank mehr trauen sollten! (3)

Früher wurde der Überbringer einer schlechten Nachricht mit dem Tode bedroht. Heute ist das zum Glück anders. Denn auch ich überbringe Ihnen schlechte Nachrichten.

Wie Sie als Unangreifbar Leben-Leser inzwischen wissen, ist die Flüchtlingskrise nicht die einzige, die Europa heimsucht. Hinzu kommt die unbewältigte Finanz- und Bankenkrise, die desaströse Mini-Zins-Politik der Europäischen Zentralbank, die schmelzenden Lebensversicherungsbeiträge, die ungesicherte Altersversorgung …

Darüber werden Sie jedoch von den Politik-, Wirtschafts- und Finanzeliten getäuscht. Vor allem hinsichtlich der Banken, denen sie eine deutlich bessere Situation als noch vor Jahren attestieren.

Ich habe Ihnen aufgezeigt, dass dies keineswegs stimmt! Dass in den EU-Banken unglaublich viele Schrott-Papiere liegen, genauso wie riskante Wertpapiere und dass sie sich gegen Krisen nur mit einer hauchdünnen Eigenkapitaldecke gerüstet haben. Bei Verlusten von nur acht (!) Prozent wäre dieser Puffer bereits aufgebraucht. Und das Ganze würde wie ein Kartenhaus in sich zusammenbrechen!

Das große Versagen der Europäischen Zentralbank

Und was unternimmt die EZB gegen all die Risiken der Zahlungsunfähigkeit der Euro-Banken? Ganz einfach – sie hält an ihrer desaströsen Geldpolitik weiter fest!

Das heißt, sie wird die Liquiditätslücke der Finanzinstitute über ihr Anleihenprogramm weiter steigern. Übrigens betrug diese Lücke Ende 2015 – halten Sie sich fest – 4,8 Billionen Euro!

Das sind fast 5.000 Milliarden Euro. Unglaublich!

Diesen Rettungsplan fordern die Banken von der EZB

Deshalb fordern die notleidenden Finanzinstitute gar, die EZB solle anstatt Staatsanleihen nun auch Anleihen der Banken aufkaufen. Stellen Sie sich das einmal vor!

Doch wenn die EZB Bankenanleihen aufkauft, dann würde das einen neuen Bail-Out bedeuten. Ein solches bezeichnet eine Maßnahme zur Rettung einer Institution im Falle drohender Zahlungsunfähigkeit. Oder auf dem Weg einer Entschuldung der Bereitstellung neuer Kredite durch Dritte.

Kurz gesagt: Ein Bail-Out ist zumeist die Rettung zahlungsunfähiger Banken mit Steuergeldern.

Also durch Sie!

Fragile EU-Banken

Ich habe Ihnen aufgezeigt, dass die Situation der Euro-Banken so fragil ist, wie nie zuvor. Diese wandeln geradezu am Abgrund der Euro-Zone. Und mit ihnen die gesamte Wirtschaft.

Fällt nur eine deutsche oder meinetwegen auch französische Bank, crasht der Euro! Denn eine weitere Bankenkrise überlebt die durch Flüchtlingskrise und andere Probleme geschüttelte EU garantiert nicht.

Deshalb gilt für Sie: Rette sich wer kann! Ihr Geld immer noch einer Bank anzuvertrauen, ist monetäres Harakiri!

Sie müssen Ihr Vermögen schützen!

Umso dringender sollten Sie zu effektiven Vermögenserhaltungs- und Vermögenszuwachs-Maßnahmen greifen.

Beispielsweise sollten Sie Ihr Guthaben und Erspartes in einem Portfolio streuen. Damit senken Sie gleichzeitig die Risiken finanzieller Investitionen.

 

Quelle: Guido Grandt

Bankenkrise droht: Aktien brechen massiv ein

Derzeit können Sie an der Aktienbörse einen massiven Kursrückgang vor allem bei Bankaktien beobachten. So hat beispielsweise die Deutsche Bank allein in der letzten Woche an einem Handelstag über 11 Prozent und die Commerzbank 10 Prozent an Wert verloren.

Beide Banken büßten allein dieses Jahr schon deutlich über 30 Prozent ihres Wertes ein. Aktien der Schweizer Bank Credit Suisse sanken sogar auf den tiefsten Stand seit 25 Jahren. Das Gleiche gilt inzwischen auch für die Deutsche Bank.

Hintergrund sind wachsende Sorgen über Kreditausfälle bei den Banken, was sich auch an den steigenden Prämien für Kreditausfall-Versicherungen (CDS) ablesen lässt. Mit 540 Basispunkten stiegen diese Prämien beispielsweise für die Deutsche Bank jetzt auf das Doppelte im Vergleich zum Jahresanfang an. Die Bank sah sich jetzt sogar dazu gezwungen, ausdrücklich ihre Zahlungsfähigkeit für die Zinsen der von ihr ausgegebenen Anleihen zu garantieren.

