„Monetäres Harakiri!“ – Warum Sie keiner Bank mehr trauen sollten! (3)

Früher wurde der Überbringer einer schlechten Nachricht mit dem Tode bedroht. Heute ist das zum Glück anders. Denn auch ich überbringe Ihnen schlechte Nachrichten.

Wie Sie als Unangreifbar Leben-Leser inzwischen wissen, ist die Flüchtlingskrise nicht die einzige, die Europa heimsucht. Hinzu kommt die unbewältigte Finanz- und Bankenkrise, die desaströse Mini-Zins-Politik der Europäischen Zentralbank, die schmelzenden Lebensversicherungsbeiträge, die ungesicherte Altersversorgung …

Darüber werden Sie jedoch von den Politik-, Wirtschafts- und Finanzeliten getäuscht. Vor allem hinsichtlich der Banken, denen sie eine deutlich bessere Situation als noch vor Jahren attestieren.

Ich habe Ihnen aufgezeigt, dass dies keineswegs stimmt! Dass in den EU-Banken unglaublich viele Schrott-Papiere liegen, genauso wie riskante Wertpapiere und dass sie sich gegen Krisen nur mit einer hauchdünnen Eigenkapitaldecke gerüstet haben. Bei Verlusten von nur acht (!) Prozent wäre dieser Puffer bereits aufgebraucht. Und das Ganze würde wie ein Kartenhaus in sich zusammenbrechen!

Das große Versagen der Europäischen Zentralbank

Und was unternimmt die EZB gegen all die Risiken der Zahlungsunfähigkeit der Euro-Banken? Ganz einfach – sie hält an ihrer desaströsen Geldpolitik weiter fest!

Das heißt, sie wird die Liquiditätslücke der Finanzinstitute über ihr Anleihenprogramm weiter steigern. Übrigens betrug diese Lücke Ende 2015 – halten Sie sich fest – 4,8 Billionen Euro!

Das sind fast 5.000 Milliarden Euro. Unglaublich!

Diesen Rettungsplan fordern die Banken von der EZB

Deshalb fordern die notleidenden Finanzinstitute gar, die EZB solle anstatt Staatsanleihen nun auch Anleihen der Banken aufkaufen. Stellen Sie sich das einmal vor!

Doch wenn die EZB Bankenanleihen aufkauft, dann würde das einen neuen Bail-Out bedeuten. Ein solches bezeichnet eine Maßnahme zur Rettung einer Institution im Falle drohender Zahlungsunfähigkeit. Oder auf dem Weg einer Entschuldung der Bereitstellung neuer Kredite durch Dritte.

Kurz gesagt: Ein Bail-Out ist zumeist die Rettung zahlungsunfähiger Banken mit Steuergeldern.

Also durch Sie!

Fragile EU-Banken

Ich habe Ihnen aufgezeigt, dass die Situation der Euro-Banken so fragil ist, wie nie zuvor. Diese wandeln geradezu am Abgrund der Euro-Zone. Und mit ihnen die gesamte Wirtschaft.

Fällt nur eine deutsche oder meinetwegen auch französische Bank, crasht der Euro! Denn eine weitere Bankenkrise überlebt die durch Flüchtlingskrise und andere Probleme geschüttelte EU garantiert nicht.

Deshalb gilt für Sie: Rette sich wer kann! Ihr Geld immer noch einer Bank anzuvertrauen, ist monetäres Harakiri!

Sie müssen Ihr Vermögen schützen!

Umso dringender sollten Sie zu effektiven Vermögenserhaltungs- und Vermögenszuwachs-Maßnahmen greifen.

Beispielsweise sollten Sie Ihr Guthaben und Erspartes in einem Portfolio streuen. Damit senken Sie gleichzeitig die Risiken finanzieller Investitionen.

 

Quelle: Guido Grandt

Bargeldabschaffung droht: 500-Euro-Schein soll verschwinden

In den vergangenen Monaten habe ich an dieser Stelle das Thema des drohenden Bargeldverbots regelmäßig aufgegriffen. Aus Ihren Reaktionen daraus, weiß ich auch, dass diese Gefahr von vielen Bundesbürgern als extrem unwahrscheinlich eingeschätzt wird.

