„Am Abgrund“ – Was die EU von Island lernen kann! (3)

Die Flüchtlingskrise, der drohende Brexit und die private Vermögensvernichtung treibt die EU immer mehr an den Abgrund. Zeit sich also Gedanken über eine neue Politik zu machen.

Das isländische Chaos

Ich habe Ihnen bereits aufgezeigt, dass das kleine Island ebenfalls an einem solchen Abgrund stand. Hingetrieben von raffgierigen Bankern und ihren Tricks, die zum Bankrott der drei größten Geldinstitute führte. Island stürzte in der Folge in eine Währungs-, Aktien-, Immobilien- und Kreditkrise.

Die isländische Krone fiel um mehr als 80 %, der Aktienmarkt um 75 %, die Reallöhne um 12 %, der BIP um 9,3 %,  während die Arbeitslosigkeit auf 7 % anstieg.

Die harte Hand der Regierung

Tatsächlich war aus dem einstigen Wirtschaftswunderland eine Katastropheninsel geworden. Die isländische Regierung musste reagieren, zerschlug und teilte die drei großen Banken in neue und alte Banken. Die neuen erhielten alle Hypotheken, Bankdarlehen und Aktivposten der alten Banken. Bei ihnen verblieben also lediglich noch die internationalen Verpflichtungen. Die neuen Banken, die das eigentliche Kerngeschäft übernahmen, wurden kurzerhand verstaatlicht.

Obwohl die Steuerzahler noch einmal mit einem blauen Auge davon kamen – im Gegensatz zu den Kleinsparern – musste die Regierung sich verantworten.

Rücktritt der Regierung

Natürlich nahmen die Bürger die Politiker für dieses Desaster, das sie erlebten, in die Verantwortung. Sie forderten den Rücktritt der Regierung und Neuwahlen, die dann auch stattfanden. Die Regierungsmannschaft wurde abgewählt.

Übrigens bleibt damit Island das einzige Land, in dem eine Regierung wegen der Finanzkrise abdanken musste.

Vorbildliches Handeln der neuen isländischen Regierung

Die neuen Staatenlenker Islands machten eine Politik, die sich deutlich von der in der EU praktizierten abhob. Während in der Europäischen Union rigide Sparmaßnahmen eingeführt wurden (siehe EU-Krisenländer Griechenland, Portugal, Italien etc.) agierte die neue isländische Regierung völlig anders.

Und zwar so: Es wurden starke Interventionen im Finanz-, Währungs- und auf dem Immobilienmarkt durchgeführt. Außerdem die Sozialprogramme verstärkt. Und das ist noch nicht alles. Auch den verantwortungslosen Bankern ging es an den Kragen!

„Raffgier-Banker“ wurden zur Verantwortung gezogen

Als das Kartenhaus zusammenbrach, flohen einige isländische Banker in andere Länder. Natürlich um einer strafrechtlichen Verfolgung zu entgehen. Allerdings schafften das nicht alle. Insgesamt verurteilten isländische Gerichte 26 Banker zu Freiheitsstrafen.

Ich möchte Sie daran erinnern, dass vor kurzem, als die Panama-Papers veröffentlicht wurden, noch etwas anderes geschah: Premier Sigmundur David Gunnlaugsson musste auf Druck der Bevölkerung den Hut nehmen. Denn es stellte sich heraus, dass auch er an den damaligen Bankgeschäften beteiligt gewesen war.

Sind Sie nicht konsequent, die Isländer? Ich finde schon!

 

Quelle: Guido Grandt

„Am Abgrund“ – Was die EU von Island lernen kann! (2)

Die EU steht vor dem Abgrund. Nicht nur die Flüchtlingskrise und der drohende Brexit tun ihr übriges dazu. Sondern auch die stetige Vernichtung des Privatvermögens durch die Nullzins-Politik der EZB.

In der Vergangenheit gab es jedoch ein kleines Land, eine Insel mit gerade mal 300.000 Einwohnern, die zeigte, wie man mit bürgerfreundlicher Politik Krisen überwinden kann: Island.

Die „kriminellen“ Tricks der Banken

Ich habe Ihnen bereits aufgezeigt, dass das einstige Wirtschaftswunderland durch raffgierige Banker in ein Debakel getrieben wurde. Sowie welches unheilige Spiel sie dabei spielten und wie sie tricksten:  Die Finanzinstitute konkurrierten nicht nur untereinander, sondern kooperierten sogar miteinander.

Und zwar so: Die Banken verwendeten Aktien anderer Geldhäuser als Sicherheit, um große Kredite bei diesen aufzunehmen. Mit diesem Kapital kauften sie weitere Aktien, um die Preise hochzutreiben. Und das ohne, dass neue Werte geschaffen wurden!

Islands tiefer Fall

Natürlich platzte diese Blase. Als die US-amerikanische Investmentbank Lehman Brothers im September 2008 kollabierte löste sie einen internationalen Finanz-Schock aus, der zum Einfrieren der internationalen Kreditmärkte führte.

