„Enthüllt!“ – Was die Panama Papers nicht aufzeigen! (4)

Die Panama Papers enthüllen das geheime System von Briefkastenfirmen von Politikern, Königen, Wirtschaftsoligarchen und Kriminellen.

Bei Unangreifbar Leben habe ich Ihnen bereits die Zusammenhänge aufgezeigt. Aber auch das, was nicht in den Panama Leaks steht: Dass 2015 tausende Millionäre die EU verlassen haben, um ihre Schäfchen, sprich ihr Vermögen, in den USA, Kanada, Australien etc. in Sicherheit zu bringen. Während Ihnen vorgemacht wird, hierzulande sei alles in bester Ordnung!

Ich habe Ihnen erklärt, dass in den nächsten Jahren ein Rententsunami auf Sie zukommen wird. Und dass Sie das Märchen, das Flüchtlinge zukünftig Ihre Altersvorsorge bezahlen werden, nicht glauben sollen!

Aber es gibt noch mehr, über das die politisch Verantwortlichen schweigen.

Die Aushöhlung der Demokratie

Die Demokratie in Europa wird zunehmend ausgehöhlt. Anhand eines aktuellen Beispiels möcht ich Ihnen diesen Vorwurf belegen. Es geht dabei um das Handels- und Investitionsschutzabkommen CETA (Comprehensive Economic and Trade Agreement), das seit 2009 zwischen der EU-Kommission und Kanada verhandelt wird. Und zwar unter strengster Geheimhaltung, obwohl es anscheinend umfassende Handels- und Zollerleichterungen enthalten soll.

Umstrittenes Handelsabkommen CETA

Ähnlich wie beim TTIP-Abkommen zwischen den USA und der EU droht auch mit CETA ein massiver Abbau von Demokratie, öffentlicher Daseinsvorsorge und Umweltschutz. Denn auch hier üben Lobbyisten aus Wirtschaft und Finanz erheblichen Einfluss aus.

Kritiker betonen, dass CETA gegen das Gemeinwohl gerichtet sei. Unter anderem würden zugunsten von Investoren Sozial- und Arbeitsstandards ausgehöhlt und bestehende Umweltstandards untergraben.

„Demokratie-Putsch“ in der EU

So will die EU-Kommission das umstrittene Abkommen zwischen EU und Kanada vorab auf den Weg bringen. Und zwar ohne die Zustimmung nationaler Parlamente (wie etwa den Bundestag). Wenn der europäische Rat dem zustimmt, kann CETA in Kraft treten. Nicht einmal das Europaparlament muss dann noch gefragt werden.

Ich sage Ihnen auch warum: Bei den europäischen Politik- Wirtschafts- und Finanzeliten geht die Angst um, dass nicht alle EU-Staaten CETA ratifizieren. Damit wäre es gescheitert. Um dies zu verhindern, soll nun die Demokratie untergraben werden. Nicht wenige sehen darin geradezu einen „Putsch“, wie etwa Jürgen Maier, Geschäftsführer des Forums Umwelt und Entwicklung.

Streit um CETA

Unklar bleibt also weiter, ob die Zustimmung zu CETA der nationalen Parlamente der EU-Mitgliedsstaaten bedarf. Die EU-Kommission sieht es jedenfalls so, dass es in ihren Kompetenzbereich fällt und daher nicht ratifiziert werden muss.

Andere wiederum, wie beispielsweise das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, widersprechen dem. Ein solches „gemischtes Abkommen“ würde in den Zuständigkeitsbereich der Mitgliedsstaaten fallen.

Wie dem auch sei: Es ist alles andere als ein ordentliches Verfahren, wenn das CETA-Abkommen bereits vor einer diesbezüglichen Beratung in den nationalen Parlamenten in Kraft tritt. Das ist eine Umkehrung demokratischer Entscheidungsfindung!

Schweigen vor der Brexit-Abstimmung

Fest steht wohl dass niemand über diesen „Putsch“ vor dem britischen Referendum im Juni 2106 über den Verbleib des Landes in der EU sprechen wird. Denn dies wäre Wasser auf den Mühlen der EU-Skeptiker, die immer wieder betonen, dass die desaströse Politik am Bürger vorbei geht.