Zudem hat der Vorstand bekannt gegeben, dass er eigene Anleihen zurückkaufen wird. Das größte deutsche Geldhaus gab ein Kaufangebot für Euro-Anleihen mit einem Volumen von drei Milliarden Euro und Dollar-Anleihen in Höhe von zwei Milliarden Dollar ab. Damit soll bewiesen werden, dass die Bank nach wie vor über ausreichend Liquidität verfügt.

Lehman Brothers Bank als mahnendes Beispiel – die Lage ist ernst

Doch auch die Lehman-Brothers Bank garantierte kurz vor ihrem Konkurs 2008 die Zahlungsfähigkeit. Daran sehen Sie, dass es für die Banken immer enger wird. Kommt es jetzt noch – wie von mir erwartet – zu externen Schlägen gegen das Finanzsystem, wie z. B. eine Fortsetzung des China-Crashs, dann stehen wir sehr schnell erneut vor einer dramatischen Bankenkrise wie bereits im Jahr 2008.

Ob es dann allerdings auch diesmal gelingt, die Krise durch den massiven Einsatz von Steuergeldern zu bekämpfen, wage ich zu bezweifeln. Die seither weiter angehäuften Schulden engen den Spielraum der Staaten so stark ein, dass es ihnen nicht mehr möglich ist, den Banken in ähnlicher Weise unter die Arme zu greifen. Selbst dann nicht, wenn es sich um sogenannte systemrelevante Banken handelt.

Für Sie heißt das, dass Sie Ihr bei Banken angelegtes Geld auf verschiedene Institute verteilen sollten, um das Risiko einer Bankenpleite zu minimieren. Ich rate dazu, bei keiner Bank mehr als 50.000 Euro Vermögen als direkte Geldanlage anzulegen.

 

Quelle: Günter Hannich

„Flüchtlingskrise, Euro, Rechtsextremismus“ – Klartext mit Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (3)

Ich hatte die seltene Gelegenheit Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble persönlich Fragen zu stellen. Und zwar bei einem Auftritt in meinem Nachbarort, bei dem er eine regionale CDU-Landtagsabgeordnete im baden-württembergischen Vorwahlkampf unterstützte.

Unbequeme Fragen

Ich habe Ihnen bereits detailliert über Schäubles Ausführungen berichtet. Dann kommt die Fragerunde. Ich bin der erste, der das Mikro und damit das Wort ergreift. Meine Fragen sind unbequem, gewiss, aber dennoch möchte ich diesen Vorwahltaumel, der in der Halle herrscht, wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen.

Zunächst einmal spiele ich den Ball auf Schäubles Spielfeld. So erkläre ich in ehrlicher Absicht, dass es nur von jedem Demokraten zu unterstützen sei, dass die Bundesregierung hart gegen Rechtsextremismus vorgeht.

Warum unterstützt die Bundesregierung ukrainische Rechtsextreme?

Und dann wird’s unbequem. Ich berichte, dass ich vor kurzem aus der Ukraine, aus der Schwarzmeermetropole Odessa zurückgekehrt bin. Schockiert darüber, dass es nach dem Zweiten Weltkrieg wieder eine europäische Stadt gibt, über deren Rathaus Nazi-Flaggen und Wolfsangel-Runen wehen. Dass rechtsextreme Milizen als Helden der Nation verehrt werden.

Dass ich im Gewerkschaftshaus von Odessa war, in dem am 2. Mai 2014 ukrainische Nazis russische Separatisten getrieben und danach das Gebäude mit Molotowcocktails angezündet hätten. 42 Menschen starben. Über 200 wurden verletzt. Und frage, warum die Bundesregierung mit unseren Steuergeldern eine Regierung unterstützt, die so etwas möglich macht?

False Flag-Aktion der Russen?

Die Antwort von Schäuble ist ein wahres – entschuldigen Sie, wenn ich das so ausdrücke –Rumgeeiere. Die Quintessenz davon ist, dass es vielleicht Kommunisten waren, die mit diesen Nazisymbole hantieren.

„Sie wissen doch als Journalist, Herr Grandt, dass die Wahrheit im Krieg als erstes stirbt“, meint Schäuble zu mir. Damit hat er zweifellos recht. In diesem Fall ist dieses Argument natürlich ausgemachter Unsinn. Die rechtsextremen Truppen, die in die ukrainische Armee integriert wurden, als prorussische Kämpfer zu präsentieren, ist wohl mehr als Verschwörungstheorie.

Dabei weiß ich genau, von was ich spreche, war ich doch schon des Öfteren in der Ukraine. Habe mich dort mit vielen Leuten getroffen, darunter auch Journalisten und Menschen, die Präsidentschaftskandidaten unterstützt haben. Ich will auf ihren eigenen Wunsch ihre Namen nicht nennen. Dazu habe ich auch das Polit-Enthüllungsbuch geschrieben: Maidan-Faschismus – Deutschland, der Westen und die ‚Braune‘ Revolution in der Ukraine.

Leider wurden in dieser Hinsicht Nachfragen meinerseits an Dr. Schäuble von der Moderatorin nicht zugelassen.

CDU-Politikerin und muslimische Hetze

Auch meine zweite Frage ist unbequem. Ich wies auf Madlen Vartian hin, Vorstandsmitglied des Christlich-Alevistischen Freundeskreis der CDU (CAF) und stellvertretende Vorsitzende des Zentralrats der Armenier in Deutschland.

