Flüchtlingskrise: „Raus mit der Schuldenbremse und hoch mit den Steuern?“ (2)

Die Diskussion in der Flüchtlingskrise hält nicht nur an, sondern verschärft sich täglich.

Ich habe Ihnen bereits aufgezeigt, dass viele unqualifizierte Zuwanderer nach Deutschland kommen. Selbst Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles musste das eingestehen.

Diese Flüchtlinge werden in die sozialen Sicherungssysteme abwandern.

Die Kosten hierfür sind enorm. Der Staat wird sich nur noch mit Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen behelfen können.

Fällt die schwarze Null?

Aufgrund sprudelnder Steuerquellen und der Niedrigzins-Politik der EZB erreichte der Bund einen ausgeglichenen öffentlichen Haushalt.

Die sogenannte schwarze Null. Also wenn die Einnahmen ausreichen, die Ausgaben vollständig zu decken oder darüber hinaus. Einhergehend mit dem Absinken der Nettoneuverschuldung des Staates.

Doch für nächstes Jahr wird das nicht mehr der Fall sein.

Bundesminister muss Balance finden

Sehen Sie: Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble muss nicht nur die Milliarden-Kosten in Folge der Flüchtlingskrise schultern. Sondern auch eine Balance zwischen diesen Mehrausgaben und den Wünschen der Bürger wahren. Etwa nach zusätzliche Kita-Plätzen.

Nur so kann der soziale Frieden hierzulande gewahrt bleiben. Es ist sozusagen Pflicht des Staates in dieser Hinsicht zu handeln.

Kippt die Schuldenbremse 2016?

Wie ich Ihnen aufgezeigt habe, kann sich der Bund aufgrund einer außergewöhnlichen Notsituation auf die Ausnahmeregelung der Schuldenbremse berufen.

Das wird er aufgrund der Zuwanderung gewiss tun. Um neue Schulden aufnehmen zu können.

So wird nächstes Jahr wohl die Schuldenbremse rausgenommen werden.

Unmittelbare Auswirkungen auf die Staatsfinanzen und Sie!

Sie sehen also: Die Flüchtlingskrise wirkt sich ganz konkret auf die Staatsfinanzen aus. Auf einen ausgeglichenen Haushalt, der 2016 mitnichten erhalten werden kann.

Außer es gibt massive Steuererhöhungen oder Ausgabenkürzungen. Beides wird sich aber wieder unmittelbar auf Sie selbst auswirken.

Denn Sie sind es letztlich, der die höheren Steuern bezahlen muss. Und Sie sind es auch, der davon betroffen ist, wenn es beispielsweise nicht mehr Kita-Plätze geben wird.

Glauben Sie Politikern nicht

Vergessen Sie deshalb ganz schnell die hehren Versprechungen der Politik, die Flüchtlingskrise würde sich nicht unmittelbar auf Sie auswirken.

Das sind – wie immer – nur leere Worte. Nur Lippenbekenntnisse, um Sie zu beruhigen.

Sie sehen doch schon jetzt, was in Deutschland los ist. Die Regierung ist in vielen Fragen heillos zerstritten. Selbst die Schwesterparteien CDU und CSU gehen sich gegenseitig an den Kragen.

Wenn es schon mal soweit ist, dann sollten Sie wirklich beunruhigt sein!

Enorme Belastungen für Staat und Bürger

Die Belastung der Staatsfinanzen durch die Zuwanderung ist enorm. Geschätzt werden zwischen 10 und 40 Milliarden Euro. Und zwar jährlich.

Deshalb wird auch die Schuldenbremse nicht einzuhalten sein. Ganz im Gegenteil.

Sie sind wieder einmal der Dumme!

Ich sage Ihnen, auch wenn ich mich wiederhole: um die Staatsfinanzen nicht voll gegen die Wand zu fahren wird es aufgrund der massiven Zuwanderung über die Jahre hinweg nicht nur neue Staatsschulden geben. Sondern auch Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen, die Sie direkt betreffen.

Oder anders ausgedrückt: Sie sind wieder einmal der Dumme für eine völlig planlose Politik, die das Land vor die Zerreißprobe stellt.

Deutschland vor dem Abgrund?

Was aber, wenn zukünftig auch noch die heimische Konjunktur schwächelt? Oder der Leitzins angehoben wird?

Dann Gute Nacht, Deutschland!

Jetzt wissen Sie Bescheid! Halten Sie weiter Augen und Ohren offen.