Schon längst vertrete ich die Meinung, dass die Wirtschaftspolitik der EU neoliberalem Muster folgt. Und damit nicht dem Interesse der Bürger dient, sondern internationalen Unternehmen. Der Streit um das CETA-Abkommen ist der beste Beweis dafür.

 

Quelle: Guido Grandt

Bitte machen Sie sich bereit für den nächsten Absturz

Bitte treffen Sie Vorbereitungen für den weltweiten Absturz der Wirtschaft! Bitte treffen Sie Vorkehrungen für den Notfall! Diese Warnung stammt ausnahmsweise nicht von mir – diese Warnung hat erst vor wenigen Tagen ein Mann ausgesprochen, von dem Mann es wohl kaum erwarten würde: Maurice Obstfeld, einst Professor an der US-Universität Berkeley, heute Chefvolkswirt des Internationalen Währungsfonds (IWF).

„Das weltweite Wachstum ist zu schwach, und das schon viel zu lange. Das zunehmend enttäuschende Wachstum macht die Weltwirtschaft verletzlich und anfällig für gefährliche Entwicklungen“, so der IWF-Chefvolkswirt. „Politiker weltweit sollten nicht darauf verzichten, Vorkehrungen dafür zu treffen, dass die möglichen erheblichen Verschlechterungen eintreffen.“

Worte und Warnungen wie diese sollten jetzt auch unverbesserliche Optimisten zum Nachdenken bringen: Die wirtschaftliche Lage ist erheblich gefährlicher als es und die Politik und die Medien im Moment glauben machen. Selbst wenn es den deutschen Firmen (noch) gut und die Arbeitslosigkeit in Deutschland (noch) auf niedrigem Niveau ist – lassen Sie sich davon nicht länger in Sicherheit wiegen.

Deutschland ist mit seiner Exportabhängigkeit und durch den Euro eng an die europäische und die Weltwirtschaft gekoppelt. Der wirtschaftliche Notfall, von dem der IWF-Ökonom jetzt warnt, würde Deutschland deshalb auf jeden Fall mit nach unten reißen.

Jeder Ort Deutschlands wird davon betroffen sein!

Man kann es auch drastischer ausdrücken: Die Weltwirtschaft säuft ab!

Und wie wir alle wissen:

Wenn der Abstieg beginnt, geht es sehr schnell. Das wissen wir aus leidlicher Erfahrung in der Finanzkrise 2008. Hier geriet das gesamte Finanzsystem innerhalb kürzester Zeit an den Rand des Zusammenbruchs.

Meine dringende Warnung:

Beginnen Sie spätestens jetzt, Ihr persönliches Rettungsboot zu bauen und Ihr Vermögen zu 100% krisensicher zu machen.

 

Quelle: Günter Hannich

Böse Vorahnungen – In den USA geht es bergab

Die niedrigen Zinsen, die Negativ-Zinsen und die Mengen an Geld, mit denen die Märkte überflutet verfolgt die Politik in Europa und Amerika vor allem ein Ziel:

Die Wirtschaft soll angekurbelt werden. Die Unternehmen sollen Investitionen vereinfacht werden. Depression und Deflation sollen verhindert werden. Wie „erfolgreich“ diese Strategie ist, das zeigt ein Blick auf die aktuellen Daten der USA:

  • Der Auftragseingang in den USA geht zurück. Nach der aktuellen Statistik bekamen die US-Unternehmen im Februar 2016 0,8% weniger Aufträge. Mit anderen Worten: Statt Wachstum steht Schrumpfung auf dem Programm. Die Politik des billigen Geldes funktioniert nicht. Ein Wirtschaftseinbruch wird damit nicht zu verhindern sein.


Unbehagen und böse Vorahnungen dürften die schlechten Zahlen aus den USA auch hierzulande auslösen: Nachdem China als ehemals wichtigstes Abnehmerland ins Straucheln geraten, wankt mit den USA ein weiterer Großkunde. Nach den Problemen in China hatten die deutschen Maschinenbauer darauf gesetzt, in den USA vermehr Abnehmer zu finden. Wenn es bei den negativen Zahlen aus den USA bleibt – und alles sieht danach aus –, wird es damit nichts. Rezession, Deflation, Depression sind dann nicht mehr weit entfernt …

Entsprechend düstere Befürchtungen hatten wahrscheinlich die Verantwortlichen bei der Europäischen Zentralbank (EUB) bereits in diesem März als sie überraschend den Leitzins auf 0,0% senkten, den Geldhahn noch einmal weiter aufgedreht hatte und ankündigte, Anleihen im Wert von jetzt 80 Milliarden statt bisher „nur“ 60 Milliarden Euro im Monat zu kaufen.