Im September 2015 verbreitete sie auf Facebook hinsichtlich eines Artikels, in dem das Niederbrennen einer Kirche in Bethlehem thematisiert wird, Hetze gegen muslimische Sunniten. Als sie von Lesern daraufhin gewiesen wird, antwortet sie: „Ob ich sie (die Sunniten) ‚Pack‘, ‚Dreck‘, ‚Rassisten‘, ‚Faschisten‘ oder was auch immer nenne, ist alleine meine Sache.“ Daraufhin distanzierte sich CDU-Generalsekretär Peter Tauber von den Aussagen seiner Parteikollegin.

Ich wollte von Schäuble wissen, warum eine Politikerin, die sich eines solchen Jargons bedient, der an Volksverhetzung grenzt, nicht aus der CDU ausgeschlossen wird? Denn damit hätte sie doch jegliche Legitimation verloren.

Auch bei dieser Antwort weicht Schäuble aus. Er kenne weder dieser Frau, noch ihre Äußerungen, meint er. Natürlich wäre das nicht in Ordnung, wenn sie das so gesagt hätte. Man müsse genau prüfen, ob man sie deswegen aus der Partei ausschließen könne. Das wäre Sache des Generalsekretärs.

Das war’s. Mehr nicht. Auch hier wurden Nachfragen meinerseits von der Moderatorin nicht zugelassen.

Auge in Auge mit Politikern

Nach meinen kritischen und unbequemen Fragen wurden ohnehin nur noch drei zugelassen. Und zwar „kurze“.

Sie sehen also: Wenn man Politiker direkt in die Augen schaut, um kritische Fragen zu stellen, dann fallen die Antworten zumeist anders aus, als diejenigen, die von ihren Redenschreibern vorbereitet werden.

Nutzen Sie also jede Gelegenheit Ihren Politikern – sei es auf Regional-, Landes- oder Bundesebene – richtig auf den Zahn zu fühlen. Sie sollen spüren, dass Sie noch da sind.

Denn Sie haben sie auch gewählt!

 

Quelle: Guido Grandt

„Armut, Perspektivlosigkeit, Nationalismus!“ – Der Ausverkauf der Ukraine und die Politik des Westens am Beispiel von Odessa (2)

Schuldenschnitt und neue Hilfskredite

Ich habe Ihnen bereits aufgezeigt, dass die Ukraine nur mit einem 20-prozentigen Schuldenschnitt und weiteren internationalen Krediten den Staatsbankrott abwenden konnte. Aber dennoch weiter am Rande eines solchen steht.

Ehemals ausländische Investmentbanker dominieren die ukrainische Wirtschaft: die Finanzministerin und der Wirtschaftsminister.

Nachfolgend werde ich einen näheren Blick auf diese Minister werfen. Sie werden überrascht sein.

Finanzministerin mit US-amerikanischen Interessen

Natalie Jaresko ist eine US-Amerikanerin ukrainischer Abstammung. Flux wurde sie (im Eilverfahren) in die Ukraine eingebürgert.

Jaresko arbeitete früher im US-Außenministerium und bei Investmentfonds. Zudem leitete sie die Wirtschaftsabteilung der US-Botschaft in Kiew sowie das Finanzunternehmen Horizon Capital.

Sie ist also dazu auserkoren das Land vor der Staatspleite zu retten.

Vergessen Sie in diesem Zusammenhang jedoch die Vorwürfe nicht, dass die Finanzministerin in dubiose Machenschaften verwickelt sein soll. Und zwar hinsichtlich der Verwendung von amerikanischen Steuergeldern in der Ukraine.

Ehemaliger Fondsmanager als Wirtschaftsminister

Auch der Litauer Aivaras Abromavicius wurde schnell eingebürgert.

Der Grund für die Eile: Er wurde zum Wirtschaftsminister der Ukraine ernannt.

Zuletzt war Abromavicius Topmanager bei East Capital, einem schwedischen Investmentfonds.

Nachtigall ick hör dir trapsen!

Amerikanisches Milliarden-Engagement in der Ukraine

Wie Sie vielleicht wissen, soll sich das finanzielle Engagement der Amerikaner in der Ukraine schon vor dem Machtwechsel Anfang 2014 auf 5 Milliarden Dollar belaufen haben. Investiert für den Aufbau von „Demokratie“ und „Wachstum“.

Erinnern möchte ich Sie außerdem daran, dass Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk auch Stellvertreter des Vorstandsvorsitzenden der AT Aval Bank war. Eine der größten ukrainischen Banken.

Ausverkauf ukrainischer Staatsbetriebe

Nicht nur in Griechenland, sondern auch in der Ukraine haben die internationalen Geldgeber darauf gedrungen, Staatseigentum zu veräußern.

Jetzt im Sommer begann Jazenjuk den Ausverkauf ukrainischer Staatsbetriebe voranzutreiben. Vor allem in die USA.

Grundlage dafür war, dass die Rada, das ukrainische Parlament, im Mai 2015 diesem Verkauf zugestimmt hat.

