Krisenmeldungen: Noch sind die Finanzmärkte ruhig

Die Ereignisse der vergangenen Tage hinterlassen einen ganz bitteren Nachgeschmack. Da hatte sich die Welt kaum vom Terrorakt in Nizza mit 84 Toten erholt, da erschütterten schon die Meldungen über den Militärputsch in der Türkei die Öffentlichkeit.

Und dann folgten nur zwei Tage später schon wieder Meldungen über einen neuen Polizistenmord in den USA. Dieses Mal sind drei Polizisten in Baton Rouge im US-Bundesstaat Louisiana wohl erneut einem ehemaligen US-Soldaten zum Opfer gefallen.

Nizza, USA und Türkei: Die Negativschlagzeilen reißen nicht ab

Völlig überraschend sind nun innerhalb kürzester Zeit zahlreiche neue Krisenherde entstanden. In vielen Teilen der Welt tauchen immer neue Probleme auf. Auch in den USA ist kaum absehbar, wie sich die Lage dort weiterentwickeln soll. Immerhin sind in fast allen Bundesstaaten Schusswaffen erlaubt und Millionen und aber Millionen von Pistolen und Gewehren legal im Umlauf.

Der Kampf von US Präsident Obama gegen die mächtige Waffenlobby verlief bislang erfolglos und wird das auch weiter tun. Allerdings werden die Gräben zwischen der schwarzen und weißen Bevölkerung in den USA immer tiefer werden. Schon heute leben diese beiden Bevölkerungsgruppen eher nebeneinander als miteinander in dem Land. Die aktuellen Ereignisse werden dies nicht verändern und sogar die Spannungen nachhaltig antreiben.

Meiner Ansicht nach, müssen wir uns insgesamt auf unruhige Zeiten gefasst machen. Dabei schaue ich bei der aktiven Krisenvorsorge eben nicht nur auf die Entwicklung an den Finanzmärkten. Wichtig ist mir ebenfalls die gesellschaftlichen Veränderungen im Blick zu haben. Denn daraus resultieren oft wirtschaftliche Schieflagen.

Die Terrorangst in vielen westlichen Ländern wird sicherlich auch wirtschaftliche Auswirkungen haben. Zuletzt hat es immer wieder Frankreich mit den Terroranschlägen getroffen. Gut möglich, dass das beliebte Urlaubsland mitten in Europa hier nun massive Einbußen zu verzeichnen haben wird.

Finanzmärkte noch ruhig – aber das kann sich schnell ändern

Genauso stellt sich die Lage für die Türkei dar. Das ebenfalls sehr beliebte Urlaubsland erlebt schon seit Monaten eine Welle der Gewalt. Der versuchte Militärputsch am Freitag hat sicherlich nicht dazu beigetragen, dieses Urlaubsland wieder attraktiv zu machen.

Schon seit geraumer Zeit wird beispielsweise Istanbul von vielen Kreuzfahrtschiffen nicht mehr angefahren. Das Risiko ist zu groß. Schon im Mai erlebte die Türkei einen massiven Rückgang der Touristenbesuche um 30 % im Vergleich zum Vorjahr. Hier sehe ich Ihnen auch steigende Tendenz für die nächsten Monate.

Noch verhalten sich die Finanzmärkte im Angesicht dieser vielen Krisen ruhig. Allerdings erwarte ich auch hier schon bald eine Veränderung. Und dann ist es wichtig, dass sie als Investor ihr Vermögen aktiv schützen. Wie das geht erfahren Sie regelmäßig an dieser Stelle.

 

Quelle: Günter Hannich

Das ist die größte Gefahr bei einem neuen Goldstandard

Keine Frage: Gold ist eben eine ganz besondere Anlageklasse. Aber Gold wird auch immer häufiger als Lösung für unsere Finanzprobleme propagiert. Diese Rolle kann das Edelmetall mal besser und mal schlechter einnehmen.

Gold als ultimativer Krisenschutz wird in der öffentlichen Diskussion gerne zusammen mit einem neuen Goldstandard genannt. Sogar der ehemalige Weltbank-Chef Robert Zoellick hat sich vor einiger Zeit für ein neues Goldstandard-Währungssystem ausgesprochen, das an die Bretton-Woods-Ordnung von 1945 bis 1971 anknüpft.

