Der große Immobilien-Zusammenbruch in Deutschland

Der Immobilien-Wahnsinn greift um sich. Vielleicht haben auch Sie es schon selbst in ihrem Bekanntenkreis oder in Ihrer Nachbarschaft erlebt:

Immer mehr Menschen suchen verzweifelt nach Häusern oder Eigentumswohnungen und sind bereit immer mehr zu bezahlen. In einigermaßen Wohnlagen gehen selbst bescheidene Hütten für traumhafte Preise. Häuser die vor wenigen Jahren keiner haben wollte, gehen jetzt für Villen-Preise weg …

Wenn Sie mich kennen, wissen Sie: Ich warne schon seit vielen Jahren vor Immobilien zur Geldanlage. Natürlich ist es oft sinnvoll, in ein Eigenheim zu investieren. Das gibt Sicherheit und Unabhängigkeit. Doch weitergehende Investitionen in Immobilien können sehr schnell sehr kritisch werden. Und diese Warnung wird immer dringlicher:

Denn was derzeit auf dem Immobilienmarkt passiert, das ist gefährlich nah an einer Blase.

Sogar Vorstand der Bundesbank sieht schon gefahren

Mit dieser Warnung stehe ich nicht allein da. Wenn Sie sich anschauen, wer heute bereits vor der großen Immobilien-Blase warnt, sollten bei Ihnen die Alarmglocken läuten:

In einem Interview sagte jetzt Andreas Dombret, Vorstand der Bundesbank, auf die Frage, ob eine Immobilienblase in Deutschland entstehe: Er „habe heute mehr Bedenken als in den vergangenen Jahren, ich sehe erste Wolken am Horizont aufziehen“, so der Banker.

Wie dramatisch das Platzen einer Immobilienblase ist – das haben wir zuletzt bei der großen Finanzkrise 2008 gesehen. Sie erinnern sich: Auslöser des ganzen Dramas, das die Weltwirtschaft an den Rand des Zusammenbruchs gebracht hat, war die Immobilienkrise in den USA.

Hier in Deutschland könnte es bald ähnlich kommen: Der Preis für Immobilien ist in kurzer Zeit stark gestiegen. Viele Häuser sind überbewertet. Bestes Indiz dafür: Der hohe Kaufpreis kann über Vermietung oft nicht wieder erwirtschaftet werden – und das, obwohl auch die Mieten in vielen Gegenden stark gestiegen sind. Eine solche Situation führt über kurz oder lang beinahe zwangsläufig zur Katastrophe: Zur Zusammenbruch des Marktes, wenn die Blase platz und die Preise in noch kürzerer Zeit ins Bodenlose fallen.

Wer dann ein auf einer Immobilie sitzt, macht riesige Verluste. Und wer diese Immobilie über Kredite finanziert hat, bekommt dann ernsthafte Probleme. Weil die Immobilie plötzlich nicht mehr viel wert ist und deshalb als Sicherheit für den Kredit nicht mehr ausreicht. Im schlimmsten Fall folgt dann die Zahlungsunfähigkeit …

Meine dringende Empfehlung deshalb:

Machen Sie den Immobilien-Wahnsinn nicht mit!

 

Quelle: Günter Hannich

USA: Jetzt droh die nächste Kreditblase zu platzen

In den USA deutet sich erneut ein Drama am Kreditmarkt an. Sie erinnern sich vielleicht noch an die massiven privaten Schulden der US-Verbraucher im Vorfeld der Finanzkrise. Damals speisten sich die Schulden zum einen aus den extrem hohen Immobilienkäufen und zum anderen auch aus den hohen privaten Konsumschulden.

Jahrelang hatte sich die Lage dort etwas beruhigt. Im vergangenen Jahr ist nun aber die private Schuldenkrise in den USA wieder aufgetreten. Das vierte Quartal 2015 war dabei so etwas wie ein Wendepunkt. Allein in diesen drei Monaten haben die US Verbraucher so viele neue Kreditkartenschulden auf gebaut wie in den Jahren 2009,2010 und 2011 zusammen.

