Mitten in der Flüchtlingskrise: „Die verlorene Generation der EU!“ (1)

Mitten hinein in die Flüchtlingskrise platzt eine Meldung, die die bisherige EU-Politik sprichwörtlich an den Pranger stellt. Und diese zu einer wahren Schande erklärt!

Europas Jugend leidet unter der Eurokrise am stärksten

Nach der aktuellen Studie Social Justice Index der Bertelsmann-Stiftung sind 26 Millionen Kinder und Jugendliche in der EU von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht.

Das sind 30 Prozent aller unter 18-jährigen. Viele der 20- bis 24-Jährigen haben nur geringe Zukunftschancen, weil sie weder eine Ausbildung noch Arbeit gefunden haben.

Unglaublich. Und das in einem der reichsten Wirtschaftsräume der Welt.

Hohe Kinder- und Jugendarmut in den EU-Krisenländern

Stellen Sie sich vor: Besonders in den sogenannten EU-Krisenländern Spanien, Griechenland, Portugal und Italien ist die Zahl der armutsgefährdeten jungen Leute exorbitant gestiegen.

Und zwar seit 2007 von rund 1,2 Millionen auf 7,6 Millionen.

Das ist das Sechsfache und das in nur acht Jahren.

Macht Ihnen das keine Angst? Mir schon.

Die „verlorene Generation“

So sind Europas Jugendlichen die wahren Verlierer der Wirtschafts- und Schuldenkrise. Eine verlorene Generation.

Sie leben in Haushalten mit weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens. Wachsen sozusagen in erwerbslosen Haushalten auf. Leiden an schweren materiellen Entbehrungen.

Die Bertelsmann-Studie warnt eindringlich davor, dass sich Europa weder sozial noch ökonomisch eine verlorene Generation leisten kann. Deshalb muss die EU besondere Anstrengungen machen, um die Chancen dieser Menschen nachhaltig zu verbessern.

Immer mehr obdachlose Minderjährige

Viele dieser Minderjährigen landen auf Europas Straßen. Oftmals sind diese nicht nur verarmt, sondern wurden misshandelt und vernachlässigt und sind traumatisiert.

Ihr tägliches Geschäft besteht darin, sich einen nächsten Schlafplatz zu besorgen. Sich Lebensmittel und manchmal auch Drogen zu beschaffen.

Allein in Deutschland soll es 32.000 minderjährige Obdachlose geben.

Schwierige Integration von obdachlosen Jugendlichen

Vergessen Sie nicht: Je länger Jugendliche auf der Straße leben, desto schwieriger wird es, diese wieder zu integrieren.

Denn die Chancen ihre materielle Situation zu verbessern, sinkt von Tag zu Tag. Die Grenzen zwischen legaler und illegaler Tätigkeit und damit der Kriminalität werden fließend.

Am Ende kosten sie für die Gesellschaft viel Geld.

Nicht nur Flüchtlinge, sondern auch einheimische Obdachlose vom Winter bedroht

Die Mainstream-Presse berichtet täglich von den Hunderttausenden Flüchtlingen, die nach Europa, sprich überwiegend nach Deutschland strömen. Darüber, dass es zu wenig Unterbringungsmöglichkeiten für sie gibt und der Winter kommt.

Alles richtig. Aber vergessen wird die Tragödie vor der eigenen Haustür. Denn wenn das Thermometer sinkt, wird das Leben auf den EU-Straßen für viele Obdachlose zum nackten Überlebenskampf.

Mitten in Europa sind die Notunterkünfte völlig überlastet. Und immer mehr Obdachlose brauchen einen Schlafplatz. Auch in einem reichen Deutschland hat ihre Zahl stark zugenommen.

In Teil 2 zeige ich Ihnen auf, wie Obdachlose diskriminiert werden. Und wie es dahingehend in verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten aussieht. Sie werden erschüttert sein!

 

Quelle: Guido Grandt

Tsipras legt wieder los: Nach der Wahl neue Verhandlungen zum Hilfspaket

Das Drama um die Flüchtlinge in Europa beträgt nahezu alle anderen Themen. Dazu gehört auf jeden Fall auch die Euro Krise.

Noch vor wenigen Wochen hielt das Drama um das aktuelle Hilfspaket für Griechenland Medien in ganz Europa in Atem. Außerdem ist deutlich ruhiger geworden – obwohl Ministerpräsident zurückgetreten ist knapp zwei Wochen Neuwahlen geben wird.