Wie die Zahlen aus den USA zeigen: All das hilft wenig. Viele ernsthafte Beobachtet befürchten deshalb schon das Schlimmste für die bevorstehende Berichtssaison in den USA, bei der die großen Aktienunternehmen ihre Zahlen offenlegen:

Die Zeitung Financial Times prognostiziert aktuell, dass die Gewinn der Unternehmen aus dem S&P 500-Index im ersten Quartal 2016 um rund 7,6% gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen sind.

Wir müssen den Tatsachen in die Augen sehen: Es geht abwärts!

 

Quelle: Günter Hannich

Deflationsgefahr bleibt hoch

Seit Jahren versucht mittlerweile die europäische Zentralbank die Inflation in der Eurozone wieder anzutreiben. Wie Sie vielleicht wissen, verfolgen die europäischen Währungshüter das Ziel, eine Inflation von 2 % zu erreichen.

Doch davon sind wir nicht nur derzeit weit entfernt. Defacto erleben wir aktuell ein Nullwachstum bei den Preisen. Zeitweise ging es sogar in leicht deflationäres Terrain mit sinkenden Preisen.

Für viele Beobachter und Wirtschaftsexperten kommt diese Entwicklung total überraschend. Nach der gängigen Lehrmeinung müsste es doch eigentlich auch anders aussehen. Seit Jahren flutete die europäische Zentralbank die Märkte mit frischer Liquidität. Das sollte eigentlich die Kreditvergabe und die Wirtschaft zur Erholung antreiben. Doch die Realität sieht anders aus. Für mich hingegen ist das keine Überraschung.

Lesen Sie hier meine Warnung aus dem Frühjahr 2012 – sie gilt noch immer

Also schrieb ich schon vor knapp vier Jahren an dieser Stelle:

“Doch mir ist nach wie vor unverständlich, warum es in Europa plötzlich so rasant aufwärts gehen sollte. Im Gegenteil: Die derzeitigen massiven Sparprogramme kürzen gerade deutlich die Massenkaufkraft. Wenn die Menschen jedoch real immer weniger verdienen, und gleichzeitig zunehmende Abgaben und Steuern schultern müssen, dann bleibt für den Konsum immer weniger übrig – woher soll da eine Erholung und Inflation kommen?

Auch die Geldpolitik der EZB sehe ich als nicht inflationär an: Die vor einigen Monaten an die Banken vergebenen Kredite im Volumen von 1 Billionen Euro bleiben rein im Bankensystem und werden nicht an die Wirtschaft weitergereicht. Wenn das Geld jedoch nicht in der Wirtschaft und beim Verbraucher ankommt, kann es auch nicht inflationär wirken.

Ich sehe im Gegensatz dazu nach wie vor die Deflationsgefahr als viel größer an: Gerade die Sparpolitik in den schwachen Euroländern führt zu einer Abnahme beim Konsum und damit zu einem Preisdruck auf die Unternehmen. Das wird auch bei uns, mit unserer extrem hohen Exportlastigkeit, Bremsspuren zeigen.“

Soweit meine Ausführungen aus dem Frühjahr 2012. Gerade beim letzten Punkt mit den negativen Auswirkungen auf die deutsche Export Tätigkeit lag ich komplett richtig. In diesem Jahr sind die deutschen Exportdaten klar zurückgegangen im Vergleich zum Vorjahr. Das zeigt Ihnen einmal mehr auf wie akut die Deflationsgefahr immer noch ist und welche massiven Folgen sie auch für unsere Konjunktur hat.

 

Quelle: Günter Hannich

Das ist die größte Gefahr bei einem neuen Goldstandard

Keine Frage: Gold ist eben eine ganz besondere Anlageklasse. Aber Gold wird auch immer häufiger als Lösung für unsere Finanzprobleme propagiert. Diese Rolle kann das Edelmetall mal besser und mal schlechter einnehmen.

