EU & die Krisenländer: Der „Alles-ist-gut-Bluff!“

Das Griechenland-Fiasko geht weiter oder beginnt erst gerade aufs Neue. Egal, wie Sie es drehen oder wenden wollen.

Die EU-Krisenstaaten haben es scheinbar „geschafft“

Im Zuge der so genannten „Griechenland-Rettung“ beteuern die Politiker Europaweit, dass es die anderen Krisenstaaten geschafft hätten, sich aus dem Krisensumpf zu ziehen.

Erst kürzlich wieder bei einer TV-Talkshow wurde dieses Argument benutzt, um die rigorosen Spardiktate in Griechenland zu rechtfertigen.

Ich sage Ihnen: das ist schlichtweg die Unwahrheit!

So sieht es tatsächlich aus

Aus diesem aktuellem Anlass möchte ich Ihnen deshalb einmal Zahlen und Fakten liefern, wie toll es den anderen EU-Krisenstaaten tatsächlich geht.

Dabei handelt es sich um wichtige volkswirtschaftliche Eckdaten der EU-Kommission sowie des IWF.

Und nun – schnallen Sie sich an für eine turbulente Fahrt durch die ach so erfolgreichen EU-Krisenländer.

Exorbitante Staatsverschuldung

Wie Sie vielleicht wissen erlauben die Maastricht-Verträge lediglich eine Staatsverschuldung von maximal 60 Prozent des Bruttoinlandsproduktes.

Und so sieht es in den Ländern aus, die es anscheinend „geschafft“ haben:

Staatsverschuldung (in Prozent vom BIP):

Griechenland: 172,7 %

Spanien: 99,4 %

Portugal: 126,3 %

Irland: 107,7 %

Noch Fragen? Diese hohen Staatsverschuldungsorgien der Öffentlichkeit noch als „Erfolg“ zu verkaufen ist, salopp gesagt, eine Frechheit!

Denn die Länder werden noch viele Jahre – und sicher auch weitere Hilfen – benötigen, um diese enormen Schulden in den Griff zu bekommen.

Wenn überhaupt.

Ausufernde Arbeitslosigkeit

Die nachfolgenden Zahlen beleuchten keineswegs die „Jugendarbeitslosigkeit“, die in den Krisenländern oftmals viel höher liegt. Mitunter doppelt so hoch.

Die genannten Arbeitslosenzahlen sind Durchschnittswerte:

Griechenland: 25,6 %

Spanien: 22,4 %

Portugal: 13,4 %

Irland: 9,6 %

Sie sehen: In Griechenland und Spanien ist fast jeder vierte Erwerbstätige ohne Arbeit.

Ein Desaster! Und nichts anderes.

EU-Hilfen an die Krisenländer

Aufgrund der oberen Zahlen habe ich mir mal angesehen, wie viele Milliarden an EU-Hilfen an die Krisenländer geflossen sind. Diese sollten und sollen die Wirtschaft auf Vordermann bringen.

Doch wie Sie oben ersehen können, liegt diese noch immer am Boden.

Interessiert hat mich vor allem dabei, wie viel die Krisenländer von diesen Hilfsmilliarden an die EU zurückbezahlt haben.

Griechenland:

Erhalten: 226,7 Mrd.

Zurückbezahlt: 11,2 Mrd.

Differenz: – 215,5 Mrd.

Spanien:

Erhalten: 41,3 Mrd.

Zurückbezahlt: 2,1 Mrd.

Differenz: – 39,2 Mrd.

Portugal:

Erhalten: 76,6 Mrd.

Zurückbezahlt: 6,0 Mrd.

Differenz: 70,6 Mrd.

Irland:

Erhalten: 85,0 Mrd.

Zurückbezahlt: 18,5 Mrd.

Differenz: 66,8 Mrd.

Anders ausgedrückt: Bei einem „EU-Hilfseinsatz“ von insgesamt 429,6 Milliarden Euro, haben die vier oben genannten Krisenländer gerade mal 37,8 Milliarden Euro zurückbezahlt.

Das ergibt eine Minusdifferenz von sage und schreibe 391,8 Milliarden Euro!

Ein Armutszeugnis

Diese Bilanz ist letztlich ein Armutszeugnis für die Austeritäts-Politik der EU.