Das ist absoluter Irrsinn. Die US Verbraucher sind genau da, wo sich schon einmal vor zehn Jahren waren. Vor allen Dingen bestehen bei diesen Krediten fast nur Nachteile. Es gibt hohe Zinsen die gezahlt werden müssen und es drohen noch zusätzliche Gebühren falls die ausstehenden Beträge nicht rechtzeitig zurückgezahlt werden.

Mein Urteil ist deutlich: Kreditkarten sind überflüssig

Persönlich halte ich überhaupt nichts vom Einsatz von Kreditkarten. Wie Sie sicherlich wissen, bevorzuge ich das Bargeld. Nun sieht das im Alltag der USA deutlich anders aus. Dort werden selbst kleinste Beträge wie ein Kaffee oder ein kleiner Einkauf im Supermarkt mit der Kreditkarte bezahlt. Die US-Konsumenten machen sich überhaupt keine Gedanken darüber, die Karten einzusetzen.

Hier werden die negativen Effekte immer wieder ausgeblendet. Durch den massiven Einsatz von Kreditkarten ist es für die Unternehmen der Branche sehr einfach, Profile ihrer Kunden zu erzielen. Es ist halt leicht nachvollziehbar, wo die Kunden etwas für welchen Preis gekauft haben. Diese Daten sind extrem wichtig für den Einzelhandel und werden auch großen Händlern zur Verfügung gestellt.

Doch das volkswirtschaftlich größere Problem ergibt sich aus den nicht zurückgezahlten Schulden bei den Kreditkarten. Auch hier geht es in den USA wieder rasant nach oben. Rein rechnerisch beträgt beispielsweise der Schuldenstand der amerikanischen Familien bei den Kreditkarten durchschnittlich 7.879 Dollar. Diese Zahl allein sagt noch nicht viel aus. Doch es ist der höchste Stand seit der Finanzkrise 2009.

Während also die Gefahr einer weltweiten Rezession immer weiter ansteigt, nutzen die US Konsumenten weiterhin massiv die Möglichkeit der Kreditkarten aus. Das wird heftige Folgen für die weitere Entwicklung haben – da bin ich mir sicher.

 

Quelle: Günter Hannich

Schuldenberge wachsen weiter – das kann nicht gutgehen

Die Finanzkrise 2008/09 hat eine ganz wichtige Folge gehabt: Wir haben uns alle an große Zahlen gewöhnt. Doch jetzt stelle ich Ihnen eine Zahl vor – da fällt es sehr schwer mit der Vorstellung.

Ich spreche hier von der Summe der Staatsschulden weltweit. Die soll jetzt bis zu 100 Billionen Dollar betragen. Das erklärt die in Bank für internationalen zahlungsausgleich (BIZ) in einer Studie.

Die Zahl an sich ist schon schwer vorstellbar – daher kann ich Ihnen hier nur zwei Anhaltspunkte geben, wie viel 100 Billionen Dollar wirklich sind:

  1. Diese Summe entspricht 134% der jährlichen aktuellen weltweiten Wirtschaftsleistung
  2. Für jeden der aktuell 7,4 Milliarden Erdenbürger ergibt sich daraus eine Schuldensumme von 13.513 Dollar.

Doch das ist nicht alles: Seit 2007 sind somit die weltweiten Schulden noch einmal um etwas mehr als 40% gestiegen. Es ist also nach der Finanzkrise und den vielen Hilfszahlungen nicht besser sondern deutlich schlechter geworden. Der weltweite Schuldenberg wächst immer weiter an. Ein Ende ist vorerst nicht in Sicht.

Mir ist schon seit Jahren klar: Dieser riesige Schuldenberg hat ohne Frage das Potenzial, das westliche Finanzsystem, so wie wir es heute kennen, komplett zum Einsturz zu bringen. Von einem Rückzahlen der Schulden wird heute auch kaum noch gesprochen – geschweige denn wird es umgesetzt.