So konnten auch die drei größten isländischen Banken ihre immensen Kreditpositionen nicht mehr halten. Es ging nun ratz fatz. Im Oktober 2008 waren die Geldhäuser pleite. Insgesamt verursachten sie einen Schaden von über 182 Milliarden US-Dollar. Und das für eine Insel mit gerade mal 300.000 Einwohnern!

Verheerende Krisenwelle

Der Bankrott dieser Banken führte zu einer Krisenwelle auf Island. Und zwar zu einer Währungs-, Aktien-, Immobilien- und Kreditkrise für isländische Firmen und Haushalte.

Die isländische Krone fiel um mehr als 80 %, der Aktienmarkt um 75 %, die Reallöhne um 12 %, der BIP um 9,3 % , während die Arbeitslosigkeit auf 7 % anstieg.

Aus dem einstigen Wirtschaftswunderland war eine Katastropheninsel geworden, was wiederum zu einer der größten ökonomischen Rezessionen führte.

Die isländische Regierung greift ein

Der isländischen Regierung blieb nichts anderes übrig, als schnell zu handeln. Die drei großen Banken Glitnir, Kaupthing und Landsbanki wurden praktisch zerschlagen beziehungsweise geteilt. Und zwar in eine neue und eine alte Bank. Die neuen erhielten alle Hypotheken, Bankdarlehen und Aktivposten der alten Banken. Bei ihnen verblieben also lediglich noch die internationalen Verpflichtungen.

Der Unterschied zum internationalen Gebaren lag darin, dass nicht etwa sogenannte „Bad Banks“ gegründet wurden. Sondern „Good Banks“, die das solide Inlandsgeschäft betrieben. Die neuen Banken, die das eigentliche Kerngeschäft übernahmen, wurden kurzerhand verstaatlicht.

Der Trick mit dem die Regierung das Land rettete

Die spekulativen Finanzprodukte sowie das Auslandsgeschäft mit den horrenden Schulden verblieben bei den alten Banken. Die Regierung ließ diese schließlich und sozusagen „kontrolliert“ kollabieren. Der Schaden hielt sich in Grenzen.

Allerdings mussten die kreditgebenden Geldhäuser auf dem internationalen Parkett sowie Kleinsparer sozusagen „ins Gras beißen“. Doch die isländischen Steuerzahler kamen noch einmal mit einem blauen Auge davon.

Im 3. Teil verrate ich Ihnen, wie die neue isländische Regierung die Raffgier-Banker zur Verantwortung zog.

 

Quelle: Guido Grandt

Das sind die wichtigsten Folgen eines Crashs

Crash ist ein großes Wort – doch ich stelle immer wieder fest, dass viele Anleger hier vor allem die völlig falschen Schlüsse ziehen. Mit dem Wort „Crash“ verbinden die meisten eine „Hyperinflation“ oder meinen dass „das Geld morgen nicht mehr gilt“. Doch was passiert denn wirklich, wenn es zu einem Crash kommt?

Zuerst einmal muss man sich darüber klar werden, was Geld eigentlich ist – denn vieles wird heute mit dem Wort „Geld“ bezeichnet, was gar keines darstellt. Geld sind ausschließlich die emittierten Münzen und Banknoten.

Demgegenüber sind Guthaben auf Bankkonten nur Versprechen auf die Auszahlung von Bargeld. Bankguthaben sind damit also kein Geld, sondern nur Geldversprechen! Wenn nun ein Crash kommt, dann sind sehr schnell immer mehr Banken zahlungsunfähig.

Darüber hinaus ist die Bargeldmenge mehr als 10 mal kleiner als die Buchgeldmenge – das Bargeld kann also gar nicht sofort von der Bank ausgezahlt werden, sollten einmal die besorgten Sparer dieses abrufen wollen.

Dem vorhandenen Warenangebot steht dann nämlich nur noch die kleine Bargeldmenge gegenüber, da das Buchgeld bzw. Geldversprechen nicht mehr eine Geldeigenschaft ausüben können und nicht mehr für Zahlungszwecke mangels Vertrauens genutzt werden können.

Wenn im Crash Geldversprechen nicht mehr ausgezahlt werden (geschlossene Bankschalter), dann kann es keine Hyperinflation oder gar Verschwinden der Währung geben – denn die Geldmenge verringert sich und das bedeutet eine Deflation.

Nach dem Crash kommt die Deflation

Eine Deflation jedoch hat vollkommen andere, sogar viel gravierendere Auswirkungen auf den Einzelnen als eine Inflation. In der Deflation müssen Sie damit rechnen, bspw. nicht mehr an Ihr Vermögen auf der Bank zu kommen, da die Bankschalter geschlossen sind. Anders als in einer Inflation werden Ihre Schulden in der Deflation aufgewertet – das heißt, Sie müssen immer mehr für die Bedienung der Kredite arbeiten.

Während Sie in der Inflation keineswegs sofort Ihren Arbeitsplatz verlieren, da eine Geldmengenaufblähung sogar die Wirtschaft zusätzlich anheizt, sind in einer Deflation in kurzer Zeit sehr viele verschuldete Unternehmen bankrott und stellen die Produktion ein. Gold und andere Edelmetalle nutzen Ihnen da auch wenig, da alle Sachgüter im Wert verfallen.