Die Eurokraten haben auf der ganzen Linie versagt. Und verkaufen Ihnen dieses Versagen auch noch als Erfolg. Das ist unglaublich.

Aus Dilemma wird ein Erfolg gemacht

Wie? Das sage ich Ihnen:

Irland hätte Fortschritte gemacht. Die Arbeitslosigkeit konnte in weiten Teilen bekämpft werden. Der Staatshaushalt – sprich die Staatsschulden – wären weniger strapaziert. Die Reformen würden hie und da nicht so greifen wie geplant.

Sehen Sie, wie falsch das „EU-Game“ gespielt wird?

 

Quelle: Guido Grandt

Eurokrise: Schweiz bereitet sich auf Zerfall der EU vor

Das Thema Griechenland beherrscht in diesen Tagen die Medien. Dabei kommen immer wieder sehr spannende Dinge an die Oberfläche, die mir vor allem eins zeigen: Die Lage ist sehr viel ernster, als uns die Politiker immer wieder klarmachen wollen.

Um auf diese Dinge zu stoßen, ist es aber auch mal nötig, fernab der ausgetretenen Pfade zu schauen. Das habe ich getan und so bin ich jetzt auf eine sehr beunruhigende Nachricht aus der Schweiz gestoßen.

Wie die Deutschen Wirtschafts-Nachrichten berichten, plant die Schweiz im September ein Militärmanöver, in dem die Reaktion auf einen Zerfall der EU geprobt wird. In dem zugrunde liegenden Szenario geht die Militärführung davon aus, dass eine schwere Wirtschaftskrise zu neuen Grenzen in Europa mit Plünderungen, Kriminalität, Unruhen und ethnischen Spannungen führen wird.

Solche möglichen Krisenszenarien zeigen Ihnen, dass die Schweizer Führung einen Zerfall des Euros und einer Auflösung der EU bereits ernsthaft in ihre Überlegungen einbezieht und sich auf daraus resultierende mögliche Entwicklungen einzustellen versucht.

Das Ende des Euros wird auch der Beginn vom Ende der EU sein

Auch ich gehe davon aus, dass nicht nur der Euro seinem Ende entgegengeht, sondern die EU insgesamt bei der dadurch entstehenden Wirtschafts- und Finanzkrise zerfallen wird. Das wird mit gewaltigen gesellschaftlichen Umstürzen und Verwerfungen für den gesamten europäischen Kontinent verbunden sein. Einen Euroaustritt Griechenlands ohne massive Folgen für den gesamten Kontinent halte ich für sehr unwahrscheinlich.

Für Sie heißt das nach wie vor, dass Sie sich nicht von den trügerischen Hoffnungen, die von der Politik verbreitet werden, einlullen lassen sollten. Der Euro ist letztlich nicht zu retten, weil die an ihm teilnehmenden Staaten ökonomisch überhaupt nicht zusammenpassen.

Eine Lösung des Problems ist nicht möglich, weshalb es nur eine Frage der Zeit ist, bis der Euroverbund zerbricht. Deshalb sollten Sie sich auch weiterhin aktiv auf einen Eurozerfall vorbereiten. Das tun Sie, indem Sie in sichere Fremdwährungen, Edelmetalle oder auch wirklich sichere Aktien investieren.

 

Quelle: Günter Hannich

Rettet sich wer kann! – Das EU-Banken-Desaster (3)

Auch wenn die ganze Diskussion sich um einen möglichen „Grexit“ dreht, sage ich Ihnen, dass es noch eine weitere Gefahr in der EU gibt: der teilweise desolate Zustand vieler Banken.

Der Stresstest vom letzten Jahr offenbarte, dass in ihren Kellern oftmals eine horrende Anzahl an faulen Krediten schlummert. Also Darlehen, die mit einem sehr hohen Ausfallsrisiko verbunden sind oder komplett ausfallen (können).

Die Rede ist von rund 1000 Milliarden Euro. Einer Billion!

Geschäfte mit faulen Krediten

Mitunter lassen sich Banken etwas einfallen, um die notleidenden Kredite loszuwerden. Verkaufen diese mit Rabatten in so genannten „Loan-to-own“-Deals an Hedge Fonds oder Schattenbanken, die nicht reguliert sind.