In diesem neuen Weltwährungssystem könne Gold – seiner Meinung nach – seine alte Funktion als Wertanker wieder einnehmen. In diesem damaligen System war der US-Dollar goldgedeckt und andere Währungen waren es durch die Bindung an den Dollar als Weltleitwährung indirekt ebenfalls.

Goldstandard war ein Auslöser der Weltwirtschaftskrise

Was sich oberflächlich betrachtet als stabile Alternative zu heute anhört, ist beim näheren Blick jedoch eine Katastrophe: Wie die Geschichte zeigt, waren die schlimmsten Krisen gerade unter einer goldgedeckten Währung. So wurde der Goldstandard beispielsweise 1926 weltweit wieder eingeführt und nur 4 Jahre später entstand daraus die Deflation der Weltwirtschaftskrise, die später indirekt zum Zweiten Weltkrieg führte.

Der Fehler eines Goldstandards liegt darin, dass die Geldmenge nicht vernünftig an die Entwicklung der Wirtschaft angepasst werden kann – daraus folgt dann eine ständige deflationäre Entwicklung, bis hin zu schweren Wirtschaftskrisen. Führte dieser Goldstandard schon damals zur größten Krise der Menschheit, so würde es heute bei unserer viel größeren Wirtschaftsleistung noch viel schneller und massiver zum Kollaps gehen.

An was auch niemand denkt: Wird eine neue Goldbindung eingeführt, dann bedeutet das beinahe automatisch, dass privater Goldbesitz verboten wird – anders wäre es kaum möglich, genügend Gold für den Goldstandard zusammen zu bekommen und die Goldmenge stabil zu halten. Auch unter dem Bretton Woods System war deshalb in den USA privater Goldbesitz bei hohen Gefängnisstrafen verboten.

Weder für die Wirtschaft, noch für uns Anleger ist deshalb eine Goldwährung ein Vorteil, sondern im Gegenteil eine noch viel größere Gefahr als unser heutiges System. Was jedoch an diesen Äußerungen des Weltbank-Präsidenten deutlich wird ist, dass offenbar unsere „Elite“ nach wie vor lieber in der Mottenkiste der Geschichte wühlt, als an ein wirklich stabiles Geldsystem zu denken. Unter solchen Voraussetzungen ist es kein Wunder, dass die Krisen immer schlimmer und häufiger werden.

Deshalb fahren Sie auch weiterhin gut damit, nicht auf die Verantwortlichen zu vertrauen, sondern im Gegenteil, Ihre Vorsorgeanstrengungen weiter auszubauen. Dabei werde ich Sie als Krisenexperte auch weiterhin unterstützen.

 

Quelle: Günter Hannich

„Politik-Versagen – Merkels Stunde hat geschlagen!“ – Internationale Experten rechnen ab (2)

Tagtäglich können Sie miterleben, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel an ihrer Flüchtlings- und Europapolitik festhält. Kritik blendet sie aus. Stur verfolgt sie einen Plan, bei dem man sich langsam fragen muss, wer tatsächlich darauf besteht, dass dieser umgesetzt wird.

Denn durch diese Art der Politik wird nichts besser. Ganz im Gegenteil!

Die Krisen sind noch da!

Ich sage Ihnen: Die Wirtschaft der südlichen EU-Krisenländer ist noch nicht mal auf Vorkrisen-Niveau. Und wer weiß, wie tief die – auch unter kräftiger Mithilfe Deutschlands – verordneten Strukturreformen diese Staaten noch weiter in die Armut und die soziale Ungerechtigkeit treiben werden.

Großbritannien steht vor einem Brexit, einem möglichen Austritt aus der EU. Und das mit verheerenden Folgen für alle.

Osteuropäische Länder, wie etwa Ungarn, Polen oder die Slowakei, wollen sich dem Diktat aus Brüssel nicht mehr beugen. Und kochen Ihre eigenen Süppchen.

Europa steht vor dem Abgrund

Zudem bringt die Einheitswährung des Euro und die Flüchtlingskrise die Europäische Union in immer größere Probleme. Ihr droht eine Verschärfung der Wirtschaftskrise, weil die EB nicht mehr gegen die ganzen Probleme tut, als immer neues billiges Geld in die Märkte zu pumpen.

Das wird sich bitter rächen! Nehmen Sie mich beim Wort!

Europa steht vor dem sprichwörtlichen Abgrund!