Die heutigen Vorstellungen der meisten Leute und auch der „Crash-Propheten“ gehen von falschen Vorstellungen aus. Das liegt daran, dass die Geldbegriffe verwechselt werden, es wird nicht zwischen richtigen Geld und bloßen Buchforderungen bzw. Geldversprechen unterschieden.

Da in jedem Crash jedoch Geldversprechen ungültig werden und diese heute 90% unseres Geldbegriffes ausmachen, schrumpft deshalb in einer Wirtschaftskrise zwangsläufig die Geldmenge. Eine Inflation kann deshalb nach einem Finanzcrash niemals sofort entstehen und war auch in der ganzen Geschichte noch nie so beobachtet worden.

Womit gerechnet werden muss, ist vielmehr eine Deflation. Vor allem Schuldner werden in der Deflation dann massiv getroffen, da deren Kredite deflationär aufgewertet werden. Eine Deflation erfordert völlig andere Schutzmechanismen als es heute lautschreiend von „Crash-Propheten“ propagiert wird.

 

Quelle: Günter Hannich

Griechenland: Brisante Lage in Athen mit ersten Ausschreitungen

Was für eine Woche liegt hinter uns. Passend zum Börsenstart am Montagmorgen gab es die Einigung zwischen den Geldgebern und der griechischen Regierung. Und so wie es jetzt aussieht wird dieses scharfe Reformprogramm in Griechenland tatsächlich auf den Weg gebracht.

Doch wie ich schon zu Beginn der Woche als erste Reaktion darauf schrieb: Meiner Einschätzung nach wird dieses dritte Hilfspaket den Bankrott Griechenlands nur noch weiter hinauszögern. Die Laufzeit des Programms wird mit drei Jahren gegeben. Bei der aktuellen wirtschaftlichen Situation des Landes wird es wohl keine drei Jahre mehr dauern, bis das Land wieder direkt vor einem Bankrott steht.

Zudem ist das Hilfspaket zwar im Parlament verabschiedet worden. Doch der Widerstand der griechischen Bevölkerung gegen das Sparpaket nimmt immer größere Züge an. Die Bilder der Ausschreitungen während der Parlamentssitzung am Mittwoch erinnern schon an die harten Ausschreitungen während der ersten heftigen Griechenland-Krise 2011.

Und auch wenn nun das Hilfspaket kommen sollte, sind die Anforderungen an Griechenland enorm. Im Grunde sind sie gar nicht zu schaffen für das am Boden liegende Land. Ein ganz entscheidender Faktor für die Bereitstellung der neuen Hilfen ist die Ausweitung der Privatisierung. Grundsätzlich soll hier staatliche Institutionen in einem Treuhandfonds geparkt werden, umso eine Privatisierung schnell vorantreiben zu können.

Ziele viel zu hoch: Privatisierungen können gar nicht gelingen

Der angestrebte Wert von 50 Mrd. Euro erscheint nicht mir viel zu hoch. Vor Veröffentlichung dieses Sparziels hatte sich der Internationale Währungsfonds sich (IWF) schon kritisch zum Thema geäußert. Nach Einschätzung der Währungsexperten ist es realistisch, eine Privatisierung ein Rahmen von 500 Mio. Euro pro Jahr zu erwarten.

Seit 2011 hat die mit der Privatisierung beauftragte Agentur bislang erst rund 3 Mrd. Euro für das Land eingenommen. Wenn diese Rate nun aufgrund der Warnung des IWF weiter zurückgeht, würde es ungefähr 100 Jahre dauern bis der Zielwert von 50 Mrd. Euro erreicht wäre.

An diesem einen Punkt erkennen sie, auf welch unsicherem Fundament die Vorgaben für Griechenland aufgebaut sind. Vielleicht kommt es tatsächlich noch zu einem Grexit auf Zeit, den Bundesfinanzminister Schäuble im Verlauf der vergangenen Tage immer mal wieder ins Gespräch gebracht hat. Denn wenn Griechenland die massiven Anforderungen nicht erfüllen kann, wird das auf jeden Fall eine denkbare Option.

Eine entscheidende Rolle wird sicherlich der IWF in der nächsten Zeit spielen. Laut den Statuten des IWF ist es der Organisation nicht erlaubt, an Hilfsprogrammen für Länder teilzunehmen, wenn es keinerlei Aussicht darauf gibt, dass dieses Land in absehbarer Zeit seine Schulden am normalen Kapitalmarkt aufnehmen kann.

Genau danach sieht es aber in Griechenland aus. Sie sehen, obwohl der Weg für das Griechenland-Hilfspaket wohl frei ist, ist die wirkliche Umsetzung noch gar nicht sicher.

 

Quelle: Günter Hannich

Drama um Griechenland wird nur verlängert

Griechenland steht jetzt kurz vor dem dritten Hilfspaket. Die Euphorie über diese Entscheidung hält sich doch in Grenzen. Bundeskanzlerin Angela Merkel brachte es kurz und bündig auf den Punkt: „Die Vorteile überwiegen die Nachteile.“ Sie sehen: Hier ist von Euphorie wirklich nicht viel zu spüren.