Insgesamt 1.200 Betriebe werden verscherbelt

Zunächst sollen 300 Betriebe betroffen sein. Und zwar aus den Bereichen chemische Industrie, Bergbau, Maschinenbau, Transportwesen, Baugewerbe, Finanzwesen sowie Land- und Energiewirtschaft.

Doch dabei soll es nicht bleiben.

Insgesamt sollen es 1.200 Betriebe werden, die privatisiert und dann verscherbelt werden.

Ein Beispiel für den Ausverkauf

Ein Beispiel, an dem Sie am besten erkennen, wie dieses perfide „Spiel“ läuft:

In der Westukraine beginnt bereits der Verkauf fruchtbarer Agrarflächen.

Erraten Sie einmal an wen?

An internationale Saatgutkonzerne natürlich.

Und das geradezu für einen „Appel und ein Ei“.

Der Regierung ist es egal, was das Volk denkt

Dass dieser Staatseigentums-Ausverkauf für Kleingeld an die überwiegend amerikanischen Investoren nicht ohne Wirkung bleibt, rechnet Jazenjuk mit ein.

Es „juckt“ ihn nicht. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn die Umfragewerte der Regierung seien ohnehin im Keller, meinte er dahingehend.

Wieder mal ein Beispiel dafür, dass Politiker tun und lassen was sie wollen. Egal, was das Volk will.

Beschämend ist, dass der amerikanische und europäische Steuerzahler dafür auch noch Pate steht.

Die Angst vor russischer Kontrolle

Hintergrund für Jazenjuk & Co. ist die Angst, dass Russland teilweise die Kontrolle über die ukrainische Wirtschaft durch den Aufkauf von Schlüsselunternehmen erlangen könnte.

So nimmt man also alles in Kauf. Sogar die Verelendung des eigenen Volkes.

 

Quelle: Guido Grandt

„Finanzkoloss“ Sparkasse! – Ein Blick hinter die Kulissen (3)

Jeder kennt Sie und fast jeder hat ein Konto bei ihr: die Sparkassen-Gruppe ist äußerst präsent in der öffentlichen Wahrnehmung.

Kein Wunder, zählt sie doch mit rund 350.000 Mitarbeitern, 12.000 Filialen und einer Bilanzsumme von 2,3 bis 2,8 Billionen Euro zu den größten Finanzkonzernen Europas.

Es lohnt sich also allemal, ein Blick hinter die Kulissen des „roten“ Finanzgiganten zu werfen.

Sind die Sparkassen besser als die „Zockerbanken“?

Doch das ist nicht alles.

Bei Unangreifbar Leben gehe ich auch der Frage nach, ob die Sparkassen tatsächlich besser sind, als der Ruf der gemeinhin „bösen“ Zockerbanken.

Also der Konkurrenz, wenn man so will.

Die Probleme der Sparkassen

Ich habe Ihnen bereits aufgezeigt, dass auch die Sparkassen-Gruppe große Probleme hat.

Vor allem mit dem Zinstief.

Das ist der eigentliche Dämon der Finanzbranche.

Denn auch für den Finanzgiganten sind die andauernden Niedrigzinsen eine fast gar existentielle Bedrohung.

Warum, das verrate ich Ihnen nachfolgend.

Angewiesen auf Erträge aus dem Zinsgeschäft

Private Banken erzielen durchschnittlich 60 Prozent ihrer Erträge aus dem Zinsgeschäft.

Bei den Sparkassen sieht das noch extremer aus.

Sage und schreibe durchschnittlich 75 Prozent Erträge werden normalerweise aus Zinsen erwirtschaftet.

Darauf sind sie also angewiesen.

Das Desaster mit den Niedrigzinsen

Versteht sich von selbst, dass bei einer solchen „Abhängigkeit“ ein Zinstief ein wahres Desaster ist.

Denn aus den Spareinlagen lassen sich längst schon kaum mehr Erträge erzielen.

Und auch die Verzinsung des Eigenkapitals geht zurück.

Eigentlich ein „Super-Gau“, der als solcher von außen gar nicht (richtig) erkannt wurde.

Mehr Regulierungen durch EU und EZB

Vergessen Sie auch diesbezüglich nicht: Die EZB will immer höhere Eigenkapitalanforderungen der Finanzinstitute.

Aus Sicht der Bankkunden und Sparer natürlich völlig zu recht. Aber dennoch zum Schrecken der Geldhäuser.

Diese EU-Regulierungen werden weitergehen.

Wie zu hoffen ist.

Denn mit ihnen soll unter allen Umständen das Problem mit dem „Too-big-to-fail“ gelöst werden.

Sparkassen-Gruppe: Ein „Too-big-to-fail“-Kandidat

Gemeint damit ist, dass die Politik aus der Finanzkrise gelernt hat. Nämlich, dass Banken, die „zu groß, zum scheitern“ sind, die Stabilität des gesamten Finanzsystems bedrohen können.

Wie die Vergangenheit gezeigt hat, müssen solche Pleitekandidaten dann mit zig-Milliarden aus Steuergeldern gerettet werden.