„Out of controll“

Der britische Finanzjournalist Matthew Lynn prognostiziert der deutschen Wirtschaft nichts Gutes. Deutschland habe in der Eurozone die Löhne niedrig gehalten und für einen Handelsüberschuss gesorgt. Und dieser sei „außer Kontrolle“ geraten.

Die sinkenden deutschen Importe seien ein großes Problem. Doch Merkel habe dieses entweder komplett ignoriert oder weigere sich etwas dagegen zu tun.

Und das mit verheerenden Folgen: „Deflation im Rest der Welt, niedrige deutsche Löhne und riesiges finanzielles Ungleichgewicht, weil dieser Überschuss durch die Banken wieder in Umlauf gebracht wird“, so Lynn.

Energiepolitik um GRÜNE „glücklich“ zu machen

Der Brite meint weiter, dass die hohen Energiekosten dazu geführt hätten, dass deutsche Unternehmen weniger wettbewerbsfähig seien, als andere. Diese seien jetzt von einem niedrigen Wechselkurs der EZB abhängig, um wachsen zu können. Und das nur, um die GRÜNEN „glücklich zu machen“.

Auch da ist was Wahres dran, sage ich Ihnen!

Merkel hat Brexit-Bestrebungen nicht verhindert

Auf gut deutsch: Lynn wirft Merkel vor, die deutsche Wettbewerbsfähigkeit in den Ruin zu treiben. Aber mehr noch: Die Kanzlerin hätte Großbritannien „zu nahe“ an einen Brexit gelassen. Dies hätte man durch „bedeutungsvollere Neuverhandlungen“ verhindern können.

In der Tat wurde dieses Problem angesichts der Flüchtlingskrise erst zu spät angegangen. Wenn die Briten die EU verlassen, wird diese nicht mehr so sein wie vorher. Vielleicht wird sie sogar daran zerbrechen.

Im 3. Teil verrate ich Ihnen, warum internationale Experten Angela Merkel ein „Politik-Versagen“ vorwerfen und weshalb sie bereits den „Untergang Deutschlands“ prognostizieren.

 

Quelle: Guido Grandt

„Ex-Zentralbanker: Deutschland raus aus dem Euro!“ (2)

Flüchtlingskrise hin oder her – es gibt auch andere ungelöste Probleme, die den Bestand der EU gefährden! Eines davon ist die Ungleichheit in der Eurozone, die verheerende Folgen hat. Und noch haben kann.

Euro-„Krisen“-Zone und kein Ende

Der britische Ex-Zentralbanker Mervyn Allister King stellte jüngst völlig zurecht fest, dass die Eurozone „dazu verdammt sei, von einer Krise zur nächsten zu taumeln, bis sie zusammenbricht!“

Der Crash würde durch die unendlichen Rettungsversuche mit „Bail-Outs“ und den ständigen Forderungen nach Sparmaßnahmen ausgelöst. Hinzu komme, dass die Eliten in Europa und in den USA, aus der Währungszone eine Transfer-Union machen wollten. Dies könne die Spannungen in den 19 Eurostaaten keineswegs unterdrücken, sondern die EU auseinanderreißen.

Diktat aus Brüssel mit verheerenden Folgen

Doch King macht den Eurokraten noch mehr schwere Vorwürfe. So auch, dass die Mitgliedsstaaten gezwungen würden, ihre Souveränität abzutreten. Und dem „Brüssel Diktat“ folgen müssten. Das würde eine Gegenreaktion auslösen!

Der frühere Zentralbanker macht deutlich – ich zitiere: „Die Währungsunion hat einen Konflikt hervorgerufen – zwischen einer zentralisierten Elite einerseits und nationalen, demokratischen Kräften andererseits. Dies ist außergewöhnlich gefährlich.“

Euro-Zone verschärft Spannungen zwischen den Mitgliedern

Die bestehenden Ungleichheiten zwischen den einzelnen Staaten seien durch die Eurozone noch verschärft worden, so King. Eine politische Einigkeit sei in weiter Ferne.

Deutschland, als die größte europäische Volkswirtschaft, müsse sich der Tatsache stellen, dass die nicht wettbewerbsfähigen südlichen EU-Mitgliedsländer nur dann wieder „gedeihen“ könnten, wenn der „Block aufgeteilt“ sei.