 

Quelle: Guido Grandt

Krisenfaktor China: Das steckt hinter der aktuellen Konjunkturflaute

Jetzt sind die Zahlen zum aktuellen Wirtschaftswachstum in China raus. Wie nicht anders zu erwarten war, sind sie enttäuschend ausgefallen. Der Blick auf die Wachstumsraten sieht zunächst einmal positiv aus. Immerhin ist die chinesische Wirtschaft im Vergleich zum Vorjahr um 6,9 % gewachsen. Doch diese Zahl ist nur ein Teil der Wahrheit.

Die nun gemeldete offizielle Wachstumsrate ist der niedrigste Wert seit sechs Jahren. Bislang gilt von offizieller chinesischer Seite noch das Wachstumsziel von rund 7 %. Meiner Einschätzung nach ist es nun nur noch eine Frage der Zeit, wann die chinesische Regierung dieses Ziel wird aufgeben müssen.

Zusätzlich hat die chinesische Regierung nun auch noch Daten zur Industrieproduktion veröffentlicht. Auch die ist deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Im September wuchs so die chinesische Industrieproduktion um 5,7 %.

Im Vorfeld hatten hier die Experten einen Zuwachs von 6 % erwartet. Auch im August war es in China im Vergleich zum Vorjahr um 6,1 % bei der Industrieproduktion nach oben gegangen.

Die Konjunktur in China taumelt

Das Fazit dieser beiden wichtigen Wirtschafsdaten fällt deutlich aus: Die Konjunktur in China taumelt. Und genau hier liegt auch die große Gefahr für die Weltwirtschaft. Anders als noch vor der großen weltweiten Finanzkrise 2008 hat China jetzt einen deutlich größeren Anteil an der Weltwirtschaft. Stellen Sie sich vor: Heute liegt der Anteil Chinas an Wirtschaftsleistung schon bei mehr als 16 %.

Wenn also China wirtschaftliche Probleme bekommt, werden wir in Europa das klar zu spüren bekommen. Schon jetzt haben viele deutsche Unternehmen in China einen ihrer Top- Absatzmärkte.

Ein Beispiel ist hier die Sportartikelfirma Adidas. China ist bei dem DAX-Unternehmen schon der drittgrößte Absatzmarkt. Wenn sich dort die Konjunkturlage verschlechtert, hat das deutliche Folgen für das Gesamtunternehmen.

Viele deutsche Firmen sind davon betroffen

Besonders auch bei den deutschen Automobilkonzernen spielt China eine immer größere Rolle. Neben der ohnehin schon angespannten Lage wegen des Volkswagen-Skandals würden weitere Probleme in China den Druck auf die deutschen Automobilkonzerne nur verstärken.

Für mich sind die schwachen Zahlen aus China keine Überraschung. Ich beobachte die Verlangsamung der Wachstumsdynamik in China schon seit einigen Monaten. Ich kann Ihnen auch sagen: Das ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Hier stehen uns noch sehr viel heftigere Turbulenzen an den Börsen bevor.

 

Quelle: Günter Hannich

Flüchtlingskrise: „Raus mit der Schuldenbremse und hoch mit den Steuern?“ (1)

Egal was Sie in diesen Tagen über die Flüchtlingskrise hören – es ist zumindest nur die halbe Wahrheit.

Vor allem Politiker scheuen sich unbequeme Fakten zu nennen.

Hintergründe bei Unangreifbar Leben

Vor allem über jene Fakten, die mit den immer höher angesetzten Milliarden Kosten zu tun haben. Und damit mit der Belastung der einheimischen Bevölkerung.

Der Bürger.

Von Ihnen.

Diese Hintergrundinfos erfahren Sie wie immer hier bei Unangreifbar Leben.

Sozialsysteme nicht auf Zuwanderung vorbereitet

Zunächst einmal gilt festzustellen, dass die deutsche Sozialversicherung keineswegs auf die jährliche Zuwanderung von bis zu 1,5 Millionen Flüchtlingen vorbereitet ist. Und das ohne Familiennachzug.

Es gibt Schätzungen, die von bis zu 7 Millionen neuen Einwanderern sprechen.

Viele unqualifizierte Flüchtlinge

Denken Sie daran: Schon hierzulande gibt es Hunderttausende unqualifizierte Arbeitslose.