Deshalb müssen diese Unternehmen „reguliert“ werden. Beispielsweise mit einem höheren Eigenkapital, als bisher.

Längst ist natürlich auch die Sparkassen-Gruppe ein „Too-big-to-fail“-Kandidat.

Sparkassen werden massiv Filialen schließen

Aufgrund der Regulierungen sowie der bisher genannten Probleme werden in den nächsten Jahren bis zu einem Fünftel der Sparkassen-Institute ernsthafte Probleme bekommen.

Deshalb muss der „rote Riese“ reagieren.

Inzwischen gibt es Schätzungen, dass die Sparkassen-Gruppe in den nächsten fünf Jahren gerade dieses Fünftel an Filialen schließen wird.

Wiederum andere sehen es bei weitem düsterer.

Sie gehen von bis zu einem Drittel aus.

Im 4. und letzten Teil zeige ich Ihnen auf, wie die Sparkassen Ihre Probleme bewältigen wollen. Seien Sie also gespannt.

 

Quelle: Guido Grandt

Tabu-Thema: „Steuermilliarden für EU-Beitritts- und Bewerber-Kandidaten“ inklusive Türkei (3)

Griechenland und seine Hilfsmilliarden – ein Dauerthema in der Mainstream-Presse.

Vergessen wird dabei, dass die europäischen Steuerzahler noch bei einem anderen Thema kräftig zur Kasse gebeten werden. Und zwar hinsichtlich der EU-Beitritts- und Erweiterungs/Bewerberkandidaten.

Heranführungshilfe für EU-Beitrittskandidaten

Ich habe Ihnen bei Unangreifbar Leben bereits aufgezeigt: Die Generaldirektion für die Erweiterung der EU-Kommission kann Milliarden an Geldern freischaufeln.

Und zwar mit dem Instrument der „Heranführungshilfe IPA II (Instrument for Pre-Accession)“.

Albanien und Serbien kassieren hunderte von Millionen Euro

So wird Beitrittskandidat Albanien bis zum Jahr 2020 mit rund 650 Millionen Euro europäischer Steuergelder gesegnet.

Dabei steht das Land auf Platz 110 des weltweiten Korruptions-Rankings von 174 Ländern dieser Erde.

Serbien erhält bis zu 1,5 Milliarden Euro. Korruptionsranking: Platz 78.

Doch diese hochkorrupten Länder sind nicht die einzigen, die sich über Schecks aus Brüssel freuen.

Weitere Empfänger-Länder von EU-Steuergeldern

Zu den Empfängern der EU-Heranführungshilfe gehören neben Albanien und Serbien auch noch:

– Bosnien-Herzegowina

– Mazedonien

– Montenegro

– Kosovo

– und sogar die Türkei.

Bosnien-Herzegowina und der Kosovo haben zwar noch keinen EU-Beitrittsantrag gestellt. Dennoch gelten sie als „potentielle Beitrittskandidaten“.

Die Türkei als „Bewerberkandidat“.

Bosnien-Herzegowina

Seit Juni 2015 ist mit Bosnien-Herzegowina ein Stabilitäts- und Assoziierungsabkommen in Kraft.

Für

– Demokratieförderung und Verwaltungsreform

-Verbesserung der Rechtsstaatlichkeit und Grundrechtsituation

– wirtschaftlichen Entwicklung und Regionalentwicklung

– sowie für Ausbildung und Sozialpolitik

erhält das Land von 2014 bis 2017 insgesamt rund 166 Millionen Euro aus EU-Steuergeldern.

Korruptionsranking: Platz 80.

Mazedonien

Auch Mazedonien profitiert erheblich von der EU-Heranführungshilfe von insgesamt rund 664 Millionen Euro bis ins Jahr 2020.

Für was, werden Sie sich nun fragen?

Schwerpunkt für die Hilfen wird unter anderem gelegt auf:

  • Regierungsführung und Rechtsstaatlichkeit
  • Unterstützung des öffentlichen Finanzmanagements
  • Minderheitenschutz (Roma) und Grundrechte (Pressefreiheit)
  • Sozioökomische Entwicklung (Umwelt und Klima, Verkehr und Wettbewerbsfähigkeit)
  • Humanressourcen (Beschäftigung, Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit)
  • der ländliche Raum

Korruptionsranking: Platz 64.

Montenegro

Auch Montenegro wird mit EU-Geldern überschüttet. Schwerpunkt liegt dabei ähnlich wie bei Mazedonien.

Insgesamt sind für das Land Hilfen von zirka 270 Millionen Euro vorgesehen.

Korruptionsranking: Platz 76.

Kosovo

Bereits im Mai 2014 hat die EU-Kommission ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen mit dem Kosovo abgeschlossen.

Schwerpunkte dabei sind:

  • Regierungsführung und Rechtsstaatlichkeit
  • Sozioökonomischer Entwicklung (Stärkung von Wettbewerbsfähigkeit und Innovationen)
  • Bildung und Sozialpolitik
  • Landwirtschaft und ländliche Entwicklung.

Insgesamt wird der Kosovo dafür von der EU rund 645 Millionen Euro kassieren.

Korruptionsranking: Platz 110.