Selbst jetzt bei den höchsten Staatseinnahmen aller Zeiten werden in Deutschland keine Schulden zurückgezahlt. Was ist aber wenn die Zinsen wieder stiegen? Dann werden auch die Belastungen durch die Zinszahlungen für die jetzt schon bestehenden Schulden größer.

Wenn die Zinsen steigen werden viele Staaten ernsthafte Probleme bekommen

Dann wird in Zukunft immer mehr Geld in den Schuldendienst fließen müssen. Notwendige Ausgaben in die funktionierende Infrastruktur werden dann ausbleiben müssen. Ich bleibe auch bei meiner Meinung: Seit dem Ende der Finanzkrise ist es nicht besser geworden. Die großen Probleme und Ungleichgewichte sind nicht angegangen worden. Und die Folge dieser Fehlentwicklung werden nicht nur wir sondern auch noch unsere Kinder und wohlmöglich auch noch die Enkel zahlen müssen.

An dieser Stelle habe ich schon oft auf eine massive Fehlentwicklung hingewiesen: Derzeit wird nahezu rund um den Globus versucht, das Schuldenproblem mit noch mehr Schulden zu lösen. So etwas hat in der Geschichte bislang nicht funktioniert. Und es wird auch jetzt nicht funktionieren. Machen Sie sich auf was gefasst!!!

 

Quelle: Günter Hannich

Krisensignale werden immer lauter

Auch wenn das Thema derzeit in Deutschland kaum eine Rolle spielt: Die größte wirtschaftliche Gefahr geht ohne Frage von China aus. Das asiatische Boomland steckt in der Klemme. Das grenzenlose Wachstum der vergangenen zehn Jahre ist nicht mehr da.

Immer mehr wirtschaftliche Daten deuten auf eine deutliche Abkühlung der chinesischen Konjunktur hin. Hier nur einige Beispiele, die Ihnen das drastisch vor Augen führen. So sind die chinesischen Exporte im Januar auf Jahresbasis um rund 11 % gefallen. Die chinesischen Importe waren sogar noch schwächer im Januar. Da ging es im Vorjahresvergleich sogar um unglaubliche 18,8 % nach unten.

Bei einer so drastischen Verschlechterung der Handelsbilanzdaten ist direkt offensichtlich, dass die Wirtschaft nicht rund läuft. Zudem ist das keine kurzfristige Entwicklung. Sie müssen wissen, dass die chinesischen Importe nun 15 Monate in Folge zurückgegangen sind.

China ist heute eine Nation mit einem deutlich größeren wirtschaftlichen Einfluss als noch vor zehn Jahren. Daher ist der Blick in das Land doch sehr viel wichtiger als noch vor Beginn der Finanzkrise 2008. Heute hat China definitiv die wirtschaftliche Bedeutung, eine weltweite Wirtschaftskrise auszulösen.

Vor allem in Asien nehmen die Krisenanzeichen zu

Doch China ist nicht das einzige Land in großen Schwierigkeiten. Auch in Indien läuft es alles andere als rund. So sind in Indien beispielsweise die Exporte im Januar im Vergleich zum Vorjahr auch um 13,6 % zurückgegangen. In Japan sackten die Exporte im Dezember um 8 % ab und bei den Importen ging es sogar um 18 % nach unten.

All diese Zahlen und Fakten aus den verschiedenen Ländern geben ein klares Signal: Die wirtschaftliche Aktivität geht insgesamt zurück. Der globale Handel lässt nach. Das lässt sich auch am weiterhin extrem niedrigen Baltic-Dry-Index ablesen. Dieser Index misst die Frachtraten für Schiffe und die sind zuletzt auf den niedrigsten Stand aller Zeiten abgesunken. Das liegt insbesondere daran, dass immer weniger Güter auf den Weltmeeren transportiert werden.

Sie sehen hier ganz deutlich: Die Gefahren rund um den Globus nehmen rapide zu. Für sie heißt das, dass Sie Ihr Vermögen aktiv schützen müssen vor dem nächsten Crash. Wie Sie das tun, erfahren Sie regelmäßig an dieser Stelle.