Die Kritik kommt dabei aus dem In- und Ausland. So nennt Lutz Goebbels, der Präsident des Familienunternehmen-Verbandes die nun gefundene Regelung mit den Griechen „Insolvenzverschleppung.“.

Auch prominente Ökonomen äußern sich zur gefundenen Einigung. Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman erklärt: „Die Forderungsliste der Euro-Gruppe ist Wahnsinn. Dahinter können nur Staatsstreichgedanken stecken.“ In Deutschland hat sich auch direkt ifo-Präsident Hans-Werner Sinn zu Wort gemeldet: „Es macht keinen Sinn, die Probleme des Landes mit immer mehr Geld zuschütten zu wollen. Nachhaltige Arbeitsplätze erzeugt der Geldsegen nicht.

Ifo-Chef Sinn: „Diese Hilfen machen keinen Sinn“

Für ihn ist daher klar, dass sich die griechische Tragödie „zunächst drei weitere Jahre fortsetzen wird.“ Für ihn ist das Euro-Aus für Griechenland immer noch die erste Wahl.

Genau hier setzt auch meine Kritik an: Wenn nun wirklich das dritte Hilfspaket kommt, dann wird der Bankrott Griechenlands nur in die Zukunft verschoben. Ausgehend von der aktuellen Schuldenbelastung ist es eben nicht möglich, dieses Land noch davor zu bewahren. Eine Schuldenquote von 180% der Wirtschaftsleistung führt bei einer schrumpfenden Konjunktur zwangsläufig in den Bankrott.

Mittlerweile ist klar: 2015 wird die griechische Wirtschaft auf jeden Fall in die Rezession rutschen. Die Frage ist nur, wie stark die ausfallen wird. Mittlerweile ist das Wirtschaftsleben in Griechenland immer stärker unter Druck. Die Banken haben noch immer geschlossen. Der Zugang zu größeren Geldsummen ist somit nicht mehr möglich.

Es tauchen schon Schätzungen auf, wonach die griechische Wirtschaft 2015 um bis zu 5% einbrechen wird. Das allein wäre schon ein Drama. Doch noch vor wenigen Monaten erwarteten viele Experten ein deutliches Wirtschaftswachstum für das Land. Immerhin hat Griechenland 2014 erstmals seit 2009 ein Jahr wieder mit einem kleinen Plus von 0,8% abgeschlossen. Dies war nur eine kurze Trendwende – mehr nicht.

Jetzt wird sich der Absturz weiter fortsetzen. Am Ende wird Griechenland nicht mehr im Euro zu halten sein. Vor diesem Eurozusammenbruch sollten Sie sich aktiv absichern.

 

Quelle: Günter Hannich

Börsen jubeln über das Rettungsprogramm – das ist völlig übertrieben

Beim Blick auf die Börsen heute habe ich mir verwundert die Augen gerieben: Nach dem deutlichen Plus gestern kletterte der DAX und die weiteren Indizes weiter deutlich an: Um rund 2% ging es in der Spitze nach oben.

Der Grund für die positive Stimmung zum Wochenausklang ist klar: Jetzt liegt endlich das neue Reformpaket aus Griechenland vor. An den Börsen wird das wie der große Wurf gefiert. Doch das hatten wir vor wenigen Wochen auch schon einmal.

Damals hatte die Regierung Tsipras auch neue Reformvorschläge präsentiert. Die europäischen Aktienmärkte sprangen daraufhin in der Spitze um fast 5% an. Von dem Boom ist nicht viel geblieben. Genau so etwas erwarte ich auch jetzt wieder.

Bislang liegen nur Vorschläge der griechischen Regierung vor. Immerhin ist es wohl so gewesen, dass französische Regierungsbeamte am neuen Reformwerk mitgewirkt haben. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Geldgeber das Programm auch annehmen werden.

Doch das heißt erst einmal noch nicht viel. Zunächst muss Alexis Tsipras seine eigene Partei von den Reformvorschlägen überzeugen. Falls ihm das gelingt (was aktuell noch nicht klar ist) muss das Reformpaket durchs Parlament. Auch hier ist eine Zustimmung keineswegs sicher.

Dann wird am Samstag die Euro-Gruppe über die Vorschläge beraten und schließlich am Sonntag die Staats- und Regierungschefs. Es bleibt extrem spannend.

Griechenland will drastisch sparen und mehr einnehmen

Immerhin bringen die neuen Reformen mehr Steuereinnahmen auf der einen Seite und weniger Ausgaben auf der anderen Seite. Die Details sind an dieser Stelle gar nicht so wichtig. Doch eins muss allen Beteiligten klar sein: Griechenland muss jetzt tatsächlich auch Erfolge bei der Umsetzung präsentieren.

Allgemeine Hinweise wie ein entschlossenes Vorgehen gegen Korruption reichen hier nicht mehr aus. So etwas hört man schon länger aus Athen – doch passiert ist bisher wenig. Geht dieses Programm tatsächlich durch und es wird dann ein drittes Hilfspaket auf Basis der Reformen auf den weg gebracht, ist Griechenland keineswegs gerettet.