„Schreckliche Wahl“ für Deutschland: Dauerzahlen oder Austritt aus der Eurozone!

King erklärt, dass Deutschland vor einer „schrecklichen Wahl“ stehe. Es müsste „Blanko-Schecks“ zur andauernden Unterstützung der Eurozone ausstellen. Was „enorme und unendliche Kosten“ für die Steuerzahler zur Folge hätte. Andernfalls sei die Euro-Zone am Ende!

King meint weiter, dass die deutschen Bürger diesen dauerhaften Finanztransfer ablehnen würden. Und kommt zur der Schock-Diagnose: „Der einfachste Weg, die Eurozone zu teilen, wäre ein Austritt Deutschlands.“

Schon seit Jahren warne ich vor dem Crash!

Sie sehen also: Das, was Mervyn King hier zum Besten gibt, das predige ich Ihnen in Unangreifbar Leben seit vielen, vielen Monaten.

Bereits vor drei Jahren ging ich in meinem Wirtschafts-Sachbuch-Thriller 2018 – Deutschland nach dem Crash – Was Politiker nicht erzählen (erscheint demnächst in der 3. aktualisierten Auflage im gugra-Media-Verlag) auf alle diese Probleme und Krisen ein.

Wie auch immer – für Sie heißt es jetzt, zu handeln!

Schützen Sie Ihr Vermögen

Greifen Sie deshalb zu effektiven Vermögenserhaltungs- und Vermögenszuwachs-Maßnahmen.

Beispielsweise sollten Sie Ihr Guthaben und Erspartes in einem Portfolio streuen. Damit senken Sie gleichzeitig die Risiken finanzieller Investitionen.

Wie das genau vor sich geht, verrate ich Ihnen in meiner aktuellen Unangreifbar Leben-Studie „2016 – Diese Szenarien bedrohen Sie und Ihr Vermögen (hier erhältlich:)

 

Quelle: Guido Grandt

„Monetäres Harakiri!“ – Warum Sie keiner Bank mehr trauen sollten! (3)

Früher wurde der Überbringer einer schlechten Nachricht mit dem Tode bedroht. Heute ist das zum Glück anders. Denn auch ich überbringe Ihnen schlechte Nachrichten.

Wie Sie als Unangreifbar Leben-Leser inzwischen wissen, ist die Flüchtlingskrise nicht die einzige, die Europa heimsucht. Hinzu kommt die unbewältigte Finanz- und Bankenkrise, die desaströse Mini-Zins-Politik der Europäischen Zentralbank, die schmelzenden Lebensversicherungsbeiträge, die ungesicherte Altersversorgung …

Darüber werden Sie jedoch von den Politik-, Wirtschafts- und Finanzeliten getäuscht. Vor allem hinsichtlich der Banken, denen sie eine deutlich bessere Situation als noch vor Jahren attestieren.

Ich habe Ihnen aufgezeigt, dass dies keineswegs stimmt! Dass in den EU-Banken unglaublich viele Schrott-Papiere liegen, genauso wie riskante Wertpapiere und dass sie sich gegen Krisen nur mit einer hauchdünnen Eigenkapitaldecke gerüstet haben. Bei Verlusten von nur acht (!) Prozent wäre dieser Puffer bereits aufgebraucht. Und das Ganze würde wie ein Kartenhaus in sich zusammenbrechen!

Das große Versagen der Europäischen Zentralbank

Und was unternimmt die EZB gegen all die Risiken der Zahlungsunfähigkeit der Euro-Banken? Ganz einfach – sie hält an ihrer desaströsen Geldpolitik weiter fest!

Das heißt, sie wird die Liquiditätslücke der Finanzinstitute über ihr Anleihenprogramm weiter steigern. Übrigens betrug diese Lücke Ende 2015 – halten Sie sich fest – 4,8 Billionen Euro!

Das sind fast 5.000 Milliarden Euro. Unglaublich!

Diesen Rettungsplan fordern die Banken von der EZB

Deshalb fordern die notleidenden Finanzinstitute gar, die EZB solle anstatt Staatsanleihen nun auch Anleihen der Banken aufkaufen. Stellen Sie sich das einmal vor!

Doch wenn die EZB Bankenanleihen aufkauft, dann würde das einen neuen Bail-Out bedeuten. Ein solches bezeichnet eine Maßnahme zur Rettung einer Institution im Falle drohender Zahlungsunfähigkeit. Oder auf dem Weg einer Entschuldung der Bereitstellung neuer Kredite durch Dritte.