„Loan to own“ heißt so viel wie „Schuldenankauf in Eigentum-Umwandlung“.

Die Vermögensenteignung

Die Käufer prüfen die Kredite und Schuldner. Und kassieren die für die Darlehen hinterlegten Sicherheiten ab, wenn die Schuldner ihren Verpflichtungen nicht nachkommen.

Dabei geht es überwiegend um Privatimmobilien oder Firmengrundstücke. Anders ausgedrückt: die Käufer enteignen die Schuldner von ihrem Eigentum, um die Immobilien mit Gewinn weiterzuverkaufen.

Doch dieses Prozedere ist oftmals nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Das Problem mit den faulen Krediten muss in einem großen Maßstab „geregelt“ werden.

Wie reagiert die EZB?

Deshalb stellt sich die Frage, wie die EZB auf diese „Faulen-Kredite“-Bomben reagiert?

EZB-Chef Mario Draghi hat reagiert. Jedoch in erster Linie für jenes Land, dessen Staatsbürgerschaft er trägt: Italien.

Dort wollen die Finanz-Eliten mit Staatsgarantien für Schrottpapiere sicherstellen, dass die EZB den italienischen Banken die faulen Kredite abnimmt.

ABS und Staatsanleihen

Unter anderem auch deshalb wurde ein neues EZB-Programm gestartet. Das sogenannte ABS-Ankaufprogramm.

Unter anderem nimmt die EZB den Banken in den Krisenstaaten, deren Bilanzen mit faulen Krediten überladen sind, Ausfallrisiken ab. Dabei werden diese notleidenden Kredite in ABS-Pakete gebündelt.

Asset Backed Securities sind forderungsbesicherte Wertpapiere. Bisher nicht liquide Vermögensgegenstände, in der Regel Kreditforderungen, werden damit in festverzinsliche, handelbare Wertpapiere umgewandelt.hler

Risiken werden auf den Steuerzahler abgewälzt

Dadurch werden auch die faulen Kredite – wie soll es anders sein – auf den europäischen Steuerzahler umverteilt.

Das Programm geht einher mit der Erweiterung auf Staatsanleihenkäufe. So verlagern sich in zweifacher Hinsicht die Risiken auf die Steuerzahler.

Oder vereinfacht ausgedrückt: wenn ein Staat seine Schulden nicht zurückzahlt, dann machen nicht mehr die Banken, die diese Anleihen bisher gehalten haben, den Verlust, sondern die EZB.

„Bad Bank“ EZB

Damit wird die EZB selbst zu einer „Bad Bank“, wie ich meine.

Ungeachtet dessen: Die Ankäufe von ABS und Staatsanleihen werden ein Volumen von einer Billion Euro umfassen. Also monatlich 60 Milliarden bis Ende September 2016.

Vertrauen Sie keiner Bank!

Wenn Sie all das lesen, dann muss für Sie eines klar sein: Sie können keiner Bank mehr trauen! Klammheimlich wurden und werden die Risiken aus Schrottpapieren auf den Steuerzahler und damit auf Sie umgewälzt.

Handeln Sie!

Verringern Sie deshalb Ihre Bargeldeinlagen auf ein Minimum. Lassen Sie lediglich die Beträge auf Ihrem Konto, die Sie für Ihren täglichen Zahlungsverkehr benötigen. Ohnehin bekommen Sie für beispielsweise ein Sparbuch nur noch „Asche“.

Nehmen Sie somit ihr Bargeld aus dem „Feuer“. Wenn es hart auf hart kommt, kann man Sie in dieser Hinsicht dann jedenfalls nicht mehr rasieren.

 

Quelle: Guido Grandt

Diesen Freitag droht Griechenland der Bankrott

Jetzt ist es Zeit für das letzte Angebot. Die Uhr für Griechenland tickt. Die Zeit für eine Einigung drängt: Spätestens am Freitag muss es eine Lösung für das europäische Krisenland geben. Dann wird die nächste Zahlung des Krisenlandes von 310 Mio. Euro an den IWF fällig.