Die maroden Staatsfinanzen sind nicht mit einigen kleinen Reformen zu retten. Griechenland ist faktisch bankrott. So stellt sich die Realität im Sommer 2015 dar. Es geht nur um ein Herauszögern des Unvermeidlichen – mehr ist aktuell nicht möglich.

 

Quelle: Günter Hannich

Systemkrise: Ob „griechische Ansteckung“ oder nicht – die EU und die USA werden fallen

Um zu verstehen, was sich derzeit auf der ganzen Welt in Bezug auf die zusammenbrechende Wirtschaft abspielt, müssen wir die falschen Mainstream-Versionen der Realität beseite schieben. Wenn es um die EU und ihre laufenden finanziellen Turbulenzen geht, ist es sehr wichtig Griechenland gänzlich zu ignorieren. Richtig gelesen: Vergessen Sie all die vermeintlichen Dramen um die griechischen Schulden. Wird Athen einen Weg finden, um die Gläubiger bezahlen zu können? Wird Griechenland Pleite gehen? Wird Athen ein Abkommen mit Russland und den BRICS eingehen? Wird es eine Last-Minute-Einigung geben, um das System zu retten? Es spielt keine Rolle. Es ist alles eine Seifenoper, ein aufwendiges Kabuki-Theaterstück, das von internationalen Finanziers und Globalisten aufgeführt wird.

Es ist sehr wichtig sich an die Grundlagen zu erinnern. Griechenland wird aufgrund seiner Schulden den Bankrott erklären. Punkt. Es gibt keine andere Möglichkeit. Vielleicht kann Griechenland heute einen Deal erreichen, vielleicht aber auch erst morgen; aber letztendlich wird die Fähigkeit des Landes seine Ressourcen einzusetzen, um seine exponentiellen Verbindlichkeiten zu erfüllen, ein Ende finden. Das ist unvermeidlich und kein Last-Minute-„Deal“ wird die zugrunde liegende Mathematik ändern können.

Warum sind so viele Ökonomen wegen eines kleinen Lands wie Griechenland so besorgt? Es ist alles auf eine große Lüge zurückzuführen: Einer unehrlichen Behauptung des Establishments, dass, wenn Griechenland fällt, Bankrott geht oder die EU verlässt, dass dies einen Dominoeffekt von anderen hoch verschuldeten Nationen nach sich ziehen würde. Die in dieser Behauptung eingebettete Lüge ist, dass Griechenland eine „Ansteckung“ durch eine Staatspleite in anderen Ländern verursachen würde. Um ganz deutlich zu werden – es gibt keine Ansteckung. Zahlreiche Länder in der EU haben ihre eigenen Schuldenprobleme in den letzten Jahren aufgebaut – trotz Griechenland und nicht wegen Griechenland. Jedes dieser Länder, Italien, Spanien, Portugal usw., hat seine eigene Staatsschuldenkatastrophe mit der es jetzt zurecht kommen muss – ausgelöst durch die eigene Verantwortungslosigkeit. Der einzige legitime Grund für eine so genannte Ansteckung ist die Tatsache, dass diese Länder in eine gegenseitige Abhängigkeit aufgrund der EU-Struktur gezwungen wurden.

Vergessen Sie bitte nie: Die EU steckt in Schwierigkeiten nicht wegen Griechenland, sondern wegen der zwangssupranationalen Verflechtungen. Weder dürfte die EU in einem normalen Rechtssystem existieren, noch sollte es ein zentrales supranationales Einheitswährungssystem tun.

Ich möchte auch darauf hinweisen, dass globalistische Institutionen wie der Internationale Währungsfonds hoch motiviert sind eine Katastrophe in der EU einzuleiten – trotz der Annahmen einiger Leute, dass die EU eine Art repräsentatives Modell der Globalisierung ist. Sie ist es nicht. Wenn dies der Fall wäre, dann würde der IWF Griechenland nicht mit Krediten zuschütten, während er weiterhin die Ukraine trotz einer ähnlichen Zahlungsunfähigkeit hilft.

Warum sollten die Globalisten eine teilweise Auflösung der EU wollen? Welchen Nutzen würden sie von einem solchen Ereignis haben? Das ist einfach: Sie schaffen eine Krise, Chaos und die Möglichkeit eine falsche Dialektik zu präsentieren.

Europa ist überhaupt nicht repräsentativ für das, was die Globalisten wirklich in Bezug auf die wirtschaftliche und politische Strukturen wollen, egal, was viele Menschen annehmen. Es ist eher eine Art von Faksimile; eine halbe Maßnahme. Wenn Europa vor dem Rand des finanziellen Abgrunds steht und sich die verwirrte Öffentlichkeit beginnt zu fragen, was zum Teufel da gerade passiert ist, werden die Eliten mit einer sofortigen Erklärung parat stehen. Sie werden behaupten, dass nicht das Problem der EU die gegenseitige Abhängigkeit war. Stattdessen werden sie behaupten, dass die EU sogar nicht zentralisiert genug war. Sie werden behaupten, dass wir für eine funktionierende supranationale Wirtschaft und Währung eine supranationale Regierungsform benötigen. Mit anderen Worten, das System ist gescheitert, weil es von einer globalen Regierung stabilisiert werden muss.