Kurz gesagt: Ein Bail-Out ist zumeist die Rettung zahlungsunfähiger Banken mit Steuergeldern.

Also durch Sie!

Fragile EU-Banken

Ich habe Ihnen aufgezeigt, dass die Situation der Euro-Banken so fragil ist, wie nie zuvor. Diese wandeln geradezu am Abgrund der Euro-Zone. Und mit ihnen die gesamte Wirtschaft.

Fällt nur eine deutsche oder meinetwegen auch französische Bank, crasht der Euro! Denn eine weitere Bankenkrise überlebt die durch Flüchtlingskrise und andere Probleme geschüttelte EU garantiert nicht.

Deshalb gilt für Sie: Rette sich wer kann! Ihr Geld immer noch einer Bank anzuvertrauen, ist monetäres Harakiri!

Sie müssen Ihr Vermögen schützen!

Umso dringender sollten Sie zu effektiven Vermögenserhaltungs- und Vermögenszuwachs-Maßnahmen greifen.

Beispielsweise sollten Sie Ihr Guthaben und Erspartes in einem Portfolio streuen. Damit senken Sie gleichzeitig die Risiken finanzieller Investitionen.

 

Quelle: Guido Grandt

„Schwarze Liste 2016“ – Das ändert sich für Sie zu Ihrem Nachteil (1)

Neues Jahr, neues Glück – so heißt es doch im Volksmund, oder nicht?

Allerdings gilt das natürlich nur im sprichwörtlichen Sinn. Denn 2016 wird zu einem „Schicksalsjahr“, wie ich Ihnen bereits in meinen letzten Unangreifbar Leben-Newslettern aufgezeigt habe.

2016 wird Ihnen alles abfordern!

Nicht nur die bis heute ungelöste Finanz- und Wirtschaftskrise wird das Land, seine Bürger und damit Sie selbst, weiter beschäftigen. Sondern auch das Flüchtlingsdrama, das sich weiter verschärft. Obwohl die Politik Ihnen etwas ganz anders weismachen will. Lesen Sie dazu mein neues Buch Das Asyl-Drama – Deutschlands Flüchtlinge und die gespaltene EU, das Mitte Januar 2016 erscheint.

Vergessen Sie auch nicht die ungelösten Krisen in Syrien, dem Irak, in Afghanistan, der Ukraine. Sowie die zunehmenden Spannungen zwischen Saudi-Arabien und dem Iran. Hinzukommt die Terrorgefahr, die vermehrt für Europa und insbesondere auch für Deutschland gilt.

Europa in Gefahr

Doch das ist noch nicht alles: wie Sie als Leser von Unangreifbar Leben wissen, prognostizierten Experten anhand der Systemtheorie und Komplexitätsforschung längst schon nicht nur die Spaltung, sondern den Zerfall Europas. Der EU.

Denn die europäische Währungseinheit, der Euro, wird früher oder später scheitern.

Gute Aussichten, was Ihnen die Eurokraten da beschert haben.

Schwarze Liste 2016

Doch heute möchte ich Ihnen ganz konkret auflisten, was sich aufgrund von am 1. Januar 2016 in Kraft getretene Gesetze für Sie ändert. Und zwar zum Negativen. Zu Ihrem Nachteil.

Darüber wird kaum gesprochen. Und doch müssen Sie davon wissen. Denn schließlich sind Sie selbst unmittelbar betroffen!

Lesen Sie weiter und Sie werden mehr über die „Negativliste 2016“ erfahren.

Höhere Sozialabgaben

Gutverdiener werden noch mehr zur Kasse gebeten. Denn die Beitragsbemessungsgrenzen steigen, was höhere Sozialabgaben mit sich bringt.

So ist 2016 die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Kranken- und Pflege­versicherung von 4.125 Euro auf 4.237,50 Euro erhöht worden. Ab einem Brutto­gehalt in dieser Höhe sind die Beiträge gedeckelt, das heißt für Sie: diese steigen nicht weiter – egal ob Sie 4.238 oder 10.000 Euro verdienen. Alle, bisher über der alten Grenze lagen, müssen mehr bezahlen.