Doch das ist erst der Anfang. Im weiteren Verlauf des gerade erst begonnenen Monats sind weitere vier Tranchen fällig. Das Gesamtvolumen aller Zahlungen beläuft sich auf 1,6 Mrd. Euro. Stand heute ist nicht klar, wie Griechenland diese Zahlungen auf den Weg bringen will.

Jetzt machen Meldungen die Runde von einem allerletzten Angebot an Griechenland. Noch ist hier nichts bestätigt. Wie so oft in vergangenen Monaten spielt Griechenland auf Zeit. Und es ist sogar möglich, dass die Regierung Tsipras auch dieses Mal wieder damit durchkommt – zumindest bis Ende Juni.

Einziger Ausweg: Sambia-Option bietet vier Wochen Zeit

Möglich macht dies die sogenannte „Sambia Option“. Was steckt dahinter? Die griechische Regierung kann beim IWF eine Bündelung der Kredite beantragen. Dann würden alle ausstehenden Forderungen für den Juni am Monatsende erst fällig. So versuchte die griechische Regierung einige Wochen Zeit zu gewinnen.

Dieses Vorgehen nennt sich Sambia Option, da das afrikanische Land vor 30 Jahren genau diese Möglichkeit auch genutzt hat. Darin erkennen Sie aber sehr schnell: Griechenland schafft es gerade einmal noch, sich wenige Wochen Zeit zu verschaffen. Sieht so eine strukturelle Lösung des Problems aus? Ich denke nicht.

Offensichtlich ist das Land finanziell nahezu am Ende. Aber in dieser Situation hat das Land kaum eine andere Wahl. Zeit ist das einzige Gut, was jetzt direkt hilft. Ich bin jetzt schon gespannt, welche mögliche weitere Option Griechenland Ende Juni noch haben wird.

Im Grunde versucht das Land irgendwie in den Juli zu kommen. Warum ist das wichtig? Dann werden wieder die Touristen ins Land strömen und neue Einnahmen bringen.

Daher ist es auch sehr wichtig, dass die notwendige touristische Infrastruktur in den kommenden Wochen weiter aufrechterhalten bleibt. Genau dazu gab es allerdings schon in den vergangenen Tagen einige Gerüchte. Möglicherweise drohen Stilllegungen von griechischen Flughäfen.

Sollte dies tatsächlich kommen, wäre das ein weiterer Sargnagel für Griechenland. An der aktuellen Situation sehen Sie ganz klar: Dieses Land ist nicht mehr zu retten. Fällt aber Griechenland, steht der gesamte Euro auf dem Prüfstand. Daher ist es auch so wichtig, dass Sie Ihr Vermögen aktiv absichern.

 

Quelle: Günter Hannich

Bitte öffnen Sie die Augen. Die Wahrheit über Deutschland kommt ans Licht

Viele wiegen sich in Sicherheit – jetzt in diesem Frühjahr 2015. Da ist zwar die Griechenland-Krise, die eine wenig Sorgen macht. Aber uns geht es doch gut … Deutschland geht es doch hervorragend … Die Wirtschaft brummt … Könnte doch kaum besser sein, oder?

Ich bin ganz offen: Die Zeichen einer schwersten Krise sind langsam unübersehbar.

Nehmen Sie nur diese Zahl, die in dieser Woche bekannt wurde, und die Ihnen die Augen öffnen sollte:

Im ersten Quartal lag das Wachstum der deutschen Wirtschaft nur bei 0,3 %. Das ist quasi Stillstand. Und das obwohl der Export brummen müsste, weil der Euro so niedrig steht. Die angeblich so begehrten deutschen Exportgüter sind in vielen Ländern deshalb so billig wie nie. Eigentlich müsste es hier –angekurbelt durch den Export – Traumwerte bei der Konjunktur geben.

Wer die Augen öffnet, sieht heute – in den scheinbar so ruhigen Tagen in diesem Sommer 2015 –, dass eine Katastrophe auf uns zurollen könnte. Woche für Woche können Sie solche Anzeichen dafür sehen. Wer die Augen davor verschließt, riskiert seinen gesamten finanziellen Besitz.

Deshalb rate ich Ihnen:

Sorgen Sie jetzt für persönliche Sicherheit. Sorgen Sie rechtzeitig für eine Absicherung Ihres Vermögens und Ihres Lebensstandards – rechtzeitig, bevor die Krise Europa Griff der nächsten Krise kommt. Auch Crashs an den Börsen können einen Dominoeffekt auslösen, der verheerend über den ganzen Erdball zieht.