 

Quelle: Günter Hannich

Krise bei der Deutschen Bank spitzt sich zu

An den Börsen geht es jetzt weiter deutlich bergab. Das kommt für mich nicht überraschend. Diese Entwicklung erwarte ich schon seit geraumer Zeit. An den Aktienmärkten hatten sich im Verlauf der vergangenen Monate massive Überbewertungen gebildet. Diese bauen sich nun ab. Wir erleben noch keinen Crash.

Wie ernst die Lage allerdings ist, zeigte gestern eine Meldung der Deutschen Bank. Dort kündigte das wichtigste deutsche Finanzinstitut an, dass auch bald die anstehenden Zinsen für neue Artikel Anleihen bezahlt werden können.

Allein daran erkennen Sie schon, wie dramatisch die Lage bei der Deutschen Bank ist. Sicherlich geht jeder Investor zu jedem Zeitpunkt davon aus, dass die Deutsche Bank ihre Zinsverpflichtungen bei Anleihen erfüllen kann. Wenn diese Bank dazu nicht mehr in der Lage sein sollte, dann haben wir tatsächlich ein Crash des Finanzsystems.

Deutsche Bank bei Anleihen unter Druck

Allerdings sieht der Finanzmarkt diese Entwicklung tatsächlich etwas anderes. So sind die Kurse dieser im Fachjargon Cocos genannten Anleihen zuletzt massiv abgesackt. Der Kurs notierte nur noch bei 72 %. Ein solches Kursniveau entspricht einer hohen Ausfallwahrscheinlichkeit. Daher war die Bank nun gezwungen, mit einer Pressemitteilung den Kapitalmarkt zu beruhigen.

Wie viel Vertrauen die Deutsche Bank bei den Investoren schon verloren hat, zeigt der Blick auf die Entwicklung beim Aktienkurs. Der rauschte weiter in den Keller und erreichte mit weniger als 14 Euro erst gestern neues Rekordtief.

Schon seit der Finanzkrise 2008 und 2009 rate ich immer wieder davon ab, überhaupt Geld in Finanztitel zu stecken. Die Bilanzen sind selbst für Experten nicht mehr lesbar und versteckte Risiken lauern dort an verschiedensten Stellen. Wie sehr viele Investoren der Finanzbranche mittlerweile misstrauen, zeigt eben nicht nur die Entwicklung der Deutschen Bank.

Auch bei der Commerzbank dominieren derzeit die roten Vorzeichen. Die Aktie hat zuletzt auch deutlich an Wert verloren und nimmt jetzt Kurs auf das Tief vom Sommer 2013 mit knapp unter 6 Euro. Allerdings ist die aktuelle Kursschwäche nicht auf die Finanztitel beschränkt. Auch viele weitere Branchen müssen derzeit massiv ein. Insofern ist es ratsam, den Aktienanteil derzeit deutlich zu beschränken. Das Risiko für weitere Kurseinbrüche ist einfach zu hoch.

 

Quelle: Günter Hannich

Drohende Finanzkrise: Goldman Sachs-Anleihenhandel so schlecht wie seit 2008 nicht mehr

Die Banken stehen aktuell stark im Fokus der Investoren. Allerdings dominieren hier die schlechten Nachrichten. Erst vor wenigen Tagen hat die Deutsche Bank einen Jahresverlust von 6,7 Mrd. Euro ausweisen müssen.

Die Aktie befindet sich im freien Fall und notiert nur noch knapp über dem Niveau der Finanzkrise 2009. Zudem müssen die Aktionäre in diesem Jahr auf eine Dividende verzichten.

Aber bei den Banken lohnt es sich auch in den USA einmal genauer hinzuschauen. Im Zuge der Berichtssaison in den USA musste die Großbank Goldman Sachs einräumen, dass der wichtige Anleihenhandel so schlecht laufe wie seit der Finanzkrise 2008 nicht mehr. Mit dem verfallenden Ölpreis und der sich abschwächenden Wirtschaft in China träten zusätzlich zu bereits bestehenden neue Risiken in den Vordergrund, die Anleger von Investments abhalten könnten.