Die Fabiansozialisten werden argumentieren, dass es die barbarische und veraltete Institution der nationalen Souveränität war, die diese umfassende Krise ausgelöst hat. Sie werden komplett die negativen Auswirkungen eines interdependenten Wirtschaftssystems beschönigen, wie auch die Tatsache, dass ein Mangel an Redundanz Kulturen hilflos und impotent zurücklässt. Wir leben letztendlich alle in einem großen Dorf, also sollten wir die Idee annehmen, dass wir alle gemeinsam Erfolg haben oder scheitern werden. Freie Märkte und einzelne Innovationen haben offenbar nichts mit einer blühenden Wirtschaftsstruktur zu tun.

Der Fall der EU ist ein Mittel zum Zweck für die Globalisten. Es gibt fast keine Nation oder Institution, die sie nicht bereit sind zu opfern, wenn dieses Opfer benutzt werden kann, um ihr Ziel der weltweiten politischen und wirtschaftlichen Dominanz zu erreichen. Sie wollen nicht nur ein völlig zentralisiertes System; sie wollen, dass wir ALLE sie bitten, dass sie dieses System in Kraft setzen. Sie wollen, dass die Massen denken, dass das alles unsere Idee war. Dies ist die am weitesten verbreitete und effektivste Form der Sklaverei – bei der die Sklaven dazu gebracht werden ihre eigene Versklavung zu fordern. Wenn die Sklaven dann glauben, dass ihre Versklavung etwas ist worauf sie stolz sein können – wenn man so will ein Abzeichen der Ehre im Dienst des Kollektivs.

Der Fall der USA wird in dieser Hinsicht nicht anders sein. Wir werden nicht unbedingt eine supranationale Struktur wie die EU bekommen. Unsere Geschichte des Zusammenbruchs wird eine etwas andere sein, und die entworfene Lektion, die wir lernen sollen, wird eine sorgfältig in Handarbeit gemachte werden.

Die Amerikaner sind dazu gedacht, die Rolle der verwöhnten Imperialisten zu spielen. Die schließlich das bekommen, was sie verdienen, einen wirtschaftlichen Tiefschlag in den Unterleib. Wir sind das neue Rom, Brot und Spiele und all das. Und wenn die USA genauso wie Europa zusammenbricht, dann werden die Fabianer wieder da sein, um den Wunsch nach einer eigenen nationalen Souveränität durch ein weiteres globales politisches System zu ersetzen. Ich weiß wirklich nicht, wie viele Leute das da draußen erkennen, aber wir sind dazu auserkoren die bösen Jungs in diesem Welttheaterstück, das von den Eliten inszeniert wird, zu spielen. Amerikaner sind die Bösewichte und der Rest der Welt spielt die Rolle des unschuldigen Opfers und globalistische Zentren wie der IWF und die BIZ sind dazu gedacht, den Helden zu geben, die kommen um die Menschheit zu retten, wenn alles verloren scheint.

Der US-Schuldenstand übertrifft bei weitem den der gesamten kombinierten EU-Staaten. Eine Tatsache, die ich in Teil 3 meiner Serie One Last Look At The Real Economy Before It Implodes skizziert habe. Im Gegensatz zu Griechenland haben die USA die direkte Möglichkeit Fiat Money nach Belieben zu drucken, um die Strafe für unsere massive Verschuldung zu verlängern. Jedoch haben wir mit den jüngsten Marktreaktionen auf die Möglichkeit einer Zinsanhebung durch die Federal Reserve im September gesehen, dass ein solches Ereignis umfangreiche Mittelabflüsse aus den Aktienmärkten auslösen und das Ende der „neuen Normalität“ verkünden wird. Warum sollten die Bankster das tun? Warum nicht dauerhaft die Zinsen bei Nahe Null belassen? Es ist nicht so, dass es keinen öffentlichen Druck geben würde die Zinsen zu erhöhen; in der Tat ist es genau das Gegenteil. Warum ignoriert die Fed die Hunderte an Signalen, die zeigen, dass sich die USA in einer Rezession befinden, und Diskussionen über Zinserhöhungen vorantreibt – ungeachtet dessen, was logischerweise im besten Interesse der US-Notenbank wäre?

Die Fed weiß, dass das einzige, was die amerikanischen Märkte stützt das kostenlose Geld und das blinde Vertrauen in der Öffentlichkeit, dass die Banken und Regierung handeln werden, um den Schmerz oder das wirtschaftliche Leiden zu beenden, sind, sollte ein solches Krisenpotenzial entstehen. Wenn das billige Geld weg ist und der Glaube schwindet, dann stehen wir vor einer epischen Katastrophe. Die Globalisten innerhalb der Fed wissen das, und sie wollen das – zumindest wollen sie eine kontrollierte Version davon. Die Eliten brauchen genau deswegen den Sturz des gegenwärtigen US-Systems, da dies den Weg bereiten wird, den sie oftmals als den „großen wirtschaftlichen Reset“ bezeichnen. Dieser Reset ist die nächste Stufe im Plan einer vollständigen Zentralisierung der Weltwirtschaft.