Diese Tage und Wochen, die wir jetzt erleben, sind eine vergleichsweise ruhige Zeit. Noch. Denn ich bin leider ziemlich sicher, dass es die Ruhe vor dem nächsten Sturm ist. Deshalb empfehle ich Ihnen: Nutzen Sie diese Zeit, um Ihr Geld sicher zu machen!

Dazu gehören beispielsweise die folgenden Maßnahmen:

  • Investieren Sie einen Teil Ihres Geldes in sichere Währungen.
  • Verteilen Sie das Risiko, indem Sie Ihr Geld auf mehrere Konten verteilen
  • Investieren Sie in einen angemessenen Anteil in Sachwerte und Edelmetalle

 

Quelle: Günter Hannich

Börsenabsturz voraus

Die Zeit der Entscheidung rückt näher. Die Börsen laufen jetzt auf ihre schwächste Phase im Jahresverlauf zu. Vor der Finanzkrise 2008 kann der Absturz an den Börsen genau jetzt seinen Anfang: Ende Mai. Derzeit nehmen die Warnsignale auch zu für den Aktienmarkt.

Damals begann der Absturz an der Wall Street. Jetzt sind auch die Warnsignale an der weltweiten Leitbörse besonders deutlich. So ist der Dow Jones Transportation Index zuletzt schon um fast 800 Punkte gefallen. Der Markt breite Dow Jones Industrial Index kann sich noch halten. Für mich ist die Frage: Wie lange ist das noch möglich?

Neben den Börsen ist auch der Blick auf die Devisenmärkte wieder von größerer Bedeutung. Der US-Dollar hat beispielsweise in den vergangenen Tagen wieder deutlich an Wert gewonnen. Das gilt nicht nur im Verhältnis zum Euro.

Das gilt auch im Verhältnis zu vielen anderen Währungen. Dies wird am sogenannten US-Dollar Index festgemacht. Dieser Index hat in den vergangenen sieben Tagen den größten Anstieg erlebt seit der Lehman Brothers Pleite im Herbst 2008.

Gleichzeitig verliert der Euro wegen der immer noch einen dauernden Griechenland Krise weiter an Wert. Erst gestern sackte die Gemeinschaftswährung auf den niedrigsten Stand seit einem Monat ab.

Schwache Konjunkturdaten aus den USA

Die Schwäche an den Börsen geht oft auch einher mit schwächeren Konjunkturdaten. Genau die kommt derzeit aus den USA. Dort sind die Auftragseingänge für langlebige Güter nun 4 Monate nacheinander gefallen. Wenn sich solch eine Tendenz über Monate festsetzt, war dies in der Vergangenheit oft ein Zeichen für eine beginnende Rezession – zumindest in den USA.

Gleichzeitig sinken auch einmal mehr die Rohstoffpreise. Im Gegensatz zu vielen anderen Finanzmarktexperten erwarte ich hier auch eine deutliche Fortsetzung des Trends. Speziell bei Industriemetallen sehe ich die Lage weiterhin kritisch. Genau hier geht es auch gerade wieder deutlich nach unten. Für mich ist das ein klares Zeichen für weiter steigende Deflationsgefahren.

Der Blick auf das Jahr 2008 ist aktuell so wichtig, weil damals ähnliche Warnsignale auftauchten wie heute. Doch die Masse der Investoren hat sie schlicht und einfach übersehen. Heute ist die Schuldenlage an den Finanzmärkten noch sehr viel schlimmer als damals. Die Schulden sind seit dem Ende der Finanzkrise weiter explodiert.

Stellen Sie sich vor: Die weltweite Verschuldung hat jetzt 286 % der weltweiten Wirtschaftsleistung erreicht. In den USA hat sich das Staatsdefizit seit dem Ende der letzten Finanzkrise nahezu verdoppelt.

Das wird massive Auswirkungen auf den Aktienmarkt haben – und genau jetzt nehmen die Warnsignale wieder massiv zu. Da ist es genau jetzt wichtig, dass sie ihr Vermögen aktiv sichern. Wie das geht, erfahren Sie regelmäßig an dieser Stelle.