Schwache Bankenbilanzen deuten noch sehr viel größere Probleme an

Daran sehen Sie, dass sich die Probleme im Finanzsystem weiter zuspitzen und jetzt auch schon in den Bankbilanzen niederschlagen. Der nach wie vor von Politikern und Medien verbreitete Optimismus ist deshalb nichts anderes als Wunschdenken und dient als Beruhigungspille für die Bevölkerung.

In Wirklichkeit ist die nächste Finanzkrise schon im Anmarsch, denn die Entwicklung ähnelt sehr der von 2008. Auch damals wurde noch kurz vor dem Ausbruch der Finanzkrise im Herbst 2008, als die Lehman Bank Konkurs anmelden musste, behauptet, der crashenden Immobilienmarkt in den USA würde uns nicht betreffen.

Ähnliches ist auch jetzt wieder zu hören, wenn in Abrede gestellt wird, dass die zunehmend lahmende Wirtschaft in China Auswirkungen auf uns hätte. Deshalb rate ich Ihnen, sich jetzt auf den Kollaps aktiv vorzubereiten und Ihr Vermögen sturmfest zu machen. Das tun Sie, indem Sie Ihr Kapital breit streuen. Welche Anlageklassen dafür geeignet sind, erfahren Sie regelmäßig an dieser Stelle.

 

Quelle: Günter Hannich

Crash 2016: US-Großaktionär rechnet mit Börsen-Crash 2016

Der amerikanische Großinvestor und Gründer der 118 Milliarden Dollar Vermögen verwaltenden US-Investmentfirma GMO, Jeremy Grantham, warnte kürzlich vor einem schweren Börsen-Crash im neuen Jahr. Der Großinvestor hatte schon den Crash im Jahr 2000 und die Finanzkrise 2008 richtig prognostiziert.

Er rechnet damit, dass der Finanzmarkt reif sei für einen großen Einbruch. Wenn die Notenbanken damit nicht umgehen können, dann werde es zur schwersten Krise seit der Großen Depression 1930 kommen.

Er ist sich zwar nicht sicher, was den Crash auslösen wird, aber er könnte das ganze Finanzsystem zerstören. Ich sehe es ähnlich. Der Finanzmarkt wurde seit der Finanzkrise 2008 extrem aufgebläht, ohne dass dem eine entsprechende Steigerung der realen Wirtschaft gegenübergestanden hätte.

Aber diese Fehlentwicklung wird von den allermeisten Investoren nicht als solche gesehen. Aber hier sehe ich die größte Sprengkraft für unser globales Finanzsystem. Die Börsenentwicklung hat sich in vielen Ländern von der Börse abgekoppelt. Das mag für ein oder zwei Jahre gutgehen.

Konjunktur und Börse passen nicht mehr zusammen – das wird den großen Knall bringen

Langfristig führt so etwas aber in den Crash. Es ist eben nicht nachhaltig, wenn Aktienindizes um 30% und mehr pro Jahr steigen. Hierfür habe ich nur ein kleines Beispiel. Der deutsche Technologieindex TECDAX ist beispielsweise im Jahr 2015 um 33% gestiegen. Schon 2013 war der Index sogar um40% nach oben geschossen.

Jetzt kommt die Quittung mit einemdeutlichen Abrutschen von 13% in diesem Jahr – und hier liegen erst gut zwei Handelswochen hinter uns. Wir erleben derzeit noch keinen Crash – nicht das Sie mich da falsch verstehen. Was wir derzeit erleben sind nur kleine „Vorbeben“. Die Überwertung wird abgebaut.

Diese Fehlentwicklung von wirtschaftlichem Wachstum und Börsenentwicklung erinnert mich an einen Baum, der schneller wächst als die Wurzeln, die ihn halten. Dieser Baum wird umfallen. Und genauso wird auch das Finanzsystem an diesen Naturgesetzen zwangsläufig scheitern.