Sicherlich wird so etwas nicht einfach über Nacht über uns hereinbrechen. Doch die Warnsignale nehmen massiv zu. So tauchten gerade in den vergangenen Wochen immer wieder neue Meldungen über Maßnahmen zur Einschränkung beim Bargeld auf.

Erst kürzlich gab es eine weitere aufschlussreiche Meldung zu dem Thema: Das EZB-Direktoriumsmitglied Benoît Curé rechnet mit einer Abschaffung des 500-Euro-Scheins. Seiner Ansicht nach kursiere ein Großteil dieser Scheine ohnehin nur in Verbrecherkreisen und außerdem sei der elektronische Zahlungsverkehr heute viel wichtiger.

Hinter den Kulissen wird an der Abschaffung des Bargelds gearbeitet

 

Mir ist bei solchen Äußerungen jedoch schon länger klar, dass die Finanzelite letztlich an einer Abschaffung des Bargeldes arbeitet und der Verweis auf Kriminelle und Terroristen nur vorgeschobene Scheinargumenten dazu sind. Für die Abschaffung des 500-Euro-Scheines spricht auch, dass der aktuelle Austausch der EuroBanknoten gegen fälschungssichere, neue Banknoten nicht wie üblich zuerst bei der größten Banknote beginnt und später die kleineren Stückelungen umgetauscht werden.

Diesmal ist es genau umgekehrt. Zuerst wurde der 5-, dann der 10- und letztes Jahr der 20-Euro-Schein ausgetauscht. Es ist anzunehmen, dass gar nicht mehr geplant ist den 500-Euro-Schein in einigen Jahren auszutauschen. Bis dahin wird es beschlossene Sache sein, diesen großen Euro-Schein aus dem offiziellen Zahlungsverkehr herauszuziehen.

Ich empfehle Ihnen auf jeden Fall auch weiterhin, sich einen Bargeld-Vorrat zu halten, mit dem Sie mindestens 2 Monate Ihres bisherigen Lebensstandards finanzieren können. Dabei sollten Sie jedoch unbedingt große Scheine wie den 500- und den 200-Euro-Schein vermeiden.

Eine geeignete Stückelung beinhaltet neben dem 100-Euro-Schein hauptsächlich den 20- und den 10-Euro-Schein, vor allem aber den 5-Euro-Schein. Gerade dieser Schein ist in Krisenzeiten gefragt, wenn große Teile der Bevölkerung kaum noch Vermögen und Geld besitzen. Mit diesem Schein fallen Sie in Krisenzeiten auch am wenigsten auf – und genau darum geht es dann auch.

 

Quelle: Günter Hannich

Krisensignale werden immer lauter

Auch wenn das Thema derzeit in Deutschland kaum eine Rolle spielt: Die größte wirtschaftliche Gefahr geht ohne Frage von China aus. Das asiatische Boomland steckt in der Klemme. Das grenzenlose Wachstum der vergangenen zehn Jahre ist nicht mehr da.

Immer mehr wirtschaftliche Daten deuten auf eine deutliche Abkühlung der chinesischen Konjunktur hin. Hier nur einige Beispiele, die Ihnen das drastisch vor Augen führen. So sind die chinesischen Exporte im Januar auf Jahresbasis um rund 11 % gefallen. Die chinesischen Importe waren sogar noch schwächer im Januar. Da ging es im Vorjahresvergleich sogar um unglaubliche 18,8 % nach unten.

Bei einer so drastischen Verschlechterung der Handelsbilanzdaten ist direkt offensichtlich, dass die Wirtschaft nicht rund läuft. Zudem ist das keine kurzfristige Entwicklung. Sie müssen wissen, dass die chinesischen Importe nun 15 Monate in Folge zurückgegangen sind.