Jetzt kommen weitere hinzu. Denn von den Flüchtlingen sind rund 70 Prozent unqualifiziert.

Selbst Arbeits- und Sozialministerin Andrea Nahles musste das eingestehen.

Konkret sagte sie, dass nicht einmal jeder zehnte Flüchtling für Arbeit oder Ausbildung qualifiziert sei. Das werde sich auch auf die Arbeitslosenstatistik auswirken.

Flüchtlinge wandern in soziale Sicherungssysteme ab

Was ist die Folge, werden Sie sich nun fragen?

Ganz einfach: Die Mehrzahl der Zuwanderer wird mangels Qualifikation nur schlecht oder gar nicht in den Arbeitsmarkt zu integrieren sein. Sie werden in die sozialen Sicherungssysteme abwandern.

Und das wird zusätzliche Kosten verursachen.

Steuererhöhungen und Zunahme der Altersarmut

Dem Staat wird schließlich nichts anderes übrig bleiben, als die Steuern zu erhöhen.

Aber das ist noch nicht alles.

Schon jetzt warnen Experten davor, dass die Menschen, die zu ins Land kommen, kaum eine Möglichkeit haben, 45 Jahre in die Rentenversicherung einzubezahlen.

Das wird zu einer starken Zunahme der Altersarmut führen.

Flüchtlingskrise wirkt sich auf Staatsfinanzen aus

Unzweifelhaft wirkt sich die massenhafte Zuwanderung auf die Staatsfinanzen aus.

Noch einmal: Dem Staat wird nichts anderes übrig bleiben, als Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen vorzunehmen.

Ich sage Ihnen: Damit ist auch die Schuldenbremse hinfällig!

Die Schuldenbremse

Wenn Sie sich nicht mehr erinnern, dann helfe ich Ihnen kurz auf die Sprünge:

2009 wollten Bund und Länder die bisherige Verschuldungspolitik des Staates nicht länger fortsetzen. Deshalb wurde durch eine Änderung des Grundgesetzes die sogenannte Schuldenbremse eingeführt.

Diese besagt, dass Haushalte von Bund und Ländern grundsätzlich ohne Kredite auszugleichen sind. Nur der Bund kann jährlich Einnahmen aus Krediten bis zur Höhe von 0,35 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Anspruch nehmen.

Für den Bund tritt die Schuldenbremse 2016 in Kraft. Für die Länder 2020.

Ausnahmeregelungen der Schuldenbremse

Ausnahmen gibt es in der Regelung der Schuldenbremse natürlich auch.

Diese betreffen einen Konjunktureinbruch, Naturkatastrophen oder außergewöhnliche Notsituationen. Also solchen, die sich etwa der Staatskontrolle entziehen oder jenen, die die staatliche Finanzlage erheblich beschneiden.

Im 2. Teil beantworte ich die Frage, ob die von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble so hochgehaltene „schwarze Null“ fällt. Und welche unmittelbaren Auswirkungen die Flüchtlingskrise noch auf die Staatsfinanzen, vor allem aber auf Sie selbst hat.

 

Quelle: Guido Grandt

VW-Skandal gefährdet gesamten deutschen Aktienmarkt

Schon jetzt ist der VW-Skandal einer der größten Unternehmensskandale Deutschlands. In Europa werden jetzt 8,5 Millionen Fahrzeuge im Rahmen eine Rückrufaktion umgerüstet.

Der Schaden für Volkswagen ist überhaupt noch nicht absehbar. Es gibt mittlerweile realistische Schätzungen bei den Kosten für Volkswagen, die bei mehr als 50 Mrd. Euro liegen.

Bei diesen Summen ist das Problem natürlich nicht auf den Volkswagenkonzern allein beschränkt. Hier steht eine gesamte Branche unter Druck. Zudem ist diese Branche mit annähernd 2 Millionen Arbeitsplätzen in Deutschland die wichtigste Stütze der deutschen Wirtschaft.

Daher rechne ich auch auf Sicht der nächsten Monate mit heftigen Auswirkungen des Volkswagen-Skandals weit über die Automobilbranche hinaus. Einen ersten Vorgeschmack erhielten wir in dieser Woche schon mit den aktuellen Unternehmenszahlen des Automobilzulieferers Leoni.

Der MDAX-Wert musste seine Prognosen für das laufende Geschäftsjahr und für 2016 deutlich nach unten korrigieren. In der Folge brach die Aktie um rund ein Drittel ein und das an nur einem Tag. In der nun anstehenden Berichtssaison zum dritten Quartal erwarte ich weitere negative Überraschungen aus der Automobilbranche.