Für Sie heißt das, dass Sie sich auch 2016 weiter aktiv absichern müssen. Ein probates Mittel sind hierbei Short-ETFs. Wie Ihnen diese Anlageinstrumente bei der aktiven Absicherung helfen, werde ich Ihnen in der kommenden Woche an dieser Stelle erläutern.

 

Quelle: Günter Hannich

Geldscheine

Finanzexperte Bill Holter: „Es ist soweit, der Kollaps ist da!“

Der US-amerikanische Finanzmarkt-Experte Bill Holter sieht jetzt den Beginn einer neuen Finanzkrise, die diesmal zu groß sei, als dass Staaten und Zentralbanken sie auffangen könnten.

Die Crash-Warnungen werden immer dramatischer. Jetzt läutet der ehemalige Aktienhändler und Publizist Bill Holter die Alarmglocken. In einem aktuellen Video-Interview mit SGT Report sagt er: „Es ist soweit, der Kollaps ist da. Wir können ihn in Echtzeit verfolgen. Wir stehen am Tor zur Hölle.“

Was treibt Holter zu einer solch düsteren und konkreten Behauptung?

„Der Markt für Hochzinsanleihen bricht zusammen. Es gibt auf dem Derivate-Markt Verluste im zweistelligen Billionen-Bereich“, so Holter. Die Verluste seien so groß, dass es überall Leichen geben müsse. „Die Verlierer werden die Gewinner nicht auszahlen können. Und das macht auch aus den Gewinnern Verlierer“, so Holter.

Der ganze Derivate-Markt sei noch größer und noch stärker gehebelt als im Jahr 2008. Und es werde diesmal keine Staaten oder Zentralbanken geben, die in der Lage seien diesen Kollaps aufzufangen.

Die weltweite Kombination aus schrumpfender realer Wirtschaftsleistung bei gleichzeitiger Kreditausweitung sei fatal. Holter: „Die Realwirtschaft liefert nicht genügend Cash, um auf der… weiterlesen

 

Quelle: Bill Holter

Welthandel auf dem Rückzug: Die Krise weitet sich aus

Zur Beurteilung der wirtschaftlichen Lage schauen die allermeisten Investoren nur auf die Entwicklung an den Aktienmärkten – das ist jedoch ein Fehler. Das Geschehen an den Börsen gibt nur bedingt Auskunft über den Zustand der Wirtschaft.

Das gilt vor allen Dingen in Marktphasen, wie wir sie jetzt erleben. Es ist – ja nicht so, dass die Wirtschaft rund läuft, wenn der DAX an einem Tag um 200 Punkte steigt. Genauso stürzt die Wirtschaft nicht ab, wenn der DAX an einem Tag diese 200 Punkte verliert.

Dies sollten Sie bei der Beurteilung der aktuellen Lage im Hinterkopf haben. Persönlich schaue ich auch lieber auf bestimmte wirtschaftliche Indikatoren, die mir Hinweise auf den Zustand der Wirtschaft liefern. In der jüngsten Vergangenheit habe ich hier schon häufiger auf den Welthandel und die Aktivitäten geschaut.

Das ist leicht verständlich: Stockt der Welthandel – stockt auch die Konjunktur. Daher schaue ich regelmäßig auf wichtige Indikatoren, die diese Aktivität abbilden. Das zählt der Baltic Dry Index. Dieser gibt die aktuellen Frachtraten für den Seehandel an. Zuletzt ist dieser Index massiv gesunken.

Doch ich kann Ihnen sagen: Was wir in diesen Tagen erleben, hätte ich noch vor wenigen Monaten nicht für möglich gehalten. So ist der Index jetzt unter die Marke von 400 Punkten gefallen. Das ist ein extremer Absturz und ist sogar tiefer als zum Höhepunkt der Finanzkrise in den Jahren 2008/2009.