China ist heute eine Nation mit einem deutlich größeren wirtschaftlichen Einfluss als noch vor zehn Jahren. Daher ist der Blick in das Land doch sehr viel wichtiger als noch vor Beginn der Finanzkrise 2008. Heute hat China definitiv die wirtschaftliche Bedeutung, eine weltweite Wirtschaftskrise auszulösen.

Vor allem in Asien nehmen die Krisenanzeichen zu

Doch China ist nicht das einzige Land in großen Schwierigkeiten. Auch in Indien läuft es alles andere als rund. So sind in Indien beispielsweise die Exporte im Januar im Vergleich zum Vorjahr auch um 13,6 % zurückgegangen. In Japan sackten die Exporte im Dezember um 8 % ab und bei den Importen ging es sogar um 18 % nach unten.

All diese Zahlen und Fakten aus den verschiedenen Ländern geben ein klares Signal: Die wirtschaftliche Aktivität geht insgesamt zurück. Der globale Handel lässt nach. Das lässt sich auch am weiterhin extrem niedrigen Baltic-Dry-Index ablesen. Dieser Index misst die Frachtraten für Schiffe und die sind zuletzt auf den niedrigsten Stand aller Zeiten abgesunken. Das liegt insbesondere daran, dass immer weniger Güter auf den Weltmeeren transportiert werden.

Sie sehen hier ganz deutlich: Die Gefahren rund um den Globus nehmen rapide zu. Für sie heißt das, dass Sie Ihr Vermögen aktiv schützen müssen vor dem nächsten Crash. Wie Sie das tun, erfahren Sie regelmäßig an dieser Stelle.

 

Quelle: Günter Hannich

„Das Asyldrama: So sollen Sie zur Kasse gebeten werden!“ (5)

Die Diskussionen um eine politische Lösung in der Flüchtlingskrise gehen weiter. Auf europäischer und nationaler Ebene. Ein Armutszeugnis für die EU. Aber auch für die Bundesregierung von Kanzlerin Angela Merkel.

Fakt aber ist: Sie werden die horrenden Kosten für das Asyldrama von jährlich rund 45 Milliarden Euro bezahlen müssen. Als Unangreifbar Leben-Leser wissen Sie auch, wie:

– Nachtragshaushalt mit neuer Staatsverschuldung ist geplant.

– Betreuungsgeld wird für die Flüchtlingskosten verwendet.

– Angedachte Steuersenkungen gibt es nicht.

– Steuererhöhungen wie beispielsweise eine Mehrwertsteuererhöhung sind angedacht. Gemeindesteuern sind in verschiedenen Kommunen bereits erhöht worden.

– Eventuell wird der Mindestlohn begrenzt beziehungsweise abgeschafft.

– Das Rentenalter soll angehoben werden.

Aber es gibt noch einen weiteren Vorschlag. Dabei geht es um eine zusätzliche Abgabe.

Der Flüchtling- oder Integrationssoli

Erinnern Sie sich? Bereits im September 2015 forderte der frühere sächsische CDU-Ministerpräsident Kurt Biedenkopf einen neuen Solidaritätszuschlag, um die Kosten der Flüchtlingshilfe zu stemmen. Im Wortlaut: „Ich hätte nichts gegen einen Soli für Flüchtlinge.“

Sie wissen: Offiziell lehnen CDU/CSU, SPD und FDP einen solchen Soli jedoch ab.

Die Linken wollen eine „Einmalabgabe auf Privatvermögen über 10 Millionen Euro“. Oder eine „Sonderabgabe der Rüstungsindustrie.“ Beziehungsweise den Erhalt des 2019 auslaufenden Solidaritätszuschlags. Oder seine Erweiterung zu einem „Integrationsoli“.

Die Öffentlichkeit wird getäuscht

Doch ich sage Ihnen, all das sind nur Scheingefechte, um die Öffentlichkeit, um Sie, zu verwirren. Zu täuschen. Denn längst schon wurde in Brüssel und Berlin eine gemeinsame Sondersteuer erwogen, um die Bedingungen der Herkunftsländer der Flüchtlinge zu verbessern. Sowie um Maßnahmen zur Außengrenzsicherung in EU-Staaten wie Spanien, Italien, Bulgarien und Griechenland zu finanzieren.