Bei der Renten- und Arbeitslosenversicherung ist die Beitragsbemessungsgrenze im Westen von 6.050 Euro auf 6.200 Euro gestiegen. Im Osten von 5.200 Euro auf 5.400 Euro.

Steigende Regelaltersgrenze und höhere Rentensteuer

Aufgrund der sukzessiven Einführung der Rente mit 67 steigt 2016die Regelaltersgrenze weiter an. Konkret liegt diese für Arbeitnehmer, die 1951 geboren sind, bei 65 Jahren und fünf Monaten.

Änderung der Rentenbesteuerung: Für Neurentner steigt der steuerpflichtige Anteil von 70 auf 72 Prozent. Oder anders ausgedrückt – nur 28 % der Rente sind noch steuerfrei! Das entspricht einer Rentenkürzung um 2 Prozent. Bei Bestandsrenten bleibt der festgesetzte steuerfreie Rentenanteil bestehen.

Lesen Sie morgen weiter, was sich 2016 für Sie noch im Negativen verändert hat. Seien Sie gespannt!

 

Quelle: Guido Grandt

Geschichte zeigt: Erst die Krise dann der Krieg

Schon seit Jahren beschäftige ich mich mit der Geschichte von Finanzkrisen. Was mir dabei aufgefallen ist: Sehr oft zogen wirtschaftliche Krisen dann sogar Kriege nach sich. Beim Ersten Weltkrieg war es genauso, denn besonders die Deflation von 1912 wirkte sich katastrophal auf die Lebensumstände der Menschen aus.

Die Staaten waren zu dieser Zeit so hoch verschuldet, dass beispielsweise Deutschland allein für seine Eisenbahnanleihen mehr Geld aufwenden musste als für das ganze hochgerüstet Heer. Insgesamt war die finanzielle Situation der meisten Staaten damals sehr angespannt, deshalb versuchte jede Nation möglichst große Weltmarktanteile für sich zu beanspruchen, um die wachsenden Zinslasten tragen zu können. Damit entwickelte sich ein Konkurrenzkampf, welcher im Ersten Weltkrieg endete.

Wer das zinskapitalistische System durchschaut hatte, konnte schon lange vor dem Ersten Weltkrieg die Ereignisse vorhersagen. So rechnete der Professor für politische Ökonomie, Ruhland bereits 1908 die Vermögenskonzentration durch den Zinseffekt aus und kam zum Ergebnis, dass eine Katastrophe absehbar wäre.

Kapitalkonzentration bei Banken: Ein Krisenauslöser damals wie heute

So wuchs damals die im Jahr 1870 mit 15 Mio. Mark Kapital gegründete Deutsche Bank bis 1908 auf ein Vermögen von 150 Mio. Mark, im ganzen Syndikat sogar 3 Mrd. Mark, an. Bei Beibehaltung dieser Steigerungsrate würde spätestens nach 10 weiteren Jahren das gesamte Volksvermögen von 150 Mrd. Mark der Deutschen Bank gehören.

Doch dazu kam es nicht mehr – Ruhland sah bereits, 6 Jahre vorher, den Ersten Weltkrieg voraus:

“Bei der nur zu oft maßlosen Inanspruchnahme des Kredits vollzieht sich hier mit Hilfe des Bank- und Börsenkapitals in einer anscheinend planvollen Weise eine nationale wie internationale Verkettung der Privatunternehmungen, die in unserem Kriegszeitalter uns eines Tages einer Krise entgegen zu führen droht, wie sie kaum in der Geschichte der Völker schon erlebt wurde. Hier lag Ruhland genau richtig mit seiner Prognose.

Doch die Folgen des ersten modernen Kriegs gingen noch sehr viel weiter. Im Endeffekt wurde durch den Ausgang des Ersten Weltkriegs mit der Niederlage Deutschlands die Vorbedingungen für einen erneuten Waffengang geschaffen.

Das durch den Krieg angehäufte Schuldenkapital erforderte eben eine weiter steigende Verzinsung und mündete schon wenige Jahre nach dem Ersten Weltkrieg in der massiven Wirtschaftskrise von 1923. Mehr dazu in einer weiteren Ausgabe an dieser Stelle.

 

Quelle: Günter Hannich

Welthandel bricht ein: Das hat dramatische Folgen

Bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage schauen viele Anleger nur auf die Entwicklung an den Börsen. Das halte ich für einen großen Fehler. Wenn Sie wirklich wissen wollen, wie es in der Wirtschaft läuft, müssen Sie auch auf andere Indikatoren schauen.