Gold als ultimativer Krisenschutz wird in der öffentlichen Diskussion gerne zusammen mit einem neuen Goldstandard genannt. Sogar der ehemalige Weltbank-Chef Robert Zoellick hat sich vor einiger Zeit für ein neues Goldstandard-Währungssystem ausgesprochen, das an die Bretton-Woods-Ordnung von 1945 bis 1971 anknüpft.

In diesem neuen Weltwährungssystem könne Gold – seiner Meinung nach – seine alte Funktion als Wertanker wieder einnehmen. In diesem damaligen System war der US-Dollar goldgedeckt und andere Währungen waren es durch die Bindung an den Dollar als Weltleitwährung indirekt ebenfalls.

Goldstandard war ein Auslöser der Weltwirtschaftskrise

Was sich oberflächlich betrachtet als stabile Alternative zu heute anhört, ist beim näheren Blick jedoch eine Katastrophe: Wie die Geschichte zeigt, waren die schlimmsten Krisen gerade unter einer goldgedeckten Währung. So wurde der Goldstandard beispielsweise 1926 weltweit wieder eingeführt und nur 4 Jahre später entstand daraus die Deflation der Weltwirtschaftskrise, die später indirekt zum Zweiten Weltkrieg führte.

Der Fehler eines Goldstandards liegt darin, dass die Geldmenge nicht vernünftig an die Entwicklung der Wirtschaft angepasst werden kann – daraus folgt dann eine ständige deflationäre Entwicklung, bis hin zu schweren Wirtschaftskrisen. Führte dieser Goldstandard schon damals zur größten Krise der Menschheit, so würde es heute bei unserer viel größeren Wirtschaftsleistung noch viel schneller und massiver zum Kollaps gehen.

An was auch niemand denkt: Wird eine neue Goldbindung eingeführt, dann bedeutet das beinahe automatisch, dass privater Goldbesitz verboten wird – anders wäre es kaum möglich, genügend Gold für den Goldstandard zusammen zu bekommen und die Goldmenge stabil zu halten. Auch unter dem Bretton Woods System war deshalb in den USA privater Goldbesitz bei hohen Gefängnisstrafen verboten.

Weder für die Wirtschaft, noch für uns Anleger ist deshalb eine Goldwährung ein Vorteil, sondern im Gegenteil eine noch viel größere Gefahr als unser heutiges System. Was jedoch an diesen Äußerungen des Weltbank-Präsidenten deutlich wird ist, dass offenbar unsere „Elite“ nach wie vor lieber in der Mottenkiste der Geschichte wühlt, als an ein wirklich stabiles Geldsystem zu denken. Unter solchen Voraussetzungen ist es kein Wunder, dass die Krisen immer schlimmer und häufiger werden.

Deshalb fahren Sie auch weiterhin gut damit, nicht auf die Verantwortlichen zu vertrauen, sondern im Gegenteil, Ihre Vorsorgeanstrengungen weiter auszubauen. Dabei werde ich Sie als Krisenexperte auch weiterhin unterstützen.

 

Quelle: Günter Hannich

Demografie-Falle: Das wird richtig teuer für uns alle

Wie Sie sicher wissen, ist die Geburtenrate schon seit 40 Jahren in Deutschland viel zu niedrig, mit nur noch 1,3 Kinder pro Frau halbiert sich so die Anzahl jeder Generation. So kommt es dazu, dass die Gesellschaft immer mehr überaltert, weil junge Menschen fehlen.

Das allein wird schon in den nächsten Jahren drastische Auswirkungen auf die Gesellschaft und auch Sie haben: Zunehmend werden die Soziallasten unbezahlbar – das gilt vor allem dann, wenn die geburtenstarken Jahrgänge der 60er Jahre schon bald in Rente gehen.

Allein diese katastrophale demografische Entwicklung wird jede Lösung der gegenwärtigen Schuldenkrise in Europa verhindern. Darauf hat schon vor einigen Jahren der Bevölkerungsforscher Gunnar Heinsohn hingewiesen: Auch in Deutschland, dem größten Garantiegeber der Eurorettung, werde schon bald demografisch „Feuer unterm Dach“ sein.

Allein zwischen 2010 und 2030 werde die Gruppe der beruflich Aktiven im Alter von 25 bis 59 Jahre von 40,5 auf 32,5 Millionen schrumpfen. Wie sollen jedoch immer mehr Schulden mit immer weniger Menschen finanziert werden?