Und wie, werden Sie nun fragen?

So soll ein Flüchtlingssoli erhoben werden

Folgende Überlegungen gibt es:

Der Beitrag könnte über einen Aufschlag auf die Mehrwertsteuer oder auf die Mineralölsteuer erhoben werden. Dieser würde direkt an den EU-Haushalt weitergeleitet.

Längst schon hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble erklärt, dass zusätzliche europäische Finanzmittel erforderlich seien. Er betonte sogar, dass die Bewältigung dieser Aufgabe „oberste Priorität“ habe.

Flüchtlingssoli längst beschlossene Sache

Über diesen europäischen Flüchtlings-Soli sollen Bundesregierung und EU-Kommission bereits informelle Gespräche hinter verschlossenen Türen geführt haben. Schnell nach dem Bekanntwerden der mutmaßlichen Geheimgespräche dementierte die Regierung jedoch. Es werde keine Steuererhöhungen in Deutschland und auch keine EU-Steuer geben. Selbst die Bundeskanzlerin schloss das aus.

Allerdings sage ich Ihnen, dass Schäuble diesen Flüchtlingssoli sogar selbst angeregt haben soll! So verlautet aus Berlin, dass es sich einem solchen nicht verschließen will, sollte der Vorschlag aus Brüssel kommen.

Das heißt nichts anderes, als dass die Bundesregierung dann ihre Hände in Unschuld waschen will. Und das, obwohl sie seinen solchen Vorschlag selbst gemacht hat. Angesichts der im März 2016 bevorstehenden Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen ist dies eine Täuschung der Wähler. Deshalb ist der Bundesfinanzminister auch sehr schnell zurückgerudert, als er einen dementsprechenden Aufschlag auf das Benzin forderte.

Sie werden bezahlen müssen!

Wie auch immer – festzustehen scheint eines: Aufgrund der horrenden Flüchtlingskosten müssen sich deutsche Verbraucher, Steuerzahler, Arbeitnehmer und Unternehmer auf stärkere Belastungen einstellen.

Ich habe Ihnen aufgezeigt, wie diese auszusehen hat. Und jedes Mal geht Sie zu Ihren Lasten.

Schützen Sie Ihr Vermögen

Umso dringender sollten Sie zu effektiven Vermögenserhaltungs- und Vermögenszuwachs-Maßnahmen greifen.

Beispielsweise sollten Sie Ihr Guthaben und Erspartes in einem Portfolio streuen. Damit senken Sie gleichzeitig die Risiken finanzieller Investitionen.

 

Quelle: Guido Grandt

Bankenkrise droht: Aktien brechen massiv ein

Derzeit können Sie an der Aktienbörse einen massiven Kursrückgang vor allem bei Bankaktien beobachten. So hat beispielsweise die Deutsche Bank allein in der letzten Woche an einem Handelstag über 11 Prozent und die Commerzbank 10 Prozent an Wert verloren.

Beide Banken büßten allein dieses Jahr schon deutlich über 30 Prozent ihres Wertes ein. Aktien der Schweizer Bank Credit Suisse sanken sogar auf den tiefsten Stand seit 25 Jahren. Das Gleiche gilt inzwischen auch für die Deutsche Bank.

Hintergrund sind wachsende Sorgen über Kreditausfälle bei den Banken, was sich auch an den steigenden Prämien für Kreditausfall-Versicherungen (CDS) ablesen lässt. Mit 540 Basispunkten stiegen diese Prämien beispielsweise für die Deutsche Bank jetzt auf das Doppelte im Vergleich zum Jahresanfang an. Die Bank sah sich jetzt sogar dazu gezwungen, ausdrücklich ihre Zahlungsfähigkeit für die Zinsen der von ihr ausgegebenen Anleihen zu garantieren.