Dabei wird es vor allem um die Prognosen zum laufenden Geschäftsjahr oder eben für 2016. Die Zahlen vom dritten Quartal sind davon nicht betroffen, denn der Volkswagen Skandal kam ja erst Mitte September an die Öffentlichkeit. Da war das Quartal schon gelaufen.

Autozulieferer stehen mächtig unter Druck wegen VW-Skandal

Meiner Einschätzung nach hat dieser Skandal auf jeden Fall noch genügend Sprengkraft für das weitere Geschehen an den Finanzmärkten. Die starken Schwankungen und Abschläge bei der Volkswagen-Aktie haben schon gezeigt, was hier möglich ist.

Grundsätzlich stehe ich Automobilaktien sehr kritisch gegenüber. Diese Werte sind sehr stark zyklisch. Wenn die Konjunktur nicht mehr so rund läuft, gehören diese Werte auch immer zu den großen Verlierern. In wenigen Tagen wird der Volkswagenkonzern seine aktuelle Bilanz zum dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres vorlegen.

Kurz danach werden die aktuellen Zulassungszahlen für den Oktober veröffentlicht werden. Dabei erwarte ich einen massiven Rückgang für Volkswagen und die anderen Marken des Konzerns. Die sind genauso davon betroffen, denn der in der Kritik stehende Dieselmotor wird konzernweit eingesetzt.

Ich bleibe dabei: Dem Volkswagenkonzern, der gesamten Automobilbranche und den deutschen Aktien allgemein steht ein stürmischer Herbst bevor. Die Gefahr weiterer Kurskorrekturen ist extrem groß.

 

Quelle: Günter Hannich

„Die Flüchtlings-Agenda“ – Länger und billiger arbeiten! (2)

Die Diskussion um die Flüchtlingskrise schlagen weiter hohe Wellen. Die Bewältigung des Massenansturms von bis zu 1,5 Millionen Asylbewerbern, der sich mit Familiennachzug auf 7 Millionen erhöhen könnte, steht vor dem Kollaps.

Neue Vorschläge müssen her.

Die „Flüchtlings-Agenda“

Eine Idee ist die „Flüchtlings-Agenda“ von Hans-Werner Sinn, Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V. (ifo Institut).

Der Professor für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft fordert die Abschaffung des Mindestlohns. Nur so würden genug Jobs für Flüchtlinge entstehen, die zu einem großen Teil nur über eine niedrige Qualifikation verfügten.

Rentenalter hoch!

Aber das ist noch nicht alles, was Professor Sinn vorschlägt.

Er will auch das Rentenalter heraufzusetzen, um die Flüchtlinge zu „ernähren“!

Wortwörtlich!

Die Deutschen müssten länger arbeiten, um die Kosten der Integration der Flüchtlinge zu stemmen. Denn die Migranten würden die Rentenkassen vorerst nicht ausreichend entlasten.

Alles klar?

Rentner als „Flüchtlingspaten“

Der Nationalökonom legt noch nach: „Die Alten werden im Übrigen gebraucht, um die Flüchtlinge anzulernen (…)“

Das sitzt! Finden Sie nicht auch?

Länger arbeiten, um Flüchtlinge zu finanzieren. Den hart erkämpften Mindestlohn kippen. Die einheimischen Rentner sozusagen als „Migrantenpaten“.

So also soll eine Flüchtlings-Agenda aussehen.

Zuwanderung von Geringqualifizierten

Doch bevor Sie sich aufregen, muss objektiverweise gesagt werden: Tatsächlich wandern hauptsächlich Geringqualifizierte nach Deutschland ein.

Bereits im JahrCrID: 79608978205

2013 brachte das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung eine wahrlich ernüchternde Studie heraus.

Demnach hatten nur 13 Prozent der Migranten ein Hochschulstudium absolviert. Knapp 25 Prozent einen mittleren Bildungsabschluss. Aber die Mehrheit, nämlich 58 Prozent, besaßen nicht mal eine Berufsausbildung.

Der Mythos vom „syrischen Arzt“

Selbst eine, die es von Amts wegen wissen muss, nämlich SPD-Arbeitsministerin Andrea Nahles bekennt: Die ersten Auswertungen hätten gezeigt, dass nicht einmal jeder zehnte Flüchtling direkt in Arbeit oder Ausbildung vermittelt werden könne.

