Fed – an ihren Taten sollt ihr sie erkennen

Dieses Bibelzitat (1. Johannes 2, 1-6) trifft voll auf das Entscheidungsgremium der US-Notenbank zu. Wider ihre Rhetorik von der heilen Welt greift die Fed zu extremen Maßnahmen. Angeblich aus rein technischen Gründen. Doch das ist nicht die einzige dreiste Lüge.

320x50 Produktfeature Silber
Jetzt bei GoldSilberShop.de Edelmetalle und Diamanten kaufen

„Lügen dienen dazu, einen Vorteil zu erlangen, zum Beispiel um einen Fehler oder eine verbotene Handlung zu verdecken und so Kritik oder Strafe zu entgehen“. Diesem Zweck entsprachen die gestrigen Aussagen …. weiterlesen


Weltsystemcrash: Krisen, Unruhen und die Geburt einer neuen Weltordnung

 

Quelle: finanzmarktwelt.de

„Der Weltensturm“(1)

Die aktuelle Flüchtlingskrise verdrängt die ökonomischen Katastrophen, vor der die ganze Welt steht. Auch wenn Ihnen Politiker, vor allem in Europa, in Deutschland, immer wieder das Gegenteil erzählen.

Lesen Sie weiter, wenn Sie den Mut dazu haben!

Schlechter Jahresstart

Wahrscheinlich wissen Sie nicht, dass die ersten drei Januarwochen 2016 für die Märkte die schlechtesten seit Jahrzehnten waren.

Vor allem der starke Dollar macht in Europa Probleme. Denn dieser drückt die Gewinne der Auslandsgesellschaften der Konzerne, die international tätig sind, weiter nach unten. Das schlägt sich zum Teil auch auf die Gewinne der Exportunternehmen nieder.

Hinzu kommt eine sich wohl auch weiter abschwächende Konjunktur. Insbesondere in den Vereinigten Staaten aber auch in der Industrie allgemein.

Weitere Zinserhöhungen durch die Fed?

Sorgen bereiten auch die von der US-Notenbank angedeuteten weiteren Zinserhöhungen. Mitte Dezember 2015 hat die Fed die Zinsen um 0,25 Prozent angehoben. In diesem Jahr sollen vier weitere Zinsschritte folgen. Also eine vierteljährliche Zinsanpassung.

Das sorgt für Unruhe an den Märkten, auch wenn gerade das Gegenteil erreicht werden soll. Denn eine weitere Dollaraufwertung, mit all seinen verschiedenen Auswirkungen, wird erwartet.

China: Überbewerteter Aktienmarkt

Aber auch in Asien schrillen sämtliche Alarmglocken.

Nehmen Sie China: Der dortige Aktienmarkt ist hoffnungslos überbewertet.

Zumeist sind die „großen Brocken“ im Index Staatsunternehmen. Und diese haben kaum Aussicht auf eine positive Gewinndynamik. Zumindest nicht mittelfristig.

Risiko chinesische Bausektor

Auch die chinesischen Banken könnten ins Trudeln geraten und damit einen Tsunami an den Finanzmärkten auslösen. Ich sage Ihnen auch, warum: Seit einigen Jahren gibt es im Land der Mitte einen kreditfinanzierten Boom im Bau und Immobiliensektor. Doch rund 70 Millionen Wohnungen stehen leer. Und damit meine ich jene in den Provinzen und nicht etwa in den Großstädten. Zum Teil befinden sich Staatsunternehmen im Infrastruktur- und im Zulieferbereich bereits vor der Zahlungsunfähigkeit.

Ein weiteres Problem: Banken haben ihre Kredite auf diese Kundensegmente ausgerichtet. Jetzt schlummert in ihnen geradezu eine Zeitbombe mit faulen Krediten. Wenn diese in die Luft geht, dann wird der Bankensektor kollabieren.

Trudelnder Yuan

Um dies zu verhindern wird die chinesische Zentralbank nicht umhin kommen, die Zinsen zu senken. Das wiederum übt massiven Druck auf den Yuan aus, der – wie Sie vielleicht wissen – vom Dollar abgekoppelt wurde. Doch er befindet sich in einer Abwertungsspirale. Seit Sommer 2015 fiel er um rund 6 Prozent gegenüber dem Dollar. 10 bis 15 Prozent werden noch folgen, geht es nach verschiedenen Experten.

Was geschieht? Die Kapitalflucht in China wird sich rasant beschleunigen. Und dafür müssen auch die anderen Industrieländer einen bitteren Preis bezahlen. Exportorientierte Mittelständler aber auch Großunternehmen können schon jetzt Gebete sprechen.