Auf Deutschland kommen Kosten von bis zu 2 Billionen Euro zu

Dazu kommt, dass die Kosten der Überalterung explodieren: So hat der Internationale Währungsfonds (IWF) bis zum Jahr 2050 zwei Billionen Euro nur für Deutschland angesetzt. Deshalb fährt unsere Wirtschaft allein demografisch gesehen gegen die Wand: Sie müssen schon bald allein aus diesem Grund mit drastisch höheren Abgaben und Steuern rechnen und auch eine Reduzierung Ihrer Rentenzahlungen einkalkulieren.

Doch dieses Problem ist nichts Neues, sondern schon seit 40 Jahren bekannt und seitdem schauen die Politiker nahezu tatenlos zu, wie die Gesellschaft gegen die Wand läuft. Noch fehlen wirklich Rezepte der Politik gegen diese Entwicklung.

Das ist wieder ein Beispiel dafür, wie wenig die Politiker langfristig denken und eben auch bereit sind Probleme anzugehen, die aktuell noch nicht überall zu spüren sind. Doch wenn die Politiker schon bei solchen – im Vergleich zur Wirtschaft kleinen – Problemen versagen, dann können Sie keineswegs darauf vertrauen, dass dieselben Politiker imstande sind, wirklich ein stabiles Finanzsystem zu schaffen.

 

Quelel: Günter Hannich

„Politik-Versagen – Merkels Stunde hat geschlagen!“ – Internationale Experten rechnen ab (1)

Sie wissen: Nach dem schlechten Abschneiden der CDU und dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt gerät die Union hierzulande in die Kritik.

Politik ohne Rücksicht auf den Wähler

Jeder gibt nun jedem Schuld. Und jeder meint damit indirekt Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Wissen Sie, was mir ein CDU-Lokalpolitiker nach der desaströsen Niederlage im Ländle zugeflüstert hat? Merkel würde Ihren Stiefel einfach durchziehen, ganz egal, was die Bevölkerung denke. Ja, so drückt man sich hier im Schwäbischen aus. Und genauso ist es.

Sehen Sie: Selbst vom eigenen Koalitionspartner, der CSU, gibt es harsche Worte. Horst Seehofer wird nicht müde zu betonen, dass die Union immer mehr an Zustimmung verliert. Freilich wird er von der Angst getrieben, in Bayern die absolute Mehrheit zu verlieren. Schon jetzt gibt es Prognosen, dass dort die AfD über 5 Prozent kommen würde.

Internationale Kritik an Merkels Politik

Auch international wird die Bundeskanzlerin hart angegangen. Beispielsweise von den Briten. Genauer von Matthew Lynn, einem renommierten Finanzjournalisten in einem Kommentar im The Telegraph.

Ich möchte Ihnen diese Kritik nicht vorenthalten, die hierzulande kaum wahr genommen wird, obwohl sie durchaus berechtigt ist. Denn diese Gedanken haben unmittelbar mit Ihrem eigenen Lebensstandard und Ihrer persönlichen und finanziellen Sicherheit zu tun. Und bestätigen das, was ich Ihnen schon seit vielen Monaten bei Unangreifbar Leben predige.

„Merkels Stunde hat geschlagen!“

Der Brite Matthew Lynn ist davon überzeugt, dass Angela Merkel Europa zugrunde gerichtet hat. Sie müsse schnellstens „verschwinden!“ Ihre Stunde hätte geschlagen. Europas Wirtschaft würde es viel besser gehen, wenn sie weg sei. Denn sie sei für das Anhalten der Eurokrise verantwortlich.

Der Finanzjournalist belässt es jedoch keineswegs beim „Merkel-Bashing“, sondern begründet seine Meinung auch.

Merkel sitzt EU-Probleme aus

Griechenland stecke noch immer in einer Wirtschaftsmisere, meint Lynn. Die Europäische Zentralbank (EZB) versuche „erfolglos“ das Land aus der Deflation zu bringen. Zudem sei der Euro das „dysfunktionalste Währungssystem“, das jemals geschaffen worden sei.

Für die EU gebe es lediglich zwei Möglichkeiten: dass sie entweder in „natürliche Zonen“ eingeteilt würde oder zu den nationalen Währungen zurückzukehre.