Erweiterungsland Türkei

Doch damit nicht genug: Auch das „Erweiterungs- und Bewerberland“ Türkei erhält massive Geldspritzen aus Brüssel.

Ich erinnere Sie daran: Die Türkei ist Gründungsmitglied der NATO, Mitglied des Europarates, der OSZE und der OECD.

Hinsichtlich von Reformen in den Bereichen der Regierungsführung und der Rechtsstaatlichkeit sowie der Grundrechte kassiert die Türkei rund 1,6 Milliarden Euro.

Selbst für Bereiche in der Sozialpolitik bekommt sie über 900 Millionen Euro. Und das, obwohl beispielsweise die Förderung der Einbeziehung von Frauen bekanntermaßen auf dem Bosporus im Argen liegt.

Ich will es kurz machen: Die Türkei wird bis zum Jahr 2020 insgesamt rund 4,5 Milliarden Euro aus EU-Mitteln bekommen!

Korruptionsranking: Platz 64.

Nur am Rande sei hier erwähnt, dass Präsident Erdogans neuer Palast fast eine Milliarde Euro gekostet hat.

Über 11 Milliarden EU-Heranführungshilfen

Ich habe Ihnen aufgezeigt, wie viel an europäischen Steuergeldern an EU-Heranführungshilfen für Beitrittskandidaten und/oder Erweiterungs/Bewerberländer bezahlt werden.

Insgesamt summieren sich diese Zahlungen bis ins Jahr 2020 auf sage und schreibe fast 12 Milliarden Euro.

Und das für Länder, die hochkorrupt sind!

Dagegen sollten sich die europäischen Steuerzahler aussprechen. Und zwar jetzt.

Doch wie immer hat die Politik und die Mainstreampresse bereits eine Nebelkerze gezündet, um die Thematik zu verschleiern. Und zwar Griechenland.

 

Quelle: Guido Grandt

Tabu-Thema: „Steuermilliarden für EU-Beitritts-Kandidaten“ – Serbien (2)

Alle Welt spricht über Griechenland und die neuen Milliarden, die an die Hellenen gehen (sollen).

EU-Steuergelder für Beitrittskandidaten

Doch in dieser Diskussion wird vergessen, dass der EU-Steuertopf bereits über Länder ausgeschüttet wird, die noch gar nicht Mitglieder in der Union sind!

Sie wissen jetzt: Mit der „Heranführungshilfe IPA II (Instrument for Pre-Accession) kann die Generaldirektion für die Erweiterung der EU-Kommission Milliarden an Geldern freischaufeln.

Hunderte Millionen für Albanien

Länder, die noch weit, weit weg sind von jeglichem EU-Standard werden vorher schon mit Ihren Steuergeldern überhäuft. Wie beispielsweise Albanien, das als „Beitrittskandidat“ für seine Reformanstrengungen bis ins Jahr 2020 rund 650 Millionen Euro bekommt.

Dabei steht das Land auf Platz 110 des weltweiten Korruptions-Rankings von 174 Ländern dieser Erde.

Doch Albanien ist nicht das einzige Land, das mit einem EU-Geldregen gesegnet wird.

EU-Beitrittskandidat Serbien

Serbien hat bereits 2009 die EU-Mitgliedschaft beantragt. Seit März 2012 besitzt es offiziell den Status eines Beitrittskandidaten.

Im Januar 2014 fanden die ersten konkreten Beitrittsverhandlungen statt. Nun soll die „Übernahme des gemeinschaftlichen Besitzstandes der EU“ verhandelt werden, wie es heißt.

Für Beitritt: Harter Sparkurs gegen Rentner und Arbeitnehmern

Bundeskanzlerin Angela Merkel lobt inzwischen die Wirtschaftsagenda des serbischen Premiers Aleksandar Vucic, um sich fit für die EU zu machen.

Denn er hat das Haushaltsdefizit von 6,6 Prozent auf 1,6 % gedrückt.

Was die Bundeskanzlerin vergisst zu erwähnen: Diese Haushaltskorrektur geht wieder einmal zu Lasten von Rentnern und Arbeitnehmern. Denn in diesem Bereich ist massiv gekürzt worden

Sie kennen das ja bereits aus Griechenland und den übrigen EU-Krisenstaaten.

Serbiens Reformen

Wie bei Albanien auch, verrate ich Ihnen nachfolgend, wie die EU-Beitrittsstrategie Serbiens bis ins Jahr 2020 auszusehen hat:

– Die Gewährleistung von Rechtstaatlichkeit und der Grundrechte, wie beispielsweise der Pressefreiheit.

– Die Reform der öffentlichen Verwaltung, einschließlich der Finanzverwaltung.

– Die Beziehungen zum Kosovo sollen verbessert werden.

Für dieses Reformpaket erhält Serbien 543 Millionen Euro.

Aber es geht noch weiter.

Reformmilliarden für Serbien

Auch die wirtschaftliche Entwicklung Serbiens wird von der EU gefördert. Dazu gehören Investitionen in den Sektoren Energie sowie Verkehr und Umwelt. Das bringt noch einmal 565 Millionen an Fördergeldern.