Risiko Billig-Öl

Ein weiteres Damoklesschwert, das über der Weltwirtschaft hängt, ist der Zerfall des Erdölpreises. Dieser hat eine wahre Auseinandersetzung um Markanteile entfacht. Vor allem in Asien und Europa.

Die Öllager sind voll. Hinzukommt der Iran, der nach Aufhebung der Sanktionen ebenfalls den Markt überschwemmt. Auch der milde Winter – abgesehen vom schweren Wintereinbruch in den USA in den letzten Tagen – tut sein übriges dazu. Alles Faktoren, die nicht etwa die Nachfrage nach Erdöl schlagartig steigert. Der Preis wird wohl dementsprechend noch einige Zeit am Boden bleiben.

Das alles führt dazu, dass die stark verschuldeten Erdölproduzierenden Schwellenländer in große Probleme kommen. Der Absturz des Ölpreises und die Aufwertung des Dollars ist sprichwörtliches Gift für sie. Ihre Fähigkeit die Schulden zu bedienen sinkt daher immer weiter.

Im 2. Teil gehe ich auf die immensen Risiken in den Schwellenländern ein. Vor allem aber auf die in Europa. Seien Sie gespannt!

 

Quelle: Guido Grandt

Fed-Entscheidung: „Die Massenenteignung geht weiter!“ (3)

Die Flüchtlingsthematik wird uns noch lange Zeit in Atem halten. Uns alle beschäftigen.

Genauso wie ein anderes Thema, dem in diesen Zeiten jedoch viel zu wenig Raum gegeben wird.

Und das, obwohl es unmittelbar um Ihr Vermögen geht.

Die umstrittene Fed-Entscheidung

Sie wissen, dass letzte Woche die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) bekannt gab, dass der Leitzins nicht erhöht wird.

Der Schlüsselsatz bleibt weiter bei einem Rekordtief mit einer Spanne von null bis 0,25 Prozent.

Die herkömmlichen Gründe

Ich habe Ihnen die „offiziellen“ Gründe für diese Entscheidung mitgeteilt:

Die Unwägbarkeiten der internationalen Konjunktur.

– Unsicherheiten im Ausland. Beispielsweise in den Schwellenländern China und Brasilien.

– Die Inflation in den USA liegt unter zwei Prozent.

– Der Arbeitsmarkt hat sich deutlich verbessert.

Somit gibt wohl keinen Handlungsbedarf der Fed für eine Zinserhöhung.

Ich habe Ihnen jedoch auch aufgezeigt, dass dies nur eine Seite der Medaille ist.

Es gibt aber auch noch eine andere.

Die zumeist verschwiegenen Gründe

Und zwar jene mit den „inoffiziellen“ Gründen warum die Zinswende verschoben wurde:

– Eine solche könnte die Erholung am US-Immobilienmarkt ins Wanken bringen.

– Der US-Dollar würde stark an Wert gewinnen und damit die US-Exporte gefährden, weil sie zu teuer wären.

– Aus den Schwellenländern könnte Kapital abfließen und zu dramatischen Konjunktureinbrüchen führen.

– Diese könnte sogar die gesamte Weltwirtschaft gefährden.

– Eine Pleite-Welle von amerikanischen Unternehmen könnte anstehen, weil sie höhere Zinsen für Unternehmens-Anleihen aufbringen müssten. Mit dem Ergebnis einer Verschärfung der Kreditkonditionen.

Was die Fed verschweigt

Über was normalerweise nicht gesprochen wird:

Die Fed-Zinspolitik führte dazu, dass die US-amerikanischen Sparer rund 500 Milliarden Dollar verloren haben!

Nachfolgend möchte ich Ihnen aufzeigen, welche Auswirkungen die Fed-Entscheidung auf Europa hat.

Auf Deutschland.

Auf Sie.

EZB und Zinserhöhung

Sie werden sich fragen, wie es mit einer Zinserhöhung in der EU aussieht.

Zunächst: Der Leitzins im Euroland liegt aktuell bei 0,05 Prozent.

Zuletzt hat die EZB den Leitzins Anfang September 2014 auf dieses historische Tief heruntergesetzt. Anfang Juli 2012 lag er noch bei 0,5 %.

So rechnet die EZB mit einem Zinsschritt wohl erst 2017.

Denn zunächst muss das Anleihen-Kaufprogramm beendet werden.

Der Termin dafür wurde auf den Herbst 2016 festgelegt.

Schlecht für Sie!

Die Ära des billigen Geldes wird also noch eine unbestimmte Zeit weitergehen.

Schlecht für Sie. Denn als Sparer werden sie weiter (fast) nichts für Ihre Spareinlagen bekommen.

Milliarden-Verlust für deutsche Sparer

Diese Minizins-Geldpolitik kostet den deutschen Sparer 60 bis 70 Milliarden Euro!

Und zwar jährlich.