Zudem hat der Vorstand bekannt gegeben, dass er eigene Anleihen zurückkaufen wird. Das größte deutsche Geldhaus gab ein Kaufangebot für Euro-Anleihen mit einem Volumen von drei Milliarden Euro und Dollar-Anleihen in Höhe von zwei Milliarden Dollar ab. Damit soll bewiesen werden, dass die Bank nach wie vor über ausreichend Liquidität verfügt.

Lehman Brothers Bank als mahnendes Beispiel – die Lage ist ernst

Doch auch die Lehman-Brothers Bank garantierte kurz vor ihrem Konkurs 2008 die Zahlungsfähigkeit. Daran sehen Sie, dass es für die Banken immer enger wird. Kommt es jetzt noch – wie von mir erwartet – zu externen Schlägen gegen das Finanzsystem, wie z. B. eine Fortsetzung des China-Crashs, dann stehen wir sehr schnell erneut vor einer dramatischen Bankenkrise wie bereits im Jahr 2008.

Ob es dann allerdings auch diesmal gelingt, die Krise durch den massiven Einsatz von Steuergeldern zu bekämpfen, wage ich zu bezweifeln. Die seither weiter angehäuften Schulden engen den Spielraum der Staaten so stark ein, dass es ihnen nicht mehr möglich ist, den Banken in ähnlicher Weise unter die Arme zu greifen. Selbst dann nicht, wenn es sich um sogenannte systemrelevante Banken handelt.

Für Sie heißt das, dass Sie Ihr bei Banken angelegtes Geld auf verschiedene Institute verteilen sollten, um das Risiko einer Bankenpleite zu minimieren. Ich rate dazu, bei keiner Bank mehr als 50.000 Euro Vermögen als direkte Geldanlage anzulegen.

 

Quelle: Günter Hannich

Angriff auf die Freiheit: Deutsche Bank-Chef fordert Bargeldabschaffung

Die Rufe nach einer Abschaffung von Bargeld werden immer lauter. Nicht nur beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos wurde dies diskutiert. Nun hat sich dazu auch der Deutsche Bank-Chef John Cryan geäußert.

Seiner Auffassung nach sei Bargeld ein fürchterlich teures und ineffizientes Zahlungsmittel, das nur Geldwäschern und Kriminellen helfe, ihre dunklen Geschäfte zu verschleiern. Dazu kommt, dass jetzt auch die deutsche Bundesregierung eine Obergrenze für Bargeld-Käufe von 5.000 Euro erwägt.

In Deutschland sind solche Forderungen nicht neu – aber viele Bürger haben diese Forderungen bislang nicht ernst genommen. Doch die aktuelle Häufung ist doch erstaunlich und zeigt Ihnen die Richtung ganz klar an.

Ich halte diese zunehmenden Rufe nach einer Bargeldabschaffung für sehr gefährlich. Wenn es kein Bargeld mehr gibt, dann sind Sie auf Gedeih und Verderb auf die Banken angewiesen und auch deren willkürlichen Gebühren schonungslos ausgeliefert. Die Bank bestimmt dann darüber welche Zahlungen sie für Sie abwickelt und welche nicht.

Bei einer Bankenkrise haben Sie zudem keine Möglichkeit mehr Ihr Vermögen durch Abheben in Form von Bargeld in Sicherheit zu bringen. Dazu kommt, dass Sie durch bargeldloses Bezahlen zum „Gläsernen Bürger“ werden. Ständig wird aufgezeichnet, wann Sie, wo, was und zu welchem Preis gekauft haben.

Bargeld sichert auch Ihre Privatsphäre

Damit kann Ihnen ein klares Nutzerprofil zugeordnet werden und Sie verlieren Ihre Privatsphäre. So werden Sie vom Staat, den Banken und auch anderen Großkonzernen abhängig. Die Bargeldabschaffung wäre ein drastischer Einschnitt in Ihre Bürgerrechte und ein weiterer Schritt in Richtung Überwachungsstaat.

Deshalb rate ich Ihnen, so viel wie möglich mit Bargeld zu bezahlen und auf Kartenzahlungen möglichst zu verzichten. Dazu sollten Sie sich gerade jetzt einen Bargeldvorrat zulegen, der mindestens so groß sein sollte, dass Sie damit zwei Monate Ihres Lebensstandards abdecken können.