Für Sozialpolitik und Humanressourcen sind weitere 190 Millionen Euro vorgesehen.

Für Maßnahmen im Agrarsektor zusätzlich 210 Millionen Euro.

Wenn Sie das alles summieren, dann kommen Sie auf EU-Förderhilfen für den Beitritts-Kandidaten bis 2020 auf sage und schreibe rund 1,5 Milliarden Euro!

Aus europäischen Steuergeldern versteht sich!

Große Probleme im Land

Dabei wissen die Experten längst, dass es in Serbien große Probleme gibt.

Vor allem mit der Rechtssicherheit, der Transparenz bei öffentlichen Aufträgen, der Bürokratie sowie der Korruption. Und diese soll allgegenwärtig sein.

Serbien steht auf Platz 78 des weltweiten Korruptions-Rankings.

Wie auch betreff Albanien frage ich Sie, ob Sie glauben, dass die EU-Steuer-Gelder hier gut angelegt sind?

 

Quelle: Guido Grandt

Tabu-Thema: „Steuermilliarden für EU-Beitritts-Kandidaten“ – Albanien (1)

Das insgesamt etwa 86 Milliarden Euro umfassende neue Hilfspaket an Griechenland geistert durch die Köpfe der europäischen Steuerzahler und Sparer. Viele Milliarden, die schon jetzt von den meisten Experten „abgeschrieben“ werden.

Tabu-Thema: Europäische Union verteilt Milliarden an Steuergeldern für Nicht-EU-Mitgliedsländer

Doch die EU hat noch mehr an Steuergeldern zu verteilen, als an Ihre eigenen Mitgliedsstaaten. Nämlich an jene, die noch gar nicht dazu gehören.

An die Beitritts-Kandidaten.

Vor einer Berichterstattung von dem, was ich Ihnen nachfolgend beschreibe, scheuen die systemgeschalteten Mainstream-Medien zurück, wie der Teufel vor dem Weihwasser.

Gleich gar nicht sprechen die EU-Verantwortlichen, die EU-Politiker darüber.

Denn das Thema ist ein Tabu.

Bis jetzt. Hier bei Unangreifbar Leben.

Merkels Juli-Reise auf den Westbalkan

Was im medialen Wirbel um Griechenland untergegangen ist: Bundeskanzlerin Angela Merkel reiste Anfang Juli 2015 nach Albanien, Serbien und Bosnien-Herzegowina. Offiziell wegen bilateraler Beziehungen zur EU. Ebenso wegen Wirtschafts- und Energiefragen.

Konkret ging es um die Heranführung der Länder des Westbalkans in die Europäische Union.

Denn Albanien, Serbien und Bosnien-Herzegowina besitzen bereits eine EU-Beitrittsperspektive.

An dieser Stelle werde ich Ihnen konkret aufzeigen, was damit gemeint ist. Und vor allem, wie viel Ihrer Steuergelder in den einzelnen Ländern versickert.

Steuergelder für Albanien

Albanien hat bereits 2009 die EU-Mitgliedschaft beantragt. Seit 2014 besitzt es offiziell den Status eines Beitrittskandidaten.

Bevor jedoch die „Übernahme des gemeinschaftlichen Besitzstandes der EU verhandelt werden kann“, wie es heißt, hat der EU-Rat dem Land einen Kriterienkatalog vorgelegt. Darin geht es um Bereiche der öffentlichen Verwaltung sowie des Justizwesens.

Dieser muss zunächst abgearbeitet, sprich erfüllt werden.

Euros für Reformen

Hier sollen konkret Reformen gemacht werden:

  • in der öffentlichen Verwaltung
  • in der Justiz.

Dazu gehören:

  • Korruptionsbekämpfung
  • Kampf gegen organisierte Kriminalität
  • sowie der Schutz von Menschenrechten.

Dass ich nicht lache, sage ich Ihnen: Denn Albanien steht auf Platz 110 des weltweiten Korruptions-Rankings von 174 Ländern dieser Erde.

Zum Vergleich: Deutschland auf Platz 12.

Soviel Steuergelder fließen aus der EU an Albanien

Für die Unterstützung dieser Reformen zur Vorbereitung der Mitgliedschaft hat die Europäische Union ein Budget von 320,45 Millionen Euro bereit gestellt.

Aber das ist noch längst nicht alles:

Hinzukommen Maßnahmen zur sozioökonomischen Entwicklung mit weiteren 168 Millionen Euro.

Und Maßnahmen für Bildung und Sozialpolitik mit 69 Millionen Euro.

Sowie Maßnahmen im Agrarbereich für 92 Millionen Euro.

Insgesamt rund 650 Millionen Euro für Albanien!

Summa summarum erhält Albanien aus europäischen Steuertöpfen in sieben Jahren (2014 bis 2020) insgesamt 649,5 Millionen Euro!

Und das lediglich als „Beitrittskandidat“

Instrument der EU-Kommission macht es möglich

Möglich macht dieser Millionensegen die Generaldirektion für Erweiterung der EU-Kommission. Konkret das Instrument der „Heranführungshilfe IPA II (Instrument for Pre-Accession).