Es geht hier nicht um Ansteckung. So etwas gibt es nicht. Es ist eine Entschuldigung, ein Sündenbock entworfen, um vom eigentlichen Problem abzulenken. Es geht um eine gemeinsame Anstrengung in den letzten Jahrzehnten von Internationalisten, um die westlichen Kulturen in eine Position der Schwäche zu manövrieren. Wenn die Menschen schwach und verängstigt sind, werden sie formbar. Gesellschaftliche Veränderungen, die Sie heute nie für möglich gehalten hätten, werden morgen in der Mitte einer Krise möglich sein. Ich glaube, wir sehen jetzt den Beginn der nächsten großen Krise – und die wirtschaftlichen Fundamentaldaten unterstützen meine Ansicht. Wenn das gesamte europäische System von den griechischen Schulden und das gesamte US-System von Zinsen Nahe Null und einem blinden Glauben an den Markt abhängen, dann wird etwas zerbrechen müssen. Es gibt kein Zurück mehr aus diesem Zustand. Es gibt nur den Weg nach vorn, und der Weg nach vorne ist nicht angenehm oder bequem und er kann nicht ignoriert werden.

Wir dürfen nicht vergessen, dass Krisen an sich schon eine Ablenkung sind. Welchen Schmerz wir auch immer morgen fühlen werden oder am nächsten Tag oder in den nächsten zehn Jahren, wir müssen uns immer daran erinnern, wer es war, der das alles hervorgerufen hat: Die internationalen Banken und ihre globalistischen politischen Pendants. Egal, was passiert, wir dürfen nicht bereit sein ein zentrales System zu akzeptieren. Unabhängig davon, wie sinnvoll oder rational es inmitten des Schrecken der finanziellen Unsicherheit klingt – wir dürfen dem System nie das geben, was es will. Weigern wir uns der Dialektik zu entsprechen. Das ist die einzige Chance, die uns gelassen wurde, um zurück zu wahrem Wohlstand zu gelangen. Sobald wir die Grenzen der weltweiten institutionalisierten Abhängigkeiten überschritten haben, werden wir nie wieder Wohlstand und Freiheit sehen.

 

Quelle: www.konjunktion.info

Das Lehman Brothers-Komplott – So stürzte die Welt und Ihr Vermögen in die Krise! (2)

Durch den Fall von Lehman Brothers, der viertgrößten Investmentbank der USA.

Wie die anderen auch, verzockte sie sich vor allem mit den Subprime-Krediten beziehungsweise riskanten Finanzderivaten, die ihren Erfindern zuvor noch Rekordgewinne gebracht hatten.

Sie waren nun, so Großinvestor Warren Buffett, zu einem „finanziellen Massenvernichtungsmittel“ mutiert.

Der Fall von Lehman Brothers und die Auswirkungen

Der Fall von Lehman Brotherslöste eine globale Finanzeskalation aus. Die größte Finanzkrise seit 1929. Bis heute hält sie an.

Denn Banken trauten sich gegenseitig nicht mehr über den sprichwörtlichen Weg. Weltweit wurden weniger Kredite vergeben.

Aus diesem Grund wurden verschiedene Maßnahmen von Einzelstaaten oder Staatengemeinschaften wie die EU eingeleitet.

Opfer der Bankengier

Nicht nur der Subprime-Krise, sondern auch den nachfolgenden Maßnahmen fielen hunderte Banken zum Opfer sowie Millionen Menschen. Denken Sie nur an jene in den so genannten EU-Krisenländern.

Aufgrund der desaströse EU-Krisenpolitik mit Mini-Zinsen und unbegrenztem Geld, das die Märkte flutet, verlieren Sie täglich an eigenem Vermögen.

Ein Insider packt aus!

Erst vor kurzem hat Richard Severin Fuld, der ehemalige Chef der US-Bank Lehman Brothers sein Schwiegen gebrochen.

Und das, was er verrät, ist – salopp ausgedrückt – der Hammer.

Wenn Sie die nachfolgenden Zeilen lesen, werden Sie mir garantiert zustimmen!

Der „angeordnete“ Bankrott

Fuld verriet auf einer Pressekonferenz in New York, dass seine Bank zum Zeitpunkt des Untergangs „kein bankrottes Unternehmen“ gewesen sei. Sondern es habe sich um einen „angeordneten Bankrott“ gehandelt.

Verstehen Sie! Irgendjemand von „oben“ ordnete den Niedergang der Bank an. Und löste damit die Finanzkrise erst aus.

Nachfolgend verrate ich Ihnen die Hintergründe.

Die Hintergründe der Finanzkatastrophe

Damaliger US-Präsident war George W. Bush Sein Finanzminister hieß Henry M. Paulson.

Wissen Sie, was Paulson vorher gemacht hat? Er war Vorsitzender und CEO der finanzbestimmenden Investmentbank Goldman Sachs.

Und persönlich verbandelt mit Lehman Brothers-Boss Richard Severin Fuld!

Das war Ihnen sicher nicht bekannt.

Ich muss gestehen, mir vor meinen Recherchen auch nicht.