Der viel beschriebene syrische Arzt sei nicht der Standardflüchtling. Viele Zuwanderer hätten nur eine geringe oder gar keine Ausbildung. Viele von ihnen würden für eine längere Zeit auf die Arbeitsvermittlung und Leistungen der Grundsicherung angewiesen sein.

Belastung der Sozialsysteme

So wird es also nicht unbedingt etwas mit der viel beschworenen Sicherung der Sozialsysteme Deutschlands. Beispielsweise den Renten durch die Flüchtlinge.

Ganz im Gegenteil, werden die meisten von ihnen die Sozialsicherungen belasten, statt entlasten. Das sind die Fakten.

Zunahme der sozialen Ungleichheit

Die Zuwanderer werden deshalb immer mehr Druck auf die Löhne ausüben. Dadurch nehmen die sozialen Unterschiede zu.

Die Schere der Verteilung der Einkommen wird immer größer und damit ungleicher.

Und das mitten in Deutschland.

Kein Aufnahmestopp von Flüchtlingen

Wissen Sie noch, was Bundeskanzlerin Angela Merkel hinsichtlich eines Aufnahmestopps von Flüchtlingen gesagt hat?

Ich schon.

Sie erklärte, dass man die Grenze nicht schließen könne. Es würde den Aufnahmestopp nicht geben!

Damit werden noch mehr Flüchtlinge nach Deutschland kommen. Die Probleme verschärfen.

Höhere Belastungen

Stellen Sie sich darauf ein, dass Sie künftig dafür zur Kasse gebeten werden. Entweder monetär in Form von Steuererhöhungen beziehungsweise anderen Abgaben. Oder durch längere Arbeit.

Mit Unangreifbar Leben erfahren Sie mehr über diese Hintergründe.

 

Quelle: Guido Grandt

Deflationsgefahren nehmen weiter massiv zu

Schon seit Jahren warne ich hier an dieser Stelle vor dem Abrutschen in eine Deflationskrise. Jetzt ist genau dieser Fall eingetreten, denn im Euro-Raum fiel die Preissteigerungsrate ins Negative.

Völlig unerwartet von den Experten ist im September die Preissteigerungsrate im Euro-Raum auf -0,1 Prozent gesunken, nachdem sie im August noch bei plus 0,1 Prozent gelegen hatte.

Damit zeigt sich einmal mehr: Gegen deflationäre Tendenzen sind der Geldpolitik die Hände gebunden. Trotz Anleihenkäufen auf Rekordniveau gelingt es der Europäischen Zentralbank (EZB) nicht, die Inflationsrate zu erhöhen. Das bestätigt meine Befürchtung, dass die EZB machen kann, was sie will, es hat letztlich keinen Einfluss auf die Preisentwicklung.

Die gesamte so von der Zentralbank geschaffene Liquidität verbleibt nur im Finanz- und Bankenbereich, ohne die reale Wirtschaft bzw. die Verbraucher zu erreichen, die am Ende der Kette stehen. Solange jedoch Unternehmen und Verbraucher nicht mehr Finanzmittel zur Verfügung haben und diese auch verwenden, kommt es zu keiner Inflation.

Lockere Geldpolitik der EZB läuft ins Leere

Diese Tatsache spielt jedoch in der öffentlichen Darstellung keine Rolle. Hier wird immer wieder gerne von der lockeren Geldpolitik geschwärmt. Doch das genau diese lockere Geldpolitik nicht wirklich funktioniert, wird dann auch gerne verschwiegen.

Es bleibt dabei: Die EZB ist jedoch nicht in der Lage, die Liquidität direkt in den Wirtschaftskreislauf einzuspeisen. Sie hat damit keine Möglichkeit, um eine Deflation aufzuhalten.

Wie sehr Sie hier jedoch durch Politik und Medien in die Irre geführt werden, sehen Sie daran, dass beispielsweise noch vor knapp zwei Jahren das Institut für Wirtschaftsforschung (IfW) gerade für das Jahr 2015 mit 2,5 Prozent die höchste Inflationsrate seit der Finanzkrise 2008 prognostizierte.

Dies zeigt Ihnen, dass solche Prognosen oft daneben liegen, weil sie von völlig falschen Annahmen ausgehen.