Nach allem, was Sie jetzt wissen: Glauben Sie wirklich, dass die EU-Steuer-Millionen in Albanien richtig angelegt sind und noch werden?

 

Quelle: Guido Grandt

Griechische Banken vor dem Crash – Kommt die Sparerenteignung?

Der Druck auf Griechenland steigt von Tag zu Tag.

Denn die Hellenen wagten es mit ihrem Referendum, sich offen gegen das Spardiktat aus Brüssel zu stellen.

Ein absoluter Affront gegen die Brüsseler Eurokraten.

So jedenfalls fassen diese das auf. Pöbeln, beleidigen und drohen dafür.

EU: Tsipras-Regierung ist eine Bedrohung für das europäische Projekt

Für die EU-Kommission, das Parlament und den Rat ist die „Tsipras-Politik“ ein Dorn im Auge.

Inakzeptabel.

Eine Bedrohung für die gesamte Union.

Es muss an ihr ein Exempel statuiert werden, damit nicht auch noch andere Krisenländer „aufmucken“.

Dunkle Wolken über Athen

So wird die EU in jedem Fall zu härteren Maßnahmen greifen. Ob mit den Zwangsmaßnahmen des gestern beschriebenen „EU-Notstandsartikels“ oder mit anderen.

Vielleicht schickt Brüssel auch einen „Schuldenkommissar“, der Athen wieder bevormunden will, wie einst die Troika.

Ich sage Ihnen: Es geht längst nicht mehr darum, Griechenland „moralisch“ in der Eurozone zu halten.

Sondern schlichtweg um den Verlust von 360 Milliarden Euro an Steuergeldern. Ein Resultat aus der falschen Sparpolitik der EU. Und diesen Verlust müssen Politiker ihren Bürgern erklären.

Und davor haben sie Angst.

Griechenland zeigt, wie „demokratisch“ die EU tatsächlich ist

Doch die Wahrheit wird ans Licht kommen. Der tiefe Fall der Hellenen zeigt dies ganz deutlich.

Und vor allem die Reaktion der Eurokraten darauf.

Diese sind alles andere als demokratisch. Im Gegenteil. Mit Spott und Häme, Beleidigungen und Beschimpfungen werden die Griechen weiterhin bedacht.

Dabei haben die EU-Denunzianten eines noch nicht kapiert: Ihr Spiel ist aus.

Denn nun müssen sie Farbe bekennen. Vor ihren Bürgern. Vor ihren Wählern. Vor ihren Steuerzahlern und Sparern.

Die Eurokraten haben kläglich versagt.

Sparer-Enteignung in Griechenland?

Sie haben sicher davon gehört? Wenn nicht: Die Financial Times berichtete vor kurzem, dass Kleinsparer enteignet werden.

Und zwar drastisch! Im Gespräch sind Guthaben über 8.000 Euro, die um sage und schreibe 30 Prozent rasiert werden sollen.

30 Prozent!

In einer ersten Reaktion dementierte die griechische Regierung dieses Gerücht.

Griechische Banken am Ende

Fakt jedoch ist, dass die griechischen Banken am Ende sind. Sie besitzen ein Guthaben an Cash von gerade mal 500 Millionen Euro.

Um also einen Banken-Crash zu verhindern, muss Tsipras etwas unternehmen. Dazu gehört vor allem die Rekapitalisierung der Finanzhäuser.

Wenn dies nicht mehr mit Hilfe der EU beziehungsweise der EZB gelingt, dann eben über die Sparer.

Entweder diese schlucken die bittere Pille der 30ig-prozentigen Geldenteignung oder sie verlieren im Fall eines Banken-Crashs alles.

Ihr Sparguthaben ist mitnichten sicher!

Erinnern Sie sich, wie die Eurokraten bislang tönten? Sparguthaben unter 100.000 Euro seien sicher!

Beim „Zypern-Haircut“ haben sie sich noch daran gehalten. Und nur Beträge darüber um fast 40 Prozent enteignet.

Doch wenn sich bewahrheitet, was das „Griechenland-Gerücht besagt, dann war das alles nur Makulatur.

Deshalb: Trauen Sie keinen politischen Versprechungen! Niemals!

Was Sie daraus lernen können

Lassen Sie nur so viel Geld auf der Bank, wie Sie zu Ihrem normalen Zahlungsverkehr benötigen. Auf die mickrigen Zinsen, die Sie auf einem Sparbuch bekommen, können Sie verzichten. Ihr Geld verliert dort genauso an Wert, wie unter dem berühmten „Kopfkissen“.

Auf gut deutsch: Vergessen Sie ab sofort Anleihen, Tagesgeld oder Sparbücher. Diese sind völlig ungeeignet, um Ihr Vermögen zu sichern.

Denn was, wie in Griechenland, wenn der Bankautomat nur noch begrenzt Geld ausspuckt? Oder die Banken gar geschlossen bleiben?

Bewahren Sie Ihr Geld deshalb in Ihrer „greifweite“ auf.

Da haben Sie jederzeit Zugriff und müssen nicht irgendwann einmal in einer Schlange vor der Bank stehen.

 

Quelle: Guido Grandt