Klar ist auch: Je mehr Bargeld im Alltag eingesetzt wird, desto schwieriger werden es die Banker und Politiker auch haben solche Pläne tatsächlich umzusetzen.

 

Quelle: Günter Hannich

Crash 2016: US-Großaktionär rechnet mit Börsen-Crash 2016

Der amerikanische Großinvestor und Gründer der 118 Milliarden Dollar Vermögen verwaltenden US-Investmentfirma GMO, Jeremy Grantham, warnte kürzlich vor einem schweren Börsen-Crash im neuen Jahr. Der Großinvestor hatte schon den Crash im Jahr 2000 und die Finanzkrise 2008 richtig prognostiziert.

Er rechnet damit, dass der Finanzmarkt reif sei für einen großen Einbruch. Wenn die Notenbanken damit nicht umgehen können, dann werde es zur schwersten Krise seit der Großen Depression 1930 kommen.

Er ist sich zwar nicht sicher, was den Crash auslösen wird, aber er könnte das ganze Finanzsystem zerstören. Ich sehe es ähnlich. Der Finanzmarkt wurde seit der Finanzkrise 2008 extrem aufgebläht, ohne dass dem eine entsprechende Steigerung der realen Wirtschaft gegenübergestanden hätte.

Aber diese Fehlentwicklung wird von den allermeisten Investoren nicht als solche gesehen. Aber hier sehe ich die größte Sprengkraft für unser globales Finanzsystem. Die Börsenentwicklung hat sich in vielen Ländern von der Börse abgekoppelt. Das mag für ein oder zwei Jahre gutgehen.

Konjunktur und Börse passen nicht mehr zusammen – das wird den großen Knall bringen

Langfristig führt so etwas aber in den Crash. Es ist eben nicht nachhaltig, wenn Aktienindizes um 30% und mehr pro Jahr steigen. Hierfür habe ich nur ein kleines Beispiel. Der deutsche Technologieindex TECDAX ist beispielsweise im Jahr 2015 um 33% gestiegen. Schon 2013 war der Index sogar um40% nach oben geschossen.

Jetzt kommt die Quittung mit einemdeutlichen Abrutschen von 13% in diesem Jahr – und hier liegen erst gut zwei Handelswochen hinter uns. Wir erleben derzeit noch keinen Crash – nicht das Sie mich da falsch verstehen. Was wir derzeit erleben sind nur kleine „Vorbeben“. Die Überwertung wird abgebaut.

Diese Fehlentwicklung von wirtschaftlichem Wachstum und Börsenentwicklung erinnert mich an einen Baum, der schneller wächst als die Wurzeln, die ihn halten. Dieser Baum wird umfallen. Und genauso wird auch das Finanzsystem an diesen Naturgesetzen zwangsläufig scheitern.

Für Sie heißt das, dass Sie sich auch 2016 weiter aktiv absichern müssen. Ein probates Mittel sind hierbei Short-ETFs. Wie Ihnen diese Anlageinstrumente bei der aktiven Absicherung helfen, werde ich Ihnen in der kommenden Woche an dieser Stelle erläutern.

 

Quelle: Günter Hannich

Auch das noch: Deutsche Sparer sollen für EU-Spareinlagen aufkommen

Die EU weitet ihren Einfluss immer mehr aus. Politisch ist es mittlerweile ja schon so, dass kaum noch Gesetze die in Deutschland gelten tatsächlich in Deutschland auf den Weg gebracht werden. Zu viele EU-Vorgaben müssen erfüllt werden. Das engt den Spielraum der Politik gewaltig ein.

Aber nun geht es noch deutlich darüber hinaus. Der zentrale Punkt einer weiteren Verschärfung von EU-Richtlinien bezieht sich auf die Einlagensicherung. Bislang ist die national geregelt. Das ist eine sehr gute Regelung. So ist jedes EU-Land dafür verantwortlich, die Sicherung der Bankeinlagen vorzunehmen und im Notfall eben auch zu gewährleisten, dass die Bürger ihr Geld bekommen.