Jetzt sagt sie Brass wieder für Schlagzeilen. Sollte er bei der als Sieger hervorgeht, will sie Brass noch einmal bei den Bedingungen des aktuell geltenden Hilfspakets nach verhandeln. So erklärte Citrus Sonntag:“ die Schlacht um seine Verbesserung ist noch längst nicht vorbei.

Tsipras will Erleichterungen für Griechenland herausholen

Sein Ziel bleibt es weiterhin Erleichterungen für Griechenland aus zu holen. Zudem sich für die Schaffung von tausenden neuen Arbeitsplätzen einsetzen, um sein Land wieder wirtschaftlich nach vorne bringen zu können.

Auch wenn die Politiker immer wieder erklären, dass die akuten Probleme in Griechenland erst einmal gelöst sind, zeigt sich jetzt doch, wie wenig sich die Geldgeber auf die Zusagen in der Krise verlassen können.

Klar ist: Tsipras ist im Wahlkampf. Er kämpft jetzt um eine Mehrheit für sein Linksbündnis Syriza. Doch mittlerweile haben die Konservativen der Nea Dimokratia deutlich aufgeholt und liegen Kopf an Kopf mit den Linken.

Hier sieht es jetzt so aus, als ob die Griechenland-Krise schon bald wieder auf der Tagesordnung der Politiker auftauchen wird. Dabei ist die Krise mit den aktuellen Hilfsprogrammen gar nicht zu lösen. Bei allen Bemühungen geht es immer nur darum, die negativen Folgen des Euros abzumildern.

Doch das kann nicht gelingen. Im Grunde wird in Griechenland seit Jahren versucht, das Schuldenproblem mit noch mehr Schulden in den Griff zu bekommen. Wie Sie sich vorstellen können, funktioniert diese Strategie nicht. Vielmehr wird jetzt immer mehr frisches Kapital in dem griechischen Fass ohne Boden versenkt.

Doch das Grundproblem beim Euro wird eben weiterhin nicht angetastet. Im Endeffekt ist es doch so, dass die einzelnen Staaten innerhalb der Währungsunion wirtschaftlich einfach viel zu verschieden sind. Dieses Ungleichgewicht konnte eben früher durch die freien Wechselkurse ausgeglichen werden. So etwas fehlt heute – und die Folgen sind eben in Krisenländern wie derzeit wieder in Griechenland ablesbar.

 

Quelle: Günter Hannich

So wird der Euro auseinanderfallen

Jetzt geht das griechische Drama in seine nächste Runde. Jetzt zieht dieses Drama aber auch die Börsen wieder in seinen Bann: Direkt zu Handelsbeginn rauschte der DAX heute massiv in den Keller und notierte vorbörslich kurzzeitig unter der Marke von 10.900 Punkten.

Im Tagesverlauf hat sich die Lage wieder stabilisiert. Mir ist aber klar: Das ist nur die Ruhe vor dem Sturm. Im Endeffekt sind de verschiedenen Finanzmärkte in dieser Woche in einer Art Schockstarre. Die Zeit bis zum griechischen Referendum über die Sparmaßnahmen ist eine Art zeitliches Vakuum.

Da spielt es auch fast nur noch eine untergeordnete Rolle, dass das Angebot über das am kommenden Sonntag das griechische Volk abstimmen wird, so gar nicht mehr auf dem Tisch liegt. Ministerpräsident Tsipras und seinen Genossen aus dem linken Lager geht es nur noch um den Effekt.

Dabei nimmt Tsipras auch den Euroaustritt seines Landes billigend in Kauf. Dabei hätte dieser Euro-Austritt massive Folgen. Darauf wies ich meine Leser im Börsendienst „Crash Investor“ schon Ende Februar hin:

US-Ökonom: Griechenland Austritt aus dem Euro schlimmer als Finanzkrise 2008

„Jetzt hat der renommierte amerikanische Geldhistoriker von der Universität Kalifornien in Berkeley, Barry Eichengreen darauf hingewiesen, dass ein Austritt von Griechenland aus dem Euro-Verbund keineswegs so harmlos wäre, wie derzeit die hohen Börsenstände suggerieren.

Er weist dabei darauf hin, dass gerade die Börsen überhaupt keine guten Krisenindikatoren sind. Auch vor der Finanzkrise 2008 waren die Börsen zunächst entspannt, um dann nach der Lehman-Pleite in Panik zu verfallen.

Jetzt befürchtet der Wissenschaftler eine noch viel größere Finanzkrise als 2008, wenn Griechenland aus dem Euro aussteigt. Solch ein Vorgang würden den Glauben in den Euro erschüttern und Unternehmer in anderen Krisenländern wie Spanien, Italien oder Portugal würden aus Angst vor einem Euro-Ausstieg dieser Länder ihre Konten auflösen, was unmittelbar zu einer gravierenden Bankenkrise führte.