Konjunktur: Sinkende Kreditnachfrage zeigt Rezessionsgefahr

Ganz im Gegensatz zu den Medien und der Politik, die beinahe täglich vom angeblichen „Aufschwung“ reden, zeigen Ihnen die aktuellen Zahlen der Deutschen Bundesbank zur Kreditnachfrage ein ganz anderes Bild.

Die Kreditnachfrage der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ist allein im ersten Quartal 2015 um volle sieben Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2014 eingebrochen, während Analysten noch im Januar einen Anstieg um drei Prozent erwarteten.

Die Kreditnachfrage nach Anlageinvestitionen, also Investitionen in den Produktionsbereich, wie beispielsweise Maschinen, ging in diesem Zeitraum sogar um 16 Prozent zurück – der stärkste Quartalsrückgang seit 2010.

Ebenso fällt die Kreditnachfrage für Lagerhaltung und Betriebsmittel dramatisch: Sie ging schon im 4. Quartal 2014 um 23 Prozent zurück und ist im ersten Quartal 2015 nochmals um 13 Prozent eingebrochen.

An diesen Zahlen sehen Sie, dass die kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland keineswegs einen „Boom“ erleben. Jeder wirkliche Aufschwung wäre automatisch mit einer Erhöhung der Kreditnachfrage verbunden, um Investitionen für eine Ausweitung der Produktion tätigen zu können.

Kreditschrumpfung ist ein Krisenzeichen – doch keiner beachtet es

Umgekehrt ist eine Kreditschrumpfung meist mit einer kommenden Rezession aufgrund rückläufiger Umsätze verbunden. Die kleinen und mittleren Firmen stellen einen beträchtlichen Anteil der deutschen Wirtschaft:

37 Prozent des Umsatzes und sogar 57 Prozent der Wertschöpfung werden allein hier erbracht und die KMU beschäftigen über 15 Millionen Arbeitnehmer. Eine Krise in diesem Bereich hätte also erhebliche Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft.

Ich bleibe deshalb dabei: Die Wirtschaft läuft längst nicht so gut, wie Ihnen Medien und Politik einreden wollen. Auch im Jahr 2008 wurde von einem „breiten Aufschwung“ geredet, doch was kam, war keineswegs ein Boom, sondern die Finanzkrise und der Crash. Die Konstellation ist diesmal nicht besser. Im Grunde hat sich die Ausgangslage sogar noch weiter verschlechtert.

Seit damals haben sich die weltweiten Schulden nochmals um vierzig Prozent erhöht. Darüber hinaus sind die Risiken durch den wackelnden Euro und geopolitische Gefahren deutlich größer als damals. Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich auch weiterhin absichern und in sichere Fremdwährungen oder auch Edelmetalle investieren.

 

Quelle: Günter Hannich

Feindbild Bargeld! (1) Warum Ökonomen und Banker Geldnoten abschaffen wollen und was das für Sie bedeutet

Sie werden es kaum glauben, was namhafte Ökonomen und Banker aktuell fordern: die Abschaffung des Bargelds in zahlreichen europäischen Staaten!

Ein Vorschlag, der wegen der Refinanzierungs-Möglichkeiten in der aktuellen Schuldenkrise von den Regierungen freudig beklatscht wird.

Doch Sie werden wieder der Dumme sein. Der Verlierer.

Zunächst ein Wort zum Bargeld

Der Umlauf des Euro-Bargelds beläuft sich auf annähernd eine Billion Euro und steigt stetig.

Seit Euro-Einführung hat sich der Bargeld-Umlauf mehr als vervierfacht. Das Papiergeld ist also beliebt in der Bevölkerung.

Warum? Weil Sie, der Bürger und Sparer den Banken nicht mehr vertrauen. Zunehmend ihr Geld abziehen.

Das Vertrauen in das momentane Finanzsystem tendiert bei vielen gegen Null.

Zu recht.

Bargeld ist ein „Krisensicherungs-Instrument“

Papiergeld wird jedoch nicht nur als Zahlungsinstrument verwendet.

Sondern hat für Sie einen unerlässlichen Nutzen als Wertaufbewahrungsmittel. Besonders in Krisenzeiten ist dies von großer Bedeutung.