Deshalb bleibe ich dabei: Nicht Inflation, sondern Deflation ist das eigentliche Problem für Sie. Hier ist es extrem wichtig, dass Sie Ihr Vermögen gegen diese deflationären Tendenzen schützen.

Grundsätzlich tun Sie das, in dem Sie Ihr Vermögen breit streuen und den flexiblen Zugriff darauf behalten. Welche konkreten Anlageklassen dafür in Frage kommen, erkläre ich regelmäßig an dieser Stelle.

 

Quelle: Günter Hannich

USA verneinen Moskauer-Kooperationsangebot für Syrien und Empfang hochrangiger russischer Delegation

Washington hat abgelehnt, eine russische Militärdelegation, welche vom Premierminister Dimitri Medwedew angeführt wird, zu empfangen, um gemeinsame Schritte bei der Bekämpfung des Terrorismus in Syrien zu koordinieren, teilte heute der russische Außenminister Lawrow mit.

„Wir haben den Amerikanern vorgeschlagen, was Präsident Wladimir Putin gestern öffentlich mitteilte, namentlich, die Entsendung einer Delegation aus Militärexperten nach Moskau und die anschließende Entsendung von russischen Militärexperten unter Premierminister Medwedew nach Washington“, fasste Lawrow den russischen Vorschlag auf Kooperation im Parlament zusammen.

Über die US-amerikanische Absage sagte er folgendes:

„Heute wurde uns mitgeteilt, dass sie [die US-Regierung] keine Delegation nach Moskau entsenden würden. Zu diesem Zeitpunkt seien sie auch nicht fähig, eine Delegation in Washington zu empfangen.“

Unterdessen geht aus Äußerungen vonseiten russischer Diplomaten hervor, dass es bereits zu nicht konstruktiven Antworten aus den USA gekommen war, als Moskau die Partner eingeladen hatte, dem in Bagdad gegründeten Nachrichtenzentrum beizutreten und koordiniert gegen den selbsternannten „Islamischen Staat“ zu kämpfen.

Lawrow bestätigte die Zurückhaltung der USA und sagte:

„Wir luden unsere Partner ein, um an den Aktivitäten des Nachrichtenzentrums zu partizipieren, so dass auch jeder das vollständige Bild mitkriegt, um Missverständnisse zu vermeiden. Die Resonanz war alles andere als konstruktiv. Sie sagten…. weiterlesen

 

Quelle: RT Deutsch

„Die Flüchtlings-Agenda“ – Länger und billiger arbeiten! (1)

Während nun politisch über sogenannte „Transitzonen“ für Flüchtlinge diskutiert werden, hält die Masseneinwanderung an.

Allein in diesem Jahr sollen rund 1,5 Millionen Asylbewerber nach Deutschland kommen. Wobei wahrscheinlich mit noch mehr zu rechnen ist.

Wie Sie vielleicht wissen, wurden diese Zahlen in den letzten Monaten immer wieder korrigiert. Und zwar nach oben.

7 Millionen Flüchtlinge in Deutschland erwartet

Zudem kann jeder anerkannte Asylbewerber Familienmitglieder nachholen. Im Schnitt zwischen vier und acht.

Geschätzt werden, dass es mit Familien bis zu 7 Millionen Zuwanderer geben könnte.

Sozialer Friede und innere Sicherheit bedroht

In den völlig überfüllten Massenunterkünften kommt es verstärkt zu gewalttägigen Auseinandersetzungen zwischen den Migranten. Immer öfters muss die Polizei eingreifen.

Die Sicherheitsbehörden sind alarmiert. Der soziale Frieden und die innere Sicherheit sind bedroht.

Bürger zunehmend besorgt, die sich von der Politik nicht ernst genommen fühlen.

Immense Flüchtlingskosten

Hinzu kommen die immensen Kosten der gewaltigen Integrationsaufgabe, die sich der Bund gestellt hat. Jährlich werden diese auf 10 bis 14 Milliarden Euro geschätzt.

Als kürzlich ein „Flüchtlingssoli“ die Runde macht, der in Europa eingeführt werden soll, reagieren deutsche Politiker mit Abwiegeln und Dementis.

Aber glauben Sie das?

Ich nicht!

Merkels Lippenbekenntnisse

Bundeskanzlerin Angela Merkels Bekenntnis, dass es wegen der Flüchtlingskrise keine Steuererhöhungen geben wird, sind nicht mehr als Lippenbekenntnisse.