Diese Gefahr sehe ich ähnlich und habe das auch schon in meinem Buch aus dem Jahr 2001 „Der Euro“ beschrieben: Steigt nur ein Land aus dem Euro aus, dann untergräbt das komplett das Vertrauen in diese Kunstwährung. Es werden dann weitere Länder Griechenland folgen und am Ende zerbricht der Euro. Genau dieses Szenario erwarte ich jetzt.“

Soweit meine Einschätzung aus dem Februar. Wie dramatisch jetzt schon die Lage in Griechenland ist, zeigen uns die langen Schlangen an den Geldautomaten des Landes. Jeder Grieche darf vorerst täglich nur 60 Euro abheben. Das ist ein massiver Eingriff in die finanzielle Freiheit der Bürger.

 

Quelle: Günter Hannich

Endgame! – Der Bankrott der Welt und seine Folgen (4)

Die Welt ist nahezu bankrott! Denn 200 Billionen US-Dollar beträgt die globale Verschuldung der Volkswirtschaft.

Eine astronomische Summe, die niemals mehr wieder an die Gläubiger zurückbezahlt werden kann.

Im Gegenteil: die weltweite Verschuldung wird die Systemkrise weiter vorantreiben.

Bis zum Endgame.

Die Schulden von heute sind die Steuern von morgen

Wenn der Staat mehr ausgibt, als er einnimmt, braucht er einen Kredit. Dafür muss er später seine Einnahmen erhöhen, um Zinsen und Tilgung zu finanzieren.

Und wie?

Entweder nimmt er dafür weitere Kredite auf, verschuldet sich also noch mehr. Oder er erhöht oder schafft neue Steuern.

Noch schlimmer: Er vergreift sich an Ihrem Vermögen. Mit Sonderabgaben und ähnlichem.

Radiale staatliche Maßnahmen

Das alles haben wir vor kurzem schon in den EU-Krisenländern oder anderen vor der Pleite stehenden Staaten gesehen.

Wenn der Staat mit dem Rücken zur Wand steht, wird es nur noch radikale Lösungen für seine Bürger und Sparer geben.

Er wird sich da bedienen, wo es noch etwas zu holen gibt: an Ihrem Vermögen!

Neue Risiken schaffen neue Krisen

Vor allem aber bergen hohe Schulden große Risiken für die Finanzstabilität.

Oder anders ausgedrückt: Mit einer hohen Verschuldung werden neue Risiken und damit neue Krisen geschaffen.

So beißt sich sprichwörtlich die Katze geradezu in den eigenen Schwanz.

Unkontrollierter Schuldenabbau

Aber auch „unkontrollierter“ Schuldenabbau führt immer wieder zu Finanzkrisen. Zu unberechenbaren Marktausschlägen.

Das hat die Vergangenheit immer wieder gezeigt.

Verstehen Sie jetzt, in welchem Dilemma wir stecken?

Endgame

Die Wirtschaftskrise, die seit 2007 tobt, ist vor allem wegen einer zu hohen Schuldenlast ausgebrochen.

Sie wissen jetzt, dass diese Schulden immer mehr zunehmen.

Deshalb sage ich: Eine noch größere Krise steht an:

Endgame.

Finanzkatastrophe und Krieg?

Der Welt steht zunächst eine Finanzkatastrophe bevor. Und danach ein großer Krieg.

Düstere Verschwörungstheorie?

Mitnichten! Denn dies erklärte bereits im November 2014 kein anderer als der prominente US-amerikanische Trendforscher und Unternehmensberater Gerald Celente.

Celente ist nicht irgendwer. Er sagte schon 1987 den Börsencrash voraus. Zehn Jahre später die Asienkrise. Und nochmal zehn Jahre später die aktuelle Systemkrise.

Pulverfässer für den Weltfrieden

In der Tat: Die globale Finanzkatastrophe in Hinsicht auf die astronomische Überschuldung der globalen Volkswirtschaften steht bereits an.

Einzelne Konfliktherde – wie jene in der Ukraine oder im Nahen und Mittleren Osten – entwickeln sich zu wahren Pulverfässern für den Weltfrieden.

Diese können uns praktisch über Nacht um die Ohren fliegen.

Ihre Sicherheit und Ihr Vermögen sind in Gefahr!

Fakt ist: Ihre Sicherheit und auch Ihr Vermögen sind in höchster Gefahr!

Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis der globale Schulden-Tsunami in einen großen Krieg führt.

 

Quelle: Guido Grandt