Doch Merkel habe sich entschieden, das Problem „auszusitzen“ und auf das Beste zu hoffen“.

Wann kommt der Kollaps?

Probleme aussitzen und hoffen – besser kann man wohl die Haltung der Bundeskanzlerin nicht ausdrücken. Obwohl die Kritik an ihrer Politik immer größer wird, hält sie eisern daran fest. Und regiert so gegen große Teile der eigenen Volksvertreter und der Bevölkerung.

Wie lange geht das noch gut?

In Teil 2 zeige ich Ihnen auf, warum Europa vor dem Abgrund steht. Es sind wahrlich keine guten Aussichten!

 

Quelle: Guido Grandt

Warnsignal aus den USA: Exporte gehen stark zurück

Die Wirtschaftsdaten verschlechtern sich zusehends. Das gilt nicht nur für die Handelsdaten aus China, die ich Ihnen schon in dieser Woche vorgestellt habe. Das gilt auch für wie viele wichtige Konjunkturdaten aus den USA. Auch dort kühlt sich die Handelsaktivität deutlich ab.

Seit dem letzten Höhepunkt der US-Exporte Ende 2014 ist es bei dieser wichtigen Kennziffer stetig bergab gegangen. Und genau so etwas sieht man normalerweise nur während einer Rezession. Damit bedeutet das: Entweder die USA befinden sich jetzt schon in einer Rezession oder sie sind auf dem dorthin.

Die Belastungsfaktoren für die US-Korrektur liegen auf der Hand. Zum einen ist es der starke Dollar und zum anderen die insgesamt weiter nachlassende globale Nachfrage. Im Ergebnis sind die US Exporte auf ein neues fünfeinhalb Jahrestief abgesunken.

Bei dieser Basis können Sie sich vorstellen, dass auch das US Handelsbilanzdefizit wieder ansteigt. Hier werden die Exporte und Importe ins Verhältnis gesetzt. Traditionell weisen die USA hier ein großes Defizit auf.

Das Land importiert viel mehr Waren und Dienstleistungen als es exportiert. Doch mittlerweile weitet sich das Defizit der US-Handelsbilanz wieder deutlich aus. So hat es jetzt wieder nach einem Anstieg von 2,2 % im Januar den Wert von 45,7 Mrd. Dollar erreicht. Das lag deutlich über den Erwartung der Analysten.

US-Handelsbilanzdefizit nimmt immer weiter zu

Das ausufernde Handelsbilanzdefizit der USA ist ein ganz wichtiger Faktor. Das Land importiert jedes Jahr Waren und Dienstleistungen von einigen 100 Mrd. Dollar. Im Endeffekt steuert die US-Wirtschaft so auf eine massive Krise zu. Solange jedoch China noch bereit war, US Staatsanleihen im großen Stil aufzukaufen, so lang ist das System auch stabil geblieben.

Der Handel war ganz einfach: China liefert Waren in die USA und kaufte dort massiv Staatsanleihen auf. Jetzt könnte sich das Blatt jedoch wenden. Wie ich ihn schon berichtet habe, plant die chinesische Führung 5 bis 6 Millionen Arbeiter auf die Straße zu setzen. Darunter wird sicherlich auch die Handelsaktivität in Richtung USA leiden.

Eine solche Entwicklung bliebe aber auch bei uns nicht folgenlos, denn die Vernetzung der globalen Wirtschaft nimmt immer weiter zu.

 

Quelle: Günter Hannich

Wirtschaftlicher Aufschwung? 13 der größten Handelsketten in Amerika schließen hunderte Filialen

Kürzlich sagte Barack Obama, dass jeder der behaupte Amerikas Wirtschaft schwäche sich ab, »mit reinen Mutmaßungen hausieren« gehe. Nun, wenn die Wirtschaft in so großartiger Verfassung ist, warum schließen die größten Handelsketten dann hunderte von Filialen im ganzen Land?

Vergangenen Monat schrieb ich über die »Einzelhandels-Apokalypse«, welche die ganze Nation erfasst, aber seitdem ist es sogar noch schlimmer geworden. Die Schließung von Filialen ist im Einzelhandel zum »heißen neuen Trend« geworden und Schilder mit der Aufschrift “Räumlichkeiten verfügbar“ werden in Einkaufszentren in den Vereinigten Staaten in immer mehr Fenstern aufgehängt.