Wie oft schon wurden Bürger in Krisen beruhigt. Die Worte schnell gebrochen.

Glauben Sie mir, das wird auch dieses Mal nicht anders sein.

Denn hinter den Kulissen werden schon eifrig verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten diskutiert.

Sie werden dafür bezahlen!

Bezahlen wird der tüchtige Bürger. Also Sie!

So war es schon immer. Und so wird es auch bleiben.

Nehmen Sie mich ruhig beim Wort!

Ganz abgesehen von einem Flüchtlingssoli werden bereits andere Vorschläge in die Flüchtlingsdiskussion mit eingebracht.

Die „Flüchtlings-Agenda“

Einen Vorschlag macht beispielsweise Hans-Werner Sinn, der Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V. (ifo Institut).

Auf ihn wird gehört. Sein Wort hat Gewicht.

Der Professor für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft ist der Überzeugung, dass die Flüchtlingskrise in Deutschland nur mit radikalen Sozialreformen zu stemmen sei.

Mit einer neuen Agenda 2010.

Diese wird Sie geradezu schockieren!

Mindestlohn ade!

Wissen Sie, was Hans-Werner Sinn vorschlägt?

Er fordert die Abschaffung des Mindestlohns. Nur so würden genug Jobs für Flüchtlinge entstehen, die zu einem großen Teil nur über eine niedrige Qualifikation verfügten.

Er argumentiert, dass mehr Geschäftsmodelle für Geringqualifizierte erst dann rentabel werden, wenn der Lohn für einfache Arbeit falle.

Denn wenn die Zuwanderer keine Stellen bekommen, würden sie nicht integriert. Dann würden wir erhebliche Spannungen in der Gesellschaft bekommen.

Es gibt noch weitere Vorschläge, um die Flüchtlingskrise zu meistern. Sie alle gehen zu Ihren Lasten. Lesen Sie morgen, mit was Sie dahingehend rechnen müssen!

 

Quelle: Guido Grandt

Schwellenländer: Wachsende Schuldenberge sind das größte Problem

Die Warnsignale werden immer lauter. Doch stelle ich mir oft die Frage, ob diese Warnsignale auch tatsächlich gehört werden? An dieser Stelle widme ich mich schon seit etlichen Jahren dem Thema Krisenvorsorge. Dazu gehört es meiner Meinung nach eben auch, auf Warnsignale hinzuweisen, wenn sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verschlechtern.

Aktuell muss man nicht einmal besonders gut hören, um die immer lauter werdenden Signale auch wirklich zu hören. Selbst etliche große Institutionen wie der Internationale Währungsfonds (IWF) oder verschiedene Notenbanken rund um den Globus sehen derzeit die Lage als kritisch an.

Es kürzlich veröffentlichte der Internationale Währungsfonds (IWF) eine Analyse zur Schuldensituation. Besonders kritisch sehen hier die Ökonomen des Internationalen Währungsfonds die Lage in den Schwellenländern. Dort haben sich im vergangenen Jahrzehnt die Schulden massiv vergrößert.

Laut Angaben des Global Financial Stability Reports vom IWF haben Unternehmen in den Schwellenländern in diesem Zeitraum ihren Schuldenstand um 3 Billionen Dollar angehoben. Einfach gesagt bedeutet dies: Der private Sektor hat zwischen 2004 und 2014 das Schuldenvolumen vervierfacht.

Durch Umschuldungen entsteht die größte Sprengkraft

Sie können sich gut vorstellen, dass ein solcher Schuldenberg nicht einfach verschwindet. Und wenn größere Maßnahmen zur Umschuldung anstehen, wird das Auswirkungen auf die internationalen Finanzmärkte haben. Zu den warnenden Stimmen am Finanzmarkt gehört auch die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich.

Nach Ansicht der Baseler Institution sind die Zinsen schon viel zu lange viel zu niedrig gewesen. Das hat viele Schuldner vor allem in den Schwellenländern dazu verleitet, größere Kredite aufzunehmen.

Wenn es aber in genau diesen Ländern wie beispielsweise China zu wirtschaftlichen Problemen kommt, droht dort eine Kreditblase zu platzen. Dabei geht der wirtschaftliche Einfluss Chinas heute so weit, dass eine Krise dort auch die westlichen Industrienationen mit in den Abgrund ziehen wird.