Kurz gesagt: Bargeld unter Omas Kopfkissen rettet durch die Krise, sofern es keine Hyperinflation gibt.

Genau dieses „Krisensicherungs-Instrument“, will man Ihnen wegnehmen!

Und noch mehr.

Absurder Vorschlag?!                         

Wahrscheinlich werden Sie sich nun verwundert die Augen reiben. Überhaupt nicht verstehen, was dieser ungewöhnliche, ja absurde Vorschlag der Bargeldabschaffung überhaupt soll.

Bei Unangreifbar Leben werde ich Sie in gewohnter Weise über diesen perfiden Plan informieren. Vor allem über die Hintergründe, die zumeist verschwiegen werden.

Vorab so viel: Wenn das Bargeld abgeschafft wird, dann haben Sie nichts zu lachen!

Der perfide Finanzplan

Ob Willem Buiter, Chefökonom der Citigroup, Harvard-Ökonom Kenneth Rogoff oder Robert Halver, Chef-Analyst der Baader Bank – sie alle reden offen über die Abschaffung von Bargeld.

Manche fordern es geradezu.

Aber weshalb? Welcher Sinn soll das haben?

Vor allem hat es mit der aktuellen Situation der Niedrigzins-Politik der EZB zu tun. Mit den Negativ-Zinsen, die bereits schon einige Banken erheben. Die könnten noch drastischer ausfallen.

Aber es gibt ein großes Hindernis dafür: das Bargeld.

Gründe für die Eliten Bargeld abzuschaffen

Dementsprechend gibt es nämlich viele gute Gründe für Banken und Regierungen, die gegen Sie sprechen, warum man Ihnen Bargeld verbieten möchte:

– Mit der Abschaffung des Bargelds kann praktisch flächendeckend, leicht und effizient eine „Straf-Steuer“ für alle Sparer eingeführt werden. Die haben wir heute bereits. Sie heißt „Negativ-Zinsen“.

– Doch mit Bargeld können Sie locker Negativ-Zinsen umgehen. Warum? Na, weil Sie bei Strafzinsen logischerweise Ihre Einlagen von der Bank nehmen. Gibt es kein Bargeld mehr, können Sie das auch nicht tun.

– Dementsprechend können Zentralbanken Negativ-Zinsen leichter durchsetzen, wenn es erst kein Cash mehr gibt, das dies verhindern könnte.

Im 2. Teil gehe ich auf weitere Gründe für die Elitegesteuerte Abschaffung von Papiergeld ein. Und wie auch Sie, hier in Deutschland, langsam vom Bargeld „entwöhnt“ werden.

 

Quelle: Guido Grandt

Bargeld verboten

Geld soll zur bloßen digitalen Spur werden. Und doch können kontrollierende Staaten nicht verhindern, dass die Bürger zuletzt in reale Werte fliehen, in die Untergrundwirtschaft, in den Tausch, in Goldklauseln in den Verträgen. Sie halten sich an den Wahlspruch der 68er: Rebellion ist berechtigt.

Mit mehr als 1000 Euro bar zu zahlen, ist in Westeuropa schon weitherum verboten. Bargeld soll den elektronisierten Zahlungen weichen. Ein großes Projekt der Machthaber und Notenbanken vollzieht sich, alles Geld muss einsehbar, kontrollierbar, besteuerbar und amputierbar werden. In der Schweiz solle Bargeld bei Zahlungen erst ab 100 000 Franken verboten werden, schlägt die Finanzministerin vor. Demgegenüber muss sich jeder EU-Bürger nicht nur beim Verlassen der EU, sondern auch beim Überschreiten der staatlichen Grenzen innerhalb der EU selbst anzeigen, wenn er mehr als 10 000 Euro in bar mitführt. Auch der schweizerische Bundesrat kann dank einer seiner neuen Verordnungen bereits die Bürger mit mehr als 10 000 Franken in bar an der Grenze kontrollieren. Noch aber gilt Art. 3,2 im Bundesgesetz über die Währung und die Zahlungsmittel: «Schweizerische Banknoten müssen von jeder Person unbeschränkt an Zahlung genommen werden.» Erste Ritzungen dieses Gesetzes pflegen bereits manche Banken, welche… weiterlesen