Bislang betragen die Verluste der deutschen Sparer – und damit von Ihnen – satte 300 Milliarden Euro!

Finger weg vom Sparbuch!

Deshalb rate ich Ihnen: Finger weg vom Sparbuch!

Mickrige Zinsen oder gar (geplante) Strafzinsen führen zu einem drastischen Kaufkraftverlust, der Ihr Guthaben regelrecht auffrisst.

Wenn auch schleichend, über viele Monate hinweg.

Verluste auch bei Versicherungen

Verluste gibt es allerdings nicht nur auf Ihrem Sparbuch.

Sondern auch hinsichtlich von Pensionsfonds und Versicherungen.

Denn auch diese leiden unter der Minizins-Politik.

400 Milliarden Dollar „futsch“

Die Verluste dahingehend beliefen sich Ende letzten Jahres in den USA und in Europa auf 400 Milliarden Dollar.

Eine wahrlich gigantische Summe!

Natürlich fehlt dieses Kapital den Kunden bei der Ausschüttung. Und damit Ihnen!

Versicherer „wackeln“

Viele Versicherer wackeln deshalb. Oder stehen vor der Pleite.

Es kommt vor, dass Lebensversicherungen nach Abzug der Gebühren weniger auszahlen, als Sie einst einbezahlt haben.

Selbst der IWF musste zugeben: Niedrigzinsen können die Zahlungsunfähigkeit von Lebensversicherungen und Pensionsfonds mit garantieren Auszahlungssummen gefährden.

Schließen Sie keine Lebensversicherung ab!

Ich lege Ihnen deshalb immer wieder ans Herz: Schließen Sie keine Lebensversicherung und keinen Bausparvertrag ab.

Solche lohnen sich nicht mehr. Weder zur Geldanlage, noch zur Finanzierung.

Vielmehr haben sich diese zu einem wahren Minusgeschäft entwickelt.

Rechnen Sie weiter damit …

… dass die Massenenteignung des Sparers noch weiter gehen wird.

Auf eine unbestimmte Zeit.

Bleiben Sie deshalb bei Unangreifbar Leben dabei, um hinter die Kulissen zu blicken.

 

Quelle: Guido Grandt

Fed-Entscheidung: „Die Massenenteignung geht weiter!“ (2)

Das Flüchtlings-Drama ist in aller Munde. Weniger jedoch werden Ihnen die Hintergründe für ein anderes Drama aufgezeigt.

Dabei geht es um nichts anderes, als Sie und Ihr Vermögen.

Keine Leitzinserhöhung der US-Notenbank

Ende letzter Woche gab die Chefin der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) Janet Yellen bekannt, dass der Leitzins nicht erhöht wird.

Der Schlüsselsatz bleibt somit weiter bei einem Rekordtief mit einer Spanne von null bis 0,25 Prozent.

„Offizielle“ Gründe

Sie kennen bereits einige „offiziellen“ Gründe hierfür: Die Unwägbarkeiten der internationalen Konjunktur.

Vor allem die Unsicherheiten im Ausland. Beispielsweise in den Schwellenländern China und Brasilien.

Zudem liegt die Inflation in den USA unter zwei Prozent. Auch der Arbeitsmarkt hat sich deutlich verbessert.

Es gibt also wohl keinen Handlungsbedarf für die US-Währungshüter für eine Zinserhöhung.

„Inoffizielle“ Gründe

Ich habe Sie jedoch auch über die „inoffiziellen“ Gründe der Verschiebung einer Zinswende aufgeklärt.

Denn eine solche könnte die Erholung am US-Immobilienmarkt gehörig ins Wanken bringen.

Außerdem dazu führen, dass der US-Dollar stark an Wert gewinnt. Und damit die US-Exporte wegbrechen würden, weil sie zu teuer wären.

Aus den Schwellenländern könnte Kapital abfließen und zu dramatischen Konjunktureinbrüchen führen. Diese könnten letztlich die gesamte Weltwirtschaft gefährden.

Pleitewelle von US-Unternehmen

Es gibt aber noch weitere Gründe, warum die Fed vorerst auf eine Anhebung des Leitzinses verzichtet hat.

Denn diese könnte zu einer Pleite-Welle von amerikanischen Unternehmen führen.

Warum, werden Sie nun fragen.

Ganz einfach: Mit steigendem Leitzins müssten die Unternehmen auch höhere Zinsen für Unternehmens-Anleihen aufbringen.

Mit dem Ergebnis einer Verschärfung der Kreditkonditionen.

Die 4-Billionen-Unternehmensverschuldung

Sie müssen wissen, dass US-amerikanische Unternehmen mit über vier Billionen Dollar verschuldet sind!

Das sind 4.000 Milliarden.

Vor allem haben die US-Konzerne Schulden gemacht, um von der Niedrigzins-Politik zu profitieren.