Für meine Analysen ziehe ich sehr viele verschiedene Wirtschaftsindikatoren heran. Nur so ist es auch möglich kommende Krisen tatsächlich frühzeitig zu erkennen. Immer wieder erlebe ich es, dass Investoren das Börsengeschehen als die einzig relevante Größe ansehen. Doch dieser Ansatz geht mir nicht weit genug.

Wenn es wirklich darum geht, Krisen frühzeitig zu erkennen, ist es beispielsweise extrem wichtig, auch auf die Handelsaktivitäten zu schauen. Der Grund hinter dieser Idee ist ganz einfach: Wenn der globale Handel nachlässt, kann es mit dem Wirtschaftswachstum in einzelnen Staaten nicht sehr gut bestellt sein.

Genau hier zeichnen sich gerade dramatische Verschiebungen ab. So ist der Welthandel aktuell deutlich eingebrochen. Ich gehe sogar noch weiter: Noch nie ist der Welthandel außerhalb einer Rezession so stark eingebrochen wie derzeit. Allein in diesem Jahr ist der Welthandel um 8,4 % zurückgegangen.

Frachtraten brechen ein – das ist kein gutes Signal

Der wichtige Baltic Dry Index, der die Frachtraten im Seehandel abbildet, ist in den letzten 30 Tagen mehr oder weniger eingebrochen. Der Index stand sank innerhalb eines Monats von 809 auf nur noch 630 Punkte. Wie so oft ist China eine der wichtigsten Faktoren bei der Betrachtung des Welthandels.

Das liegt an der mittlerweile enormen Bedeutung des Landes. So steht China mittlerweile für rund 20 % aller globalen Industrieexporte. Diese starke Marktstellung hat in den vergangenen Jahren ganz klar dafür gesorgt, dass China so etwas wie die Wachstumslokomotive der Weltwirtschaft war.

Wenn jetzt aber die chinesischen Exporte deutlich fallen, ist das für mich ein klares Warnsignal. So sind die Exportzahlen in China im Oktober um knapp 7 % im Jahresvergleich gesunken. Schon im Dezember hatte es einen klaren Rückgang um 3,7 % gegeben. Noch schwächer fallen die chinesischen Importzahlen aus. Die brachen im Oktober um 18,8 % im Vergleich zum Vorjahr ein, nachdem es im September schon um 20 % nach unten gegangen war.

Zuletzt waren die chinesischen Handelsdaten übrigens während der Finanzkrise 2008 und 2009 so schwach wie jetzt. Das sollte bei Anlegern zu einer erhöhten Vorsicht führen – doch das passiert nicht. Ich kann nur an Sie appellieren, Ihr Vermögen jetzt krisenfest zu machen. Dazu trägt zunächst einmal der flexible Aufbau ihres Vermögens bei. Wie das geht, erfahren Sie regelmäßig an dieser Stelle.

 

Quelle: Günter Hannich

Aktienmärkte: Blasenbildung bei einzelnen Aktien

Immer wieder lese ich Einschätzungen von Experten wonach aktuell die wirtschaftliche Lage sehr viel besser ist als die Stimmung. Die Unsicherheit der Investoren würde nur medial aufgebauscht. Eigentlich wäre alles in Ordnung – doch die Masse der Investoren würde einfach das Risiko scheuen und Aktien meiden.

Hier kann ich nur sagen: So ist es auf gar keinen Fall. Wir erleben aktuell an den Finanzmärkten verschiedene Signale für eine Blasenbildung. Das hat nichts mit schlechter Stimmung – sondern mit völlig überzogenen Bewertungen an den Börsen zu tun.

Ein besonders drastisches Beispiel ist hier für mich eine Modeaktie wie Facebook. Auf Basis des zuletzt erzielten Gewinns wird die Facebook-Aktie mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von mehr als 50 gehandelt. Das ist jenseits von Gut und Böse. Eigentlich müssten hier die Alarmglocken aller erfahrenen Investoren schrillen – sie tun es aber nicht.