Barack Obama kann sich darüber auslassen, wie gut es der Mittelklasse geht, wie er will, aber die Wahrheit ist, dass die kalten und harten Fakten, die von den Einzelhandelsketten berichtet werden, eine vollkommen andere Geschichte erzählen.

Am frühen 25. Februar veröffentlichte der Vorstandschef von Sears, Eddie Lampert, einen Brief an die Aktionäre, der mit jeder Menge schlechten Neuigkeiten gespickt war. In diesem Brief machte Sears »tektonische Veränderungen« bei den Verbraucher-Ausgaben für die furchtbaren Ergebnisse der jüngsten Vergangenheit verantwortlich:

In einem Brief an die Aktionäre schrieb Lampert am Donnerstag, dass der Einfluss »tektonischer Veränderungen« bei den Verbraucher-Ausgaben sich bei den Einzelhandelsketten im vergangenen Jahr deutlich bemerkbar gemacht hätten, »die sich vorher noch relativ immun gegen solche Veränderungen gezeigt hatten.«

»Walmart, Nordstrom, Macy’s, Staples, Whole Foods und viele andere… weiterlesen

 

Quelle: n8waechter (Michael Snyder)

USA: Schon jetzt Rezession in den ersten Bundestaaten

In Europa wächst die Wirtschaft noch – die Frage ist allerdings: Wie lange wird das noch so sein? In den USA hat das Wirtschaftswachstum schon deutlich nachgelassen.

Dabei lohnt es sich hier sicherlich auch einmal auf die Ebene der Bundesstaaten zu schauen. Die Vereinigten Staaten sind nun einmal ein Zusammenschluss von insgesamt 50 Bundestaaten, die sich wirtschaftlich ganz unterschiedlich entwickeln – auch weil sie wirtschaftlich eine ganz unterschiedliche Bedeutung haben.

Ganz stark unter Druck stehen derzeit beispielsweise die US-Bundestaaten, die sehr stark abhängig vom Energiesektor sind. In den Boomzeiten mit steigenden Ölpreisen seit dem Ende der Finanzkrise gehörten genau diese Staaten zu den Gewinnern. Doch das Blatt hat sich gewendet.

Schon jetzt leiden laut aktueller zahlen Alaska, North Dakota, West Virginia und Wyoming unter einer Rezession. Stellen Sie sich vor: 2015 sind schon 67 Unternehmen aus dem Öl- und Gassektor bankrottgegangen. Hinzu kamen noch viele weitere Pleiten von Kohlefirmen. Insgesamt gingen 2015 mehr als 130.000 Jobs in dieser so wichtigen Branche verloren.

35% aller Öl- und Gasfirmen sind weltweit von einer Pleite bedroht

Erst vor wenigen Tagen kam eine erschreckende neue Analyse auf den Markt. Danach sind weltweit bis zu 35% aller Öl- und Gasfirmen von einer Pleite bedroht. Sie können sich vorstellen, dass zudem viele Banken schon nervös geworden sind, die das exzessive Wachstum der vergangenen Jahre mit Milliardenkrediten erst möglich gemacht haben.

Wenn immer mehr Energiefirmen Zahlungsschwierigkeiten bekommen, werden auch immer mehr Banken unter Druck geraten. Ich erwarte hier ganz klar einen Domino-Effekt. Es ist aber nicht nur die Energiebranche in den USA. Bis jetzt haben schon fast 90% der Firmen aus dem marktbreiten S&P 500 Index die aktuelle Bilanz vorgelegt.

Dabei hat es durchschnittlich einen Gewinnrückgang von 3,6% gegeben. Das haben die US-Marktexperten von Factsheet berechnet. Damit werden wohl zum dritten Mal hintereinander die Gewinne auf Quartalsbasis gesunken sein zum Abschluss des Geschäftsjahres 2015. So etwas hat es in den USA zuletzt im Krisenjahr 2009 gegeben. Sehen Sie hier die Gefahr?

Zudem erwartet Factsheet für das laufende Quartal einen weiteren Gewinnrückgang, der mit knapp 7% sogar noch deutlich größer ausfallen könnte. Keine Frage: In den USA nehmen die Krisenanzeichen massiv zu. Damit steigt auch die Gefahr einer Ansteckung der europäischen Börsen.

 

Quelle: Günter Hannich