Aber mit dieser nationalen Lösung soll bald Schluss sein. Ziel ist es eine EU-Einlagensicherung zu schaffen. Wenn diese Regelung tatsächlich kommen sollte, werden finanzielle Probleme von Banken in den jetzt schon schwachen Ländern sofort auch für uns in Deutschland wirksam.

Diese Planungen sorgen für großen Widerstand in Teilen der deutschen Finanzbranche. Ganz besonders die deutschen Sparkassen und Genossenschaftsbanken wehren sich gegen dieses Vorgehen. Nach Angaben des Deutschen Sparkassen und Giroverbandes (DSGV) plant die EU-Kommission einen Angriff auf den Sparerschutz in Deutschland.

Bis jetzt ist es ja so, dass in Deutschland die Sparkassen und Genossenschaftsbanken nicht am allgemeinen System der Einlagensicherung teilnehmen. Es gibt vielmehr ein eigenes Einlagen-Sicherungssystem dieser Finanzinstitute. Doch das soll auch im Rahmen der EU-Planung schon bald der Vergangenheit angehören.

Starke Länder sollen schwache Länder retten

Für mich sieht diese Planung ganz klar danach aus, dass einmal mehr die starken Euroländer in die Pflicht genommen werden sollen, um den schwachen Euro Länder aus der Chat zu helfen. Wichtig ist allerdings auch, dass bis jetzt noch nichts wirklich beschlossen worden ist. Aktuell sind es nur Pläne die in Brüssel vorliegen. Realität werden können diese Pläne dann nur, wenn das EU-Parlament und der europäische Rat diesen Vorschlägen tatsächlich zustimmt, die von Seiten der EU-Kommission kommen.

Mit der europäischen Einlagensicherung taucht ein komplett neues Problemfeld auf, was bislang noch keine Rolle in der Öffentlichkeit spielt. Für mich ist es der nächste große Angriff auf die deutschen Spareinlagen und hier gilt es für Sie Ihr Vermögen aktiv zu schützen. Wie das geht, erfahren Sie regelmäßig an dieser Stelle.

 

Quelle: Günter Hannich

Welthandel bricht ein: Das hat dramatische Folgen

Bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage schauen viele Anleger nur auf die Entwicklung an den Börsen. Das halte ich für einen großen Fehler. Wenn Sie wirklich wissen wollen, wie es in der Wirtschaft läuft, müssen Sie auch auf andere Indikatoren schauen.

Für meine Analysen ziehe ich sehr viele verschiedene Wirtschaftsindikatoren heran. Nur so ist es auch möglich kommende Krisen tatsächlich frühzeitig zu erkennen. Immer wieder erlebe ich es, dass Investoren das Börsengeschehen als die einzig relevante Größe ansehen. Doch dieser Ansatz geht mir nicht weit genug.

Wenn es wirklich darum geht, Krisen frühzeitig zu erkennen, ist es beispielsweise extrem wichtig, auch auf die Handelsaktivitäten zu schauen. Der Grund hinter dieser Idee ist ganz einfach: Wenn der globale Handel nachlässt, kann es mit dem Wirtschaftswachstum in einzelnen Staaten nicht sehr gut bestellt sein.

Genau hier zeichnen sich gerade dramatische Verschiebungen ab. So ist der Welthandel aktuell deutlich eingebrochen. Ich gehe sogar noch weiter: Noch nie ist der Welthandel außerhalb einer Rezession so stark eingebrochen wie derzeit. Allein in diesem Jahr ist der Welthandel um 8,4 % zurückgegangen.

Frachtraten brechen ein – das ist kein gutes Signal

Der wichtige Baltic Dry Index, der die Frachtraten im Seehandel abbildet, ist in den letzten 30 Tagen mehr oder weniger eingebrochen. Der Index stand sank innerhalb eines Monats von 809 auf nur noch 630 Punkte. Wie so oft ist China eine der wichtigsten Faktoren bei der Betrachtung des Welthandels.