Das hat einen einfachen Grund. Auch jetzt erklären Experten wieder: „Dieses Mal ist alles anders“. Das haben wir auch schon 1999 und 2000 gehört, bevor sich die Aktienkurse mehr als halbierten, viele Geschäftsmodelle als nicht tragbar zusammenbrachen und Millionen Anleger Milliarden Dollar und Euro verloren haben.

Die Masse der Investoren hat aus den vergangenen Krisen nichts gelernt

Und hat die Masse der Investoren etwas aus der verheerenden Finanzkrise 2008/09 gelernt? Ich sage hier ganz klar: Nein. Das liegt aber auch gar nicht im Interesse der Banken – denn die wollen weiterhin ihre Produkte an den Mann und die Frau bringen. Dass aber viele Banken erst durch die Steuerzahler vor dem Zusammenbruch gerettet wurden, wird sehr gerne übersehen.

Ich verfahre hier eher nach dem Motto: Nach der Krise ist vor der Krise. Dabei gehe ich wachsam vor und halte genau jetzt Ausschau nach attraktiven Anlageklassen – denn die gibt es. Nicht alles befindet sich in einer Blase. Bei manchen Investments ist die Blase schon geplatzt. Doch genau das sind die richtigen Momente, um große Vermögen aufzubauen.

Aktien gehören meiner Einschätzung nach in der breiten Masse auf jeden Fall zu einer völlig überbewerteten Anlageklasse. Die Gefahr weiterer heftiger Korrekturen bleibt extrem hoch.

 

Quelle: Günter Hannich

Eurokrise: Euro soll zur Transferunion werden

Das Euro-Projekt steht massiv unter Druck. Die Gemeinschaftswährung hat die in sie gesteckten Erwartungen nur bis zu ersten wirklichen Krise erfüllen können. Trotz großer Mühen gelingt es aber seit Jahren nicht ein einzelnes Land wie Griechenland nachhaltig zu stützen und so den gesamten Währungsraum wieder mehr Stabilität zu geben.

Daher machen sich jetzt viele schlaue Köpfe in Europa Gedanken, was verändert werden müsste. So hat jetzt Frankreichs Wirtschaftsminister Emmanuel Macron eine grundlegende Erneuerung von EU und Eurozone gefordert. Unter anderem schlug er vor, einen neuen EU-Kommissar einzusetzen, der ausschließlich für den Euro zuständig sein und über große Etatmittel verfügen soll.

Nach Einschätzung des französischen Finanzministers hätte die Eurokrise gezeigt, dass man nicht wie bisher weitermachen könne. Deshalb solle der neue Euro-Kommissar Investitionsmittel vergeben und bei der Arbeitsmarktpolitik der Mitgliedsstaaten mitreden können. Damit soll offen eine noch viel größere als bisher schon vorhandene Transferunion geschaffen werden.

Wer sich auf die Euro-Politik verlässt – der ist verlassen

Macron sagte weiter, dass es eine Währungsunion ohne Finanzausgleich nicht geben könne und die Starken den Schwachen helfen müssten. Auf diese Weise würde genau das geschaffen werden, was bei der Einführung des Euros strikt ausgeschlossen wurde, nämlich eine Transferunion, in der die wirtschaftlich starken Staaten an die schwächeren Staaten einen Finanzausgleich leisten.

Daran sehen Sie, dass der Euro von Anfang an ein Projekt war, das nie funktionieren konnte. Eine solche Transferunion würde erst recht zu neuen Streitereien um Gelder und zu neuen Krisen führen. Gerade die starken Länder wie Deutschland werden eben nicht unbegrenzt beriet sein, für die Schieflage in den schwachen Euroländern aufzukommen. Das Beispiel Griechenland ist hier meiner Einschätzung nach auch nur der Anfang.

Deshalb ist es wichtig für Sie, dass Sie sich nicht auf die Politik verlassen. Die Eurokrise ist letztlich nicht lösbar, weil die am Euro beteiligten Länder schlicht ökonomisch nicht zusammenpassen und deshalb nicht mit einer gemeinsamen Währung wirtschaften können.

Stattdessen sollten Sie sich auch weiterhin aktiv gegen den zwangsläufig kommenden Eurokollaps absichern. Das tun Sie in erster Linie mit Fremdwährungen und einem Anteil an Edelmetallen. Wichtig ist dabei, dass der Goldanteil hier nicht 10% überschreiten sollte und Silber nur 5% des gesamten Depots ausmachen sollte.

 

Quelle: Günter Hannich