Wichtiger Handelsindex jetzt tiefer als zur Finanzkrise 2009

Nur noch einmal für Sie zur Einordnung: Noch im August 2015 stand der Baltic Dry Index bei 1.222 Punkten in der Spitze. Seit dem hat dieser für den Welthandel wichtige Indikator also einen Einbruch um 66% erlebt.

Das liegt eben an den deutlich sinkenden Exporten in vielen Ländern – es werden eben immer weniger Güter auf den Weltmeeren transportiert. So erleben derzeit wichtige Wirtschaftsnationen wie China, die Vereinigten Staaten oder auch Südkorea klare Rückgänge beim Export.

Hier ist klar erkennbar, dass wir derzeit schon eine wirtschaftliche Krise erleben. Doch die Masse der Investoren hängt an den Fieberkurven der Börsen – das wird bei der Masse der Investoren zu einem bösen Erwachen führen.

 

Quelle: Günter Hannich

Negatives Signal: Weltbank kürzt Konjunkturprognose

Für die globale wirtschaftliche Entwicklung sind die Prognosen der Weltbank immer von großer Bedeutung. Allerdings lagen die Experten in der Vergangenheit oftmals auch daneben.

Gerade als es um die wirtschaftliche Erholung nach der weltweiten Finanzkrise 2008 ging, haben die Weltbank Experten häufig die wirtschaftliche Stärke verschiedene Regionen zu Eingeschätzt.

Das Resultat können Sie sich denken: Die Prognosen der Weltbank mussten regelmäßig herabgesetzt werden. Dennoch bleibt es immer wieder spannend zu schauen, wie diese Experten die weitere wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus einschätzen.

Und da gibt es ganz aktuell Zahlen zur weltweiten Konjunkturentwicklung, die mich doch aufhorchen lassen. So kürzt die Weltbank ihre globale Prognose für das Wirtschaftswachstum von zuletzt 3,3 % auf nur noch 2,9 % für das laufende Jahr. Immerhin wäre das noch ein deutlicher Anstieg zum Wachstum der weltweiten Konjunktur im Jahr 2015. Da ging es nur um 2,4 % nach oben.

Wirtschaft in Brasilien wird auch 2016 schrumpfen

Doch ob es tatsächlich wieder zu einem leicht höheren Wachstum in diesem Jahr kommt, hängt vor allen Dingen auch von der wirtschaftlichen Entwicklung in einigen großen aufstrebenden Schwellenländern ab. Die Kernmärkte sind hier sicherlich Brasilien und China.

Brasilien erlebte im vergangenen Jahr eine massive Wirtschaftskrise mit einem Absturz bei der Wirtschaftsleistung um 3,7 %. Eine Besserung ist dort noch nicht in Sicht. Das ist auch leicht verständlich, dass die Weltbank hier ein weiteres Abrutschen um 2,5 % erwartet. Das mag am weiterhin niedrigen Preisniveau die Rohstoffe liegen.

Damit es 2016 jetzt immerhin zu einem leichten Wachstum der weltweiten Konjunktur kommt, gehen die Weltbank-Experten von zwei optimistischen Szenarien aus. Zum einen sollen sich die Rohstoffreise nicht nur fangen, sondern sogar wieder deutlich ansteigen. Zweitens wird die chinesische Regierung es schaffen, mit ihrer aktuellen Geldpolitik das Land vor einer harten konjunkturellen Landung bewahren zu können.

Ich halte beide Szenarien für äußerst optimistisch. Solange beispielsweise die chinesische Wirtschaft nicht wieder annähernd auf die Beine kommt, so lange werden auch die Rohstoffpreise nicht mehr anziehen. Und weiter niedrige Rohstoffpreise werden eben auch Länder wie Brasilien weiterhin belasten.

Daher erwarte ich für das laufende Jahr sogar ein Absinken des weltweiten Wirtschaftswachstums unter die Marke von 2,4 % die wir im vergangenen Jahr gesehen haben. Von einer Erholung sind wir weiter entfernt als seit etlichen Jahren.

 

Quelle: Günter Hannich