Doch diese Gefahr wird von vielen Aktienexperten völlig unterschätzt. Mit dem erneuten Sprung über die Marke von 10.000 Punkten beim DAX ist für viele Aktienfans alles in bester Ordnung.

Meiner Einschätzung nach ist die Lage jedoch alles andere als in Ordnung. Wir stehen vielmehr vor massiven Problemen an den Finanzmärkten – und die werden hauptsächlich ausgelöst durch die Verwerfungen am Kreditmarkt.

 

Quelle: Günter Hannich

„Die Lunte am Pulverfass!“: Explodiert der Nahe und Mittlere Osten? (2)

Während uns die Flüchtlingskrise weiter beschäftigt, braut sich im Nahen und Mittleren Osten ein wahres Sturmgewitter zusammen.

Krieg, Öl & Macht

Ich habe Ihnen aufgezeigt, dass Russland, der Iran und Saudi-Arabien in Syrien und dem Yemen nicht nur um geopolitische Macht kämpfen. Sondern auch um ihre wirtschaftliche Vormachtstellung hinsichtlich des Erdöls. Allen voran Saudi-Arabien.

Das wahabitische Königshaus leidet genauso wie die anderen Erdölförderländer unter dem Verfall des Ölpreises.

Spart deshalb mit verschiedenen Maßnahmen in seinem Haushalt, die ich Ihnen aufgezählt habe.

Eigentlich undenkbar. Gilt Saudi-Arabien doch als eines der reichsten Länder dieser Erde.

Haushaltsschieflage des saudischen Königshauses

Zu Recht werden Sie jetzt einwerfen dass die Staatsverschuldung der Saudis mit 2 % zum BIP zu den weltweit niedrigsten gehört.

Doch Sie vergessen die Fremdwährungsreserven des Landes. Denn diese sind seit Monaten in Folge rückläufig. Mehr noch – auf den tiefsten Stand seit über zwei Jahren gefallen!

Hinzu kommt der im Jemen gegen den Iran geführte Krieg, der Milliarden verschlingt.

Geopolitischer Krieg der Saudis im Yemen

Mit allen Mitteln wollen die Saudis den schiitischen Huthi-Rebellen im Yemen die Kontrolle entreißen. Denn der Golf von Aden ist äußerst wichtig für den Ölexport nach Asien.

Und gleichzeitig soll der Einfluss des Iran eingedämmt werden. Dieser steht bekanntlich an der Seite Russlands im Kampf gegen die syrische Opposition und die Terrormiliz IS.

Vielleicht wird Ihnen jetzt klarer, wie Sie den Aufruf der wahabitischen Geistlichen gegen Russland und seine Verbündeten in Syrien zu sehen haben. Sie riefen zum Heiligen Krieg gegen Putin & Co. auf, weil diese einen christlichen Kreuzzug führen würden.

Pulverfass Saudi-Arabien

Alle diese Aspekte, in Kombination mit dem Zerfall des Ölpreises, treffen die Saudis hart. Der IWF schätzt für 2015 sogar ein Haushaltsdefizit von sage und schreibe 20 Prozent!

Der Preisverfall des Öls könnte dem Königshaus ein Haushaltsdefizit von 120 Milliarden Dollar bescheren. Angesichts von Finanzreserven von 600 Milliarden Dollar nicht lebensbedrohlich, aber dennoch beachtlich.

Viel gefährlicher ist jedoch die politische Entwicklung. Die Aggressionen gegen Russland, gegen das Assad-Regime in Syrien und gegen den Iran.

Explodiert der Nahe und Mittlere Osten?

So könnte neben dem Kriegsschauplatz im Yemen bald noch ein weiterer dazukommen, auf dem sich die Saudis direkt oder indirekt betätigen: Syrien.

Wenn das eintrifft, dann sage ich Ihnen, wird der Nahe und Mittlere Osten explodieren!

Kommt der Dritte Weltkrieg?

Denken Sie nur daran, welche Länder alle darin schon jetzt verwickelt sind: Syrien, Irak, Iran, Yemen, Saudi-Arabien, Russland. Auch die Amerikaner werden dann wohl offen militärisch mit eingreifen, um den Einfluss der Russen in der Region einzudämmen.

Dann hätten wir das, was direkt in die Katastrophe führt, aus der es kein Zurück mehr gibt: den Dritten Weltkrieg.

Bleiben Sie deshalb bei Unangreifbar Leben, um weiterhin auf dem Laufenden zu sein.

 

Quelle: Guido Grandt