Diese Schulden müssen in den nächsten fünf Jahren zurückbezahlt werden.

Zinserhöhung für viele Unternehmen ein Supergau

Stellen Sie sich einmal vor, die Zinsen würden erhöht werden. Um nur ein Prozent.

Dann müssten die Unternehmen 15 bis 20 Milliarden Dollar mehr für Netto-Zinsen ausgeben.

Viele Unternehmen würden Pleite gehen.

Die Unternehmens-Katastrophe nach der letzten Zinserhöhungsphase

Ein Beispiel hierfür: Nach der Zinserhöhungsphase in den Jahren 2004 bis 2007 stieg die Ausfallrate für Unternehmensanleihen exorbitant an.

Und zwar von 1,1 % auf sage und schreibe 14,8 %.

Oder anders ausgedrückt: Die Ausfallrate war fast 15mal so hoch, wie noch zuvor.

Alles klar?

Zinswende nur verschoben?

So wurde letzte Woche von den US-Währungshütern mitnichten das Ende der Billig-Geld-Phase eingeläutet.

Die erste Zinswende seit annähernd 10 Jahren bleibt also aus. Beziehungsweise wird verschoben.

Jetzt wird darüber spekuliert, ob diese nicht zum Jahreswechsel kommen soll.

Eventuell mit einer Erhöhung von 0,25 %.

Amerikaner verlieren drastisch an Spareinlagen

Was gemeinhin verschwiegen wird:

Den amerikanischen Sparern sind mit dieser Mini-Zins-Politik der Fed annähernd 500 Milliarden Dollar entgangen!

Sprich: sie wurden auf dem Altar der Niedrigzinsen geopfert.

Zum Nachteil der Leute, die noch an ein Sparbuch glauben.

Das ist verheerend!

 

Quelle: Guido Grandt

Fortsetzung der Nullzinsen: So schützen Sie sich vor den größten Gefahren für Ihr Vermögen

Die aktuelle Phase der faktischen Nullzinsen geht erst einmal  weiter. Die US-Notenbank Fed hat die Zinsen jetzt nicht angehoben. Damit bliebt auch die Gefahr weiterhin hoch, dass Ihr Vermögen durch Negativzinsen in Gefahr ist.

Im Endeffekt ist das eine logische Reaktion der Banken:  Wenn die Banken für die Bereitstellung von Kapital Geld zahlen müssen, ist es nur logisch dies auch an die Kunden weiterzugeben.  Diese Gefahr besteht schon länger – und 2014 hat es auch schon erste Banken mit Negativzinsen in Deutschland gegeben.

Im November 2014 schrieb ich an dieser Stelle: „Jetzt wird ein neues Kapitel in der Finanzgeschichte Deutschlands aufgeschlagen. Jetzt sind Sparer gezwungen, einer Bank Geld zu bezahlen, damit diese das Guthaben aufbewahrt. Sicherlich müssen Banken mittlerweile bei der europäischen Zentralbank schon Strafzinsen auf Guthaben bezahlen. Doch bislang sind die Privatbanken in Deutschland vor dem Schritt zurückgewichen, dies auch mit ihren Kunden zu tun. Dieser Schritt zeigt Ihnen ganz klar unter welch großem Druck sich die Banken in Deutschland befinden.“

Als Anleger haben Sie jedoch gute Chancen, sich gegen die Negativzinsen zur Wehr zu setzen. Der wichtigste Rat an Sie lautet hier: Streuen Sie Ihre Investments. Dabei gilt dieser Rat eben nicht nur für  die verschiedenen Anlageklassen.

Mein Praxis-Tipp: Streuen Sie Ihr Bargeld auf verschiedene Banken

Im Grunde gilt dieser Rat auch für Ihr Bargeld. Doch was bedeutet das konkret für die Praxis? Hier heißt das: Streuen Sie Ihr Vermögen auf verschiedene Banken. Sollte es Ihnen möglich sein, so ist es ratsam, nicht mehr als 50.000 Euro bei einer Bank zu belassen. Sie werden sich nun Fragen: Warum ist es  gerade diese Grenze? Die Vergangenheit hat klar gezeigt, dass größere Summen wie 100.000 Euro im Falle  einer Schieflage einer Bank eben in der Gefahr stehen, nicht abgesichert zu sein.

Erst im Jahr 2013 hat das Beispiel Zypern gezeigt, wie schnell es gehen kann. Damals sind Sparer mit ihren Guthaben von mehr als 100.000 Euro bei einigen Banken leer ausgegangen. So ist in dem Land viel Kapital aber noch mehr Vertrauen vernichtet worden. Dabei ist das Vertrauen in die Banken doch ein extremwichtiges Gut.

 

Quelle: Günter Hannich