Das liegt an der mittlerweile enormen Bedeutung des Landes. So steht China mittlerweile für rund 20 % aller globalen Industrieexporte. Diese starke Marktstellung hat in den vergangenen Jahren ganz klar dafür gesorgt, dass China so etwas wie die Wachstumslokomotive der Weltwirtschaft war.

Wenn jetzt aber die chinesischen Exporte deutlich fallen, ist das für mich ein klares Warnsignal. So sind die Exportzahlen in China im Oktober um knapp 7 % im Jahresvergleich gesunken. Schon im Dezember hatte es einen klaren Rückgang um 3,7 % gegeben. Noch schwächer fallen die chinesischen Importzahlen aus. Die brachen im Oktober um 18,8 % im Vergleich zum Vorjahr ein, nachdem es im September schon um 20 % nach unten gegangen war.

Zuletzt waren die chinesischen Handelsdaten übrigens während der Finanzkrise 2008 und 2009 so schwach wie jetzt. Das sollte bei Anlegern zu einer erhöhten Vorsicht führen – doch das passiert nicht. Ich kann nur an Sie appellieren, Ihr Vermögen jetzt krisenfest zu machen. Dazu trägt zunächst einmal der flexible Aufbau ihres Vermögens bei. Wie das geht, erfahren Sie regelmäßig an dieser Stelle.

 

Quelle: Günter Hannich

32 Millionen Migranten für Deutschland?

Können Sie sich vorstellen, dass jetzt weitere 32 Millionen Migranten nach Deutschland kommen?

Kaum vorzustellen – trotzdem sollten Sie sich diese Zahl merken. Das Magazin Focus-Money hat in seinem Online-Portal jetzt eine interessante Rechnung veröffentlicht: „Um unseren Lebensstandard zu halten, bräuchten wir 32 Millionen Migranten … Natürlich jung, gut qualifiziert und schnell in den Arbeitsmarkt integrierbar.“

Hintergrund dieser beeindruckenden Zahl ist eine Entwicklung, vor der ich seit Jahren warne:

Die demografische Entwicklung wird unser gesamtes Rentensystem und die Altersvorsorge ins Chaos stürzen.

Die geburtenstarken Jahrgänge um das Jahr 1964 herum sind jetzt um die 50 Jahre alt. In spätestens 10 Jahren ist diese Bevölkerungsgruppe 60 und beginnt damit, in den Ruhestand zu gehen. In 20 Jahren dann „werden wir siebeneinhalb Millionen mehr Rentner haben und achteinhalb Millionen weniger Personen im erwerbsfähigen Alter. Kurz gesagt: ein Horrorszenario. Von Schock ist in der Bankenbranche die Rede oder besser: Demografieschock“, so Focus-Money.

Die Konsequenz kann jeder sehen, der eins und eins zusammenzählen kann: Eine riesige Rentenlücke entsteht, die auch mit privater Altersvorsorge einfach nicht geschlossen werden kann. Um es klar zu sagen:

Die Rente, wie wir Sie kennen, wird es schon bald nicht mehr geben.

Um die Lücke zu schließen und den jetzigen Standard der Rente in den nächsten Jahren zu halten, wären 32 Millionen Migranten notwendig, die sofort in Deutschland arbeiten und in die Rentenkassen einzahlen müssten. Absolut illusorisch!

Auch wer auf eine Betriebsrente hofft, darf nicht sicher sein. Kürzlich habe ich bereits auf diese Zahlen hingewiesen: Mittelständische Unternehmen in Deutschland sind Pensionsverpichtungen im Umfang von etwa 24 Milliarden Euro eingegangen. Wegen der niedrigen Zinsen können aber mit dem Geld aber nicht mehr die geplanten Renditen erzielt werden, die für Auszahlung zum Rentenzeitpunkt der Mitarbeiter notwendig sind. Als Folge der Zinsentwicklung klaffe schon heute eine Deckungslücke von etwa vier Milliarden Euro!

 

Quelle: Günter Hannich