Das „LB-Komplott“

Im September 2008 jedenfalls beantragte Lehman Brothers Konkurs. Löste damit einen globalen Finanztsunami aus.

Ich sage Ihnen: damit wurde die ganze Welt mit ins „Krisenboot“ geholt. Denn die Politik brauchte diese Pleite geradezu, um ihre Krisenstrategie umzusetzen.

Darauf werde ich später noch genauer eingehen …

Abgeschlossenes Insolvenzverfahren

Zwischenzeitlich ist das LB-Insolvenzverfahren abgeschlossen.

Und jetzt kommt’s: Erraten Sie mal, wie viel der Forderungen die Anleger aus der Insolvenzmasse bekommen haben?

Zirka – halten Sie sich fest – 80 Prozent!

80 Prozent von umgerechnet 15 Milliarden Euro.

Rekord bei den „bedienten Forderungen“

Ich glaube, das ist Rekord! Denn normalerweise beläuft der Rückfluss aus einer Bankeninsolvenz zwischen 0 bis 10 %.

So werden Sie mir wohl zustimmen, dass diese Höhe der bedienten Forderungen mehr als ungewöhnlich aus einem Pleiteunternehmen ist.

Ich brauche Ihnen nicht erst zu erzählen, dass sich der Insolvenzverwalter dabei dumm und dämlich verdient hat. Aber die Höhe kann ich Ihnen natürlich auch verraten: 800 Millionen Euro!

Wahnsinn!

Ein Wahnsinn, der weiter geht.

 

Quelle: Guido Grandt

Endgame! – Der Bankrott der Welt und seine Folgen (4)

Die Welt ist nahezu bankrott! Denn 200 Billionen US-Dollar beträgt die globale Verschuldung der Volkswirtschaft.

Eine astronomische Summe, die niemals mehr wieder an die Gläubiger zurückbezahlt werden kann.

Im Gegenteil: die weltweite Verschuldung wird die Systemkrise weiter vorantreiben.

Bis zum Endgame.

Die Schulden von heute sind die Steuern von morgen

Wenn der Staat mehr ausgibt, als er einnimmt, braucht er einen Kredit. Dafür muss er später seine Einnahmen erhöhen, um Zinsen und Tilgung zu finanzieren.

Und wie?

Entweder nimmt er dafür weitere Kredite auf, verschuldet sich also noch mehr. Oder er erhöht oder schafft neue Steuern.

Noch schlimmer: Er vergreift sich an Ihrem Vermögen. Mit Sonderabgaben und ähnlichem.

Radiale staatliche Maßnahmen

Das alles haben wir vor kurzem schon in den EU-Krisenländern oder anderen vor der Pleite stehenden Staaten gesehen.

Wenn der Staat mit dem Rücken zur Wand steht, wird es nur noch radikale Lösungen für seine Bürger und Sparer geben.

Er wird sich da bedienen, wo es noch etwas zu holen gibt: an Ihrem Vermögen!

Neue Risiken schaffen neue Krisen

Vor allem aber bergen hohe Schulden große Risiken für die Finanzstabilität.

Oder anders ausgedrückt: Mit einer hohen Verschuldung werden neue Risiken und damit neue Krisen geschaffen.

So beißt sich sprichwörtlich die Katze geradezu in den eigenen Schwanz.

Unkontrollierter Schuldenabbau

Aber auch „unkontrollierter“ Schuldenabbau führt immer wieder zu Finanzkrisen. Zu unberechenbaren Marktausschlägen.

Das hat die Vergangenheit immer wieder gezeigt.

Verstehen Sie jetzt, in welchem Dilemma wir stecken?

Endgame

Die Wirtschaftskrise, die seit 2007 tobt, ist vor allem wegen einer zu hohen Schuldenlast ausgebrochen.

Sie wissen jetzt, dass diese Schulden immer mehr zunehmen.

Deshalb sage ich: Eine noch größere Krise steht an:

Endgame.

Finanzkatastrophe und Krieg?

Der Welt steht zunächst eine Finanzkatastrophe bevor. Und danach ein großer Krieg.

Düstere Verschwörungstheorie?

Mitnichten! Denn dies erklärte bereits im November 2014 kein anderer als der prominente US-amerikanische Trendforscher und Unternehmensberater Gerald Celente.

Celente ist nicht irgendwer. Er sagte schon 1987 den Börsencrash voraus. Zehn Jahre später die Asienkrise. Und nochmal zehn Jahre später die aktuelle Systemkrise.

Pulverfässer für den Weltfrieden

In der Tat: Die globale Finanzkatastrophe in Hinsicht auf die astronomische Überschuldung der globalen Volkswirtschaften steht bereits an.

Einzelne Konfliktherde – wie jene in der Ukraine oder im Nahen und Mittleren Osten – entwickeln sich zu wahren Pulverfässern für den Weltfrieden.

Diese können uns praktisch über Nacht um die Ohren fliegen.

Ihre Sicherheit und Ihr Vermögen sind in Gefahr!

Fakt ist: Ihre Sicherheit und auch Ihr Vermögen sind in höchster Gefahr!

Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis der globale Schulden-Tsunami in einen großen Krieg führt.

 

Quelle: Guido Grandt